CH194106A - Lagerschmiereinrichtung. - Google Patents

Lagerschmiereinrichtung.

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CH194106A
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CH
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lubricant
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English (en)
Inventor
Peyinghaus Eisen-U Stah Walter
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Eisen U Stahlwerk Walter Peyin
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Description


      Lagerschmiereinrichtnng.       Lager mit mehreren, keilförmige Einlauf  räume in der Umlaufrichtung aufweisenden  Lagerkörpern zur Lagerung oder Lagerung  und Führung einer Welle, die Einrichtungen  zur Zuführung von Schmiermittel in die keil  förmigen     Einlaufräume    oder in einzelne der  selben über den Rücken der Lagerkörper  und ausserhalb der Belastungsrichtungen ge  legene Zwischenräume der     ununterbrochenen     Lagerkörper besitzen, sind bereits vorgeschla  gen worden.

   Vorliegende Erfindung befasst  sich mit der Lösung der Aufgabe, die in  dieser Weise vorzunehmende Zuführung des  Schmiermittels so auszugestalten, dass eine  völlig gleichmässige Versorgung der Ver  brauchsstellen mit Schmiermittel eintritt, so  dass Störungen des die Welle lagernden     bezw.     sie lagernden     und    führenden Schmiermittel  films durch ungleichmässige Art der Zufüh  rung des Schmiermittels vollkommen ausge  schlossen werden.

   Die gestellte Aufgabe wird  erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass bei der    Lagereinrichtung gemäss dem Patentanspruch       II    des     Häuptpatentes    die Zwischenräume  zwischen den ununterbrochenen Laufflächen  der Lagerkörper durch einen Ringkanal mit  einander in Verbindung stehen, in den we  nigstens eine     Schmiermittelzuführung    ein  mündet. In diesem Ringkanal gleichen sich  etwaige Verschiedenheiten in den Zuführungs  drücken-, -mengen und     -temperaturen    des  Schmiermittels aus, so dass die erstrebte gleich  mässige Versorgung der Verbrauchsstellen  eintritt.  



  Es kann eine einzige     Schmiermittelzufüh-          rung    vorgesehen sein, die in den Ringkanal  zweckmässig etwa in der Mitte des Scheitels  desjenigen Lagerkörpers ausmündet, auf des  sen Rücken das zugeführte Schmiermittel  zunächst auftritt. Dadurch findet eine dop  pelte     Schmiermittelzirkulation    statt, indem  das Schmiermittel, von der Zuführung des  Schmiermittels aus gesehen, nach beiden  Seiten in den Ringkanal eindringt.

   Fällt die      Richtung der     Schmiermittelzuführung    mit der       Hauptbelastungsrichtung    zusammen, so er  reicht man gerade im unbelasteten Teil der  Lagerung     bezw.    Lagerung und Führung eine  mehrfache     Schmierung    der zu lagernden     bezw.     zu lagernden und zu führenden Welle.

   Ausser  dem wird gerade derjenige Lagerkörper von  dem gerade zugeführten und daher noch ver  hältnismässig kühlen Schmiermittel getroffen,  der die Hauptbelastung und damit nahezu  die gesamte Reibungswärme     aufnimmt.    Die  ser Lagerkörper wird also gekühlt, während  den andern Lagerkörpern, die infolge der  Aufnahme eines geringeren Anteils an Rei  bungswärme kälter als die in der Haupt  belastungsrichturrg liegenden Lagerkörper sind,  bereits durch Aufnahme der Reibungswärme  etwas vorgewärmtes Schmiermittel zugeführt  wird, so dass sich die Temperatur der übri  gen Lagerkörper etwas hebt.

   Auf diese Weise  erhält man einen praktisch gleichmässigen  Temperaturzustand der Lagerkörper, der von  besonders grossem Wert bei feinen Lager  spielen ist, die sonst durch den verschieden  artigen Temperatur- und damit Ausdehnungs  zustand der Lagerkörper     bezw.    der angren  zenden Lagerteile gestört würden.  



  Vorteilhaft wird der Ringkanal durch eine  ringförmige     Ausnehmung    in dem die Lager  körper aufnehmenden Lagerteil gebildet, in  dem sich auch die     Schmierrnittelzuführung          bezw.        Schmiermittelzuführungen    befinden.  



  Sind mehrere, über die Länge der Lager  körper parallel zur Wellenachse gleichmässig       verteilteRingkanäle    vorgesehen, denen zweck  mässig eine oder mehrere     Schmiermittelzufüh-          rungen    zugeordnet sind, so ergibt sich die  Möglichkeit, auch verhältnismässig lange La  ger, in Richtung der Wellenachse gesehen,  gleichmässig mit Schmiermittel zu versorgen,  wobei wiederum der erforderliche Mengen-,  Druck- und     Temperaturausgleich    über die  zwischen den Laufflächen der Lagerkörper  befindlichen Zwischenräume durchgeführt wer  den kann.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführung des Erfindungsgedankens im    Querschnitt durch ein mit drei Lagerkörpern  ausgerüstetes Lager     (Fig.    1).  



       Fig.    2 gibt einen waagrechten Längs  schnitt durch einen Teil des Lagers nach  Linie     II-II    der     Fig.    1 wieder.  



  Es bezeichnet 1 die über eine Schmier  mittelschicht zu lagernde     bezw.    zu lagernde  und zu führende Welle. Die Lagerung     bezw.     Lagerung und Führung erfolgt durch drei,  keilförmige     Einlaufräume    nach beiden Rich  tungen aufweisende Lagerkörper 2, 3 und 4,  die eine Einrichtung zur     Zuführung    von  Schmiermittel in die keilförmigen Einlauf  räume über den Rücken der Lagerkörper 2  bis 4 und über ausserhalb der     Hauptbelastungs-          richtung    5 gelegene Zwischenräume 6, 7 und  8 der ununterbrochenen Laufflächen 2', 3'  und 4' der Lagerkörper 2-4 besitzen.

   Diese  Einrichtung bildet einen Ringkanal 9, der in  dem die Lagerkörper umgebenden Lagerteil  10 derart ausgespart ist, dass die Rücken 2",  3" und 4" der Lagerkörper etwa     gleichmittig     zu den Laufflächen 2', 3' und 4' verlaufen.  Dadurch wird der blockartige, sehr einfache  Aufbau der Lagerkörper 2-4 nicht beein  trächtigt, während anderseits die Ausbildung       bezw.    Anordnung eines derartigen Ringkanals  9 in dem die Lagerkörper     aufnehmenden     Lagerteil 10 nicht die geringsten Schwierig  keiten macht.

   In den Ringkanal 9 mündet  die einzige     Schmiermittelzuführung    11, deren  Richtung mit der     Hauptbelastungsrichtung    5  derart zusammenfällt, dass das durch die       Schmiermittelzuführung    11 in den Ringkanal  9 eintretende Schmiermittel gerade in der  Mitte des Scheitels des in der     Hauptbela-          stungsrichtung    liegenden und daher die Haupt  belastung aufnehmenden Lagerkörpers 3 auf  dessen Rücken 3" auftrifft.

   Dadurch wird  das in den Ringkanal 9 eintretende Schmier  mittel nach zwei Richtungen abgelenkt, wo  bei es entsprechend der Pfeildarstellung über  die Zwischenräume 6, 7 und 8 in die in  Umlaufrichtung zunächst eröffneten, keilför  migen     Einlaufräume    12, 13 und 14 eindringt  und auf diese Weise die ihm     zugeordnete      Wirkung der     Lagerung        bezw.    Lagerung und  Führung der Welle 1 übernimmt.

   Man er-      kennt dabei insbesondere aus     Fig.    1, dass  auf diese Weise eine dreifache Zuführung  des     Schmiermittels    im unbelasteten Teil der  Lagerung     bezw.    Lagerung und     Fübrung    er  folgt, so dass bei der gleichzeitig ununter  brochenen Ausbildung der Laufflächen den  Forderungen der hydrodynamischen Schmier  mitteltheorie in vollem     Unfange    genügt ist.

    Die veranschaulichte Zuführung des Schmier  mittels hat dabei den     besondern    Vorteil, dass  das     durch    die Zuführung 11 in den Ring  kanal 9 eintretende und daher verhältnis  mässig kühle Schmiermittel gerade auf den  Lagerkörper     auftrifft,    der durch Aufnahme  des grössten Teils der Reibungswärme infolge  seiner Anordnung in der     Hauptbelastungs-          richtung    einen höheren Temperaturzustand  als die andern Lagerkörper annehmen würde,  wenn nicht durch den bei 11 auf seinen  Rücken 3" auftreffenden     Schmiermittelstrom     eine Kühlung bewirkt würde.

   Das durch  Aufnahme der Reibungswärme etwas torge  wärmte Schmiermittel tritt dann sofort durch  den Zwischenraum 6 in den keilförmigen       Einlaufraum    13 ein, dessen ausreichende Ver  sorgung mit Schmiermittel besonders wichtig  ist, weil der auf diese Weise gebildete Film  die Lagerbelastung aufzunehmen hat. Der  durch die Zwischenräume 6 und 7 nicht auf  genommene     Schmiermittelüberschuss    gelangt  dann von beiden Seiten ankommend in den       Zwischenraum    8, wobei durch Abgabe von  Wärme an die verhältnismässig kalten Lager  körper 2 und 4 eine Angleichung des Tem  peraturzustandes dieser an den Temperatur  zustand des Lagerkörpers 3 eintritt.

   Als  Folge ergibt sich ein verhältnismässig gleich  artiger Temperaturzustand der gesamten La  gerkörper; die sich besonders günstig bei  feineren Lagerspielen auswirken, bei denen  ungleichartige Ausdehnungen der Lagerkörper  zu erheblichen Schwierigkeiten führen würden.  



  Es sind mannigfache Abänderungen des  Ausführungsbeispiels denkbar, ohne dass der  Erfindungsgedanke verlassen wird. Insbeson  dere ist es möglich, mehrere Ringkanäle 9,  über die Länge des Lagers parallel zur  Wellenachse verteilt, anzuordnen, um die    für die periphere Richtung veranschaulichte       Vergleichmässigung    aller Vorgänge auch in       Achsialrichtung    zu erreichen. Die einzelnen  Ringkanäle können dabei durch besondere       Ausnehmungen    in den     Lagerkörperrücken     oder zweckmässiger in dem die Lagerkörper  aufnehmenden Lagerteil untereinander ver  bunden sein, wenn der über die Zwischen  räume 6-8 bewirkte Ausgleich sich nicht  als ausreichend     herausstellen    sollte.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Lagerschmiereinricbtung nach dem Pa tentanspruch II des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die völlig ununterbro chenen Laufflächen durch voneinander ge trennte Lagerkörper gebildet werden, deren Zwischenräume durch einen Ringkanal mit einander in Verbindung stehen, in den we nigstens eine Schmiermittelzuführung ein mündet. UNTERANSPRMHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für den Ringfanal eine einzige Schmiermittelzuführung vor gesehen ist, die in den Ringkanal etwa in der Mitte des Scheitels desjenigen Lager körpers ausmündet, auf dessen Rücken das zugeführte Schmiermittel zunächst auftrifft. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung der Schmiermittelzuführung in der Hauptbe- lastungsrichtung liegt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkanal durch eine ringförmige Ausnehmung in dem die Lagerkörper aufnehmenden Lagerteil ge bildet ist, in dem auch die Schmiermittel zuführung vorgesehen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch mehrere, über die Länge des Lagerkörpers parallel zur Wellenachse gleichmässig verteilt angeordnete Ring kanäle, denen besondere Schmiermittel zuführungen zugeordnet sind.
CH194106D 1935-09-02 1936-08-18 Lagerschmiereinrichtung. CH194106A (de)

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