CH194207A - Verfahren zur autotypischen Wiedergabe von Halbtonbildern. - Google Patents
Verfahren zur autotypischen Wiedergabe von Halbtonbildern.Info
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- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
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Description
Verfahren zur autotypischen Wiederabe von Halbtonbildern. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ver fahren zur autotypischen Wiedergabe von Halbtonbildern mit Hilfe eines Rasters. Bei der Herstellung von Rasterkopien ist es wichtig, dass zwecks Erzielung einer rich tigen Bildzerlegung eine möglichst gleich mässig beleuchtete Fläche zur Anwendung kommt. Wenn man zur Herstellung z. B. einer Kontaktrasterkopie einen Reflektionsschirm 8 (Fig. 7) durch eine Lichtquelle 3 anstrahlt, dann wird der Schirm in der Mitte stärker beleuchtet als am Rande und es tritt durch die Blende 4 das Licht mit einer Lichtver teilung etwa gemäss Fig. <B>6e,</B> also mit grösster Helligkeit m im Zentrum und Lichtabfall nach dem Rande. Um diesen Übelstand zu beheben, wurde bereits vorgeschlagen, durch Bewegen der Lichtquelle oder Bewegen des Rasters bezw. der lichtempfindlichen Schicht ausser dem Lichtmaximum im Zentrum ein zweites ausser halb des Zentrums gegen den Rand der Leucht- fläche hin zu erzeugen, um den Lichtabfall der Fläche gegen den Rand hin auszuglei chen. Die Anordnung einer bewegten Licht quelle oder eines bewegten Rasters bezw. einer lichtempfindlichen Schicht bei festste hender Lichtquelle erfordert besondere Vor richtungen, deren Bedienung speziell bei den feinen Rasterarbeiten nicht einfach ist. Demgegenüber erfordert die Durcbführang des Verfahrens gemäss der Erfindung keinerlei besondere Aufmerksamkeit. Das Verfahren zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass in den Strahlengang eine mindestens zwei Zo nen verschiedener Lichtdurchlässigkeit be sitzende Blende eingeschaltet wird, wobei eine Zone maximaler Lichtdurchlässigkeit ausserhalb des Zentrums der Blende liegt. Durch Vorschaltung einer solchen Blende z. B. vor den Schirm 8 (Fig. 7 und 8) wird das eine Intensitätsverteilung etwa nach Fig. 6 c besitzende Licht in solches umwandelt, das eine Intensitätsverteilung etwa nach Fig. 66 besitzt. Bei gleichmässig beleuchtetem Schirm würde das Licht, wie in Pig. 6 a angedeutet, verteilt werden. Eine geeignete Blende kann z. B. konzen trische Ringe verschiedener Durchlässigkeit besitzen. Infolge Einschaltung einer solchen Blende in den Strahlengang, verläuft die Lichtintensität hinter jeder Öffnung eines von diesem Licht getroffenen Rasters annä hernd auf eine 45'-Linie (Fix. 7, Linie 1), während sie ohne Zwischenschaltung der Blende zuerst schnell und dann langsam ab fallend (Fix. 7, Linie 2) verlaufen würde. Geeignete Blenden zeigen die Fig. 1 und 2. Während die Blende 1 nach Fig. 1 ziz einer zentralen Öffnung a konzentrische Ringe b-e verschiedener Luftdurchlässigkeit auf weist, ist in der Blende nach Fig. 2 eine grosse Anzahl Öffnungen verschiedenen Durch messers vorgesehen, wobei die Öffnungen b, c, e gleichen Durchmessers zu der zentralen Öffnung ca konzentrisch angeordnet sind. Beim Vergleich der Fig. 1 und 2 wird man erken nen, dass bezüglich der Lichtdurchlässigkeit und der Helligkeitsverteilung beide Blenden ähnlich wirken. Die Anordnung und Grösse der Zonen verschiedener Durchlässigkeit und der Grad der Durchlässigkeit wird bestimmt von der Dichte und Gradation des zu kopie renden Negativs sowie von der Art des Ko piermaterials, ferner auch von dem Prozess, nach welchem die erzielte Kopie weiter ver arbeitet werden soll. Die günstigsten Werte wird man durch eine Reihe von Vorversuchen für jeden Fall bestimmen. Die autotypische Wiedergabe von Halb tonbildern lässt sich noch weiter verbessern und die dieser Reproduktionsart eigentüm liche Verflachung der Lichter und Tiefen einer Vorlage kann behoben werden, wenn Blenden der beschriebenen Art in Verbindung mit speziellen bisher in der Reproduktions technik nicht angewendeten Rasterformen gebraucht werden. Dies sind vorzugsweise Sternraster oder Dreieckraster wie sie z. B. die Fig. 3-5 zeigen. Die Rasteröffnungen können von geraden oder gekrümmten Linien begrenzt sein. tas dargelegte Verfahren kann sowohl für den Kontaktkopierrasterprozess als auch für den Rasterprozess in der Kamera ange wendet werden. Den ersteren Fall veran- scbaulicht Fig. 7. Hier ist der Lichtquelle 3, wie schon erwähnt, die Blende: 4 nach Art der in Fig. 1 und 2 abgebildeten Blenden vorgeschaltet. Durch diese Blende fällt das Licht auf den Sternraster 5, der bei diesem Beispiel etwa 50 Rasterelemente pro Quadrat zentimeter aufweist. Die Blende 4 hat zweck mässig einen Durchmesser von 40 mm und befindet sich etwa in einem Abstand von 1000 mm vor dem lichtempfindlichen Mate rial 6, während der Sternraster in einem Ab stand von 5 mm vor dem Negativ 7 ange ordnet ist. Den entsprechenden Vorgang beim Kopier prozess mit Hilfe einer Kamera zeigt Fig. B. Hier wird ein Original 8' durch die Optik 9 auf das lichtempfindliche Material 6 proji ziert, wobei sich in Verbindung mit dem Ob jektiv 9 eine Blende 4 befindet, die für die gewünscbte Lichtverteilung sorgt und nach Art der Blenden Fig. 1 oder 2 beschaffen sein kann. Sie hat ebenfalls wiederum einen Durchmesser von etwa 40 mm und befindet sich in 1000 mm Abstand vor dem licht empfindlichen Material 6. 5 mm vor diesem ist wiederum der Raster 5 mit 50 Raster elementen pro Quadratzentimeter angeordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur autotypischen Wiedergabe von Halbtonbildern mit Hilfe eines Rasters, dadurch gekennzeichnet, dass in den Strahlen gang eine mindestens zwei Zonen verschie dener Lichtdurchlässigkeit besitzende Blende eingeschaltet wird, wobei eine Zone maxi maler Lichtdurchlässigkeit ausserhalb des Zen trums der Blende liegt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Strahlengang eine mehrere Öffnungen besitzende Blende eingeschaltet wird, deren Öffnungen derart angeordnet sind, dass ein zweites Maximum von Lichtdurchlässigkeit im Zentrum der Blende liegt. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Strahlengang eine Blende aus lichtdurchlässigem Mate rial eingeschaltet wird, bei welcher ausser dem genannten Maximum von Lichtdurch lässigkeit ein weiteres im Zentrum der Blende liegt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Raster verwendet wird, der geradlinig begrenzte sternförmige Öffnungen besitzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Raster verwendet wird, der von gekrümmten Linien begrenzte sternförmige Öffnungen besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH194207T | 1936-04-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH194207A true CH194207A (de) | 1937-11-30 |
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| CH194207D CH194207A (de) | 1936-04-29 | 1936-04-29 | Verfahren zur autotypischen Wiedergabe von Halbtonbildern. |
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| CH (1) | CH194207A (de) |
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1936
- 1936-04-29 CH CH194207D patent/CH194207A/de unknown
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