CH194535A - Einrichtung zum Abdichten der Welle einer heisses Wasser fördernden Kreiselpumpe. - Google Patents

Einrichtung zum Abdichten der Welle einer heisses Wasser fördernden Kreiselpumpe.

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CH194535A
CH194535A CH194535DA CH194535A CH 194535 A CH194535 A CH 194535A CH 194535D A CH194535D A CH 194535DA CH 194535 A CH194535 A CH 194535A
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CH
Switzerland
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throttle
centrifugal pump
sleeve
shaft
cooling liquid
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Inventor
Aktiengesellschaft Klei Becker
Original Assignee
Klein Schanzlin & Becker Ag
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Einrichtung zum     Abdichten    der Welle einer heisses Wasser fördernden     ]Kreiselpumpe.       Bei Kreiselpumpen, welche heisses     Wasser'     zu fördern haben, bereitet die Abdichtung der  Welle gegenüber der Stopfbüchse, in der die  Welle läuft, erhebliche Schwierigkeiten, zu  mal wenn das heisse Wasser, wie es bei     Urn-          wälz-    und Speisepumpen     fürHöchstdruckkessel     der Fall ist, unter hohem Druck steht. Als  besonders zweckmässig hat es sich erwiesen,  zwischen der Druckseite der Kreiselpumpe  und der Stopfbüchse eine durch kaltes Was  ser beeinflusste Drosselstrecke einzuschalten,  welches die Hülle dieser Strecke von aussen  her bespült.  



  Bei der den Gegenstand der Erfindung  bildenden Abdichtungseinrichtung mit einer  Stopfbüchse für die Pumpenwelle und einer  gekühlten Drosselstrecke an einer heisses Was  ser fördernden Kreiselpumpe ist die Drossel  strecke von einem mit Kühlflüssigkeit durch  strömten, von     achraubenlinienartig    verlaufen  den Leitflächen durchzogenen Ringraum um  schlossen.

   Durch diese     Leitflächen    soll die    Kühlflüssigkeit gezwungen werden, die Drossel  strecke in Schraubenwindungen zu umströmen;  dadurch kann die bei bekannt gewordenen An  ordnungen zur     Kühlungder    Drosselstrecke auf  tretende Ansammlung von durch Wärmeabgabe  der Drosselstrecke erwärmter Kühlflüssigkeit  im Gehäuse und     derdaraus    sich     ergebendeNach-          teil    vermieden werden, der darin besteht, dass  einzelne Zonen der Hülle der Drosselstrecke  mehr als andere erhitzt werden, während einwei  terer Teil dieser Hülle noch kalter Kühlflüssig  keit ausgesetzt ist,

   so dass infolge ungleich  mässiger Dehnung der verschiedenen Zonen  ein Verspannen der Drosselhülle und infolge  dessen ein Schleifen der umlaufenden Pum  penwelle an einzelnen Stellen der Innenwan  dung dieser Hülle eintreten kann, was einen  raschen Verschleiss der Hülle zur Folge hat  und auch für die Welle selbst abträglich ist.  



  Die beigegebene Zeichnung stellt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  grösstenteils in einem Längsschnitt dar.      Im Gehäuse 1 einer Kreiselpumpe ist das  Laufrad 2 untergebracht, welches das durch  die zentrale     Einlauföffnung    3 zuströmende  heisse     Förderwasser    in den spiraligen Druck  kanal 4 schleudert, an den in bekannter Weise  ein Druckstutzen 5 angeschlossen ist.

   Das  Laufrad 2 ist auf der Welle 6 befestigt, welche  die in der Zwischenwand 19 des Gehäuses  und in der     Abschlusswand    20 gefasste, gegen  letztere durch einen Flansch 18 abgedichtete  Büchse 11, 17     durchsetzt.    Die Welle 6     steckt     in einer mit ihr umlaufenden Hülse 8, die  hier einen stufenförmig abgesetzten Teil 7  aufweist. Diese Hülse kann erübrigt werden,  wenn dafür die entsprechende Strecke der  Welle selbst eine stufenförmige Ausbildung  besitzt. Die stufenförmige Ausbildung der  Hülse 8     bezw.    der Welle 2 ist unter Umstän  den besonders vorteilhaft.  



  Gegen den das Pumpenlaufrad enthalten  den Raum des Gehäuses 1 ist der Ringraum  10, aus welchem die dem     Zulaufraum    15 zu  strömende Kühlflüssigkeit, z. B. Wasser, wie  der austritt, durch die bereits erwähnte Zwi  schenwand 19 und den Flansch 9 des Teils  11 der Büchse 11, 17 abgeschlossen, der die  Hülle der Drosselstrecke bildet; dieser Teil  11 schliesst mit dem erwähnten abgestuften  Teil 7 der Wellenhülse 8 den Drosselspalt 12  ein. Dieser Spalt verläuft entsprechend der  stufenförmigen Ausbildung der Wellenhülse  8 ebenfalls stufenförmig und steht in Kom  munikation mit dem Ringspalt 21 zwischen  dem Laufrad 2 einerseits und der Zwischen  wand 19 und dem Flansch 9 anderseits.

   Der  im gezeichneten Beispiel aussenkonische, hin  ten an den Topf der Stopfbüchse angeschlos  sene Teil 11 der Büchse 11, 17 trägt an  seinem Umfang     schraubenlinienartig    gewun  dene Leitflächen 13; die Gewindegänge sind  nach aussen hin von einem zylindrischen Man  tel 14 umschlossen, der in der den ringför  migen     Zulaufraum    15 vom Ablaufraum 10  trennenden Zwischenwand 16 eingesetzt ist.  Die     Leitflächen    13 dienen als die Oberfläche  der Büchse 11, 17 vorteilhaft vergrössernde  Kühlflächen, welche die ihnen vom Ringraum  15     herzuströmende    Kühlflüssigkeit zwingen,    die Büchse 11, 17 in     Schraubeuwindungen     zu umströmen.  



  Im Betrieb rieselt das heisse Spaltwasser  über den mit der Druckseite des Laufrades  kommunizierenden Ringspalt 21 in den Dros  selspalt 12 und gibt beim Vordringen über  den abgestuften Teil des Drosselspaltes Wärme  an die im Gegenstrom zwischen den erwähn  ten Leitflächen 13 hindurchströmende Kühl  flüssigkeit ab. Die konische Form der Aussen  seite des Teils 11 der Büchse 11, 17 bedingt  eine fortschreitende Verengung des Durch  gangsquerschnittes für die Kühlflüssigkeit, so  dass der Strom dieser letzteren mit zunehmen  derErwärmung eine     entsprechendeBeschleuni-          gung    erfährt, also rasch- der Austrittsöffnung  des Ringraumes 10, zugeschoben wird.

   Eben  falls zwecks Verengung des Durchgangsquer  schnittes für die Kühlflüssigkeit kann der  Rauminhalt des Ablaufraumes 10 kleiner als  derjenige des     Zulaufraumes    15 gehalten 'sein.  Durch die beschriebene Anordnung soll un  gleichmässiger Dehnung der verschiedenen  Streckenteile der Büchse 11, 1.7 infolge Ver  schiedenheit der an diesen Teilen herrschen  den Temperaturen vorgebeugt werden, wo  durch ein Verspannen der Büchse eintreten  könnte, was ein Schleifen der umlaufenden  Pumpenwelle 6     bezw.    ihrer Hülle 7 an ein  zelnen Stellen der Innenwandung der Büchse  und einen raschen Verschleiss dieser Büchse  zur Folge hätte und auch für die Welle selbst  abträglich wäre.  



  Für     Kesselspeise-Kreiselpumpen    ist es be  hufs Vermeidung von Wärmeverlusten zweck  mässig, das - Speisewasser selbst, noch bevor  es in den     Vorwärmer    gelangt, zur Kühlung  der Drosselstrecke zu verwenden, so dass die  durch die Büchse 11, 17 abgeleitete Spalt  wasserwärme nicht verloren geht, sondern  eben der     Vorwärmung    des Speisewassers zu  gutekommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zum Abdichten der Welle einer heisses Wasser fördernden Kreiselpumpe dienliche Einrichtung mit einer Stopfbüchse und einer der Stopfbüchse vorgeschalteten gekühlten Drosselstrecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselstrecke von einem mit Kühlflüssig keit durchströmten, von schraubenlinienartig verlaufenden Leitflächen durchzogenen Ring raum umgeben ist, durch welche Leitflächen die Kühlflüssigkeit gezwungen wird, die Dros selstrecke in Schraubenwindungen zu um strömen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die schrau- benlinienartig verlaufenden Leitflächen ge bildeten Gänge des Ringraumes sich in der Strömungsrichtung der Kühlflüssigkeit verengen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Drosselstrecke umhüllender büchsenförmiger Teil eine konische Aussen fläche besitzt und dass die Leitflächen von einem zylindrischen Mantel umschlossen sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der die Drosselstrecke um hüllende büchsenförmige Teil an den Topf der Stopfbücbse angeschlossen ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Laufrad der Kreiselpumpe zugekehrte Teil der Pumpen welle längs der Strecke des Drosselspaltes einen stufenförmig ausgebildeten Teil auf weist. Einrichtung nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass der dem Laufrad der Kreiselpumpe zugekehrte Teil der Pumpen welle in einer mit ihr umlaufenden Hülse (8) steckt, die längs der Strecke des Dros selspaltes einen stufenförmig ausgebildeten Teil aufweist. 6., Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauminhalt des Ablaufraumes (10) für die Kühlflüssigkeit kleiner als derjenige des Zulaufraumes (15) ist.
CH194535D 1935-04-26 1936-03-27 Einrichtung zum Abdichten der Welle einer heisses Wasser fördernden Kreiselpumpe. CH194535A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2936715A (en) * 1955-11-14 1960-05-17 Thompson Ramo Wooldridge Inc Seal assembly
CN115596714A (zh) * 2022-09-22 2023-01-13 利欧集团浙江泵业有限公司(Cn) 一种泵送高温介质的泵内隔热装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2936715A (en) * 1955-11-14 1960-05-17 Thompson Ramo Wooldridge Inc Seal assembly
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