CH194608A - Einrichtung zur veränderlichen Kopplung von Antenne und Empfänger. - Google Patents

Einrichtung zur veränderlichen Kopplung von Antenne und Empfänger.

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CH194608A
CH194608A CH194608DA CH194608A CH 194608 A CH194608 A CH 194608A CH 194608D A CH194608D A CH 194608DA CH 194608 A CH194608 A CH 194608A
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CH
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coil
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coupling
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variable coupling
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description


  Einrichtung zur veränderlichen Kopplung von Antenne und Empfänger.    Eine stufenlos veränderliche Kopplung  lässt sich in einfacher Weise dadurch erzielen,  dass man zwei Spulen beweglich zueinander  (drehbar oder verschiebbar) anordnet. Sollen  in dieser Anordnung sehr geringe Kopplungs  grade erzielt werden, so ist es notwendig,  die Spulen räumlich sehr weit voneinander  zu trennen.  



  . Für moderne Verstärker ist diese Be  dingung sehr unvorteilhaft, da sie dem Bestre  ben, den Aufbau des Verstärkers gedrängt  zu halten, entgegenläuft. Anderseits ist es  aber wünschenswert, die Kopplung in weiten  Grenzen veränderlich zu machen, um dadurch  einen möglichst umfangreichen Regelbereich  (z. B. für die     Lautstärkeregulierung)    zu er  halten.  



  Die Erfindung zeigt nun einen Weg, um  eine praktisch vollständige Entkopplung zweier  Spulen zu erreichen, ohne dass dabei das  Prinzip des gedrängten Aufbaues verlassen  werden muss.    Erfindungsgemäss wird bei einer Einrich  tung zur veränderlichen Kopplung zwischen  einer Antennenspule und einer eisengefüllten  Gitterspule eines Empfängers in den Strom  kreis der einen Spule eine im Verhältnis zu  dieser Spule kleine und so bemessene und  mit der Spule des andern Stromkreises un  veränderlich so gekoppelte Hilfsspule gelegt,  dass eine bei der kleinsten der veränderlichen  Kopplung vorhandene Restkopplung aufge  hoben ist. In vielen Fällen erzielt man schon  mit einer Windung oder Schleife (z. B. eines  Zuführungsdrahtes) als Hilfsspule den ge  wünschten Effekt.  



  Die     Fig.    1-3     veranschaulichen    Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.  In     Fig.    1 ist 1 die Antenne, 2 die An  tennenspule, 3 der abgestimmte Eingangs  kreis des Rohres 4 mit der Kreisspule 5  und -dem Drehkondensator 6. 7 ist die Hilfs  spule, die in den Antennenkreis geschaltet,  aber in .der Nähe der Kreisspule 5 angeordnet      l st. Der Wickelsinn von 7 ist dabei so ge  wählt, dass von ihr in 5 eine Spannung er  zeugt wird, die gegen die von 2 in 5 erzeugte  um 180 o phasenverschoben ist.  



  In     Fig.    2 ist die     Spulenanordnung    für die  Schaltung     Fig.    1 schematisch gezeichnet. Dar  in ist 2 die Antennenspule, 9 der Tragarm  für die Antennenspule, der im Punkt 10  drehbar gelagert ist, 5 die Kreisspule, 8 ein       Hochfrequenz-Eisenkern,    7 die Hilfswindung,  die in Reihe zur Antennenspule 2 geschaltet  ist und zusammen mit dieser Spule fest am  Chassis angeordnet ist.  



  Die     Fig.    3 zeigt die beiden Koppelspulen  in einem um 180 o auseinander gedrehten Zu  stand. Die Drehung ist dabei um die Achse  10 erfolgt. In dieser Figur ist wieder 2 die  Antennenspule, 5 die Kreisspule, 7 die durch  den Zuführungsdraht von Spule 2 gebildete  Schleife, 11 die Zuführung von der Antenne  zur Antennenspule. Wie die     Fig.    3 zeigt, ist  die Spule 2 im Uhrzeigersinn gewickelt. Der  gleiche Wickelsinn gilt auch für die Schleife  7, die im Punkte 12 an Masse gelegt ist.  Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass die  Spule 2 in um<B>1800</B> um die Achse 10 her  umgeklapptem Zustand gezeichnet ist, d. h.  in Wirklichkeit ist der Wickelsinn von 2 dem  von 7 entgegengesetzt.  



  Ergänzend sei noch darauf hingewiesen,  dass die einmal gewählte Lage der Spule 7  zur Spule 5 konstant bleibt. Damit tritt also  bei einer Veränderung des     Kopplungsgrades       zwischen 2 und 5 keine Kopplungsänderung  zwischen 7 und 5 auf.  



  Im stark gekoppelten Zustand ist die durch  7 erzeugte Gegenkopplung praktisch     vernach-          lässigbar,    da das Wicklungsverhältnis von  Spule 7 zu Spule 2 meist kleiner als     ',/5o     sein wird. Eine Begrenzung des Regelbereichs  nach hohen     Kopplungsgraden    tritt deshalb  praktisch nicht auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur veränderlichen Kopplung einer Antennenspule und einer eisengefüllten Gitterspule eines Empfängers, dadurch ge kennzeichnet, - dass in dem Stromkreis der einen Spule eine im Verhältnis zu dieser Spule kleine und so bemessene und mit der Spule des andern Stromkreises unveränderlich so gekoppelte Hilfsspule liegt, dass eine bei der kleinsten der veränderlichen Kopplung vorhandene Restkopplung aufgehoben ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsspule nur aus einer Windung besteht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsspule nur aus einer Schleife besteht, die durch einen Zuführungsdraht gebildet ist.
CH194608D 1935-07-19 1936-07-03 Einrichtung zur veränderlichen Kopplung von Antenne und Empfänger. CH194608A (de)

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