CH194609A - Einrichtung zum Erzeugen von Hochfrequenzschwingungen mittels einer Elektronenröhre. - Google Patents

Einrichtung zum Erzeugen von Hochfrequenzschwingungen mittels einer Elektronenröhre.

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CH194609A
CH194609A CH194609DA CH194609A CH 194609 A CH194609 A CH 194609A CH 194609D A CH194609D A CH 194609DA CH 194609 A CH194609 A CH 194609A
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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  Einrichtung zum Erzeugen von     Nochfrequenzschwingungen     mittels einer Elektronenröhre.    Die Erfindung     betrifft        eine        Einrichtung     zum     Erzeugen    von     Ilochfrequenzsehwino-un-          gen    mittels Elektronenröhren, deren Anode  aus zwei oder mehr Teilen     besteht    und die  Kathode     symmetrisch    umschliesst.     Längsdes     Glühfadens ist ein magnetisches Feld wirk  sam.  



  Die     Erfindung    gibt     eine    neue Betriebs  weise und     -die    hierzu erforderliche Ausbil  dung solcher Einrichtungen an.  



       Fig.    1 ist eine teilweise     perspektivische,     teilweise geschnittene, schematische Ansicht  eines     Beispiels    der     Erfindung;          Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach der Linie  2-2 der     Fig.    3,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie 3-3  der     Fig.    2. In beiden Schnittansichten     sind     noch     Verbesserungen    der Einrichtung nach       Fig.    1 dargestellt.  



       Fig.4,    in grösserem Massstube als     Fig.    1  bis 3 gezeichnet,     zeigt    einen Schnitt durch  einen der Leiter des     Schwingungskreises,der          Einrichtung.       Die Elektronenröhre 1 hat     ,eine    Anode,  die aus zwei     Zylinderteilen    2     besteht.        Ihre     Kathode     ist    ein Glühfaden 3,      der        in    der  Achse des Zylinders 2,

   2     liegt.    Eine     @Strom-          quelle    4     dient    zum Heizendes Glühfadens 3.  Das Magnetfeld, das längs des Glühfadens  wirkt, ist das     eines    Elektromagnetes 5.     In     Reihe mit der Stromquelle 6 des     Magnetes    5  ist ein regelbarer Widerstand 7 angeordnet.  An den     Anodenteilen    2 ist je ein Blech 8       befestigt.    Die Bleche 8 sind durch eine ver  schiebbare Brücke 9     miteinander    verbunden.  Die Anordnung 8, 9 ist der als     Lechersystem     bekannte     Schwingungskreis    der Röhre 1.

   Die  Anodenspannung wird von einer Stromquelle  10 geliefert, die in der dargestellten     Weise     mit .der     Mitte    der     Brücke    9     und    über     einen     regenbaren     Widerstand    11 mit dem Glüh  faden 3 verbunden     ist.     



  Röhre 1 und     Lechersystem    8, 9 können,  wie     Fig.    2 und 3     zeigen,    in einem Gehäuse 12  enthalten sein. Das Gehäuse 12 kann Off  nun.gen 13 haben, die einander gegenüber-      liegen, damit in der durch Pfeile angedeute  ten Weise mittels     eines        Ventilators    14     Luft     durch das Gehäuse     hindurchbewegt    werden  kann, um die Bleche     @$    zu kühlen.

       Diese    kön  nen mit Kühlrippen 15 versehen sein und  gemäss     Fig.4    aus     einem    gern 1-6 und Be  lägen 17 sehr .gut ,leitenden     Materials    be  stehen.  



  Die im vorstehenden     beschriebene    Ausbil  dung dient dazu, den     Schwingungskreis,    den  das     Lechersystem    bildet, zu     entdämpfen,    und  zwar zu einem Zweck, der im folgenden     er-          läutert        ist.     



  Die Frequenz von     Schwingungen,    die mit  Vorrichtungen der     ,geschilderten    Art erzeugt  werden, ist im wesentlichen durch die Eigen  frequenz des     Abstimmsystems    und in .gerin  gerem Masse durch die     Anodenspannung,    ,den  Radius des     Anodenzylinders    und die Magnet  feldstärke     bestimmt.    Die maximale Energie  dieser     Schwingungen    tritt bei gegebener  Anodenspannung bei     einer    kritischen Magnet  feldstärke auf, die .durch die Formel:

    
EMI0002.0025     
    definiert ist, in der H die Magnetfeldstärke  in Gauss     einzusetzen,   
EMI0002.0027  
   das Verhältnis von  Ladung zur Masse eines Elektrons,     Va,    die  Anodenspannung und     ra,    den Radius     des          Anodenzylinders    ist.  



  Sowohl     unterhalb,    als auch .oberhalb die  ser kritischen     Feldstärke    können     ,Schwingun-          gen,        jedoch.    von geringerer     Energie,    auftreten.  



  Ausser der durch den Schwingkreis be  stimmten Frequenz     existiert    in der Einrich  tung noch eine zweite     Frequenz,    nämlich die  Kreiselfrequenz der     im        Entladunb        naum    um  laufenden Elektronen.     Diese        Kreiselfrequenz     hängt im wesentlichen nur von .der Magnet  feldstärke ab nach der Formel  
EMI0002.0045     
    wo<I>H</I> in Gauss einzusetzen und<I>f</I> die Kreisel  frequenz ist.  



  Die Elektronen im     Entladungsraum    krei-         sen        aleo    mit einer Frequenz, die unabhängig  von der     erzeugten        Schwingkreiafrequenz        ist.     Wenn im Schwingkreis zum Beispiel     eine     Wellenlänge von 10 m (.entsprechend einer  Frequenz von 3 - 104     KHz)    erzeugt     wind,

          sind     zur Erreichung hoher     Schwingung@senergie     etwa 100 Gauss     notwendig.    Die Kreisel  frequenz ist bei dieser Feldstärke 3 - 105     KHz.     Die     Kreiselfrequenz    ist eine andere     als.    die  im Schwingkreis     erzeugte    Frequenz, sie ist  grösser als diese.

   Macht man die     magnetische     Feldstärke geringer, als sie nach     Fo@rme:l    (I)  sein     sollte,    so     dass    sich die Kreiselfrequenz  der     erzeugten,    durch den     Schwi        bo-ungskreis     der Röhre     bestimmten    Frequenz nähert, so  setzen die Schwingungen aus, nachdem sie  schnell an     Energieabgenommen    haben.

   Es  ist auf keine Weise möglich, 'Schwingungen  in einem Bereich zu erzeugen, in     welchem     die     Kreiselfrequenz    und die im     Schwingkreis     zu     erzeugende        Frequenz    ganz oder     nahezu     übereinstimmen.  



  Die     Übereinstimmung    von     Kreiselfrequenz     und     Schwingkreisfrequenz        ist    vorhanden,  wenn  
EMI0002.0081     
    wo, H die     Magnetfeldstärke    in Gauss und     2#     die     .Schwingkreiswellenlänge        in;    cm     ist.    Die  durch     (II)        ,definierte    Magnetfeldstärke     isst          eine    zweite     kritische    Feldstärke.  



  Es ist nun     gefunden    würden.,     dass    weit  unterhalb des durch die Formel     (II)        defi-          nierten        kritischen    Wertes der     Magnetfeld-          stärke,    also (wie aus Formel (I) zuschliessen)  bei verhältnismässig. niedriger     Anodenspan-          nung,    wieder     Schwingungen    im     Schwingkreis          entstehen,    die     bisher        unbekanntgewesen    sind.

    Diese 'Schwingungen haben eine höhere Fre  quenz als die Kreiselfrequenz.     iSie        treten    bei       g        o        ewöhnlicher        Ausbildung        des        ;Sohwingungs-          kreises    nicht auf, sondern nur dann, wenn  .der     Schwingungskreis    in hohem     Grade        dämp-          fungsfrei        ist.     



  Dieser neue     Schwingungsbereich    bringt  einen grossen Vorteil mit sich. Er :gestattet  nämlich, die     schon    bei kleinen Wellen ausser-      ordentlich hohen     .Spannungen    und Magnet  feldstärken auf ein Mass zu     verringern,    wel  ches     unhandlich    kleine Abmessungen solcher  Vorrichtungen zu     vermeiden    erlaubt. Es kön  nen zum Beispiel grössere Röhrendurchmesser  dort verwendet werden, wo sonst nur äusserst  kleine Durchmesser     verwendbar    sind.  



  Es ergibt sich also ,die neue Erkenntnis,  dass die     zweite    kritische Magnetfeldstärke  nicht die untere Grenze der Feldstärken ist,  bei denen noch Schwingungen im     Schwing-          kreis    auftreten, sondern dass diese nur eine  Lücke .im     Schwingungsbereichdefiniert.    Bei  geringeren Feldstärken entstehen wieder  Schwingungen im Schwingkreis, und zwar  mit einer höheren Frequenz, als die Kreisel  frequenz es ist. Diese Schwingungen ent  stehen jedoch nur bei ausserordentlich ge  ringer Dämpfung des     Schwingungskreises.     



  Damit der     .Schwingungskreis,    um diesen  Bereich zu erschliessen, genügend     dä-mpfungs-          frei        ist,    sind in der     vorstehend    beschriebenen  Weise die Bleche 9 statt der sonst üblichen       Lecherdrähte    an die     Anodenzylinderteile    2  angeschlossen.

   Dem     E.ntdämpfen        des        Schwin-          gungskreisesdient    ferner die     Massnahme"dass     die Bleche gekühlt werden und     hierdurch     vermieden     wird,    dass bei Stromdurchgang  ihre Temperatur     steigt.    Die Bleche können  zum Beispiel     unter,die    Wirkung eines Luft  stromes .gebracht werden, den der Ventila  tor 14 in der     beschriebenen    Weise     erzeugt.     Die     beschriebenen    Rappen 115 der Bleche för  dern dabei das Kühlen.

       Statt    des Ventilators  14     kann    irgend eine     andere    Vorrichtung den  kühlenden     Luftstrom    erzeugen. Das Kühlen  wird auch .gefördert durch eine gewisse Dicke  der Bleche, sowie durch     ,die    Beläge 17, die  aus einem Metall sehr hoher elektrischer Leit  fähigkeit, z. B.     :Silber,    bestehen. In diesem  Falle ist zugleich die Wärmeleitfähigkeit  sehr gross, so     dass    die Wärme schnell ab  geführt wird. Schliesslich kann die Dämp  fung verhindert werden durch Vermeiden un  nötiger Strahlungen. Dies     beschieht    zum  Beispiel durch das Gehäuse 12.  



  Die Anode .der Röhre 1 kann     aus        mehr     als zwei Teilen 2     bestehen,    z. B. aus vier         Teilen.    Die Bleche 8     können    durch irgend  welche andere     Mittel    als- die     beschriebenen     Vorrichtungen gekühlt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Erzeugen von Hoch frequenzschwingungen mittels ,einer Elek tronenröhre, deren Anode :geteilt ist und die Kathode symmetrisch umschliesst, und wel che unter der Wirkung eines längs der Ka thode wirksamen Magnetfeldes steht, da durch gekennzeichnet, dass die :
    Stärke dieses Magnetfeldes unterhalb,des Wertes gehalten wird, bei dem die Kreiselfrequenz ,gleich der Schwingkreisfrequenz ist, und dass zwecks Erreichung hoher Schwingungsenergie die Anodenspannung entsprechend der Magnet feldstärke erniedrigt ist und die Dämpfung des Schwingungskreises für das Zustande kommen der Schwingungen genügend gering gemacht ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch"dadurch gekennzeichnet, dass zur Verringerung der Dämpfung die Leiter des Schwingungs kreises aus Blech bestehen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um die Bleche zu kühlen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bleche mit Kühl rippen versehen sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch "gekenn zeichnet, ,dass die Bleche durch eine Luft strömung gekühlt werden. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und -den Unteransprüchen .1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bleche mit Metall sehr grosser Leitfähigkeit belegt sind. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und .den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ;gekenn- zeichnet, dass die Beläge aus .SilbeT be stehen.
CH194609D 1935-08-24 1936-08-13 Einrichtung zum Erzeugen von Hochfrequenzschwingungen mittels einer Elektronenröhre. CH194609A (de)

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