CH194758A - Verfahren zur Herstellung eines Gemisches der Natriumsalze von im Kern alkylsubstituierten Kresoxyessigsäuren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gemisches der Natriumsalze von im Kern alkylsubstituierten Kresoxyessigsäuren.

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CH194758A
CH194758A CH194758DA CH194758A CH 194758 A CH194758 A CH 194758A CH 194758D A CH194758D A CH 194758DA CH 194758 A CH194758 A CH 194758A
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cresoxyacetic
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Cie G M B H Henkel
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Henkel & Cie Gmbh
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  Verfahren zur Herstellung eines Gemisches der     Natriumsalze    von im Kern       alkylsubstituierten        Kresogyessigsäuren.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung eines Gemisches  der     Natriumsalze    von im Kern     alkylsubsti-          tuierten        Kresoxyessigsäuren,    das dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man ein Gemisch von  durch höhere     Alkylreste    substituierten     Kre-          solen,

      wie es durch Kondensation von tech  nischem     o-Kresol    mit den     olefinischen    An  teilen eines Crack-Benzins mit einem reichen  Gehalt an     Olefinen   <B>06112</B> bis     0sH16    erhält  lich ist, in alkalischem Medium mit     Chlor-          essigsäureäthylester    umsetzt und darauf das  erhaltene Gemisch von     alkylsubstituierten          Kresoxyessigsäureäthylestern    mit Natron  lauge verseift. Das erhaltene Produkt stellt  nach dem Aufarbeiten und Trocknen ein  weisses Pulver dar, das gute     kapillaraktive     Eigenschaften zeigt.  



  <I>Beispiel:</I>  434 Gewichtsteile eines Gemisches von  durch höhere     Alkylreste    substituierten Kre-         solen,    wie es durch Kondensation von tech  nischem     o-Kresol    mit den     olefinischen    An  teilen eines     Crack-Benzins    mit einem reichen  Gehalt an     Olefinen        C6H12    bis     CsHis'    gewon  nen wird, mit einer     Hydroxylzahl    von 258,4,  werden mit 200 Gewichtsteilen 40      /oiger     Natronlauge versetzt. Unter Erhitzen bis auf  <B>1500,</B> zuletzt unter vermindertem Druck,  wird entwässert.

   Der Rückstand wird in  400 Gewichtsteilen absolutem Alkohol gelöst  und in der Kälte mit 245 Gewichtsteilen       Chloressigsäureäthylester    versetzt. Die Re  aktion setzt unter langsamem Temperatur  anstieg auf 60-70 o ein und wird durch  mehrstündiges Kochen beendet. Nach Zugabe  von 200 Teilen 40      /oiger    Natronlauge wird  der Alkohol vollkommen abgedampft. Der  Rückstand wird mit 400 Teilen heissem  Wasser versetzt und darauf das abgeschie  dene Salzwasser abgezogen.

   Die so erhaltene  konzentrierte, stark viskose     wässrige    Lösung  enthält die     Natriumsalze    des Gemisches der      im Kern     alkylsubstituierten        Kresoxyessig-          säuren.    Die Lösung kann in üblicher Weise  mit geeigneten Zusätzen versehen und an  schliessend getrocknet werden.  



  Das Gemisch kann vorteilhaft überall da  verwendet werden, wo die     kapillaraktiven     Eigenschaften von Flüssigkeiten, insbeson  dere von     wässrigen    Lösungen, erhöht werden  sollen. Die so hergestellten Flüssigkeiten  können infolge ihrer     kapillaraktiven    Eigen  schaften beispielsweise zur Schaumerzeugung,  zum     Emulgieren,        Dispergieren,    Benetzen,  Imprägnieren,     Peptisieren,    Stabilisieren, Ver  teilen, Lösen und     dergl.    in den verschieden  sten Industrien verwendet werden. So lässt  sich das Gemisch der     Natriumsalze    z. B.

    als Seifenersatzstoff, ferner zur Herstellung  von     Imprägnierungsmitteln,    Schädlingsbe  kämpfungsmitteln und     dergl.,    als     Hilfsstoff    in  der Kautschuk     ver:        .beitenden    Industrie, in der  Leder-, Pelz- und insbesondere in der Textil  industrie bei den verschiedensten Veredlungs  verfahren verwenden. So kann man es beim  Waschen und Reinigen von Textilien, Wäsche  und Gebrauchsgegenständen benutzen.  



  Das neue Gemisch zeigt seine Wirksam  keit auch im Gemisch mit andern Stoffen.  Es kann in Bädern verwendet werden, die  Elektrolyte enthalten, und es können bei  spielsweise auch die verschiedenartigsten al  kalisch reagierenden Stoffe     mitverwendet    wer  den. Es kann in Mischung mit alkalischen  Salzen, wie     Alkalikarbonaten,    beispielsweise  Soda,     Trinatriumphosphat    und andern     Alkali-          orthophosphaten,        Alkalipyro-,        -meta-,        -poly-          und        -hypophosphaten,    beispielsweise dem       Tetrapyrophosphat,

      dem     Natriumhexameta-          phosphat,    dem     Natriumpolyphosphat        Na6P40is     und     demNatriumhypophosphat,ferner    mit Was  serglas, dem     Natriummetasilikat    und andern       Metasilikaten,        Alkaliboraten,    wie Borax, be  nutzt werden. Ferner können auch neutrale  Mittel, wie Natriumsulfat oder     Alkalisalze     starker organischer Säuren, beispielsweise  das     naphthalinsulfosaureNatrium,        mitverwen-          det    werden.  



  Das neue Gemisch kann ferner auch in  Gegenwart von     sauerstoffabgebenden    Ver-         bindungen,    beispielsweise von Peroxyden, wie       Natriumsuperoxyd,    von     Persalzen,    wie Per  boraten,     Persulfaten,        Perkarbonaten,        Perphos-          phaten,        Perpyrophosphaten,    insbesondere den       Alkalisalzen,    wie den     Natriumsalzen,    ver  wendet werden.

   Schliesslich kann man es  auch im Gemisch mit andern Netz-, Schaum-,       Emulgier-,        Dispergier-,    Wasch-,     Reinigungs-,     Einweich-, Spül-,     Durchdringungs-    und ähn  lichen Mitteln anwenden; insbesondere kann  es auch mit den gewöhnlichen Natrium- oder       Kaliumseifen    kombiniert werden, aber auch  mit bereits bekannten kalkbeständigen Netz  mitteln, wie z. B. dem     Natriumsalz    des     Oleyl-          methyltaurins.     



  Auch im Gemisch mit Lösungsmitteln,  wie organischen     Kohlenwasserstoffen,    z. B.  Benzin oder Benzol, Alkoholen, niederen, wie  dem Äthyl-,     Propyl-,        Butylalkohol,    aber auch  höheren, wie dem     Laurinalkohol,    dem     Benzyl-          alkobol,    dem     Cyclohexanol,    dem     Cyclohexa-          non    und     dergl.,        Äthern,    wie dem     Glykolmono-          thyläther,        Glyzerindiinethyläther,

          Glyzerin-          monocyclohexyläther,        Pentamethylenoxyme-          thyldioxol,    und in Mischung mit     Überfettungs-          mitteln,    wie zum Beispiel Wollfett, ferner En  zymen, wie     Urease    oder     Pankreatin,    ferner  im Gemisch mit     desinfektorisch    wirkenden       Phenolen,    z. B. dem     p-Chlormetakresol,    oder  als Bestandteile von Putz- oder Scheuermitteln  zusammen mit Sand und     dergl.    kann man  das neue Gemisch benutzen.  



  Ein besonderer Vorteil des gemäss vorliegen  dem Verfahren hergestellten Gemisches be  steht darin, dass dieses auch bei längerem  Lagern nicht ranzig wird und keinerlei un  angenehmen Geruch annimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Gemisches der Natriumsalze von im Kern alkylsubsti- tuierten Kresoxyessigsäuren, dadurch gekenn zeichnet, dass man ein Gemisch von durch höhere Alkylreste substituierten Kresolen, wie es durch Kondensation von technischem o-Kresol mit den olefinischen Anteilen eines Crack-Benzins mit einem reichen Gehalt an Olefinen CrHiz bis 0sE[rs erhältlich ist,
    in alka lischem Medium mit Chloressigsäureäthylester umsetzt und darauf das erhaltene Gemisch von alkylsubstituierten Kresogyessigsäure- äthylestern mit Natronlauge verseift. Das erhaltene Produkt stellt nach dem Aufarbei ten und Trocknen ein weisses Pulver dar, das gute kapillaraktive Eigenschaften zeigt.
CH194758D 1935-09-10 1936-07-03 Verfahren zur Herstellung eines Gemisches der Natriumsalze von im Kern alkylsubstituierten Kresoxyessigsäuren. CH194758A (de)

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