CH188879A - Verfahren zur Herstellung der Perhydro-p-benzyl-phenoxyessigsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Perhydro-p-benzyl-phenoxyessigsäure.

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CH188879A
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benzyl
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phenoxyacetic acid
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Cie G M B H Henkel
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Henkel & Cie Gmbh
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  Verfahren zur Herstellung der     Perhydro-p-benzyl-phenoxyessigsäure.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung der     Perhydro-p-benzyl-phenoxy-          essigsäure,    das dadurch gekennzeichnet ist,  dass man     Perhydro-p-benzylphenol    mit Chlor  essigsäure in Gegenwart säurebindender Mit  tel umsetzt. Die freie Säure ist ein viskoses  gelbes 01. Das     Natriumsalz    der Säure ist ein  weisses wasserlösliches Pulver, das als     kapil-          laraktivwirkendes    Mittel verwendet werden  kann.  



       Beispiel:     1300 Gewichtsteile     Perhydro-p-benzyl-          phenol,    das durch Hochdruckhydrierung von       p-Benzylphenol    in Gegenwart von Nickel als  Katalysator gewonnen werden kann, werden  in einer Lösung von 92 Gewichtsteilen Na  trium in 2000 Gewichtsteilen Methylalkohol  gelöst. Der Methylalkohol wird möglichst  vollständig     abdestilliert    und der Rückstand  mit 1000 Gewichtsteilen     Dekahydronaphtha-          lin    bei<B>120'</B> verrührt, während<B>190</B> Gewichts  teile Chloressigsäure     zugetropft    werden.  Nach beendeter Reaktion wird in Wasser    gegossen und das in Wasser Ungelöste ab  getrennt.

   Aus der wässerigen Lösung wird  durch Ansäuern ein viskoses gelbes 01 er  halten.  



  Das durch Neutralisieren gewonnene Na  triumsalz der     Perhydro-p-benzpl-phenoxy-          essigsäure    zeigt in wässeriger Lösung gute       kapillaraktive    Eigenschaften; es netzt und  schäumt sehr gut. Das Produkt kann vor  teilhaft als Seifenersatzstoff, z. B. zum Wa  schen und     Reinigen    von Textilien, Verwen  dung finden.  



  Die     Perhydro-p-benzyl-phenoxyessigsäure     kann     in.    Form ihrer     wasserlöslichen    Salze  überall da verwendet werden, wo die     kapil-          laraktiven    Eigenschaften von Flüssigkeiten,  insbesondere von wässerigen     Lösungen    oder  Emulsionen, erhöht werden sollen.

   Die neuen  Mittel können infolge ihrer     kapillaraktiven     Eigenschaften beispielsweise zur     Schaum-          erzeugung,    zum     Emulgieren,        Dispergieren,     Benetzen, Imprägnieren,     Peptisieren,    Stabili  sieren, Egalisieren, Verteilen, Lösen und der-      gleichen in den verschiedenartigsten Indu  strien verwendet werden. So lassen sie sich  zum Beispiel als     Seifenersatzstoffe,    ferner  zur Herstellung von Imprägniermitteln und  dergleichen, als Hilfsstoffe in der Leder-,  Pelz- und insbesondere in der Textilindustrie  bei den verschiedenartigsten Veredlungsver  fahren verwenden.

   Auch kann man sie beim  Waschen und Reinigen von Textilien, Wä  sche, Gebrauchsgegenständen und dergleichen  benutzen. Die     neuen        kapillaraktiven    Mittel  zeigen ihre Wirksamkeit auch im Gemisch  mit andern Stoffen. Sie können in sauren,  neutralen und alkalischen Flüssigkeiten und  Bädern verwendet werden, und zwar auch in  solchen, die Elektrolyte enthalten. Beispiels  weise können die verschiedenartigsten, alka  lisch reagierenden Stoffe     mitverwendet    wer  den.

   So können sie in Mischung mit alkali  schen Salzen, wie     Alkalikarbonaten,        Tri-          natriumphosphat    und andern     Alkaliortho-          phosphaten,        Alkalipyro-    und     -metaphospha-          ten,        Poly-    und     Hypophosphaten,    ferner mit  Wasserglas,     Alkalimetasilikaten    oder Alkali  boraten benutzt werden. Ferner können auch  neutrale Mittel, wie Natriumsulfat,     naphtha-          linsuifosaures    Natrium,     mitverwendet    wer  den.

   Die neuen     kapillaraktiven    Mittel kön  nen auch in Gegenwart von sauerstoff  abgebenden     Verbindungen,        beispielsweise     Peroxyden oder Wasserstoffsuperoxyd, fer  ner von     Persalzen,    wie     Perboraten,    Persulfa-         ten,        Perkarbonaten,        Perphosphaten,        Perpyro-          phosphaten    usw., verwendet werden.

   Schliess  lich kann man sie auch im Gemisch mit an  dern Netz-, Schaum-,     Emulgier-,        Dispergier-,     Wasch-,     Reinigungs-,    Einweich-, Spül-,       Durchdringungs-    und ähnlichen Mitteln an  wenden.  



  An Stelle des     Natriumsalzes    können auch  das     Kaliumsalz,    das     Ammoniumsalz,    das       Triäthanolaminsalz,    das     Aminopropandiol-          salz    der     Perhydro-p-benzyl-phenoxyessig-          säure    benutzt werden.  



  Auch im Gemisch mit Lösungsmitteln,  wie organischen     Kohlenwasserstoffen,    Alko  holen und dergleichen oder in Mischungen  mit     Lberfettungsmitteln,    ferner Enzymen,  wie     U        rease    oder     Pankreatin,    oder als Be  standteile von Putz- oder Scheuermitteln  kann man die neuen     kapillaraktiven        Mittel     benutzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung der Perhydro- p-benzyl-phenoxy essigsäure, dadurch gekenn zeichnet, dass man Perhydro-p-benzylphenol mit Chloressigsäure in Gegenwart säurebin dender Mittel umsetzt. Die freie Säure ist ein viskoses gelbes Öl; sie kann in Form ihrer wasserlöslichen Salze zur Erhöhung der ka- pillaraktiven Eigenschaften von Flüssigkei ten benutzt werden.
CH188879D 1934-08-30 1935-08-23 Verfahren zur Herstellung der Perhydro-p-benzyl-phenoxyessigsäure. CH188879A (de)

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