CH194825A - Einrichtung zur Sicherung der Schmierung von Drehkolbenverdichtern. - Google Patents

Einrichtung zur Sicherung der Schmierung von Drehkolbenverdichtern.

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CH194825A
CH194825A CH194825DA CH194825A CH 194825 A CH194825 A CH 194825A CH 194825D A CH194825D A CH 194825DA CH 194825 A CH194825 A CH 194825A
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CH
Switzerland
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lubricant
separator
gas
compressor
lubrication
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesell Maschinenfabriken
Original Assignee
Escher Wyss Maschf Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C29/00Component parts, details or accessories of pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C18/00 - F04C28/00
    • F04C29/02Lubrication; Lubricant separation
    • F04C29/025Lubrication; Lubricant separation using a lubricant pump

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description


  Einrichtung zur Sicherung der Schmierung von Drehkolbenverdichtern.    Die Ei rfindung betrifft eine Einrichtung  zur Sicherung der Schmierung von Drehkol  benverdichtern, bei denen die Trennung des  Schmiermittels vom geförderten Mittel in  einem Abscheider erfolgt, der mit den zu  schmierenden     Stellen    des     Verdichters    in Ver  bindung steht.  



  Versuche und praktische Ergebnisse  haben gezeigt, dass Drehkolbenverdichter  dann am günstigsten laufen, wenn eine der  Drehzahl des Verdichters angepasste Schmier  mittelmenge nach den zu schmierenden Stel  len gelangt bezw. vom Fördermittel nach den  abzudichtenden Stellen im Innern des Ver  dichters mitgerissen wird.  



  Bei Einrichtungen der eingangs erwähn  ten Art lässt sich diese Bedingung nicht ohne  weiteres erfüllen, da bei schwankendem  Drucke im Schmiermittelabscheider eine ver  schieden grosse Schmiermittelmenge aus die  sein nach jenen Stellen gedrückt wird. Bei  einem Verdichtungsdruck von beispielsweise  10 at oder während eines längeren Stillstan-    des des Verdichters kann so viel Schmier  mittel, z. B. Öl, in den Verdichter fliessen,  dass während des Betriebes oder beim Anlas  sen Flüssigkeitsschläge erzeugt werden, was  die Betriebssicherheit gefährdet. Auch wird  der Wirkungsgrad des Drehkolbenverdichters  beeinträchtigt, wenn zu viel Schmiermittel  aus dem Verdichter in den Abscheider und  aus diesem wieder in den Verdichter gelangt,  da dann unnötigerweise zu viel Schmiermittel  auf den Förderdruck des Verdichters zu brin  gen ist.  



  Um die vorstehend erwähnte Bedingung  zu erfüllen, ohne dass die angeführten Nach  teile in Kauf zu nehmen sind, ist schon vor  geschlagen worden, zwischen dem     Schmier-          mittelabscheider    und den zu schmierenden  Stellen des,     Verdichters        eine        drehbar        awsge-          bildete        Vorrichtung        einzuschalten,

          welche     mit     einer    der     Drehzahl    des     Verdichters    pro  portionaler     Drehzahl    läuft und     imstande        ist,     Schmiermittel zu fördern.<B>Es,</B> hat sich jedoch  gezeigt, dass bei     D:rehkolbenverdichtern,    die      gewisse Gase zu verdichten haben, z. B.  Ammoniak, trotz Vorsehens einer solchen  Vorriohtung, Leistungsverringerungen ein  treten. Die Erklärung dieser Erscheinung  liegt in dem Umstande, dass das unter Druck  befindliche Schmiermittel, und als solches  kommt in erster Linie Öl in Betracht, ver  hältnismässig viel Gas, also zum Beispiel  Ammoniak, absorbiert.

   Da jedoch im     Schmier-          mittelabscheider    praktisoh der am Austritt  des Drehkolbens herrschende Druck vorhan  den ist, so findet in einem solchen     Abschei-          der    keine Freigabe des im Öl absorbierten  Ammoniaks statt. 'Wird dann solches Öl wie  der in den     Drehkolben    gefördert, wo das  selbe auf der Saugseite nach Stellen niedrig  sten Druckes gelangt, so trennt sieh das Am  moniak erst an jenen Stellen in höchst un  erwünschter Weise vom Öl.

   Solches Am  moniak beeinträchtigt nämlich die Absperr  wirkung des Schmiermittels, und sodann ge  langt es grösstenteils vom Saugraum wieder  in den Druckraum des Verdichters, beides  Umstände, welche den     Wirkungsgrad    des  letzteren recht ungünstig beeinflussen.  



  Um     auch    noch diese Übelstände zu behe  ben, ist daher bei einer Einrichtung der ein  gangs erwähnten Art gemäss vorliegender  Erfindung zwischen dem     Schmiermittelab-          scheider    und der drehbar ausgebildeten Vor  richtung zum Fördern des Schmiermittels  ein Gasabscheider geschaltet. Dabei sorgt  eine Sperrvorrichtung dafür, dass nur  Schmiermittel und allenfalls von letzterem  absorbiertes Gas, aber kein freies Gas in den  Gasabscheider gelangen kann.  



  Die Sperrvorrichtung kann zweckmässig  als eine in den Schmiermittelabscheider ein  gebaute Schwimmerregulierung ausgebildet  sein.  



  Hat die Einrichtung die Schmierung  eines Drehkolbenverdichters zu sichern, der  zu einer einen Verflüssiger und einen Ver  dampfer aufweisenden Kälteerzeugungsan  lage gehört, so kann der Gasabsch eider  zweckmässig mit der Saugleitung des Ver  dichters verbunden werden, so dass dann im  Gasabscheider der tiefste, in der Kälteerzeu-    gungsanlage vorhandene Druck herrscht und  infolgedessen die Gewähr besteht, dass     indie-          se    m Abscheider eine so weitgehende Tren  nung des absorbierten Gases vom Schmier  mittel erfolgt, als für die ordnungsgemässe  Arbeitsweise der Kälteerzeubgungsanlage er  forderlich ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    veran  schaulicht, und zwar zeigt:  Fig. 1 einen senkrechten Schnitt nach der  Linie I-I der Fig. 2 und  Fig. 2 einen waagrechten Schnitt nach  der Linie II-II der Fig. 1 durch den     Drelh-          kolbenverdichter,    bezw. eine Draufsicht auf  die übrigen Teile der in Fig. 1 gezeigten  Einrichtung.  



  In den Figuren bezeichnet 1 einen Dreh  kolbenverdichter, 4 dessen Saug- und 5 des  sen Druckleitung. 6 ist ein     Schmiermittelab-          scheider    und 9 eine als Zahnradpumpe aus  gebildete Vorrichtung, welche Schmiermittel  aus dem Abscheider 6 ansaugt und nach den  zu schmierenden sowie abzudichtenden Stel  len des Verdichters 1 fördert. Zwischen den  Schmiermittelabscheider 6 und die Zahnrad  pumpe 9 ist noch ein Gasabscheider 12 ge  schaltet. Eine als Schwimmerregulierung 13  ausgebildete Vorrichtung sorgt dafür, dass  nur Schmiermittel und allenfalls von letzte  rem absorbiertes Gas, aber kein freies Gas in  den Gasabscheider 12 gelangen kann. Letz  terer ist durch eine Leitung 14 mit der Saug  leitung 4 des Verdichters 1 verbunden.

   Ge  hört dieser Verdichter zu einer Kälteerzeu  gungsanlage, welche auch noch einen     Ver-          flüssiger    und einen Verdampfer aufweist, in  welchem Falle     die    Saugleitung 4 an den     Ver-          dampfer        angeschlossen    ist, so     herrscht    im       Gasabseheider    12     praktisch    der tiefste, im       Schmiermittelabscheider    6 dagegen praktisch  der     höchste    in der     gälteerzeugungsanlab.e     vorhandene Druck.

       Das    aus dem     Abscheider     6     in    den     Abscheider    12     gelangende        Schmier-          mittel        erfähmt    daher     in.    letzterem     eine    Ent  spannung, was zur Folge hat,     da3        das    vom       Schmiermittel    absorbierte Gas im     Absclheider     12     i    wieder freigegeben wird. Dieses Gas ge-      langt dann durch die Leitung 14 in die Saug  leitung 4 des Verdichters.  



  Der Vollständiglkeit halber sei noch er  wähnt, dass 15 eine von einem Kühlmittel  durchströmte Vorrichtung ist, in welcher das  umgewälzte Schmiermittel eine Kühlung er  fährt.  



  An Stelle einer in den     Schmiermittelab-          scheider    einzubauenden     Scbvimmerregulie-          rung    kann als Sperrvorrichtung, welche den  Übertritt von freiem Cxa S aus dem     Schmier-          mnittelabseheider    in den Gasabscheider verhin  dert, auch eine als hydraulischer Mlotor aus  gebildete     Sperrvorrichtung    vorgesehen wer  den, die dann so auszubilden ist, dass sie im  Stillstand als Sperrvorrichtung wirkt. Ge  wünschtenfalls kann eine zwangsläufige Ver  bindung zwischen einem solchen hydrauli  schen Motor und dem Antrieb für den Dreh  kolbenverdichter vorgesehen werden.  



  Anstatt im Gasabscheider die Freigabe  der im Schmiermittel absorbierten Gase da  durch zu erreichen,     dass    das     Schmiermittel     einer Druckerniedrigung unterworfen wird,  bann dasselbe unter Umständen zum Beispiel  auch durch Heizen des in den Abscheider  gelangenden Schmiermittels erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Sicherung der Schmie rung von Drehkolbenverdichtern, bei denen die Trennung des Schmiermittels vom geför derten Mittel in einem Abscheider erfolgt, und zwischen diesem und den zu schmieren den Stellen eine drehbar ausgebildete Vor richtung zum Fördern des Schmiermittels eingeschaltet ist, welche mit einer der Dreh zahl des Verdichters proportionalen Dreh zahl läuf dadurch gek@nnzeichnet, dass zwi- sehen dem Schmiermittelabscheider und der drehbar ausgebildeten Vorrichtung zum För dern des Schmiermittels ein Gasabseheider geschaltet ist und eine Sperrvorrichtung da für sorgt, dass nur Schmiermittel und allen falls von letzterem absorbiertes Gas,
    aber kein freies Gas in den Gasabscheider gelan gen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrvor richtung als eine in den Schmie6rmittel- abscheider eingebaute Schwimmerregu lierung ausgebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrvor richtung als hydraulischer Motor ausge bildet ist, welcher in eine den Schmier- mittelabscheider mit dem Gasabscheider verbindende Leitung eingebaut ist und im Stillstand als Sperrorgan wirkt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass der hydraulische Motor mit dem Drehkolbenverdichter zwangsläufig ver bunden ist. 4l.
    Einrichtung nach Patentanspruch, wel- ehe die Schmierung eines Drehkolbenver- dichters zu sichern hat, der zu einer einen Verflüssiger und einen Verdampfer aufweisenden Kälteerze ägungsanlage ge hört, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasabscheider mit der ,Saugleitung des Verdichters verbunden ist,
    so dass in dem Gasabscheider der tiefste in Ier Kälte- erzeugungsanlage vorhandene Druck herrscht.
CH194825D 1936-11-18 1936-11-18 Einrichtung zur Sicherung der Schmierung von Drehkolbenverdichtern. CH194825A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3850554A (en) * 1973-04-05 1974-11-26 Rudy S Rotary compressors with injection of liquid
EP0142926A3 (en) * 1983-09-28 1986-10-08 The Hydrovane Compressor Company Limited Positive displacement rotary compressors
EP1013934A1 (de) * 1998-12-22 2000-06-28 Unozawa-Gumi Iron Works, Ltd. Mehrstufige Drehkolben-Vakuumpumpe für Gas hoher Temperatur

Cited By (4)

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