CH194837A - Verfahren und Einrichtung zum Zerstäuben des aus der Leerlaufdüse von Vergasern für Explosionsmotoren austretenden Brennstoffes. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Zerstäuben des aus der Leerlaufdüse von Vergasern für Explosionsmotoren austretenden Brennstoffes.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zum Zerstäuben des aus der Leerlaufdüse von Vergasern für Explosionsmotoren austretenden Brennstoffes. Die Vergaser von Explosionsmotoren sind mit einer Drosselklappe ausgestattet, die die vom Motor angesaugte Luftmenge regelt. Eine Leerlaufdüse des Vergasers, die auch zum Anlassen des Motors dient, mündet in der Vergaserwand ungefähr an der .Stelle, wo die Drosselklappe anliegt, wenn sie ge schlossen ist.
Die Mündung der Leerlaufdüse wird entweder von der geschlossenen Dros selklappe teilweise verdeckt oder sie ist un mittelbar hinter der geschlossenen Drossel klappe angebracht, so :dass .sie frei liegt.
Aus der Aerodynamik ist bekannt, dass die ein Rohr durchströmende Luft durch Adhäsion an die Rohrwand gedrückt wird und sich dann ihr entlang bewegt.
Wenn infolgedessen die Drosselklappe bei Vergasern die dem Leerlauf des Motors entsprechende :Stellung einnimmt, so strömt die vom Kolben angesaugte Luft durch die Fugen zwischen .dem Drosselklappenrande und der Vergaserwand und drückt den aus der Leerlaufdüse austretenden Brennstoff an die Vergaserwand, an welcher der Brenn stoff haftet, da die Adhäsion von Flüssig keiten an fee@ten Körpern sehr gross ist.
Der gesamte, aus der Leerlaufdüse austretende Brennstoff strömt infolgedessen der Ver- gaserwand entlang, statt dass er in den An- e, augluftstrom zerstäubt wird, und wird von dem Luftstrom in unzerteiltem Zustande in den Motorzylinder mitgerissen.
Besonders zeigt sich dieser Nachteil bei Horizontal- und Fallvergasern, wo die be schriebene Wirkung des Luftstromes noch durch die Schwere des Brennstoffes unter stützt wird.
Dies führt zu einem hohen spezifischen Brennstoffverbrauch und ausserdem ist der Leerlauf des Motors unregelmässig.
Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren und eine Einrichtung zum Zerstäuben des aus der Leerlaufdüse von Vergasern für Explosionsmotoren austretenden Brennstof- fes. Nach dem Verfahren gemäss der Erfin- ,.ung wird der Strom des Brennstoffes nach seinem Austritt aus1 der Leerlaufdüse zuerst längs der Wand des Vergasers in seiner Richtung beeinflusst und hierauf die kineti sche Energie des strömenden Brennstoffes durch ein Hindernis ausgenützt,
um ihn zu zerspritzen und in den Luftstrom zu zer stäuben.
Dadurch wird ein vollkommenes und gleichmässiges Zerstäuben des Brennstoffes erzielt, .der sich gut mit der angesaugten Luft vermischt, wodurch man in .dem ganzen Durchflussquerschnitt der Saugleitung ein gleichmässiges, die vollkommene Ausnützung des Brennstoffes ,sicherndes Gemisch erhält.
Die Ablenkung des. Luftstromes mittels eines Hindernisses kann zwar eine örtliche Kavitation hervorrufen; diese Erscheinung ist jedoch vollkommen unschädlich, da sich ,die Verhältnisse in dem weiteren Abschnitt der Saugleitung wieder ausgleichen.
Ein Ausführungsbeispiel der Einrich tung .gemäss der Erfindung ist auf der bei liegenden Zeichnung veranschaulicht; an hand desselben wird im folgenden auch dass Verfahren .gemäss der Erfindung beispiels- weise erläutert. Fig. 1 zeigt einen axialen Schnitt durch einen Saugstutzen .des Ver gasers und die Leerlaufdüse, und Fig. 2 einen Schnitt in der Ebene in Fig. 1.
1 ist der Saugstutzen des Vergasers, 2 die Drosselklappe, 5 die mit der -Öffnung 4 in den Saugstutzen mündende Leerlaufdüse. Der aus der Öffnung 4 austretende Brenn stoff wird vom Luftstrom an die Wand 8 des Saugstutzens 1 gepresst, in der in einer geringen Entfernung von der Mündung 4 der Leerlaufdüse 5 eine axiale Nute 6 ange ordnet ist. Diese endet an einem aus der Wand des Stutzens 1 in seinen Durchfluss- querschnitt vompringenden Vorsprung 7.
Der von der Nute 6 in seiner Richtung be- ,dinflusste Brennstoffstrom trifft auf den Vorsprung 7, an dem er zerspritzt, wodurch eine innige Vermischung des zerstäubten Brennstoffes. mit Luft erzielt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Zerstäuben des: aus der Leerlaufdüse von Vergasern für Ex plosionsmotoren unmittelbar bei der Drosselklappe austretenden Brennstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom des Brennstoffes nach seinem Austritt aus der Leerlaufdüse zuerst längs der Wand des Vergasers in ,seiner Richtung beeinflusst wird und dass hierauf die kinetische Energie des strömenden Brennstoffes durch ein Hindernis aus genützt wird,um ihn zu zerspritzen und in den Luftstrom zu zerstäuben. II. Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens, nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass, zum Beeinflussen des Brennstoffstromes in der Wand des Vergasers eine achsiale Nut (6) angeord net ist, die in geringer Entfernung von .der.Mündung (4) der Leerlaufdüse (5) beginnt und an einem aus der Wand des Vergasers (1) in den Durchflussquer- schnitt vorspringenden Hindernis (7) endet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS194837X | 1936-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH194837A true CH194837A (de) | 1937-12-31 |
Family
ID=5450266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH194837D CH194837A (de) | 1936-11-02 | 1937-01-30 | Verfahren und Einrichtung zum Zerstäuben des aus der Leerlaufdüse von Vergasern für Explosionsmotoren austretenden Brennstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH194837A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096678B (de) * | 1959-06-27 | 1961-01-05 | Paolo August | Zusatzgeraet an Vergaser-Motoren |
-
1937
- 1937-01-30 CH CH194837D patent/CH194837A/de unknown
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