CH194842A - Kompressionskältemaschine mit Kreislauf des Schmiermittels. - Google Patents

Kompressionskältemaschine mit Kreislauf des Schmiermittels.

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CH194842A
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      Kompressionskältemaschine        mit        Kreislauf    des Schmiermittels.    Bei     Kompressionskältemaschinen    ist es  notwendig, für einen geregelten Kreislauf  des Schmiermittels zu sorgen und unzulässige  Ansammlungen desselben in der Anlage,  insbesondere auch im Verdichter, zu ver  hindern. Die Erfindung betrifft eine     Kom-          pressionskältemaschine    und besteht darin,  dass das Schmiermittel aus einem dem Ver  dampfer zugeordneten Sammelraum ohne An  sammlungsmöglichkeit an anderer Stelle im  Kreislauf durch den Kompressor und den  Kondensator zurück zum Verdampfer geführt  wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht die Er  findung in einem Ausführungsbeispiel.  



  Im Beispiel ist über dem Zylinder 1 des  Kolbenverdichters das unter Saugspannung  stehende     Triebwerksgehäuse    2 angeordnet.  3 ist der Hubraum des Verdichters, 4 das  am Ende desselben vorgesehene Druckventil  und 5 das im Kolben 8 befindliche Saug  ventil. Das     Triebwerksgehäuse    2 steht durch  die Rohrleitung 7 mit dem überfluteten Ver-         dampfer    8 in Verbindung, in welchem sich  beispielsweise eine     Kältemittelflüssigkeit    be  findet, die schwerer ist als das Schmieröl.  Der obere erweiterte Teil des Verdampfers  bildet die Sammelstelle 10 für die aufsteigen  den     Kältemitteldämpfe    und das Schmieröl 9.

    Die Saugleitung 7 geht innerhalb der Sam  melstelle 10 in den Saugkrümmer 11 über,  welcher oberhalb des Öls mündet und an  tiefer liegender, in das Öl tauchender Stelle  eine oder mehrere feine Öffnungen 12 besitzt.  



  Die     Kältemitteldämpfe    werden vom Kom  pressor durch das Rohr 7 und den Krümmer  11 angesaugt; dabei werden durch die Öff  nungen 12 in dem Krümmer feine Ölteilchen  mitgerissen und treten zusammen mit den  Dämpfen in das     Triebwerksgehäuse    2, wo  das Öl über das Triebwerk gespritzt wird,  dieses dabei schmierend. Das abtropfende  <B>01</B> kann sich im     Triebwerksgehäuse    nicht  sammeln, es fliesst nach unten, gelangt in  den Kolben 6 und wird beim Saughub durch  das Ventil 5 in den Hubraum mitgerissen.      Zusammen mit den Druckdämpfen geht das  <B>01</B> nun durch das Druckventil 4 in die  Druckleitung<B>13</B> und damit in den     Ver-          flüssiger    14.

   Alsdann passiert das Öl zu  sammen mit dem Kondensat die Flüssigkeits  leitung 15 mit der Drosselstelle 16, gelangt  in den Verdampfer 8 und steigt hier infolge  seines geringeren spezifischen Gewichtes nach  oben in den Sammler 10. Der Kreislauf des  Öls ist damit geschlossen. Der Sammler  enthält soviel Öl, dass ihm jederzeit die für  den Kreislauf nötige Menge entnommen  werden kann.  



  Wird die Anlage von einer     Hältemittel-          flüssigkeit    betrieben, welche leichter ist als  Schmieröl, dann liegt der     Ölsammelraum    an  tiefster Stelle des Verdampfers; das Schmieröl  wird in diesem Falle durch eine Pumpe oder  ein sonstiges     Förderorgan    in das Triebwerks  gehäuse gefördert. Man kann natürlich auch  in dem erstbeschriebenen Falle, wenn der       Ölsammelraum    in dem obern Teil des Ver  dampfers liegt, die Förderung des Öls an  die Schmierstellen durch eine Pumpe oder  dergleichen vornehmen.  



  Verwendet man in der Anlage eine Kälte  mittelflüssigkeit, die sich mit dem Schmieröl  mischt, dann verdampft nur die Kältemittel  flüssigkeit; die freigewordenen Ölteilchen  werden von den Dampfblasen mit hochge  rissen und schwimmen als Ölschaum auf der       Kältemittelflüssigkeit,    von wo sie entweder  durch die Öffnungen 12 in dem Krümmer 11  mitgerissen oder durch eine Pumpe oder  dergleichen in das     Triebwerksgehäuse    ge  fördert werden. Der     Olsammelraum    ist nicht  an den Verdampfer gebunden, er kann auch  in einem dem Verdampfer zugeordneten Teil  der Anlage zwischen Verdampfer und Kom  pressor vorgesehen sein.    Der Zylinder kann ausser hängend, wie  gezeichnet, auch stehend, also oberhalb des  Triebwerkes, oder liegend angeordnet sein.

    Liegt der Zylinder über dem Triebwerk,  dann kann letzteres so ausgebildet sein, dass  das in das     Triebwerksgehäuse    gelangte<B>01</B>  in den     Kompressorkolben    geschleudert wird,  von welchem es in den Hubraum mitge  nommen wird. Der Saugdampf braucht nicht  das     Triebwerksgehäuse    zu passieren, wenn  man das<B>01</B> vorher ausscheidet; das<B>01</B>  könnte in diesem Falle ganz oder teilweise  von einer Pumpe aufgenommen, den Trieb  werksteilen     zugespritzt    und in geeigneter  Weise für sich in den Hubraum gefördert  werden, während die     Kältemitteldämpfe    direkt  in den Hubraum strömen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kompressionskältemaschine mit Kreislauf des Schmiermittels, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmiermittel aus einem dem Ver dampfer zugeordneten Sammelraum ohne An sammlungsmöglichkeit an anderer Stelle im Kreislauf durch den Kompressor und den Kondensator zurück zum Verdampfer geführt wird. UNTERANSPRUCH: Kompressionskältemaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmiermittel zusammen mit dem Kälte mittel in das unter Saugspannung stehende, oberhalb des senkrecht beweglichen Kolbens vorgesehene Triebwerksgehäuse gelangt, die beweglichen Teile schmiert, durch den Kol ben in den Hubraum gelangt und weiter im Kreislauf durch den Kondensator in den Verdampfer zurückkehrt.
CH194842D 1935-09-24 1936-09-21 Kompressionskältemaschine mit Kreislauf des Schmiermittels. CH194842A (de)

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