CH195065A - Einrichtung an Vacuumapparaten zum Erleichtern des Auswechselns einzelner Röhren. - Google Patents
Einrichtung an Vacuumapparaten zum Erleichtern des Auswechselns einzelner Röhren.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F9/00—Casings; Header boxes; Auxiliary supports for elements; Auxiliary members within casings
- F28F9/02—Header boxes; End plates
- F28F9/04—Arrangements for sealing elements into header boxes or end plates
- F28F9/06—Arrangements for sealing elements into header boxes or end plates by dismountable joints
- F28F9/14—Arrangements for sealing elements into header boxes or end plates by dismountable joints by force-joining
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Description
Einrichtung an Vacüumapparaten zum Erleichtern des Auswechselns einzelner Röhren. In Vacuumapparaten, z. B. für Eindamp- fungen, wird häufig entweder das Heizmittel oder das Eindampfgut in Röhren geführt. Bei blosser Verdampfung kann zum Beispiel das Gut in die Röhren -eingezogen werden, wäh rend das Heizmittel aussen zwischen den äussern Rohrwänden und den Rohrböden vor beistreicht. Die Röhren vacuumdicht in die Böden einzusetzen, gelingt verhältnismässig einfach bei Apparaturen, die nur aus Metall hergestellt sind. In den Fällen aber, wo die Apparatur aus nichtmetallischen, z. B. kera mischen Stoffen hergestellt ist oder wo man Metall durch Schichten von nicht angreif barem Material schützen muss, ergeben sich Schwierigkeiten. Zum Abdichten zwischen Heizraum und Verdampf ungaraum hat man schon - an der Durchtrittsstelle der Rohre durch die Rohr böden konische Ringräume vorgesehen, in die man Gummidichtungen einlegt. Durch die Druckdifferenz -zwischen innen und aussen wird der Dichtungsring an die Rohrböden angepresst. In andern Fällen ,hat man den Druck auf das Dichtungsmaterial dadurch er zeugt, dass man eine Verschraubung anbrachte, die entsprechend angezogen werden kann. Dabei war es aber nicht leicht möglich, ein zelne Rohre rasch auszutauschen und insbe sondere nicht, bei keramischem Material ge fährliche Spannungen zu vermeiden. War das Eindampfgut sauer, so kam die Verschrau bung auch in Berührung mit den sauren Dämpfen. Die vorliegende-Erfindung verbessert des halb die zuerst erwähnte .Einrichtung, bei der keine Verschraubung vorhanden ist, besonders für den Fall, dass .man nichtmetallische oder mit nichtmetallischen Überzügen versehene Röhren verwenden muss. Jeder lose Dichtungs ring wird ausserhalb des Betriebes durch eine an der Druckseite des Dichtungsraumes-ange- brachte Tragplatte :gehalten. Der an 8ich-he- kannte lose Dichtungsring dichtet ausserhalb des Betriebes :nicht ab. Auch die neue Trag platte dichtet nicht ab. Infolgedessen kann jedes Rohr leicht herausgezogen und ausge wechselt werden. Während dieser Betriebsun terbrechung ist der lose Dichtungsring nicht ohne Halt, sondern stützt sich an der Platte ab. Wenn die Einrichtung, wie eingangs er wähnt, bei Vacuumapparaten zum Eindampfen unter vermindertem Druck Verwendung findet, so wird im allgemeinen die Flüssigkeit in den Röhren und in den Räumen oberhalb des obern und unterhalb des untern Rohrbodens unter vermindertem Druck stehen, während zwischen den beiden Rohrböden das Heiz- mittel mit verhältnismässig höherem Druck um die Röhren streicht. In der Zeichnung ist in Fig. 1 die Durch führungsstelle für ein Rohr B durch den obern Rohrboden B einer erfindungsgemässen Ein richtung beispielsweise dargestellt. Zwischen der Rohraussenwand und der Bohrungswan dung ist ein Ringraum C vorhanden, der nach der Seite des geringeren Druckes hin konisch verengt ist. Der Dichtungsring D liegt, wenn der Apparat ausser Betrieb ist, auf der nicht dichtenden, an den Rohrboden angescbraubten Tragplatte T auf, also dann wenn kein Druck unterschied auf den beiden Seiten des Rohr bodens besteht. Im Betriebszustande wird der Dichtungsring in bekannter Weise nach oben in den Zwischenraum zwischen Rohrwand und Bohrungswandung des Rohrbodens gepresst und dadurch die elastische Abdichtung er reicht. In dem untern Rohrboden ist der Dich tungsraum spiegelbildlich zu denn obern, und die Tragplatte hat dort vor allen Dingen die Aufgabe, den Dichtungsring beim Heraus ziehen der Röhren zu halten. Bei einer andern Ausführungsform bilden die die Dichtungsräume begrenzenden Platten einen zusammenhängenden zweiten Rohrboden mit zylindrisch gebohrten, nicht dichtenden Löchern, während die Ringöffnungen in dem abzudichtenden Rohrboden sich nach der Seite des geringeren Druckes hin konisch verengen. Bei der Benutzung von Steinzeugröhren verwendet man mit Vorteil solche, deren eines Ende tulpenförmig erweitert ist (Fig. 2). Beim gelegentlichen Entleeren des Vacuumver- dampfers verbleibt ein Rest der eingedickten Flüssigkeit zwischen dem obern Rand des Rohres R und dem obern Rohrboden. Um auch diesen Rest noch abziehen zu können, ist in der tulpenförmigen Erweiterung der Steinzeugröhren eine Aussparung A vorge sehen. Hier wird der elastische Dichtungsring D im konisch erweiterten Teil des Rohr bodens wieder gegen das Herausfallen ge sichert. Das geschieht bei dieser Ausführungs form durch einen zweiten Rolrr-boden Ta, der an die Stelle der einzelnen ringscheibenför migen Platten T der Fig. 1 tritt. Die Gummi zwischenlage T zwischen dem Dichtungsring <I>D</I> und dem zweiten Rohrboden Ta kann auch fortfallen. Auch diese Einrichtung erleichtert bei satzweise angeordneten Röhren das Aus wechseln einzelner Röhren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Erleichtern des Auswech- selns einzelner Röhren in Vacuumapparaten mit satzweise angeordneten Röhren, die in je einem Ringraum eines Rohrbodens sitzen und durch einen Ring, der durch den Druckunter schied zu beiden Seiten des Rohrbodens an gepresst wird, abgedichtet sind, dadurch ge kennzeichnet, dass für jeden der losen Dich tungsringe eine nichtdichtende Tragplatte an der Druckseite des Dichtungsraumes vorge sehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Dichtungsringe haltenden Platten einen zusammenhängen den zweiten Rohrboden mit Bohrungen für den Durchtritt der Röhren bilden. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Steinzeugröhren, die an einem Ende tulpenförmig erweitert sind. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das tulpenförmig er weiterte Ende der Steinzeugröhren eine Aus sparung (A) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH195065T | 1936-11-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH195065A true CH195065A (de) | 1938-01-15 |
Family
ID=4439747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH195065D CH195065A (de) | 1936-11-23 | 1936-11-23 | Einrichtung an Vacuumapparaten zum Erleichtern des Auswechselns einzelner Röhren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH195065A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2081477A1 (de) * | 1970-02-02 | 1971-12-03 | Hoffmann La Roche | |
| FR2562651A1 (fr) * | 1984-04-06 | 1985-10-11 | Sueddeutsche Kuehler Behr | Echangeur de chaleur pour vehicule automobile |
-
1936
- 1936-11-23 CH CH195065D patent/CH195065A/de unknown
Cited By (2)
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| FR2081477A1 (de) * | 1970-02-02 | 1971-12-03 | Hoffmann La Roche | |
| FR2562651A1 (fr) * | 1984-04-06 | 1985-10-11 | Sueddeutsche Kuehler Behr | Echangeur de chaleur pour vehicule automobile |
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