CH195394A - Misch- und Feinreibewalzwerk für Schokolade, Farbe und dergl. Massen. - Google Patents

Misch- und Feinreibewalzwerk für Schokolade, Farbe und dergl. Massen.

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CH195394A
CH195394A CH195394DA CH195394A CH 195394 A CH195394 A CH 195394A CH 195394D A CH195394D A CH 195394DA CH 195394 A CH195394 A CH 195394A
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Theiner Ing Leo
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Theiner Ing Leo
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      Miseh-    und     Feinreibewalzwerk    für Schokolade, Farbe und     dergl.    Massen.    Die Erfindung     betrifft    ein Misch- und       Feinreibewalzwerk    für die Herstellung von  Schokolade, Farbe und     dergl.        Massen,    in       welchem    die     ,bleichmässige    Verteilung der       Mischungshestandteile    in der im Walzwerk  befindlichen Masse selbsttätig erfolgt.  



  Bei bekannten Walzwerken dieser Art er  folgt die Mischung der Rohstoffe, z. B.  Staubzucker und Kakao gewöhnlich in einem,  oberhalb der     Aufgabewalzen    des Walzwer  kes angebrachten Mischtrog mit langsam lau  fendem Rührwerk. Dieses Mischverfahren  hat den Nachteil,     .dass    die im Kakao enthal  tene Kakaobutter Teile des Staubzuckers  umhüllt, to dass sich viele kleine Zuckerbal  len bilden, die erst nach langer Bearbei  tungszeit     beseitigt    werden können.     Dadurch          ist    ein Betrieb ohne     Unterbrechung    nicht  möglich.  



  Andere     bekannte    Mischwalzwerke arbei  ten statt mit einem Mischtrog mit einer     Press-          schnecke    in Verbindung mit einer gelochten  Platte, durch deren Widerstand die Rück-    kehr der Masse zur neuerlichen Mischung in  die Schnecke ermöglicht werden soll. Infolge  der kleinen Umlaufgeschwindigkeit der  Schnecke erfolgt gleichfalls keine gute Mi  schung der     Rohstoffe    und es kann die Bil  dung von zum Beispiel Zuckerballen nicht       verhindart    werden.

   Bei höherer Umlaufzahl  der     Pressschnecke    wird jedoch die aufgewen  dete Kraft     grösstenteils    in     Reibungswärme     umgesetzt, die nicht abgeführt werden kann,  so dass die     Masse    zu warm wird     und    die Ma  schine stillgesetzt werden muss.  



       Die        Erfindung    ermöglicht die     genannten     Mängel zu beheben, dadurch, dass vor der er  sten Walze .des     Feinreibewalzwerkes        minde-          stens    eine mit höherer Umfangsgeschwindig  keit als diese Walze sich drehende, mit  einem Abstreifer versehene Mischwalze an  geordnet ist, wobei mit der Mischwalze gut       gemischte        Masse        kreist,    auf welche die     Mi-          schungsbestandteile,    aus einer,

   mit auswech  selbaren Sieben ausgestatteten     Schüttelrinne     voneinander gesondert     aufgesiebt    werden.      Der     (-f'egenstai.ud    der Erfindung ist in der  anliegenden     Zeichnung    in     vereeliiedenen        Aus-          führung:sbeispielen    im Querschnitt durch die       'Valzen    dargestellt, und zwar zeigt:

         Fig.    1 ein     Vierwalzwerk    mit einer Misch  walze,       Fig.    ? ein     FünfNvalzwerk    mit einer  Mischwalze und einer     liückfiilirungswalze,          Fig.    3 ein Fünfwalzwerk mit drei Stau  platten,       Fig.        -1    ein     Vierwalzwerk        finit    einer Stau  platte.  



       Fig.    5 ein     Vierwalzwerk        finit    einer Stau  platte und einem     Massetrog,          Fig.        G    ein     Fünfwalzwerk    mit zwei Stau  platten und einem gelochten     Abstreifinesser     und       Fig.    7 zwei Beispiele der Mischwalze, je  zur Hälfte dargestellt mit. einem     Abstreifer          iin    Grundriss.  



  In     Fig.    1 ist vor der ersten Walze 1 des       Feinreibewa-lz-,verkes    1,     \?,    3 .eine im glei  chen Drehsinne wie die Walze 1.     jedoch    mit  höherer     L'nifangsgesehwindigkeit    als diese  Walze sich     drehende    Mischwalze 5 angeord  net, an welcher im     obern    rechten Viertel des  L     mfangec    ein     Abstreifinesser    8 anliegt.

   Ober  halb dieser Mischwalze ist eine     Schüttelsiel)-          rinne    7 mit drei Abteilungen für die     ver-          ,sehiedenen    Mischungsbestandteile, wie     Staub-          zueker,    Milchpulver und geriffelte Kakao  bohnen. und mit auswechselbaren Sieben  ausgestattet, angeordnet. An der letzten       Feinreibewalze    liegt an der rechten Seite ein       Abnahmemesser    9 für die fertige Masse an.  An den Stirnenden der Walzen 5, 1, ? liegen  Dichtungsschieber 10 an, die     finit    elastischen       Zwischenstücken    11     verbunden    sind.  



  Die     Mischungsbestandteile    zum Beispiel  die einzelnen     Staubzuckerteilehen,    fallen hin  tereinander aus dem Sieb     des        ;5chüttelsieb-          kastens    7 zum Beispiel auf die mit der       Mischwalze    5 (E-. 1) senkrecht. zur Fall  richtung der Teilchen sich     lxjwegenden     Masse.

   Angenommen, dass ein Zuckerteilchen  auf die sich nach rechts bewegende     Masse     fällt, von welcher es verschluckt wird, dann  wird das folgende Zuckerteilchen sich noch    eine     Strecke        oberhalb    der     Massenoberfläche          befinden.    In der Zeit, in welcher das zweite  Teilchen die Luftstrecke bis zur Oberfläche  der     Masse    zurücklegt, bewegt sich     das    erste  in der Masse     bereits        eingebettete    Zuckerteil  chen mit der     Masse    um eine gewisse Strecke  nach rechts,

   so dass     das    zweite Teilchen um  diese letztere Strecke entfernt hinter dem       ersten    Teilchen in der     Masse    eingebettet  wird. Das dem zweiten Teilchen nach  folgende Zuckerteilchen wird     wieder    ent  fernt hinter dem     zweiten    Teilchen in die  Masse gelangen usw.

   Da das     ,Schüttelsieb    ein  gleichmässiges     Aufsieben,    also ein Herunter  fallen der einzelnen Zuckerteilchen in gleich  mässigen Abständen     hintereinander    gewähr  leistet, erfolgt bei der gleichmässigen Dreh  gcschwindigkeit der Mischwalze eine gleich  mässige Verteilung der einzelnen Zuckerteil  chen in der im Walzwerk befindlichen     Masse,          und    zwar selbsttätig ohne Zuhilfenahme  fremder, zum Walzwerk nicht. gehöriger  Maschinenteile.

   Da auch alle andern     Mi-          sehungsbesta.ndteile,    wie Kakao, Milchpul  ver in gleicher Weise in die     Masse    im Walz  werk gelangen, wird auch selbsttätig eine  gleichmässige Vermischung der Mischungs  bestandteile untereinander in der im Walz  werk befindlichen Masse herbeigeführt.  



       Der        Kraftverbrauch    der     Mischwalze    ist  nur gering, weil sie nur leicht an die Fein  reibewalze     angepresst    wird, damit viel     Maste          übertragen    wird. Die gleichmässig mit den       aufgesiebten        Mischungsbestandteilen    durch  setzte     Masse    wird durch     das        Abstreifmesser     8 von der Mischwalze 5     abgestrichen    und  hierbei aufgelockert.

   Der     grösste    Teil dieser  Masse wird     wieder    von der Mischwalze 5  mitgenommen,     während    der kleinere Teil der       hasse    von der     Feinreibewalze    mitgenommen  wird.

   Kreist. mit der Mischwalze 5 zum Bei  spiel     2000        kg/h    gut     gemischter    Masse und  werden     Mischungsbestandteile    in einem Ge  wicht von 200     kg;

  'h    auf die     Masse    aufge  streut, so wird ein Gewicht von 200     kg,'h          Masse    von der     Feinreibewalze    1 mitgenom  men, dann zwischen dieser Walze und der       Feinreibewalze    ? verrieten, von     dieser    Walze      mitgenommen, -dann zwischen dieser Walze  und der     Feinreibewalze    3 verrieben, um dann  vom Abnahmemesser 9     als,    fertige Masse ab  gestrichen zu werden.  



  In     Fig.    2 ist der     ersten    Walze 1 ,des Fein  reibewalzwerkes 1, 2, 3 eine     gegensinnig    zu  dieser Walze, jedoch mit höherer Geschwin  digkeit als diese sich drehende Mischwalze  30     vorgeschaltet,    der wieder eine sich zur       Mischwalze    30 gegensinnig drehende Rück  führungswalze 6 vorgeschaltet ist.

   An der  Mischwalze 30 liegt ein     Abstreifmesser    8  und an der letzten     Feinreibewalze    3 ein Ab  nahmemesser 9 an.     Die        Mischungsbestand-          teile    werden aus dem     Schüttelsiebkasten    7  auf die     Masse    auf der Walze 6 aufgestreut.  Die     Stirnenden    der Walzen 6, 30, 1, 2 sind  durch     tSchieber    10 abgedichtet, welche durch       elastische        Zwischenglieder    11 miteinander  verbunden sind.  



  Bei     dieser        Ausführung    wird die mit der       Mischwalze    30 kreisende Masse vom Ab  streifmesser 8 abgestreift und mit der ober  halb dieser Walze befindlichen     Masse,    sowie  mit den aus dem     iSchüttelsiebkasten    7 aufge  streuten     Mischungsbestandteilen    gut ge  mischt, dann zwischen der Walze 6 und 30  eingezogen und     hierbei    gemischt und ver  rieben.

   Ein kleiner Teil der von der Misch  walze 30 abgestrichenen Masse     wird    von der       Feinreibewalze    1 mitgenommen und     dann     nach der Verfeinerung     zwischen    den Walzen  paaren 1, 2 und 2, 3 durch das Abnahme  messer 9     von,    der Walze 3     abgeotrichen.     



  Beidem Mischwalzwerk nach     Fig.    3     wird     die     Masse        zwischen    der     Stauplatte    12 und  den an der     Mischwalze    30 anliegenden Ab  streifern 13, 13' -zweimal gestaut, wobei die       Mischungsbestandteile        auf        diese        gestaute          Masse    aus den     Schüttelsiebkästen    7 aufge  streut werden.

   Ein Teil der gemischten       Mwse    fliesst durch den einstellbaren Schlitz  zwischen .der     iStauplatte    12 und der Fein  reibewalze 1     weiter,    wird     zwischen    den Wal  zenpaaren 1, 2 und 2, 3     verfeinert    und dann  vom Abnahmemesser 9 von der letzten Fein  reibewalze als fertige Masse     abgestrichen.       Im     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    4 ist  der     ersten    Walze des     Feinreibewalzwerkes    1,  2,

   3 eine im gleichen     .Sinne    wie die Walze 1  jedoch mit höherer     Umfangsgeschwindigkeit     als diese Walze sich drehende Mischwalze 5       vorgeschaltet,    an welcher ein     Abstreifmesser     8 anliegt. Oberhalb der     Feinreibewalze    1 ist  eine verstellbare, mit Wasser erwärmte [Stau  platte 14 angeordnet, in deren der Feinreibe  walze 1     zugekehrten        Ausnehmungen    15 die  Masse nochmals gemischt wird. Die sonstige  Ausbildung und     Wirkungsweiss    dieses Walz  werkes ist die gleiche wie bei der Ausfüh  rung nach     Fig.    1.

      In     Fig.    5 liegt das     Abstreifmesser    8 am  linken obern Viertel des Umfanges der im       entgegengesetzten    Sinne und mit höherer       Umfangsgeschwindigkeit    als die     nachge-          schaltete    Walze 1. des     Feinreibewalzwerkes    1,  2 und, 3 sich drehende Mischwalze 30 an.

   Vor  dem     Abstreifmesser    8 ist eine     einstellbare          Stauplatte    16     angeordnet,    die einen Teil der  Masse in den unterhalb der Mischwalze 30  und der ersten     Feinreibewalze    1 angeordne  ten, mit einem     Warmwassermantel        versehe-          nen    Troges 17 ableitet, dessen Innenwand  nahe der Walze 1 bis nahe zur     Einzugsstelle     dieser Walze mit der nächstfolgenden ge  führt ist, so dass     dieser    Massteil durch die       Feinreibewalzen    1, 2 abgezogen und ver  feinert wird.

   Das an der     Feinreibewalze    2  anliegende     Abstreifmeeser    18 staut und  lockert die Masse auf, die zum Teile zwi  schen den     Feinreibewalzen    2, 3     durchzogen     und von dem an der Walze 3 anliegenden ab  hebbaren     Abnahmemesser    9 als     fertige    Masse       ,

  straift    wird und zum Teil wieder auf  a     'bgp     die Walzen 1     und    30     zurückfliesst.        Beim   <B>Ab-</B>  hebendes     Abnahmemessers    9 wird die Masse  von der Walze 3 durch     das.    stets anliegende       Messer    19     abgestrichen        und        fliesst    in das Ge  menge über den Walzen 1 und 30 zurück,  wo sie     mit    der von den Mischungsbestandtei  len aus dem     Schüttelsiebkasten    7 durchsetz  ten Masse gut     gemischt    wird.  



  Im     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    6 wird  durch die verschiedene Höhenlage der Wal-           zen    des     Walzwerkes,    und zwar der     Fein-          reibewa.lzen    1, 2, 3,     -1    und der der Walze 1  vorgeschalteten,     gleiebsinnig    und mit höherer  Umfangsgeschwindigkeit als     diese    Walze  sich drehende     11ischwalze    5.

       oberhalb    dieser       'Uralzen        -ein    im     wesentlichen        trogförmiger     Raum gebildet, in welchem Stauplatten zu  mindest einen Teil der Masse in einer be  stimmten Zone     zuriiekhalten.    Der     trogför-          mige    Raum wird durch die Stauplatten in       drei    Abteilungen I,     1I,        III    unterteilt.

   Die  Abteilung I wird beim Anliegen     des        11lessers     24 der in der Höhe verschiebbaren Stau  platte 23 an die     Feinreibewalze    1 gebildet.  An der     Mi#sehwalze        a    liegt ein     oberhalb    der       Abstreifkante    mit rhombischen     Durchbrc-          ehungen    22     versehenes,    wassergewärmtes     Ab-          streifmes,

  er    8     und    an der     Feinreibewalze    1  ein     -#vascsergcwärnites        Abstreifinesser    25 an.  Die     Mischwalze    5 ist mit     Vertiefungen    20  versehen     (Fig.    7 unterer Teil, um die     bei-          >pielsweise        verwendeten    gebrochenen     Nakao-          bohnen    zu zerkleinern. Statt     Vertiefungen     können auch Rillen 21 gemäss     Fig.    7 (obere  Hälfte) angebracht sein.

   An der Feinreibe  walze. 3 liegt. ein oberhalb der     Abstreifkante     mit rhombischen     Durehbrechungen    22     ver-          selienes        Abstreifmesser    26 an, das an der  wassergewärmten, oberhalb de.

       Abstreifmes-          sers    26 mit     Öffnungen        versehenen    Stau  platte 2 7 anliegt, die den Baum     zwischen    der       Stauplatte    23 und der Walze 4 in die Ab  teilungen     1I    und     III        -unterteilt.        Elastische          Z-,visclienstücl@e    11 an den seitlichen Walzen  schiebern ermöglichen eine gegenseitige Ver  stellung der Walzen, ohne     dass    die durch die  Dichtungsscheibe bewirkte seitliche Abdich  tung der Walzen gestört wird.

   An der Stau  platte 2 7 ist das an der letzten     Feinreibe-          walze    4 anliegende     Abstreifmesser    28 befe  stigt. Gegenüber diesem     Abstreifinesser    liegt  ein     abhebbares        Abnehmemesser    9 an der       Feinreibewalze    4 an. Oberhalb der     :Ilisch-          walze    5 ist. ein     Schüttelsiebkasten    7 und       oberhalb    der     Feinreibewalze        \?    ein weiterer       Schüttelsiebka.sten    29 angeordnet.  



  Beim Aufsetzen des Messers 24 der Stau  platte 23 auf der     ersten        Feinreilxwalze    1    wird die vom     Abstreifermes@ser    8 von der  Mischwalze abgestrichene, mit: Mischungsbe  standteilen aus dem     @Schüttelsiebkasten    7  durchsetzte Masse von der Mischwalze 5     und     der Walze 1 eine bestimmte     Zeit        b        misehl,     wobei die Mischwalze 5 einen Teil der     Masse     zur neuerlichen Mischung mit     Mischungsbe-          standteilen    mitnimmt.

   Beim     Hochziehen    der  Stauplatte 23 strömt die Masse in die Ab  teilung     II,    wo sie mit weiteren Mischungsbe  standteilen, zum     Beispiel    Kakaobutter aus  dem     Schüttelsiebbehälter    29 vermischt wird.

    Die Masse wird von den Walzen 1, 2 und 2,  3 verrieben, .dann vom     Messer    26 von der  Walze 3 abgestrichen und gelangt. dann       durch    seine rhombischen     Ausnehmungen    in       die        Abteilung   <B>111.</B> Hier wird ein Teil der       hasse    durch     das    Walzenpaar 3, 4 verfeinert  und     vorn        Abnahmemesser    9 als fertige Masse       abgestrichen,

          während    der andere Teil in der  Abteilung     111    an der      'atze    4 gestaut wird       und    über der zufliessenden Masse durch     Öff-          nungen    der Stauplatte 27 in die     Abteilung          Ir    zurückfliesst und dann neuerlich von den       Walzenpaaren    1, 2 und 2, 3 verfeinert wird.

    Wird das Abnahmemesser 9 abgehoben, dann  streicht das Messer 28 die Masse von der       F'einreibewalze    4 in die Abteilung     Il    zurück,  wo diese mit der dort. befindlichen Masse     und     bei     abgehobener    Stauplatte 23 mit der aus  der Abteilung I zufliessenden     Masse    neuer  lich gründlich     gemischt    wird. Das     blisch-          -,valzwerk    nach     F'ig.    6     arbeitet    mit immer  voll übertragenden Walzen.  



  Beim     beschriebenen    Misch- und Fein  reibewalzwerk werden die voneinander ge  sondert direkt in das     Walzwerk        eingebraeh-          tein        Miscbungsbestandteile        selbsttätig    und  gründlich gemischt, wobei der Kraftver  brauch der     31ischwalzen    nur gering ist,      =eil     sie nur leicht an die     benachbarten    Walzen       angepresst    werden.

   Hierbei können die Misch  walzen durch die bekannte Innenheizung  dauernd auf einer hohen Mischtemperatur  gleichmässig erhalten werden, die sehr hoch  gehalten werden kann, um die Masse schon  auf der Mischwalze zu entfeuchten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Misch- und Feinreibewalzwerk für Scho kolade, Farben und dergl. Massen, in wel- chein die gleichmässige Verteilung der Mi- schungsbestan@teile in .der im Walzwerk be findlichen Masse selbsttätig erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
    dass vor .der ersten Walze des Feinreibewalzwerkes mindestens eine mit höherer Umfangsgeschwindigkeit als diese Walze sieh drehende, mit einem Abstreif- messer versehene Mischwalze angeordnet ist, wobei mit der Mischwalze gut gemischte Maese kreist, auf welche die Mischungsbe standteile aus einer, mit auswechselbaren Sieben ausgestatteten Schüttelrinne vonein ander gesondert aufgesiebt werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Misch- und Feinreibewalzwerk nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von der ersten Walze des Fein reibewalzwerk es vorgeschaltete Misch walze (5) sich im gleichen Sinne wie diese Walze dreht. 2. Misch- und Feinreibewalzwerk nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die .der ersten Feinreibewalze (1) vorgeschaltete Mischwalze (30) sich im entgegengesetzten Sinne wie diese Walze dreht, wobei der Mischwalze noch eine sich zu dieser entgegengesetzt drehende P"ücl:führungswalze (6) vorgeschaltet ist. 3.
    Misch- und F'einreibewalzwerk nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die verschiedene Höhenlage der Walze des. Walzwerkes ein im we- sentlichen trogförmiger Raum oberhalb -derselben gebildet wird, in welchem Stauplatten (12, 14, 28, 27) mindestens einen Teil d er Masse in einer bestimmten Zone zurückhalten. 4.
    Misch- und Feinreibewalzwerk nach Pa tentanspruch, bei welehem die Misch walze (30) sich gegensinnig zu der mit ihr zusammenarbeitenden Feinreibewalze .(1) dreht, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Walzwerkes ein Trog<B>(17)</B> angeordnet ist, dessen Innenwand ange nähert bis zur Einzugsstelle der -Fein reibewalze (1) mit der folgenden (2) ge führt ist, so dass der von einer der äusser sten Walzen des Walzwerkes durch einen Abstreifer (8) abgestrichene und durch eine Stauplatte (16) gestaute,
    in den Trog fliessende Masseteil dem Walz werke zur neuerlichen Verreibung und Vermischung mit der oberhalb der Wal zen befindlichen Masse von unten zuge führt wird, (Fig. 5). 5.
    Misch- und Feinreibewalzwerk nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstreifer (26), oberhalb seiner Abstreifkante auf .der Feinreibewalze (3) mit Öffnungen (22) versehen, angeord net ist, durch welche Öffnungen abge strichene Masse hinter den Abstreifer zu den Feinreibewalzen (3, 4) gelangt, wo bei ein Teil dieser Masse infolge Stauung . durch diese Walzen über der zufliessen den Masse in den Raum vor dem Ab streifer wieder zurückfliesst (Fig. 6).
CH195394D 1935-04-24 1936-04-20 Misch- und Feinreibewalzwerk für Schokolade, Farbe und dergl. Massen. CH195394A (de)

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CH195394D CH195394A (de) 1935-04-24 1936-04-20 Misch- und Feinreibewalzwerk für Schokolade, Farbe und dergl. Massen.

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