CH195448A - Verfahren zur Herstellung von Heizkörpern für mittelbar geheizte Kathoden elektrischer Entladungsgefässe mit wendelförmigem Heizfaden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Heizkörpern für mittelbar geheizte Kathoden elektrischer Entladungsgefässe mit wendelförmigem Heizfaden.

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CH195448A
CH195448A CH195448DA CH195448A CH 195448 A CH195448 A CH 195448A CH 195448D A CH195448D A CH 195448DA CH 195448 A CH195448 A CH 195448A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Verfahren zur     Tierstellung    von Heizkörpern für mittelbar geheizte Kathoden  elektrischer Entladungsgefässe mit wendelförmigem     Heizfaden.       Bei mittelbar geheizten Kathoden von  elektrischen Entladungsgefässen finden viel  fach wendelförmige Heizdrähte Verwendung.       Besonders    bewährt haben sich Kehrwendeln  wegen ihres schwachen     Heizstrommagnetfel-          des    und Doppelwendeln oder Mehrfachwen  deln wegen des geringen Raumbedarfes. Um  beide Vorteile zu vereinigen, werden- bevor  zugt Kehrdoppel- oder     Kehrmehrfachwendeln     benutzt.

   Die Heizwendeln werden meistens  mit einem Isolierüberzug versehen und in  eine als     Äquipotentialschicht    dienende Hülse  eingeführt. Der Isolierüberzug wird im all  gemeinen dadurch aufgebracht, dass die frei  tragende oder von einem Isolierdorn unter  stützte Wendel mit einer     Aufschlämmung     von isolierenden Oxyden, wie Aluminium  oxyd oder     sserylliumoxyd,    besprüht oder     üi     eine solche     Aufschlämmung    eingetaucht wird.  



  Diese Verfahren sind für sehr feine Wen  deln mit einem Drahtdurchmesser von weni  ger als 0,1 mm sowie für stärkere Drähte bei    Anwendung von sehr starken Wickeldornen  nicht mehr gut anwendbar, da solche Wickel  gebilde nicht genügend formbeständig sind,  so dass ihre Verarbeitung grosse Schwierig  keiten macht und in manchen- Fällen über  haupt ganz unmöglich ist. Auch das Einfüh  ren eines Isolierdornes als Stütze     hilft        nicht,     da hierbei das Wickelgebilde meist stark be  schädigt wird. Die Schwierigkeiten lassen  sich für eine Massenherstellung auch dadurch  nur unzureichend beheben, dass man die     Iso-          lierdorne    selbst als Wickeldorne verwendet.

    da sie beim Wickeln leicht zerbrechen. Über  dies lassen sich Dorne aus Isoliermassen von  so kleinen Durchmessern, wie sie für sehr  feine Wendeln gebraucht werden, nur sehr  schwer herstellen. Aus diesen Gründen musste  man bisher insbesondere auch davon absehen,  bei Kathoden für     Heizspannungen    von 50 bis  300 Volt Doppel- und Kehrdoppel- oder       Kehrmehrfachwendeln    zu verwenden, da sich  diese Wendeln meist schon beim Herauslösen    
EMI0002.0001     
  
    der <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> aus <SEP> Stahl, <SEP> Aluminium,
<tb>  Bronze <SEP> oder <SEP> Moly <SEP> bdän <SEP> bestehenden <SEP> Wickel  dorne <SEP> vollständig <SEP> verwarfen.

   <SEP> Die <SEP> Erfindung
<tb>  gibt <SEP> nun <SEP> ein <SEP> Verfahren <SEP> an, <SEP> mit <SEP> dem <SEP> es <SEP> inZig  lich <SEP> ist, <SEP> in <SEP> einfacher <SEP> Weise <SEP> weridelföi-mige
<tb>  Gebilde <SEP> selbst <SEP> von <SEP> feinstem <SEP> Dralitdurebnies  ser <SEP> und <SEP> geringster <SEP> Formbeständigkeit <SEP> für
<tb>  den <SEP> Gebrauch <SEP> als <SEP> Heizkörper <SEP> in <SEP> mittelbar
<tb>  geheizten <SEP> Kathoden <SEP> fertig <SEP> zu <SEP> machen, <SEP> ohne
<tb>  dass <SEP> die <SEP> Wendelgebilde <SEP> besehädigt. <SEP> werden.
<tb>  



  Nach <SEP> dem <SEP> Verfahren <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfin  dung <SEP> wird <SEP> ein <SEP> Dorn, <SEP> der <SEP> zweekiniissig <SEP> aus
<tb>  einem <SEP> möglichst <SEP> formbeständigen <SEP> Metall <SEP> wie
<tb>  Wolfram, <SEP> llolybdän, <SEP> Stahl <SEP> oder <SEP> dergleichen
<tb>  besteht, <SEP> niit <SEP> einer <SEP> leicht <SEP> entfernbaren <SEP> Sehielit
<tb>  versehen, <SEP> hierauf <SEP> werden <SEP> die <SEP> Heizwendel <SEP> und
<tb>  ein <SEP> Isolationsüberzug <SEP> aufgebracht, <SEP> und <SEP> erst
<tb>  dann <SEP> nach <SEP> Aufheben <SEP> der <SEP> dlireli <SEP> die:

   <SEP> Zv-ischen  schicht <SEP> bedingten <SEP> Verbindung <SEP> zwischen <SEP> dein
<tb>  Dorn <SEP> und <SEP> der <SEP> Heizwendel <SEP> wird <SEP> der <SEP> Born
<tb>  entfernt. <SEP> Die <SEP> leicht <SEP> entfernbare <SEP> Schicht. <SEP> kann
<tb>  zum <SEP> Beispiel <SEP> aus <SEP> organischen <SEP> Stoffen <SEP> wie
<tb>  Waelis, <SEP> Paraffin <SEP> oder <SEP> Terpentin <SEP> bestellen.
<tb>  Besonders <SEP> bewährt <SEP> hat <SEP> :ich <SEP> aueli <SEP> KOllO(Iliiin  Ia.ek. <SEP> Die <SEP> Zwischensehieht <SEP> kann <SEP> auch <SEP> aus
<tb>  einem <SEP> leicht <SEP> schmelzenden <SEP> oder <SEP> leicht <SEP> ver  dampfenden <SEP> Metall, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Magnesinni, <SEP> be  stehen. <SEP> Die <SEP> angegebene <SEP> enifernLare <SEP> Zwi  schenschicht <SEP> ei nii;

  glielii- <SEP> nach <SEP> deni <SEP> Entfernen.
<tb>  z. <SEP> B. <SEP> durch <SEP> Erv@ärinen, <SEP> ein <SEP> einfaelies <SEP> Lisen
<tb>  des <SEP> Kernes <SEP> aus <SEP> der <SEP> mit <SEP> der <SEP> Isoliensehielit
<tb>  versehenen <SEP> Wendel.
<tb>  



  Der <SEP> niit <SEP> der <SEP> entfernharen <SEP> Sehicht <SEP> ver  sehene <SEP> Dorn <SEP> kann <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> in <SEP> die <SEP> fertig
<tb>  gewickelte <SEP> )Vendel <SEP> eingescholten <SEP> werden. <SEP> Es
<tb>  ist <SEP> aber <SEP> auch <SEP> niöglieli, <SEP> ilin <SEP> a15 <SEP> Wiekeldorn <SEP> zii
<tb>  verwenden. <SEP> Besonders <SEP> vorteilhaft <SEP> ist <SEP> es, <SEP> auf
<tb>  dem <SEP> mit <SEP> der <SEP> entfernba.ren <SEP> Schicht <SEP> versebenen
<tb>  Dorn <SEP> zunächst <SEP> einen <SEP> Cberzug <SEP> auc-iner <SEP> ge  eigneten <SEP> Aufschlä <SEP> nimung <SEP> eines <SEP> isolierenden
<tb>  Oxydes, <SEP> wie <SEP> Aluininiunioxyd <SEP> oder <SEP> @er_vllinni  oxyd. <SEP> vorzusehen <SEP> und <SEP> den <SEP> Born <SEP> so <SEP> in <SEP> die
<tb>  fertige <SEP> Wendel <SEP> einzusebieben.

   <SEP> Diese <SEP> rohr  förmige <SEP> Isolierschieht <SEP> verleiht <SEP> dann <SEP> später
<tb>  der <SEP> fertigen <SEP> Kathode <SEP> eine <SEP> besondere <SEP> Festig  keit. <SEP> Durch <SEP> die <SEP> <I>Wahl</I> <SEP> des <SEP> Drirchniesserdes
<tb>  Unterstützungsdornes <SEP> kann <SEP> inaii <SEP> den <SEP> von <SEP> dei
<tb>  Wendel <SEP> gebildeten <SEP> Holilr;iirni <SEP> ändern <SEP> und     
EMI0002.0002     
  
    damit <SEP> die <SEP> Stärke <SEP> der <SEP> Isolierschicht <SEP> beeinflus  ell. <SEP> Den <SEP> lern <SEP> lässt <SEP> man <SEP> zweckmässig <SEP> an
<tb>  einem <SEP> .Ende <SEP> aus <SEP> der <SEP> Wendel <SEP> herausragen, <SEP> um
<tb>  ihn <SEP> an <SEP> dieser <SEP> Stelle <SEP> zum <SEP> Unterstützen <SEP> der
<tb>  Wendel <SEP> zu <SEP> verwenden.
<tb>  



  Auf <SEP> die <SEP> so <SEP> unterstützte <SEP> Wendel <SEP> wird
<tb>  dann <SEP> die <SEP> Isolierschicht <SEP> aufgetragen. <SEP> Die <SEP> Iso  lieruiasse <SEP> Bann <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> als <SEP> faste <SEP> auf
<tb>  die <SEP> Wendel <SEP> aufgebracht <SEP> werden.
<tb>  



  Nach <SEP> dein <SEP> Antrocknen <SEP> der <SEP> Isolierpaste
<tb>  an <SEP> cler <SEP> Wendel <SEP> kann <SEP> die <SEP> Z iselienscliiclit
<tb>  durch <SEP> schwaelie, <SEP> Erwärmen <SEP> erweicht <SEP>  -erden.
<tb>  So <SEP> daI3 <SEP> sich <SEP> der <SEP> Metallkern <SEP> leicht <SEP> herauszie  lien <SEP> liif.it. <SEP> E, <SEP> kann <SEP> auch <SEP> manchmal <SEP> zweek  ni:i1.3ig <SEP> sein, <SEP> die <SEP> Zwisellenschiellt <SEP> dui-eh <SEP> geeig  iiete <SEP> Lösungsmittel <SEP> herauszuVisen <SEP> und <SEP> erst
<tb>  dann <SEP> den <SEP> Vorn <SEP> zu <SEP> entfernen.
<tb>  



  Ne <SEP> Verfestigung <SEP> des <SEP> Wendelgebildes <SEP> mit
<tb>  der <SEP> Isolierschiebt <SEP> kann <SEP> in <SEP> üblicher <SEP> Weise
<tb>  durch <SEP> Brennen <SEP> erfolgen. <SEP> Bei <SEP> sehr <SEP> empfind  lichen <SEP>  'endelgetrieben <SEP> kann <SEP> es <SEP> vorteilhaft
<tb>  <B>s <SEP> sel</B> <SEP> ii. <SEP> den <SEP> I?orn <SEP> erst <SEP> nach <SEP> dein <SEP> Brennen <SEP> zii <SEP> ent  fernen. <SEP> Nes <SEP> wird <SEP> durch <SEP> das <SEP> Abdampfen <SEP> oder
<tb>  Vl#rbrennen <SEP> iler <SEP> Zwischenschicht <SEP> beim <SEP> Bren  nen <SEP> des <SEP> Isolators <SEP> ermöglicht. <SEP> Der <SEP> beim <SEP> Bren   cn <SEP> dann <SEP> noch <SEP> in <SEP> der <SEP> Wendel <SEP> befindliche
<tb>  Metalllzern <SEP> verhindert <SEP> sicher <SEP> ein <SEP> Verbiegen
<tb>  des <SEP> Wendelgebildes.

   <SEP> Bei <SEP> llehrfaehwendelii
<tb>  ist <SEP> der <SEP> Dorn <SEP> der <SEP> ersten <SEP> Wendeluug <SEP> zweek  inäl3ig <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Brennen, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> durch <SEP> che  mische <SEP> Mittel, <SEP> zii <SEP> entfernen.
<tb>  



  Aii <SEP> Stelle <SEP> der <SEP> hauptsächlich <SEP> empfohlenen
<tb>  or--anisehen <SEP> _Massen <SEP> für <SEP> die <SEP> Zwiscllenschiellt
<tb>  können <SEP> ini <SEP> Bedarfsfalle <SEP> auch <SEP> anorg.iniselie
<tb>  Stoffe <SEP> benutzt: <SEP> v7el.clerl <SEP> und <SEP> diese <SEP> Stoffe <SEP> dann
<tb>  dureh <SEP> geeignete <SEP> Behandlung, <SEP> z. <SEP> <B>13.</B> <SEP> Heraus  lösen, <SEP> Herausdanilifen <SEP> oder <SEP> Heraussebnielzen
<tb>  oder <SEP> durch <SEP> Vberfüliren <SEP> in <SEP> eine <SEP> gasförmige
<tb>  Verbindung, <SEP> wie <SEP> z. <SEP> 13. <SEP>  'olfram <SEP> durch <SEP> Te  trachlorkohlenstoff <SEP> und <SEP> Eisen <SEP> oder <SEP> Nickel
<tb>  :lureli <SEP> Nolilenoxyd, <SEP> entfernt. <SEP> @%#erdeii. <SEP> Bei <SEP> die  ser <SEP> Art <SEP> der <SEP> Entfernung <SEP> entstehen <SEP> Wolfram  lieillc:

  hloi-id <SEP> benv. <SEP> Eisen- <SEP> oder <SEP> Niekelkarbo  nyl. <SEP> also <SEP> Verbindungen. <SEP> die <SEP> zum <SEP> Teil <SEP> bereits
<tb>  schon <SEP> bei <SEP> Ziiuniertemperatur <SEP> verdampfen.
<tb>  Vorzugsweise <SEP> verwendet <SEP> man <SEP> hierzu <SEP> lletall < @.
<tb>  die <SEP> sieh <SEP> leicht <SEP> durch <SEP> Elektrolyse <SEP> auf <SEP> die
<tb>  Dorne <SEP> tinfbringen <SEP> lassen <SEP> und <SEP> in <SEP> sauren <SEP> oder              alkalischen    Lösungen ohne Rückstand gelöst  werden,     wie    z. B. Zink oder Cadmium in  Schwefelsäure. Der beim Herauslösen des  Kernes entstehende Hohlraum kann im Be  darfsfalle ganz oder teilweise mit einem Iso  lator angefüllt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Heizkör pern für mittelbar geheizte Kathoden elek trischer Entladungsgefässe mit wendelförmi- gem Heizfaden von geringer Festigkeit der Wendel, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dorn mit einer leicht entfernbaren Schicht versehen wird, hierauf die TIeizwendel und ein Isolationsüberzug aufgebracht werden, und erst dann nach Aufheben der durch die Zwischenschicht bedingten Verbindung zwi schen dem Dorn und der Heizwendel der Dorn entfernt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den mit der ent- fernbaren Schicht versehenen Dorn zu nächst eine Isolierschicht aufgetragen, dann die Wendel aufgeschoben und schliesslich eine weitere Isolierschicht darüber gedeckt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die entfernbare Zwi schenschicht aus einem organischen Stoff besteht. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht aus Wachs be steht. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch Lekennzeichnet, dass die Zwischenschicht aus Paraffin besteht. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht aus Terpentin besteht. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht aus Kollodium- lack besteht. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die entfernbare Zwi schenschicht aus einem elektrolytisch aufgetragenen Metall besteht. ss. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die entfernbare Zwi schenschicht aus einem leicht schmelzen den Metall besteht. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die entfernbare Zwi schenschicht aus einem leicht verdamp fenden Metall besteht. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die entfernbare Zwi schenschicht aus einem ohne Angreifen der Heizkörperwerkstoffe in eine gasför mige Verbindung überführbaren Metall besteht. 11. Verfahren nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn erst nach dem Festbrennen des Isolierüberzuges entfernt wird. 1.2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der durch Entfernen des Dornes entstandene Hohlraum mit einer Isoliermasse ausgefüllt wird.
CH195448D 1935-06-08 1936-05-30 Verfahren zur Herstellung von Heizkörpern für mittelbar geheizte Kathoden elektrischer Entladungsgefässe mit wendelförmigem Heizfaden. CH195448A (de)

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