CH195452A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH195452A
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  Elektrische Entladungsröhre.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine elektrische Entladungsröhre, die     ein          Elektrodensystem    mit indirekt geheizter Ka  thode enthält und bei der von der Erschei  nung der Elektronenbündelung Gebrauch ge  macht wird.  



  Schon viele Jahre hat man angenommen,  dass bei üblichen Entladungsröhren die Elek  tronen sich verhältnismässig gleichmässig ver  teilt in der Röhre bewegen, und dass sie bei  solchen mit einer Kathode, einem oder meh  reren Gittern und einer Anode versehenen  Röhren durch Gitterspannungen hauptsäch  lich hinsichtlich ihrer Menge, aber nur wenig  in räumlicher Verteilung beeinflusst werden.  



  Nähere Prüfungen haben nun ergeben,  dass diese Auffassung nicht ganz zutrifft  und dass die aus der Kathode heraustreten  den Elektronen in grösserem oder geringerem  Masse zu Bündeln vereinigt werden, und diese  Bündelung dann von in der Röhre weiter  entfernt liegenden Elektroden zunichte ge  macht wird.

      Diese Erscheinung der Elektronenbünde  lung hat man sich schon zunutze gemacht,  und zwar insbesondere bei der Herstellung  von mit einem Schutzgitter versehenen Ent  ladungsröhren, um den     Schutzgitterstrom     möglichst herabzusetzen, wobei dann bei der  Herstellung solcher Röhren dafür Sorge ge  tragen wird, dass die wirksamen Teile zweier  oder mehrerer,     zwischen    Kathode     und    Anode  hintereinander liegender Gitter in denselben  senkrecht zur Kathodenoberfläche stehenden  Flächen liegen; bei einer solchen Bauart ist  dann der zum, von der Kathode aus gerech  net, zweiten, dritten oder folgenden Gitter  gehende Strom sehr gering, auch wenn es  sich dabei um ein positives Gitter, z. B. um  ein Schutzgitter, handelt.

   In diesen Fällen  wird der aus der Kathode austretende Elek  tronenstrom zu einer grossen Anzahl Bündel  von etwa kreisförmigem Querschnitt verei  nigt, welche Bündel     dann    nicht ohne gegen  seitige Beeinflussung die Röhre durchlaufen.  



  Eine weitere     Anwendung    von Elektronen-      bündeln findet man in sogenannten     Katlio-          denstrahlröhren.    bei denen die aus der Kit  thode tretenden Elektronen zu einem ein  zigen Bündel vereinigt werden.     welches    Bün  del dann die Röhre durchläuft und     sehliess-          lieli    auf     einen        Fluoreszenzschirni,    oder auf  eine oder mehrere Anoden auftreffen kann.

         lin    letztgenannten Falle kann dann die     Rölire     als     Detektor    oder     Verstärkerröhre        verwendet     werden: eine solche Röhre hat aber eine sehr  geringe Nutzleistung, und im     Vergleich    mit  den üblichen     i'erstärkerröhren    wird nur ein  sehr kleiner Teil der     Kathodenemission    nutz  bar gemacht. so dass nur eine sehr kleine  Steilheit erreicht werden kann.  



  Es hat sich jetzt. aus den     L        ntersueliun-          gen    der     Anmelderin    Zierausgestellt,     dass        man     durch Anwendung einer Röhre nach der     vor-          lieejiden    Erfindung die     Bündelung    der     aus     einer Kathode austretenden Elektronen der  art nutzbar machen kann, dass nicht nur die  selben     Charakteristiken    wie bei einer übli  chen     Verstärkerröhre    erhalten werden, son  dern dass zugleich noch besondere     Vorteih@     gegenüber jenen erreicht werden.

    



  Eine     erfindungsgemässe        Röhre    enthält ein       Elektrodensysteni    mit indirekt beheizter Ka  thode. wobei die weiteren, zum Elektroden  system gehörigen Elektroden die Kathode  derart ganz oder     teilweise    umgeben, dass die  aus der Kathode tretenden Elektronen     über     einen wesentlichen Teil der Entladungs  strecke zu Bündeln vereinigt werden. deren       Längsrichtung    parallel zur Längsrichtung  der Kathode ist.  



  Die     Verwendung    einer Röhre mit Elek  tronenbündeln der hier beschriebenen     Forin     hat nun verschiedene Vorteile gegenüber     den     bekannten Bündeln mit     kreiszylindrisehein          Querschnitt.    Dadurch, dass die Längsrich  tung der Bündel einer Röhre nach der     vorlie-          gendenErfindung    parallel zur     Längsrichtung     der     -Kathode    ist.

   so dass die Abmessung des  Querschnittes parallel zur Längsrichtung der  Kathode gross ist in bezug auf die andere       Querschnittsabmessung,    führen diese Bündel  bei niedrigen     Elektrodenspannungen    einen       verhältnismässig    grossen Strom, während auch    ein     sehr    wichtiger Vorteil darin besteht, dass       ilie        Breite    eines solchen     Bündels    leicht zu       I@"einflttsen    ist     ini1    Hilfe von     seitwärts    eines  solchen Bündels angeordneten Leitern,

   an       denen    ein     bestimmtes    Potential anzulegen ist.  



       Naeli    einer besonderen     Ausführungsform     der     vorliegenden    Erfindung enthält eine     elek-          tri.elie    Entladungsröhre ein     Elektroden-          systein.    (las mit     -Körpern    versehen ist, die  für die Bildung der     Elektronenbündel        Sorge          tragen.    Eine solche bündelformende Elek  trode kann zum Beispiel als eine massive       Elektrode        um    die     Kathode    angeordnet sein,

         wobei    sich dann in     einem    solchen massiven  Zylinder     über    die ganze Länge parallel zur       Längsrielitung    der Kathode     Öffnungen    be  finden. die die Form der Elektronenbündel       bestimmen.    So enthält nach einer besonderen       Ausführungsform    der Erfindung eine elek  trische Entladungsröhre eine indirekt be  heizte     ]Kathode,    die von einem üblichen  Steuergitter umgeben ist, welches     CTltter        trat     den sich in der Nähe der Halteteile befin  denden Teilen von Schirmen umgeben ist.

   so  dass die aus der Kathode tretenden Elektro  nen nur als zwei voneinander getrennte Elek  tronenbündel aus der Oberfläche dieses Git  ters     austreten.    Uni das Steuergitter sind dann  die weiteren in der Röhre befindlichen Elek  troden kreiszylindrisch     ;.angeordnet.    Die als       Sehtitzgitter    und zum Beispiel als     Pentode-          fanggitter    zu     verwendenden    Elektroden sind  aus     Metallzylindern    zusammengesetzt.     in     welchen     Zylindern    sich     Offnungen    befinden.

    durch die die     Elektronenbündel        hindurelitre-          ten    können und die die Maximalbreite des       Mindels    bestimmen. Schliesslich treffen die  Bündel eine Anode, die in Form eines Zy  linders um das ganze     Elektrodensystein     herum angeordnet ist oder aus mehreren Tei  len bestehen kann. die gegenüber den     Off-          nungen    der übrigen Elektroden, durch die die       Elektronenbündel        hindurchtreten,    angeordnet  sind.  



  Die     bündelformende    Elektrode kann nach  einer andern     Ausführungsform    der vorliegen  den Erfindung aus einigen, z. B.     stabförmi-          gen    Teilen bestehen, die in der Nähe der fia-           thode    angeordnet sind. Die Kathode und  diese Stäbe können dann von einer oder meh  reren Elektroden umgeben sein, in     denen    sich  Öffnungen befinden, durch die die Elektro  nen in Form von Bündeln hindurchgehen. In  diesem Falle wird     dann    die Bündelbreite  durch das Potential der     stabförmigen    Organe  bestimmt.

   Durch Anwendung dieser Ausfüh  rungsform kann dann die Form der Anoden  strom-Gitterspannungscharakteristik weitge  hend beeinflusst werden, weil nämlich durch  Regelung der Breite der Bündel dafür Sorge  getragen werden kann.     dass    bei     Änderung    der  Spannung der bündelformenden Elemente  bestimmte, sich in der Röhre befindende  Elektroden mehr oder weniger Strom nehmen.  



  Nach einer weiteren Ausführungsform  der vorliegenden Erfindung sind in einer  elektrischen Entladungsröhre beiderseits  einer indirekt beheizten Kathode zwei Stäbe  angeordnet; hinter diesen Stäben befinden  sich zwei     halbkreiszylindrische    Körper, die  zusammen eine Elektrode bilden. Die Elek  tronenbündel, in diesem Falle zwei Bündel,  werden durch diese     Öffnungen    geführt und  können dann gegebenenfalls hinter diesen  Öffnungen angeordnete Elektroden erreichen.  Zweckmässig wird dann in diesem letzt  genannten Raum eine zum Beispiel aus zwei  Stäben oder kleinen Platten bestehende Elek  trode angeordnet,     während    das ganze Ge  bilde von einer massiven Elektrode     umgeben,     wird.

   Durch Änderung der an die beiderseits  der Kathode angeordneten Stäbe angelegten       Spannung    ändert sich die Bündelbreite, und  damit der zu den verschiedenen Elektroden  gehende Strom. In dieser Weise kann dann  durch Anordnung und Formgebung der ver  schiedenen Elektroden die     Steilheitscharak-          teristik    der Röhre weitgehend beeinflusst  werden. Es kann zum Beispiel mit einer An  ordnung nach der vorliegenden Erfindung  eine gradlinige Charakteristik erhalten wer  den, während es anderseits auch möglich ist,  die Betriebsverhältnisse so zu wählen, dass  man eine Röhre mit negativer Charakteristik  bekommt.

   Ganz allgemein gesagt, ist es mög  lich, durch     Anordnung    und insbesondere    auch durch Profilierung von sogenannten  Auffangelektroden, das heisst von Elektro  den, die kurz vor     einer    Anode angeordnet  sind, und bei Änderung der Gitterspannung  mehr oder weniger Strom nehmen, eine     Steil-          heitscharakteristik    jeder beliebigen Form zu  erhalten.  



  Es ist selbstverständlich nicht unbedingt  notwendig, den aus der Kathode tretenden  Elektronenstrom in nur zwei Bündel aufzu  teilen; eine sehr vorteilhafte     Wirkung    wird  auch erhalten, wenn von vier Bündeln Ge  brauch gemacht wird. Es werden dann zum  Beispiel um die indirekt beheizte Kathode  herum vier Stäbe angeordnet, zwischen denen  die Elektronen in Form von     vier    Bündeln       hindurchtreten.    Diese Stäbe können in     be-          stimmten    Fällen sehr nahe der Kathoden  oberfläche angeordnet     werden;

      so kann man  zum Beispiel Gebrauch machen von einer pro  filierten Kathode, die über die ganze Länge  an     einigen    Stellen einen geringeren Querschnitt  wie an den übrigen Stellen hat, und wobei  an den Stellen     mit    geringerem Querschnitt  die bündelformenden Stäbe angeordnet sind.

    Damit     wird    erreicht, dass durch diese Stäbe  in Zusammenwirkung mit der Form der Ka  thode     eine    vorzügliche Bündelwirkung er  halten wird, während ausserdem die     Stäbe    an  solchen Stellen angeordnet sind, dass sie nicht  zu Verzerrungen des elektrischen Feldes An  lass geben; wiewohl die bündelformenden  Elemente sich in     unmittelbarer    Nähe der  Kathodenoberfläche befinden können, weisen  diese Körper jedoch kein Kathodenpotential  auf.

   In den meisten Fällen bilden nämlich  diese Körper zu gleicher Zeit das Steuergit  ter der Röhre; es ist aber auch möglich, die  Funktionen von Bildung der Elektronenbün  del und Steuerung des Elektronenstromes zu  teilen und zu diesem Zweck die indirekt be  heizte Kathode mit mehr als zwei Elektro  den zu umgeben, von denen die eine Elek  trode als     Eingangssteuergitter    wirkt, wäh  rend durch das Potential der andern Elek  trode, die wieder zum Beispiel     aüs    einigen  Stäben bestehen kann, die Form der Elek  tronenbündel bestimmt wird.

        Die     Zeichnung        veransehaitlicht        Ausfüh-          r.1rrigsheispiele    des     Erfindungsgegenstandes     In     Fig.    1. bezeichnet leine indirekt heiz  ha.re     Kathode,    die von     einem    Steuergitter  ganz     rangeben    ist.

   Diese Elektrode ist in  diesem Fall als eine bündelnde Elektrode       aufzufassen:    auf der     Seite,    auf der die Halte  drähte des     Gitters    3     angeordnet    sind, ist  dieses     CTitter    von     Sehirnien    4     iungehen.    so       rlass    die aus der     Kathode        lieratistretenden          Elektronen        artnähernd    in der von den     ein-          äezeichneten    Pfeilen angegebenen     MTeisc    in  zwei Bündeln  <RTI  

   ID="0004.0025">   a.n.dem        Steuergitter    heraus  treten. Ferner ist nur andeutungsweise     ver-          a.nscha.ulieht,    dass     -tim    den Teil der Kathode  herum, wo sich die Elektronenbündel nicht       befinden.    mehrere Gitter 5 und 6 angeordnet  sein     h < üiilen.    Der     ga.iize        Elektrodensa.tz    wird       schliesslich    mit einer Anode 7     umgeben.     



       In        Fig.    ? ist eine     Schaltungsanordnung          ztr    einer Röhre nach     Fig.    1     veranschaulicht.     Die auch in     Fig.    1 veranschaulichten Elek  troden sind in     Fig.    ? mit den gleichen Be  zugsziffern bezeichnet.

   Wie aus     Fig.    ? er  sichtlich, eignet sich eine solche Röhre be  sonders gut zur     Verwendung    als     Fünfelek-          trodenröhre,    bei der das Gitter 2 als Steuer  gitter verwendet wird, die Elektrode 5 an ein       positives    Potential angeschlossen ist und als       Schirmgitter    dient,     während    die Elektrode 6  direkt mit der Kathode verbunden ist und  als     Fünfelektrodenröhrenfanggitter    Anwen  dung findet. Es ist gefunden worden. dass  sieb mit solchen Röhrenaufbauten grosse       Steilheiten        erreielien    lassen und auch andere  Vorteile auftreten.

   Man kann diese Bauart  derart     ausführen.    dass so     ziemlich    keine Elek  tronen     an    der Anode     vorüherwandern    kön  nen, so     da.ss    das     Auftreten    von     -#V <  < irdladuii-          geu        atif    ein     Mindestmass        liera.ligesetzt    werden  kann.  



  In dem hier angegebenen Fall dient. die       Elektrode,        welche        die        aus        der        Kathode     Elektronen     zti    Bündeln     zusam-          uienfügt.    gleichzeitig als Steuergitter; es ist  jedoch auch     möglich,    diese Funktionen zu  trennen. wie dies in     Fig.    3 ganz schematisch    dargestellt ist.

   In dieser Figur bezeichnet 8  eine Kathode. die von dem Gitter 9 umgeben  ist, das als Steuergitter verwendet werden  kann, wobei um dasselbe herum eine Elek  trode<B>10</B>     angeordnet    ist, die dazu     verwendet          -,wird,    die Elektroneu hinter dein     Steuergitter          zit        bündeln,    und zwar in zur     Längsrichtung     der Kathode parallelen Bündeln;

   es ist dabei  vorteilhaft,     wenn    die     wirksamen    Teile der  weiter entfernten Elektroden mit den wirk  samen Teilen der     bündelnden    Elektrode     zu-          saminenwIrken.    Selbstverständlich kann die  Reihenfolge der vorerwähnten Elektroden  <B>i</B> auch     urngekelirt    werden. so     dass        zn-ischen        Na-          en    und Anode zunächst eine die Bünde  lung     bewirkende    Elektrode und dann das       Steuergitter    angeordnet ist.  



  Eine Bauart. mittels welcher die Möglich  keiten     der        Beciriflussung    der     Steilheits-          charakleristik    sich verwirklichen lassen, ist  in     Fig.    4     beispielsweise    dargestellt.

   Die     sche-          niatische        Anordnung    nach dieser Figur um  fasst unter anderem eine Kathode 31, eine  beispielsweise     aus    einigen     Stäben    bestehende  Elektrode 32, ferner ein Gitter 33, eine     Elek-          trode    34 und eine als Anode verwendbare  Elektrode     35;    es ist ersichtlich, dass durch  Anlegen bestimmten Spannungen an die ver  schiedenen Elektroden Bündel von verschie  dener Grösse erhalten werden können und da  durch das     Auftreten        bestimmter    Kennlinien       bedingt    wird.  



  Die Röhre nach     Fig.    4 kann zum Beispiel  auch derart betrieben werden, dass sie     eine          negative        Steilheit    aufweist. In diesem Fall       liiingt    die     Erreichring    dieser negativen Steil  heit nicht, von der Anwesenheit sekundäre  Elektronen aussendender Elektroden oder  virtueller     Elektronenduellen.    sondern aus  schliesslich von der Form. der Anordnung der  Elektroden und der an diese Elektroden an  gelegten Spannungen ab. In     Fig.    5 ist eine  solche Anordnung dargestellt. Die Röhre ent  hält     eine    Kathode<B>36,</B> die an einen Punkt  37 einer Batterie angeschlossen ist.

   Ferner  sind in der Röhre eine negativ vorgespannte  Steuerelektrode 38, die an das negative Ende  derselben Batterie angeschlossen ist, eine po-           sitiv    vorgespannte Elektrode 40, eine aus       stabförmigen    Elementen bestehende Elek  trode 41 und eine auf einem kleinen     positiven     Potential     befindliche    Elektrode 42 angeord  net. Es hat sich nun als möglich erwiesen,  die Potentialverteilung der Elektroden und  die Anordnung derart zu wählen, dass die  Elektronen auf einen zwischen den Elektro  den 41 und 42 liegenden Punkt gleichsam  fokussiert werden und, wie dies in der Figur  gestrichelt angegeben ist, nach der Elektrode  40 zurückkehren.

   Es ist ersichtlich, dass meh  rere andere Möglichkeiten bestehen, wenn  man die Spannungen und die Anordnung der  Elektroden wechselt.  



  Auch kann die Kennlinie mittelst der  Formgebung der     stabförmigen    oder platten  förmigen Elemente beeinflusst werden. Die  sen Elementen kann man zum Beispiel eine  unregelmässige geometrische Form geben. So  ist es möglich, diese Elemente zum Beispiel  rechteckig auszubilden und sie mit Ein  schnitten zu versehen, so dass das Elektro  nenbündel, wenn es an einem solchen Ele  ment entlang geht, an verschiedenen Stellen  mehr oder weniger auf das betreffende Ele  ment auftrifft.  



  Wie oben     auseinandergesetzt    wurde, ist  die Erfindung nicht auf Röhren mit zwei       Biindeln    beschränkt,     sondern.    man kann auch  mehrere Elektronenbündel vorsehen, wie z. B.  drei,     vier    oder mehr Bündel. Es ist aber  zweckmässig, die Bündelzahl verhältnismässig  gering zu halten, was insbesondere bei sol  chen Röhren wichtig ist, bei denen mehrere  Funktionen in einer Röhre vereinigt sind,  wie z.

   B. bei den     ]Elegoden-    und     Oktodenröh-          ren.    Durch Anwendung .von Röhren nach der  vorliegenden Erfindung erreicht man unter  anderem infolge der Elektronenbündelung  den Vorteil, dass sich Elektronenströme ver  schiedener Funktionen weniger beeinflussen  als bei üblichen Röhren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre, die ein Elektrodensystem mit indirekt geheizter Ka thode enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren, zum Elektrodensystem gehören den Elektroden die Kathode derart wenig stens teilweise umgeben, dass die aus der Ka thode tretenden Elektronen über einen we sentlichen Teil der Entladungsstrecke zu Bündeln vereinigt sind, deren Längsrichtung parallel zur Längsrichtung der Kathode ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode vollständig von einem Steuergitter, aber nur teilweise von min destens einer andern, als Gitter wirk samen Elektrode umgeben ist. 2.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass mehrere die Kathode nur teilweise umgebende Gitter elektroden vorhanden sind, die sämtliche dem gleichen Teil der Kathodenober fläche gegenüberstehen. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass diejenigen Teile des Steuergitters, die zwischen der Kathode und den übrigen, als Gitter wirksamen Elektroden angeordnet sind, derart abgeschirmt sind, dass die letzt genannten Elektroden erst von einer be stimmten Breite der Elektronenbündel an von Elektronen getroffen werden können. 4.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Anode nur demjenigen Teil der Kathode und des Steuergitters gegenüber angeordnet ist, der nicht von andern, zwiscUenliegen- den Elektroden umgeben ist. 5. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Anode sämtliche Elektroden vollständig umgibt. 6. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die indirekt beheizte Kathode in der Nähe derselben von nur einigen Stäben umgeben ist, die die aus der Kathode heraustretenden Elektronen bündeln. 7.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die indirekt beheizte Kathode voii einer Mehrzahl Elektroden umgeben ist, unter denen sich eine oder mehrere aus nur einigen Stäben oder Platten he stehende Elektroden befinden.
    <B>8.</B> Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und I'nteranspriich 7, da durch gekennzeichnet, dass die Teile einer nur aus einigen, vorwiegend in der Ka thodenlängsrichtung sich erstreckeilden Elementen bestehenden Elektrode derart in der Röhre angeordnet sind. dass die sich in der Mitte eines durch Öffnungen einer andern Elektrode hindurchtreten- den Elektronenbündels befindenden Elek- tronen von diesen Elementen abgefangen -erden. '.).
    Elektrische Entladungsrühre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine zur Bündelung der Elektronen dienende Elektrode gleichzeitig ein Steuergitter der Röhre bildet. 1U. Elektrische Entladungsröhre nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eitle nur aus einigen Stäben beste liende, zur Bündelring der Elektronen dienende Elektrode in unmittelbarer Nähe der liathode angebracht ist.
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