CH195495A - Uberlagerungs-Empfänger mit zwei aufeinanderfolgenden Überlagerungsstufen. - Google Patents

Uberlagerungs-Empfänger mit zwei aufeinanderfolgenden Überlagerungsstufen.

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CH195495A
CH195495A CH195495DA CH195495A CH 195495 A CH195495 A CH 195495A CH 195495D A CH195495D A CH 195495DA CH 195495 A CH195495 A CH 195495A
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Georg Von Schaub
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Georg Von Schaub
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  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description


      Überlagerungs-Empfänger    mit zwei aufeinanderfolgenden     Überlagerungsstufen.       Die Erfindung bezieht sich auf     Überlage-          rungs-Enipfangsgeräte    mit zwei aufeinander  folgenden     Überlagerungsstufen,    in denen je  eine Zwischenfrequenz erzeugt wird.  



  Empfänger dieser Art und ihre Vorteile  sind bekannt. Sie benötigen beispielsweise  nur einen einzigen veränderlichen Schwin  gungskreis, nämlich den     Oszillatorkreis    für  die erste     Überlagererfrequenz.    Die erste Zwi  schenfrequenz kann sehr hoch gewählt wer  den, wodurch     Spiegelfrequenzbildung    und  weitere Nachteile gewöhnlicher     Zwischen-          frequenzempfänger    mit nur einer Überlage  rungsstufe     vermieden    werden.  



  Bei Empfängern mit doppelter Überlage  rung zeigen sich jedoch Schwierigkeiten inso  fern, als die beiden     Überlagerungastufen     sich gegenseitig störend     beeinflussen.    Die  Störungen sind auf     Kopplungserscheinungen     zurückzuführen, .die sich mit bekannten Mit  teln nicht beseitigen lassen.  



  Gemäss der Erfindung wird ein Überlage  rungsempfänger mit Doppelüberlagerung der-         art        eingerichtet,    dass mindestens der     0szilla-          tor    er ersten     Überlagerungsstufe    räumlich  getrennt vom übrigen Empfänger angeordnet  und mit diesem durch eine Leitung verbun  den ist, welche die Ausgangshochfrequenz  dieses, räumlich getrennt angeordneten Emp  fängerteils überträgt.  



  Durch     .diese    Ausbildung eines Empfän  gers mit Doppelüberlagerung kann ein     mehr-          fäeher    Vorteil erzielt werden. Einmal kann  erreicht werden, dass die oben erwähnten  Kopplungserscheinungen zwischen der ersten  und zweiten     Überlagerungsstufe    durch die  genannte räumliche Trennung dieser beiden  Stufen vermieden werden. Ferner kann die  erste     Überlagererstufe    samt Stationsanzeiger  leicht als     Fernbedienungselement    ausgebil  det werden, weil     es,    genügt, nur ein     einziges          veränderliches.    Schaltelement, z.

   B. einen va  riablen     Oszillatorkondensator    oder eine ver  änderliche     Oszillatorselbstinduktion    vorzu  sehen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus-    
EMI0002.0001     
  
    führungebeispiel <SEP> eine,..: <SEP> Zwischen <SEP> frequenz  empfängers <SEP> nach <SEP> der <SEP> , <SEP> i-findung. <SEP> Es <SEP> sind
<tb>  lediglich <SEP> die <SEP> für <SEP> das <SEP> Verständnis <SEP> des <SEP> Erfin  dungsgegenstandes <SEP> erforderlichen <SEP> Schaltele  inente <SEP> dargestellt. <SEP> Es <SEP> deuten:

  
<tb>  eine <SEP> Antenne,
<tb>  L, <SEP> eine <SEP> aperiodische <SEP> (oder <SEP> grob <SEP> abge  stimmte) <SEP> Eingangsspule,
<tb>  V, <SEP> eine <SEP> blisclirölire, <SEP> in <SEP> der <SEP> die <SEP> Eingangs  frequenz <SEP> zur <SEP> ersten <SEP> 7.wi-elieiifi,eqtienz <SEP> über  lagert <SEP> wird,
<tb>  <I>L2, <SEP> C,</I> <SEP> eine <SEP> feste <SEP> Induki.ivität <SEP> und <SEP> eine
<tb>  veränderliche <SEP> Kapazität, <SEP> die <SEP> zusammen <SEP> den
<tb>  ersten <SEP> lüfiberlagererkreis <SEP> bilden,
<tb>  <I>L, <SEP> C,</I> <SEP> und <SEP> <I>L.,, <SEP> C;,</I> <SEP> Primär- <SEP> und <SEP> ';

  zeliutidär  kreisinduktion <SEP> und <SEP> -Kapazität <SEP> zweier <SEP> auf
<tb>  die <SEP> erste <SEP> Zwischenfrequenz <SEP> alige < tiniinter
<tb>  Filterkreise,
<tb>  Lt, <SEP> und <SEP> Lt2 <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Adern <SEP> einer <SEP> Lei  tung,
<tb>  <I>L5, <SEP> C4,</I> <SEP> C;

   <SEP> und <SEP> <I>L," <SEP> C,;, <SEP> C7</I> <SEP> Kopplungsele  niente <SEP> am <SEP> Anfang <SEP> und <SEP> am <SEP> Ende <SEP> der <SEP> Leitung.
<tb>  V2 <SEP> eine <SEP> -Tischröhre, <SEP> in <SEP> der <SEP> die <SEP> erste <SEP> Zwi  schenfrequenz <SEP> zur <SEP> zweiten <SEP> Zwischenfrequenz
<tb>  überlagert <SEP> wird,
<tb>  L-,, <SEP> Cs <SEP> und <SEP> <I>Ly, <SEP> G</I> <SEP> Induktiv <SEP> ität <SEP> und <SEP> Kapa  zität <SEP> eines <SEP> auf <SEP> die <SEP> zweite <SEP> Zwi@clienfreduenz
<tb>  abgestimmten <SEP> Zwischenfrequenztransforma  tors,
<tb>  V-- <SEP> eine <SEP> Gleichrichterröhre <SEP> für <SEP> die <SEP> zweite
<tb>  Zwischenfrequenz,
<tb>  L, <SEP> eine <SEP> Kopplungsspule <SEP> für <SEP> den <SEP> Oszilla  t.orkreis.

   <SEP> L_, <SEP> Cl,
<tb>  Lio <SEP> eine <SEP> Kopplungsspule <SEP> für <SEP> den <SEP> Oszilla  torkreis <SEP> Lii, <SEP> Cio.
<tb>  



  Die <SEP> empfangene <SEP> Hochfrequenzwelle <SEP> ge  langt <SEP> über <SEP> die <SEP> Antenne <SEP> 3 <SEP> an <SEP> die <SEP> aperiodische
<tb>  (oder <SEP> grob <SEP> abgestimmte) <SEP> Eingangsinduktivi  tät <SEP> L,. <SEP> Diese <SEP> liebt <SEP> am <SEP> Steuergitter <SEP> der <SEP> Miseh  röhre <SEP> V,. <SEP> In <SEP> der <SEP> Röhre <SEP> V, <SEP> wird <SEP> die:

   <SEP> Ein  gangsfrequenz <SEP> mit <SEP> einer <SEP> im <SEP> ersten <SEP> Oszilla  torkreis <SEP> <I>L2, <SEP> C,</I> <SEP> erzeugten <SEP> Überlagererfrequenz
<tb>  zu <SEP> einer <SEP> ersten <SEP> Zwischenfrequenz <SEP> f, <SEP> über  lagert. <SEP> Die, <SEP> erste <SEP> Zwischenfrequenz <SEP> f, <SEP> wird
<tb>  über <SEP> zwei <SEP> auf <SEP> diese <SEP> fest. <SEP> abgestimmte <SEP> Filter  kreise <SEP> <I>L, <SEP> C2</I> <SEP> und <SEP> <I>L,,</I> <SEP> C:, <SEP> und <SEP> die <SEP> Leitung <SEP> Lt,
<tb>  und <SEP> Lt- <SEP> einer <SEP> zweiten <SEP> Mischröhre <SEP> V_ <SEP> zuge  führt. <SEP> Hier <SEP> wird <SEP> mit <SEP> Hilfe <SEP> des <SEP> fest <SEP> abge-       stimmten     Oszillatorkreises    L",     Cio    eine  zweite Zwischenfrequenz     f,    gebildet.

   Die  zweite Zwischenfrequenz     f_>    wird     vermittels     eines     Zwischenfreduenztransformators    gebil  det aus dein Primärkreis L;,     C,    und dem       ;Sekundärkreis        Ln,        C",    einer     Gleiehrichter-          röhre        V.,    zugeführt und in     üblicher        Weise          ;11.leichgerichtet,        niederfrequent        ver-türht    und       akustisch    hörbar gemacht.  



  Die erste Zwischenfrequenz f, wird vor  teilhaft verhältnismässig hoch     gewählt.    .die       inag        beispielsweise   <I>3000</I> 0     Kli    (Kilohertz) be  tragen. Die zweite     Zwischenfrequenz        f_        he-          trägt        beispielsweise   <B>1,50</B>     Kh.     



  Die Wahl einer     hohen    ersten     7_wisehen-          frequenz        ermöglicht    es,     rann    einem     veriinder-          lichen        Kondensator    C, von sehr geringem       Regelbereich    auszukommen.

   Die Anfangs  kapazität des Kreises     L..,    C, kann hoch ge  wählt werden; sie     kann        beispielsweise     1.011 am     betragen.    Die     Endkapazität        braucht.     nicht grösser als     ?00    ein zu sein.

   Es     liisst        @ieli     dann bei einer     Änderung    der     Oszillatorfre-          quenz    von 4500     Kh    bis 3150     Kh    der gesamte       praktisch    verwertete Teil des     Rundfunkwel-          lenbandes    von ?00 bis     \30f10    Meter Wellen  länge ohne     Umsehaltung        bezw.        Auswechs-          lung    der     Induktivität        L2    bestreichen.

   Der  Eingangskreis L, kann     stufenweise        um-          schaltbar        ausgeführt    werden.     wobei    die     Um-          sclialtung        zwangsliiufig    zusammen mit der       Betätigung    des     @lbstininieleinentes    erfolgen  kann,  Das wesentlichste Merkmal des beschrie  benen     Ausführungsbeispiels    besteht darin,       dass    .die Kreise     I,.",        C2    und     L,.        C;

      nicht in  der bisher üblichen Weise unmittelbar mit  einander gekoppelt werden. Die Kopplung  erfolgt vielmehr     über    eine v     orzugsweise    be  wegliche Verbindungsleitung,     bestehend        aus     den     Leitern    Lt, und     Lt-.    Die     Ankopplung     des Anfanges der     Leitung    erfolgt über eine  Kapazität C;

  , die mit einer Kapazität C,  und einer     Induktivität        L,.,    in Serie liegt.     Da.s     Ende der     Leitung    ist in analoger Weise     über          Schaltelemente        L,;,    Co und C; mit dem Kreis       L.,,        C3        gekoppelt.    Die Einrichtung ist vor  zugsweise so getroffen, dass der Leiter Lt..      als geerdete Metallabschirmung des.     Leiters     Lt, ausgebildet ist.

   Dadurch erübrigt sich die       Anordnung    einer besonderen Abschirmung  der Leitung zum Zwecke .der Fernhaltung  von äussern     ,Störeinflüssen.     



  In manchen Fällen     wird    es zweckmässig  sein, nur den     Oszillator    der ersten Überlage  rungsstufe dem Fernsteuerungsteil zuzuord  nen, wobei die     Frequenzwandlung    im Haupt  gerät erfolgt. Die Verbindungsleitung über  trägt in diesem Falle     Oszillatorhochfrequenz,     welche im Hauptgerät nötigenfalls verstärkt  werden kann.  



  Die     iSchaltung    nach der Erfindung eignet  sich gut für den Aufbau eines Empfängers  in Formeiner Truhe.     Zweckmässig    wird hier  bei .die erste     Überlagerungsstufe        zusammen     mit den     Stationsabstimmelementen    in den       obern    Teil der Truhe verlegt, während die  übrigen Bestandteile des Empfangsgerätes  im untern Teil der Truhe angeordnet sind.  



  Auch eignet .sich die Einrichtung nach  der Erfindung besonders gut zur Fernab  stimmung auf     feste        Abstimmwerte    durch  Betätigung von Druckknöpfen oder     dergl.,     mit     ,deren    Hilfe bestimmte geeichte     Fest-          kapazitäten    im     Oszillatorschwingungskreis          dertberlagerungsstufe    eingeschaltet werden.  



  Eine derartige Ausbildung des Erfin  dungsgegenstandes ist deshalb leicht, mög  lich, weil man mit nur einem einzigen  durch Kapazitätsveränderung abzustimmen  den     Schwingungskreis,    nämlich ,dem     Oszilla-          torkreis    der ersten     Überlagerungsstufe,    aus  kommt.  



  Es ist auch möglich, in der ersten Über  lagerungsstufe Schaltmittel in Form von  Druckknöpfen,     Telephonwählern    oder     dergl.     anzuordnen, bei deren     Betätigung    ein am an  dern Ende der Fernleitung angeordnetes  elektromotorisches Triebwerk,     beispielsweise     ein     Schrittschaltwerk,    in Gang gesetzt wird,  welches eine Steigerung     bezw.    Verringerung  der Empfangslautstärke     bezw.    eine Verände  rung der     Durchlassbandbreite    des Verstärkers  herbeiführt.  



  Eine konstruktive Hauptforderung für  Geräte mit Fernbedienung kann beim erfin-         dungsgemässen    Empfänger in vorbildlicher  Weise insoweit. verwirklicht werden, als die  als     Fernbedienungselement        konstruierbare          erete        Überlagerungsstufe    in ihren Abmessun  gen sehr klein ausfällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überlagerungsempfänger mit zwei auf einanderfolgenden Überlagerungsstufen, in denen je eine Zwischenfrequenz erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der Oszillator der ersten Überlagerungsstufe räumlich getrennt vom übrigen Empfänger angeordnet und mit diesem durch eine Lei tung verbunden ist, welche die Ausgangs hochfrequenz dieses räumlich getrennt ange ordneten Empfängerteils überträgt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der vom übrigen Empfänger getrennt angeordnete Empfän gerteil als Fernsteuerungsteil ausgebildet ist. 2. Empfänger nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fernsteuerungsteil nur einen ein zigen variablen Abstimmkreis, nämlich den Oszillatorkreis der ersten Überlage rungsstufe enthält. 3.
    Empfänger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, .dass der Oszillatorkreis der ersten Überlagerungsstufe eine feste Induktivi- tät und eine veränderliche Kapazität ent hält. .1. Empfänger nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, -dass der Oszillatorkreis der ersten Überlagerungsstufe eine feste Kapazität und eine veränderliche Induktivität ent hält. 5.
    Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der 0szillatorkreis der ersten ÜTberlagerungs,tufe mittels einer Schaltervorrichtung auf feste Ab stimmwerte abgestimmt werden kann, derart, dass bei Betätigen .der 3chaltervor- riehtung geeichte Kapazitäten in den Oszillatorhreis eingeschaltet werden. 6.
    Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er in ein truhen- förmiges Gehäuze eingebaut ist und die erste Überlagerungsstufe zusammen reit einer Stationsanzeigevorrichtung im obern Teil der Truhe angeordnet ist, während sich die übrigen Bestandteile des Emp- fangsgerütes im untern Teil der Truhe befinden.
    @. Empfänger nach Patentanspruch und Un- tcranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine I?ruckhnopf-:#chaltervorrichtung vorgesehen ist.
CH195495D 1935-10-17 1936-10-15 Uberlagerungs-Empfänger mit zwei aufeinanderfolgenden Überlagerungsstufen. CH195495A (de)

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