CH219530A - Hochfrequenzempfangsanlage, bei der die Hochfrequenz über mindestens einen Breitbandübertrager dem Empfänger zugeführt wird. - Google Patents

Hochfrequenzempfangsanlage, bei der die Hochfrequenz über mindestens einen Breitbandübertrager dem Empfänger zugeführt wird.

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CH219530A
CH219530A CH219530DA CH219530A CH 219530 A CH219530 A CH 219530A CH 219530D A CH219530D A CH 219530DA CH 219530 A CH219530 A CH 219530A
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CH
Switzerland
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frequency
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transformer
receiver
antenna
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E Herzer Alfred
Original Assignee
E Herzer Alfred
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Application filed by E Herzer Alfred filed Critical E Herzer Alfred
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/10Means associated with receiver for limiting or suppressing noise or interference
    • H04B1/12Neutralising, balancing, or compensation arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description


      Hochfrequenzempfangsanlage,    bei der die Hochfrequenz über mindestens einen       Breitbandübertrager    dem Empfänger zugeführt wird.    Hochfrequente     Empfangssysteme    umfas  sen mehrere, in der Regel örtlich voneinander  getrennte Einrichtungen, wie beispielsweise  die Hoch- oder Aussenantenne einerseits und  den Empfänger anderseits. Diese Trennung  von Antennenteil und Empfänger     ermöglicht     es, die Antenne ausserhalb des örtlichen Stör  nebels aufzustellen.

   Hierbei ist es allerdings  erforderlich, die     Antennenniederführung,    das  heisst das Verbindungsstück zwischen An  tenne und Empfänger     abzuschirmen,    soll  eine weitgehende     Entkopplung    zwischen An  tennenniederführung und benachbarten Stör  spannungsträgern erzielt werden. Anderseits  kann auch der Fall eintreten, dass eine in  ihren elektrischen Daten stark von der Norm  abweichende Antennenkonstruktion, wie z. B.  eine Rahmenantenne mit sehr wenigen Win  dungen, dagegen relativ grosser Fläche, an  eine bestehende     Empfangseinrichtung    anzu  passen ist.  



  Bei     Verwendung    von     abgeschirmten    Nie  derführungen,     beispielsweise    eines Hochfre-         quenzkabels,    ist dieses sowohl an die An  tenne einerseits als auch an den Empfänger  anderseits anzupassen. Durch diese Anpas  sung der Antenne an das Kabel     will    man  verhindern, dass die von der Antenne auf  genommene     hochfrequente    Energie über die  grosse Kabelkapazität abfliesst. Die gering  sten Kabelverluste erhält man     beim    Abschlie  ssen des Kabels mit einer seinem Wellen  widerstand entsprechenden Impedanz. Bei  den normalerweise verwendeten Kabeln be  trägt dieser Wellenwiderstand ca. 100 Ohm.  



  Während es ohne weiteres gelingt, die  Empfangsantenne dem Wellenwiderstand des       Kabels    anzupassen, so treten besondere  Schwierigkeiten auf, soll die das Kabel ab  schliessende Impedanz für ein grösseres     Fre-          quenzspektrum    in gleicher Grössenordnung  bleiben.  



  Die Anpassungsschwierigkeiten rühren  davon her, dass die das Kabel abschliessende  Impedanz durch den auf die Empfangsfre  quenzen     abstimmbaren    Eingangs-Resonanz-      kreis des Empfängers gebildet wird, wodurch  entsprechend den Änderungen des Schein  widerstandes dieses     Abstimmkreises    auch die       Abschlussimpedanz    des Kabels geändert wird.  



  Aber auch bei aperiodischem Empfänger  eingang, wie dies beispielsweise bei     aperio-          dischen        Hochfrequenzverstärkern    für Ge  meinschaftsanlagen zutrifft, treten immer  noch Anpassungsschwierigkeiten auf, welche  es praktisch verunmöglichen, eine wirklich  einwandfreie Anpassung des Antennen  systems über ein breites     Frequenzspektrum     zu erzwingen. Diese Anpassungsschwierig  keiten treten dann auf, wenn Antennen  systeme, wie z. B. eine Rahmenantenne, an  bestehende Empfangseinrichtungen anzupas  sen sind.  



  Durch die erfindungsgemässe     Hochfre-          quenzanlage    werden diese Übelstände da  durch beseitigt, dass als Übertrager ein Hoch  frequenztransformator verwendet wird, des  sen primärseitige     Wieklungsenden    an das  Antennensystem     angesehlossen    sind, wobei  die Primärseite des     ?lochfrequenztransforira-          tors    ausserdem noch mindestens eine     Zwi-          schenanzapfung    aufweist, die     kapazitiv    an  das Antennensystem angeschlossen ist, wäh  rend die Sekundärseite aperiodisch auf eine       Verstärkerröhre    des Empfängers einwirkt..  



  Auf der Zeichnung sind Schaltungs  schemen des Eingangsteils von zwei     Ausfüh-          rungsbeispielen    der erfindungsgemässen An  lage veranschaulicht.  



  Die auf der Zeichnung in     Fig.    1 nicht  ;dargestellte Antenne ist mit einem bekann  ten     Übertrager    im     L'bersetzungsverhältnis     von ca. I : 6 bis 1 : 10 an das abgeschirmte       Hochfrequenzkabel    1, ? angeschlossen. Die  Abschirmung 1 dieses Kabels ist an Erde  t     bezw.    an das gemeinsame     Massepotential    der  Empfangseinrichtung gelegt, während die  Seele 2 dieses     Hoehfrequenzkabels    durch den       Hochfrequenzübertrager    3 an das erste Rohr  4 des Empfängers angeschlossen ist.

   Im  Gegensatz zu den üblichen Eingangsschal  tungen werden bei der vorliegenden     Anscha.l-          tung    des     Hoehfrequenzübertragers    an die  Empfangseinrichtung keine     abstimmbaren       Resonanzkreise verwendet, das     heisst    diese       Anscbaltuitg    erfolgt aperiodisch. Der Hoch  frequenzübertrager 3 weist     primärseitig    neben  dem     Ansehluss    5 eine     Zwischenanzapfung    6  auf. Diese beiden Anschlüsse 5, 6 sind     kapa-          zitiv    mit der Kabelseele verbunden.

   Durch  entsprechende Wahl der primären und sekun  dären     'NVindungszahlen    einerseits und der       Grösse    der Kapazitäten 7 und 8 anderseits  kann die Anpassung an ein bestimmtes     Fre-          quenzgebiet    erzwungen werden.

   Diese An  passung erfolgt derart,     dass    die Impedanz  des     Breitbandübertragers    für das zu emp  fangende Wellenband die Grössenordnung  des Wellenwiderstandes des Kabels aufweist,       beispielsweise    so, dass     fär    einen     Wellen-          ,viderstand    des Kabels von     1_00    Ohm diese       Abschlussimpedanz    ebenfalls 100 Ohm be  trägt, und     zwar    für die Frequenzen von 100  bis     1500        kHz,    entsprechend den Frequenzen  des Lang- und Mittelwellenbandes.  



  So weist beispielsweise der Hochfrequenz  übertra-ger folgende     Daten    auf: Sekundär  <B>5 0</B>     I#        Vindunuen,        Primär        ')40        W        indungen,          il        CI     Grösse der Kapazität 7 300     pF,    während Kon  densator 8 3000     pF        aufweist.    Die genannten       )

  Vicklungen    sind auf einem handelsüblichen       Hochfrequenzkern    von etwa 20 g Kern  gewicht     aufgewickelt.    Selbstredend kann der  Übertrager auch     ohne    Eisen aufgebaut wer  den. Ferner ist es möglich, durch Anbringen       mehrerer        Zwischenanzapfungen    an der     Pri-          inärseite    ein bestimmtes     Frequenzgebiet    zu  umfassen.  



  Versuche haben ergeben, dass bei dem  oben angegebenen Ausführungsbeispiel im  Gegensatz     zii    den bekannten     Übertrager-          systemen    das zu     übertragende    Frequenz  spektrum von 100 bis<B>1500</B>     kHz    nahezu  gleichförmig übertragen wird.

   Bei der Emp  fangsanlage nach     Fig.        \?    wird an Stelle einer  Hochantenne eine     Kreuzrahmenantenne    ver  wendet, das     heisst    eine Empfangsvorrichtung,  bei welcher zwei Rahmenantennen in ihren  Empfangsebenen     um    90   gegeneinander ver  setzt sind und über die entsprechenden  Schaltmittel wiederum auf das erste Rohr 4  der Empfangseinrichtung zur Einwirkung      gelangen. Die     Rahmenantennen    9, 10 sind  durch die Leitungen 11, 12, 13, 14 mit den       Übertragern    15, 16 verbunden.

   Diese beiden  Übertrager 15, 16 sind wiederum mit den  beiden Kapazitäten 7' und 8'     bezw.    7" und  8" an die Rahmenleitungen angeschlossen,  während die Sekundärseiten dieser beiden  Übertrager in Serie geschaltet sind, wobei  der eine Übertrager sekundärseitig phasen  verschiebende Impedanzen aufweist, wie z. B.  den Widerstand 17 und die     Widerstands-          Kapazitätsserienschaltung    18, 19. Diese Se  rienschaltung von Widerstand 18 mit Kon  densator 19 soll, da sie     frequenzabhängig    ist,  die phasenverschiebende Wirkung über einen  grösseren Frequenzbereich erzwingen, als  dies durch den Widerstand 17 allein möglich  wäre.  



  Die beiden hintereinander geschalteten  Sekundärseiten dieser Übertrager 15, 16 sind  einerseits an das gemeinsame     Massepotential          bezw.    Kathode gelegt, während das andere  Ende mit dem Gitter der     Verstärkerröhre    4  verbunden ist. Auch bei dieser Ausführungs  form weisen die Übertrager die nämlichen  Daten auf wie bei dem Übertrager nach       Fig.    1.

   Auch im Falle, dass die beiden Rah  menantennen sich direkt in     Anschlussnähe     des Übertragers befinden, also kein Verbin  dungskabel für den Anschluss der Rahmen  an den     Breitbandübertrager    erforderlich ist,  kann die Anpassung beider Rahmen an die  Eingangsstufe des Empfängers für einen  grösseren     Frequenzbereich    (100 bis 1500     kHz)     mit einer erfindungsgemässen Anordnung er  folzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzempfangsanlage, bei der die Hochfrequenz über mindestens einen Breit- Bandübertrager dem Empfänger zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Über trager ein Hochfrequenztransformator ist, dessen primärseitige Wicklungsenden an das Antennensystem angeschlossen sind, und dass die Primärseite des Hochfrequenztransforma- tors ausserdem noch mindestens eine Zwi- schenanzapfung aufweist,
    die kapazitiv an das Antennensystem angeschlossen ist, wäh rend die Sekundärseite aperiodisch auf eine Verstärkerröhre des Empfängers einwirkt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Hochfrequenzempfangsanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertrager einen Hochfrequenzeisenkern aufweist.
    2. Hochfrequenzempfangsanlage nach Pa tentanspruch, mit Kreuznahmenanordnung, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Emp fangsrahmen an einen separaten Breitband übertrager angeschlossen ist, wobei die bei den Übertrager gemäss dem Patentanspruch ausgebildet und primärseitig angeschlossen sind, und dass die beiden Sekundärseiten die ser Übertrager in Serie geschaltet sind, wo bei die Sekundärseite des einen Übertragers phasenverschiebende Impedanzen aufweist. 3. Hochfrequenzempfangsanlage nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die phasenverschiebenden Impedanzen ein frequenzabhängiges Glied aufweisen.
    4. Hochfrequenzempfangsanlage nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das frequenzabhängige Glied aus einer Se rienschaltung von Widerstand und Kapazi tät besteht, die einem Widerstand parallel geschaltet ist.
CH219530D 1940-06-22 1940-06-22 Hochfrequenzempfangsanlage, bei der die Hochfrequenz über mindestens einen Breitbandübertrager dem Empfänger zugeführt wird. CH219530A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2520985A (en) * 1947-10-22 1950-09-05 Motorola Inc Antenna coupling circuit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2520985A (en) * 1947-10-22 1950-09-05 Motorola Inc Antenna coupling circuit

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