CH219530A - Hochfrequenzempfangsanlage, bei der die Hochfrequenz über mindestens einen Breitbandübertrager dem Empfänger zugeführt wird. - Google Patents
Hochfrequenzempfangsanlage, bei der die Hochfrequenz über mindestens einen Breitbandübertrager dem Empfänger zugeführt wird.Info
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Description
Hochfrequenzempfangsanlage, bei der die Hochfrequenz über mindestens einen Breitbandübertrager dem Empfänger zugeführt wird. Hochfrequente Empfangssysteme umfas sen mehrere, in der Regel örtlich voneinander getrennte Einrichtungen, wie beispielsweise die Hoch- oder Aussenantenne einerseits und den Empfänger anderseits. Diese Trennung von Antennenteil und Empfänger ermöglicht es, die Antenne ausserhalb des örtlichen Stör nebels aufzustellen.
Hierbei ist es allerdings erforderlich, die Antennenniederführung, das heisst das Verbindungsstück zwischen An tenne und Empfänger abzuschirmen, soll eine weitgehende Entkopplung zwischen An tennenniederführung und benachbarten Stör spannungsträgern erzielt werden. Anderseits kann auch der Fall eintreten, dass eine in ihren elektrischen Daten stark von der Norm abweichende Antennenkonstruktion, wie z. B. eine Rahmenantenne mit sehr wenigen Win dungen, dagegen relativ grosser Fläche, an eine bestehende Empfangseinrichtung anzu passen ist.
Bei Verwendung von abgeschirmten Nie derführungen, beispielsweise eines Hochfre- quenzkabels, ist dieses sowohl an die An tenne einerseits als auch an den Empfänger anderseits anzupassen. Durch diese Anpas sung der Antenne an das Kabel will man verhindern, dass die von der Antenne auf genommene hochfrequente Energie über die grosse Kabelkapazität abfliesst. Die gering sten Kabelverluste erhält man beim Abschlie ssen des Kabels mit einer seinem Wellen widerstand entsprechenden Impedanz. Bei den normalerweise verwendeten Kabeln be trägt dieser Wellenwiderstand ca. 100 Ohm.
Während es ohne weiteres gelingt, die Empfangsantenne dem Wellenwiderstand des Kabels anzupassen, so treten besondere Schwierigkeiten auf, soll die das Kabel ab schliessende Impedanz für ein grösseres Fre- quenzspektrum in gleicher Grössenordnung bleiben.
Die Anpassungsschwierigkeiten rühren davon her, dass die das Kabel abschliessende Impedanz durch den auf die Empfangsfre quenzen abstimmbaren Eingangs-Resonanz- kreis des Empfängers gebildet wird, wodurch entsprechend den Änderungen des Schein widerstandes dieses Abstimmkreises auch die Abschlussimpedanz des Kabels geändert wird.
Aber auch bei aperiodischem Empfänger eingang, wie dies beispielsweise bei aperio- dischen Hochfrequenzverstärkern für Ge meinschaftsanlagen zutrifft, treten immer noch Anpassungsschwierigkeiten auf, welche es praktisch verunmöglichen, eine wirklich einwandfreie Anpassung des Antennen systems über ein breites Frequenzspektrum zu erzwingen. Diese Anpassungsschwierig keiten treten dann auf, wenn Antennen systeme, wie z. B. eine Rahmenantenne, an bestehende Empfangseinrichtungen anzupas sen sind.
Durch die erfindungsgemässe Hochfre- quenzanlage werden diese Übelstände da durch beseitigt, dass als Übertrager ein Hoch frequenztransformator verwendet wird, des sen primärseitige Wieklungsenden an das Antennensystem angesehlossen sind, wobei die Primärseite des ?lochfrequenztransforira- tors ausserdem noch mindestens eine Zwi- schenanzapfung aufweist, die kapazitiv an das Antennensystem angeschlossen ist, wäh rend die Sekundärseite aperiodisch auf eine Verstärkerröhre des Empfängers einwirkt..
Auf der Zeichnung sind Schaltungs schemen des Eingangsteils von zwei Ausfüh- rungsbeispielen der erfindungsgemässen An lage veranschaulicht.
Die auf der Zeichnung in Fig. 1 nicht ;dargestellte Antenne ist mit einem bekann ten Übertrager im L'bersetzungsverhältnis von ca. I : 6 bis 1 : 10 an das abgeschirmte Hochfrequenzkabel 1, ? angeschlossen. Die Abschirmung 1 dieses Kabels ist an Erde t bezw. an das gemeinsame Massepotential der Empfangseinrichtung gelegt, während die Seele 2 dieses Hoehfrequenzkabels durch den Hochfrequenzübertrager 3 an das erste Rohr 4 des Empfängers angeschlossen ist.
Im Gegensatz zu den üblichen Eingangsschal tungen werden bei der vorliegenden Anscha.l- tung des Hoehfrequenzübertragers an die Empfangseinrichtung keine abstimmbaren Resonanzkreise verwendet, das heisst diese Anscbaltuitg erfolgt aperiodisch. Der Hoch frequenzübertrager 3 weist primärseitig neben dem Ansehluss 5 eine Zwischenanzapfung 6 auf. Diese beiden Anschlüsse 5, 6 sind kapa- zitiv mit der Kabelseele verbunden.
Durch entsprechende Wahl der primären und sekun dären 'NVindungszahlen einerseits und der Grösse der Kapazitäten 7 und 8 anderseits kann die Anpassung an ein bestimmtes Fre- quenzgebiet erzwungen werden.
Diese An passung erfolgt derart, dass die Impedanz des Breitbandübertragers für das zu emp fangende Wellenband die Grössenordnung des Wellenwiderstandes des Kabels aufweist, beispielsweise so, dass fär einen Wellen- ,viderstand des Kabels von 1_00 Ohm diese Abschlussimpedanz ebenfalls 100 Ohm be trägt, und zwar für die Frequenzen von 100 bis 1500 kHz, entsprechend den Frequenzen des Lang- und Mittelwellenbandes.
So weist beispielsweise der Hochfrequenz übertra-ger folgende Daten auf: Sekundär <B>5 0</B> I# Vindunuen, Primär ')40 W indungen, il CI Grösse der Kapazität 7 300 pF, während Kon densator 8 3000 pF aufweist. Die genannten )
Vicklungen sind auf einem handelsüblichen Hochfrequenzkern von etwa 20 g Kern gewicht aufgewickelt. Selbstredend kann der Übertrager auch ohne Eisen aufgebaut wer den. Ferner ist es möglich, durch Anbringen mehrerer Zwischenanzapfungen an der Pri- inärseite ein bestimmtes Frequenzgebiet zu umfassen.
Versuche haben ergeben, dass bei dem oben angegebenen Ausführungsbeispiel im Gegensatz zii den bekannten Übertrager- systemen das zu übertragende Frequenz spektrum von 100 bis<B>1500</B> kHz nahezu gleichförmig übertragen wird.
Bei der Emp fangsanlage nach Fig. \? wird an Stelle einer Hochantenne eine Kreuzrahmenantenne ver wendet, das heisst eine Empfangsvorrichtung, bei welcher zwei Rahmenantennen in ihren Empfangsebenen um 90 gegeneinander ver setzt sind und über die entsprechenden Schaltmittel wiederum auf das erste Rohr 4 der Empfangseinrichtung zur Einwirkung gelangen. Die Rahmenantennen 9, 10 sind durch die Leitungen 11, 12, 13, 14 mit den Übertragern 15, 16 verbunden.
Diese beiden Übertrager 15, 16 sind wiederum mit den beiden Kapazitäten 7' und 8' bezw. 7" und 8" an die Rahmenleitungen angeschlossen, während die Sekundärseiten dieser beiden Übertrager in Serie geschaltet sind, wobei der eine Übertrager sekundärseitig phasen verschiebende Impedanzen aufweist, wie z. B. den Widerstand 17 und die Widerstands- Kapazitätsserienschaltung 18, 19. Diese Se rienschaltung von Widerstand 18 mit Kon densator 19 soll, da sie frequenzabhängig ist, die phasenverschiebende Wirkung über einen grösseren Frequenzbereich erzwingen, als dies durch den Widerstand 17 allein möglich wäre.
Die beiden hintereinander geschalteten Sekundärseiten dieser Übertrager 15, 16 sind einerseits an das gemeinsame Massepotential bezw. Kathode gelegt, während das andere Ende mit dem Gitter der Verstärkerröhre 4 verbunden ist. Auch bei dieser Ausführungs form weisen die Übertrager die nämlichen Daten auf wie bei dem Übertrager nach Fig. 1.
Auch im Falle, dass die beiden Rah menantennen sich direkt in Anschlussnähe des Übertragers befinden, also kein Verbin dungskabel für den Anschluss der Rahmen an den Breitbandübertrager erforderlich ist, kann die Anpassung beider Rahmen an die Eingangsstufe des Empfängers für einen grösseren Frequenzbereich (100 bis 1500 kHz) mit einer erfindungsgemässen Anordnung er folzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzempfangsanlage, bei der die Hochfrequenz über mindestens einen Breit- Bandübertrager dem Empfänger zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Über trager ein Hochfrequenztransformator ist, dessen primärseitige Wicklungsenden an das Antennensystem angeschlossen sind, und dass die Primärseite des Hochfrequenztransforma- tors ausserdem noch mindestens eine Zwi- schenanzapfung aufweist,die kapazitiv an das Antennensystem angeschlossen ist, wäh rend die Sekundärseite aperiodisch auf eine Verstärkerröhre des Empfängers einwirkt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Hochfrequenzempfangsanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertrager einen Hochfrequenzeisenkern aufweist.2. Hochfrequenzempfangsanlage nach Pa tentanspruch, mit Kreuznahmenanordnung, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Emp fangsrahmen an einen separaten Breitband übertrager angeschlossen ist, wobei die bei den Übertrager gemäss dem Patentanspruch ausgebildet und primärseitig angeschlossen sind, und dass die beiden Sekundärseiten die ser Übertrager in Serie geschaltet sind, wo bei die Sekundärseite des einen Übertragers phasenverschiebende Impedanzen aufweist. 3. Hochfrequenzempfangsanlage nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die phasenverschiebenden Impedanzen ein frequenzabhängiges Glied aufweisen.4. Hochfrequenzempfangsanlage nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das frequenzabhängige Glied aus einer Se rienschaltung von Widerstand und Kapazi tät besteht, die einem Widerstand parallel geschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH219530T | 1940-06-22 |
Publications (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH219530D CH219530A (de) | 1940-06-22 | 1940-06-22 | Hochfrequenzempfangsanlage, bei der die Hochfrequenz über mindestens einen Breitbandübertrager dem Empfänger zugeführt wird. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH219530A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2520985A (en) * | 1947-10-22 | 1950-09-05 | Motorola Inc | Antenna coupling circuit |
-
1940
- 1940-06-22 CH CH219530D patent/CH219530A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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