CH195736A - Turbinenrotor mit wenigstens einem Schaufelrad. - Google Patents
Turbinenrotor mit wenigstens einem Schaufelrad.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/02—Blade-carrying members, e.g. rotors
- F01D5/08—Heating, heat-insulating or cooling means
- F01D5/085—Heating, heat-insulating or cooling means cooling fluid circulating inside the rotor
- F01D5/087—Heating, heat-insulating or cooling means cooling fluid circulating inside the rotor in the radial passages of the rotor disc
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Description
Turbinenrotor mit wenigstens einem Schaufelrad. Die Erfindung betrifft die besondere Aus bildung eines Turbinenrotors mit wenigstens einem Schaufelrad, insbesondere für Gas- und Dampfturbinen. Sie besteht darin, dass das Schaufelrad aus zwei miteinander verschraub ten oder verschweissten Radkörperhälften be steht, die am äussern Umfang die zwischen diesen Teilen festgehaltene Turbinenschaufe- Jung aufnehmen;
wobei der durch die beiden Radkörperhälften und die Schaufeln begrenzte Hohlraum nach aussen durch Schweiss- oder Lötnähte zwischen den innern Schaufelfluss- flächen unter sich sowie zwischen diesen und der Innenfläche der einen Radkörperhälfte abgedichtet ist, während zwischen den Schau felfüssen und der andern Radkörperhälfte ringförmige Dichtungsflächen vorgesehen sind. Der Hohlraum zwischen Radkörperhälften und Schaufelkranz dient zweckmässig zur Aufnahme eines flüssigen oder gasförmigen Kühlmittels, dessen Zufuhr z. B. durch Ka näle in der Turbinenwelle erfolgt.
Die Ab fuhr des Kühlmittels kann entweder ebenfalls durch Kanäle in der Turbinenwelle oder aber durch Bohrungen an beliebigen Stellen der Radscheiben stattfinden. Die Turbinenschau feln können auch Hohlräume enthalten, die nach dem Hohlraum zwischen den Radkör- perhälften offen sind. Ferner kann zwischen den beiden Radkörperhälften eine Scheiben förmige Trennwand, die sich auch strahlen förmig bis in die Hohlräume der einzelnen Schaufeln erstrecken kann, so angeordnet und geformt sein, dass das auf der einen Seite der Trennwand zugeführte, auf der andern Seite abgeführte Kühlmittel an den heissesten Teilen am äussern Umfang der Trennwand vorbeiströmen muss.
Die Verbin dung der beiden Radkörperhälften kann durch eine zentrale Verschraubung erfolgen, die auf ihrer äussern Seite so geformt ist, dass diese Verschraubung sowohl zur guten Führung der Gase oder des Dampfes, als auch zum Strahlungsschutz des Turbinenrades dient.
Die Erfindung ermöglicht, mit herstel lungstechnisch einfachen Mitteln einen Hohl raum im Innern von Turbinenrädern vorzu sehen. Damit ist, durch Verwendung .dieses Hohlraumes zur Aufnahme von Kühlmitteln, die Möglichkeit einer ausgiebigen innern Küh lung des Schaufelrades gegeben. Auf diese Weise können auch bei Gasturbinen mit sehr hohen Treibgastemperaturen die durch Fliehkräfte hoch beanspruchten Schaufeln und Radscheiben so kühl gehalten werden, dass deren Materialfestigkeiten nicht beein trächtigt werden. Anderseits wird bei Kon struktionen gemäss der Erfindung der rasche Zusammenbau und Auseinanderbau der ein zelnen Teile, zwecks Auswechslung der Schau feln oder zur Kontrolle und Reinigung des Kühlraumes, sehr erleichtert.
Die Zeichnungen stellen verschiedene Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. 1 zeigt eine Gasturbine mit Schau felrädern gemäss der vorliegenden Erfindung samt der von ihr angetriebenen Maschinen anlage; in Fig. 2, 3, 4 und 5 ist eine Aus führungsform eines Gasturbinenschaufelrades in verschiedenen Ansichten und Schnitten dargestellt.
Gleiche Zahlen bezeichnen gleiche Teile. In Fig. 1 stellt 2 das Gehäuse der im Schnitt gezeichneten dreistufigen Gasturbine 1 dar. Die unter Druck stehenden Verbren nungsgase eines Gasgenerators oder einer Brennkraftmaschine treten bei 3 in das G-e- Gehäuse 2 ein, geben ihre Energie durch Entspannung in den Düsenringen 4, 5 und 6 an die Turbinenräder 7, 8 und 9 ab und treten bei 10 wieder aus. Die an die Tur binenwelle 11 abgegebene Leistung dient in diesem Beispiel zum Antrieb eines Gebläses 12 sowie eines elektrischen Stromerzeugers 13.
Die in den beiden Lagern 14 und 15 gehaltene Welle 11 trägt die drei Turbinen laufräder 7, 8 und 9, welche durch die Mut ter 37 gegeneinander verspannt werden. Die Turbinenräder bestehen aus den als Seheiben ausgebildeten Radkörperhälften 16 und 17 und den Schaufeln 18, deren hammerförmige Füsse 19 zwischen den Scheiben 16 und 17 ein gepasst sind. Die Schaufeln 18 sind mit den einen Radkörperhälften 16 mit Lötnähten 20 gasdicht verbunden, während zwischen den Schaufeln und den Radkörperhälften 17 je eine Packung 21 liegt.
In den Hohlräu men zwischen den beiden Radkörperhälften 16 und 17 sind Trennwände 22 angeordnet, welche mittels Fortsätzen 23 in die Hohl räume 24 der Laufschaufeln 18 hineinragen. Von der Pumpe 28 wird das Kühlmittel, wie durch Pfeile angegeben, durch die Leitung 27 in die Hohlräume 25 und 26 gedrückt, und zwar so, dass es zuerst in den Hohlraum 25 des Turbinenrades 9 eintritt, die Trenn wand 22 umströmt, durch den Hohlraum 26 aus dem Rad wieder austritt und dann durch Vermittlung der hohlen Welle 11 in gleicher Weise nacheinander die Hohlräume der Rä der 8 und 7 bespült. Die Abfuhr des Kühl mittels geschieht durch den Kanal 29 und die Leitung 30 zum Kühler 31, wo es wie der rückgekühlt wird.
Ein Teil des von der Pumpe 28 geförderten Kühlmittels tritt bei 32 in den Mantel des Turbinengebäuses und gelangt dann durch die Leitung 33 ebenfalls zum Kühler zurück.
Die Kühlmittelpumpe 28 kann in der ge zeichneten Weise von der Maschinenwelle 34 mittels des Riemens 35 angetrieben werden.
In Fig. 2 ist ein einzelnes Turbinenschau felrad im Querschnitt dargestellt. 16 und 17 sind wieder die beiden Radkörperhälften, zwischen welchen die in diesem Beispiel mit gezahnten Füssen 19 versehenen Schaufeln 18 eingesetzt sind. 20 ist die gegen die Scheibe 16 abdichtende Löt- oder Schweiss naht, 21 die zwischen die Dichtungsflächen der Scheibe 17 und den Schaufeln 18 einge legte Packung.
Die gegenseitige Befestigung der Radkörperhälften erfolgt hier sowohl durch Schweissnähte 42 und 43; als auch durch einen aus der Radkörperhälfte 16 heraustre tenden Gewindezapfen 36 und dessen Mut ter 37, welche einen haubenartigen Teil 38 besitzt. Durch diese Haube 38 wird die Rad scheibe 17 den Strahlungs- und Konvektions- einwirkungen der Arbeitsgase entzogen und gleichzeitig werden diese Gase nach ihrem Durchtritt durch die Schaufeln 18 gut ge führt. In den Schaufeln 18 liegen die Hohl räume 24, welche sich gegen die Hohl räume 25, 26 öffnen.
Auf der Zeichnung ist deutlich die Trennwand 22 zu sehen, die die Hohlräume 25 und 26 begrenzt und mit ihren Fortsätzen 23 in die Hohlräume 24 hineinragt. Das durch den Kanal 38 zuge führte Kühlmittel strömt zum einen, zweck mässig zum kühlerer) Hohlraum 25, umströmt die Trennwand 22 in den äussersten Spitzen der Schaufelhohlräume 24 und wird durch den durch das Rohr 39 gebildeten Kanal in der Turbinenwelle 11 wieder abgeführt.
Fig. 3 stellt, in Achsrichtung gesehen, einen Teil der Schaufeln 18 dar, bei abge- genommener Radkörperhälfte 17. Hier sind die Lötnähte 40 erkennbar, welche die Hohl räume 25, 26 gegen die Trennfugen 41 ab zudichten haben. Die Hohlräume 24 in den Schaufeln sind punktiert dargestellt.
Fig. 4 zeigt in Ansicht ein Stück der Trennwand 22. Darauf sind die in die Schau felhohlräume hineinragenden Fortsätze 23 erkennbar. In den äussersten, von der Trenn wand freigelassenen Lücken 44 kann das Kühlmittel von der einen Seite der Trenn wand auf die andere überströmen.
In Fig. 5 ist ein Zylinderschnitt durch einige Turbinenschaufeln 18 dargestellt. Aus dieser Figur ist die Anordnung der Hohl räume 24 sowie der Trennwandteile 23 er- ic htlich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Turbinenrotor mit wenigstens einem Schau felrad, insbesondere für Caas- und Dampftur binen, dadurch gekennzeichnet, dass dieses aus zwei miteinander verschraubten oder ver schweissten Radkörperhälften besteht, welche am äussern Umfang die zwischen diesen Teilen festgehaltene Turbinenschaufelung auf nehmen, wobei der durch die beiden Rad körperhälften und die Schaufeln begrenzte Hohlraum nach aussen durch Schweiss- oder Lötnähte zwischen den innern Schaufelfuss flächen unter sich sowie zwischen diesen und der Innenfläche der einen Radkörperhälfte abgedichtet ist,während zwischen den Schau felfüssen und der andern Radkörperhälfte ringförmige Dichtungsflächen vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 1. Turbinenrotor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der zwischen den beiden Radkörperhälften und den Schaufeln bestehende Hohlraum zur Auf nahme eines Kühlmittels dient. 2. Turbinenrotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr des Kühlmittels zum Hohl raum und die Abfuhr des Kühlmittels aus dem Hohlraum durch in der Turbinenwelle angeordnete Kanäle erfolgt. 3.Turbinenrotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr des Kühlmittels zum Hohl raum durch in der Turbinenwelle ange ordnete Kanäle, die Abfuhr durch Offnun- gen in den Radkörperhälften erfolgt. 4. Turbinenrotor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Turbinen schaufeln je einen Hohlraum besitzen, der nach dem Hohlraum zwischen den Rad körperhälften offen ist. 5.Turbinenrotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass im Hohlraum zwischen den beiden Radkörperhälften eine schei benförmige Trennwand, die sich strahlen förmig bis weit in die Hohlräume der ein zelnen Schaufeln fortsetzt, so angeordnet ist, dass das auf einer Seite der Trennwand zugeführte, auf der andern Seite abgeführte Kühlmittel gezwungen ist, an den heisse sten Teilen am äussern Umfang der Trenn wand vorbeizuströmen. 6.Turbinenrotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Radkörperhälften durch eine zentrale Verschraubung ver bunden sind, die auf ihrer äussern Seite so geformt ist, dass sie sowohl zur guten Führung der Arbeitsgase, als auch zum Strahlungsschutz des Turbinenrades dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH195736T | 1936-11-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH195736A true CH195736A (de) | 1938-02-15 |
Family
ID=4440085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH195736D CH195736A (de) | 1936-11-24 | 1936-11-24 | Turbinenrotor mit wenigstens einem Schaufelrad. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH195736A (de) |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1936
- 1936-11-24 CH CH195736D patent/CH195736A/de unknown
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