CH195807A - Förderanlage. - Google Patents

Förderanlage.

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CH195807A
CH195807A CH195807DA CH195807A CH 195807 A CH195807 A CH 195807A CH 195807D A CH195807D A CH 195807DA CH 195807 A CH195807 A CH 195807A
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CH
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conveyor system
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conveyor
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belt
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Laurie Ing William
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Laurie Ing William
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/60Arrangements for supporting or guiding belts, e.g. by fluid jets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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    • B65G2201/02Articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description


  Förderanlage.    In der     Nahrungs-    und     Genussmittelindustrie     verwendet man häufig endlose Förderbänder,  die zum Beispiel durch eine mit glatter     Holz-          oder    Metalloberfläche versehene Tragunterlage  abgestützt werden. Derartige Förderanlagen  haben aber den Nachteil, dass in der Regel  recht erhebliche     Reibungskoefl'izienten    zwi  schen dem Material des Bandes und jenem  der Unterlage bestehen.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine För  deranlage, insbesondere für die Zwecke der       Nahrungs-    und     Genussmittelindustrie,    beste  hend aus einem endlosen Förderband und  einer Tragunterlage für das Band, die dadurch  gekennzeichnet ist, dass die Tragunterlage  mit besonderen Gleitorganen versehen ist.  



  In der beigegebenen Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel einer Förderanlage nach  der Erfindung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht mit teil  weisem Schnitt,       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie     I-I     der     Fig.    1,       Fig.    3 ist eine Ansicht auf die Oberfläche  der Tragunterlage.    In der Zeichnung ist 1 eine Antriebs  scheibe für das Förderband 2; die Scheibe 1'  kann ohne besonderen Antrieb sein. Die Ober  fläche der     Scheibe    1 ist mit Gummi belegt,  was auch bei der Scheibe 1' der Fall sein  kann. Das Band 2 besteht aus nichtrostendem  Stahl und wird durch die aus Glas beste  hende Oberschicht 3 der Tragunterlage 6, 7  abgestützt. Die Oberschicht 3 ist mit Rillen  4 und Rippen 5 versehen, wobei die Rippen 5  als Gleitorgan dienen.

   Die Oberschicht 3 ist  auf der elastischen Schicht 6 gelagert, die  ihrerseits durch Stahlschienen 7 abgestützt  ist. Durch an eine     Schmiermittelleitung    an  geschlossene, mit Mundstücken versehene  Röhren 9 wird mittels Pumpen ein flüssiges  Schmiermittel herangeführt, das nach Ge  brauch in den Rinnen 8 gesammelt und weg  geführt wird     (Fig.    2). Die abgestumpften  Scheitel der Rippen 5 der Oberschicht 3 sind  mit     Diagonalrinnen    10 versehen     (Fig.    3).  



  Die Förderanlage nach der Erfindung  kann in mehrfach verschiedener Weise aus  gebildet sein. Das Förderband kann aus nicht  rostendem Stahl,     Monelmetall,    oder andern      nicht     korrodierbaren    Metallen oder Metall  legierungen bestehen; aber auch ans     Metall-          legierungen    wie Messing, Bronze, vorzugs  weise Phosphorbronze. Die     Gleitorgane    oder  die ganze Oberschicht der Tragunterlage kann  aus Glas, Porzellan,     Glas-Emaille,    Kunstharz,  nichtrostendem Stahl,     Monelmetall    oder andern  vorzugsweise     nichtkorrodierbaren        Metallen     oder Metallverbindungen bestehen, wie z. B.

         Messing,    Bronze, vorzugsweise Phosphor  bronze oder andern     Stoffen,    zwischen denen  und dein Material des Förderbandes nur ein  möglichst geringer Reibungskoeffizient vor  handen ist.  



       11s    Schmiermittel, durch welches die Rei  bung zwischen dem Förderband und dem Ma  terial der     (Aleitorgane    oder der Oberschicht  der Tragunterlage noch weiter herabgesetzt  werdet) kann, kann zum Beispiel Wasser ver  wendet werden, das matt zum Beispiel durch  die Rippen 4 und 10 fliessen lässt, und das  gleichzeitig als ständig wirkendes Reinigungs  mittel dienen kann.  



  Die Gleitorgane können in der Oberschicht  der     Tragunterlage,    z. B. durch Giessen, Pres  sen, Prägen, Fräsen,     Gravieren    usw. erzeugt  sein. Die Gleitorgane können     znm    Beispiel       kegelstumpfföi-mige    oder halbkugelförmige  Gestalt besitzen.  



  Die Bekleidung der Antriebsscheibe     bezw.     der Losscheibe kann statt aus     Gummi    auch  aus     Guttapercha    oder einem andern geeig  neten Material bestehen, das gegenüber dem       Material    des     Förderbandes    einen hohen Rei  bungskoeffizienten besitzt. Die Verwendung  solchen Materials bringt auch den Vorteil,  dass die     Übertragung    der Antriebskraft von  der Antriebsscheibe auf das Band ohne Er  schütterung erfolgt.  



  Das Förderband kann mit     Durchlochungeii     versehen sein, zum Zwecke, den Durchtritt       eitles    flüssigen     Reinigutigs-    und Schmier  mittels zu gestatten und dadurch die Reibung  noch weiter herabzusetzen und leichte Zirku  lation des Reinigungswassers zu ermöglichen.       Beschaffenheit    und Masse des Bandes richten  sich nach den     zri    fördernden Gegenständen.  Für     Konfitürerigefässe    oder     Milebgefässe    kann    zum Beispiel nichtrostender Stahl von etwa  0,5 mm Dicke und 10 cm Breite verwendet       werdet).     



  Durch Versuche konnte festgestellt wer  den, dass eitre Förderanlage nach der Erfin  dung eine bedeutend geringere Reibung ent  wickelt als die bisher bekannten Anlagen.  Als Vergleichsgegenstand diente eine der be  kannten Förderanlagen, bei denen ein ange  triebener Gummiriemen durch kugelgelagerte  Rollen abgestützt ist. Eine solche Anlage  und eine Anlage nach der Erfindung wurden  unter gleichen Bedingungen und unter Be  nutzung gleich grosser Antriebsscheiben mit  gleichen Gewichten belastet. Beim Abschal  ten der Antriebskraft lief ein bestimmter  Punkt des Förderbandes der Anlage nach der  Erfindung noch zwischen 45 und 60 ein  weiter, während das Band der andern Anlage  nur etwa noch 15 cm weiterlief.  



  Bei den bekannten Anlagen wird als Un  terlage oft Holz verwendet, das besonders  bei der Förderung zum Beispiel voll Ge  fässen mit heisser Milch oder Konfitüren in  sofern auch nachteilig ist, als es einen guten  Nährboden darstellt für Bakterien, die sich  durch verschütteten Inhalt bilden. Dieser  Nachteil lässt sich durch Anwendung von kor  rosionsfesten Unterlagen beim Erfindungs  gegenstand vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Förderanlage, insbesondere für die Zwecke der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, be stehend aus einem endlosen Förderband und einer Tragunterlage für das Band, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragunterlage mit Gleitorganen versehen ist. UNTERANSPRVCHE 1. Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Förder band aus korrosionsfestem Metall besteht. 2. Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gleitorgane aus korrosionsfestem Metall bestehen. 3. Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Gleitor gane aus Glas bestehen. 4.
    Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gleit- organe aus Porzellan bestehen. Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gleit- organe aus Kunstharz bestehen. 6. Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gleit- organe aus Glas-Emaille bestehen. 7. Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gleit- organe als auf der Oberfläche der Trag unterlage angeordnete Vorsprünge aus gebildet sind. B.
    Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Gleitorgane und Oberschicht der Tragunterlage aus demselben Material und aus einem Stück bestehen. 9. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den als Vorsprünge aus gebildeten Gleitorganen Rinnen ange ordnet sind, die das Durchfliessen eines flüssigen Schmiermittels ermöglichen. 10. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge als Rippen ausge bildet sind, deren abgestumpfte Scheitel mit diagonalen Rippen und Kanälen ver sehen sind, wobei die Kanäle als Leit- organe für ein flüssiges Schmiermittel zu dienen bestimmt sind. 11.
    Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten des Förderbandes mit Mundstück versehene Rohre und Rinnen vorhanden sind, um durch die Rohre ein flüssiges Schmiermittel zwischen Band und Trag unterlage einführen und das verbrauchte Schmiermittel durch die Rinnen ableiten zu können. 12. Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oberschicht der Tragunterlage elastisch gelagert ist. 13. Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Förder band mit Durchlochungen versehen ist, zum Zwecke, den Durchtritt eines flüs sigen Reinigungs- und Schmiermittels zu ermöglichen. 14.
    Förderanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebs scheiben für das endlose Förderband mit einem Friktionsbelag versehen sind.
CH195807D 1936-12-22 1936-12-22 Förderanlage. CH195807A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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