CH195811A - Geschwindigkeitswechselgetriebe. - Google Patents
Geschwindigkeitswechselgetriebe.Info
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Description
Geschwindigkeitswechselgetriebe. Gegenstand der Erfindung ist ein Ge schwindigkeitswechselgetriebe, bei dem in dem Kraftübertraguligsweg vor der Abtriebs welle eine Hilfskupplung angeordnet ist. Ge triebe dieser Art sind in mannigfacher Aus führung bekannt. Bei allen bekannten Getrie ben besteht jedoch der Nachteil, dass die Hilfskupplung räumlich ungünstig angeordnet und schlecht zugänglich ist, was besonders den Ein- und Ausbau erschwert. Die Hilfs kupplung ist im Getriebegehäuse entweder beiderseits oder auf der einen Seite gelagert, wobei sich im letzteren Falle auf der andern Seite die Abtriebswelle anschliesst.
Eine der artige Anordnung stösst besonders bei Kraft fahrzeugen mit Front- oder Heckantrieb auf Schwierigkeiten, da der Baum für die An ordnung der Hilfskupplung dadurch äusserst beschränkt ist, dass sich die Motorkupplung und der $egelradantrieb für das Differential auf derselben Seite des Getriebes befindet und unmittelbar an dieses anschliessen. In Erkenntnis dieser .Schwierigkeiten setzt sich die Erfindung zum Ziele, die Hilfskup plung so anzuordnen, dass die genannten Nach teile vermieden werden. Erfindungsgemäss wird die Hilfskupplung auf dem freien Ende der an sie angeschlossenen Getriebewellen fliegend angeordnet und ist dank dieser An ordnung von aussen leicht zugänglich.
Vor teilhaft ist die Abtriebswelle in einer als Hohlwelle ausgebildeten Getriebewelle gela gert, wobei die Kupplungshälften ausserhalb des Getriebegehäuses auf den freien Enden der Abtriebswelle und der Hohlwelle ange ordnet sind. Die Hilfskupplung kann dabei als Überbrückungskupplung für ein Freilaufge- sperre dienen.
Bei Kraftfabrzeugen mit Front- oder Heck antrieb, bei denen das Getriebe über eine Motorkupplung angetrieben wird und über einen Kegelradantrieb und ein Differential die zu treibende Vorrichtung treibt, liegen zweckmässigerweiseMotorkupplung und Kegel- radantrieb für das Differential auf der einen Seite des Getriebegehäuses, während die Hilfskupplung auf der vom Motor abgewand ten, freien Getriebegehäuseseite angeordnet wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dar gestellt.
Es bedeutet 1 die treibende Hauptwelle, welche mittels der Motorkupplung 10 vom .Motor angetrieben wird und in den Wänden 2 des Getriebekastens gelagert ist, und welche das vom Motor kommende Drehmoment auf die als Hohlwelle ausgebildete Zwischenwelle 3 überträgt. Die Hohlwelle 3 ist ebenfalls in den Getriebekastenwänden 2 gelagert. Sie ist nach vorn über die vordere, völlig frei zugängliche Getriebekastenwand hinaus ver längert und trägt auf diesem freien Ende den mit Klauen 5 versehenen Aussenring 4 eines Freilaufes.
Der Innenring 7 des Frei laufes ist an dem äussern freien Ende der die Hohlwelle bezw. Zwischenwelle 3 durch setzenden und in ihr gelagerten, getriebenen Hauptwelle 6 fest gelagert. Zwischen Innen- und Aussenring sind in üblicher Weise Klemm rollen angeordnet. Auf dem Innenring 7 ist wei terhin in der Achsrichtung auf Keilen längs verschiebbar die Kupplungshälfte 8 gelagert, welche mit den am Aussenring 4 befindlichen Kupplungszähnen 5 gekuppelt werden kann, um den Freilauf zu sperren. Die ringförmige Kupplungshälfte 8 kann zwangsläufig durch ein geeignetes Betätigungsmittel, zum Bei spiel eine Schaltstange, verschoben werden.
Auf der Zeichnung ist der Freilauf in einge schaltetem Zustand dargestellt, wobei die Kupplungshälften ausser Eingriff gebracht sind.
Die Freilaufeinrichtung (Freilauf samt Hilfskupplung) ist durch den Deckel 9, wel- elrer am Getriebekasten lösbar befestigt ist, vollkommen zugedeckt bezw. eingekapselt. Durch Abnahme dieses Deckels 9, der von vorn leicht und frei zugänglich ist, wird die Freilaufeinrichtung vollkommen freigelegt, so dass der Ein- bezw. Ausbau von Teilen oder der ganzen Freilaufeinrichtung schnell und bequem vorgenommen werden kann.
Das dargestellte Getriebe kann ohne eine bauliche Abänderung auch ohne Freilaufein- richtung geliefert werden, falls dies gewünscht wird. In diesem Falle braucht lediglich nur die getriebene Hauptwelle 6 mit der Zwischen welle 3 in irgend einer geeigneten Weise kraftschlüssig verbunden zu werden. Unter Umständen kann dies auch durch Austausch der beiden Wellen oder nur einer derselben geschehen. Es ändert sich jedenfalls an dem Getriebe selbst nichts, so dass dasselbe serien mässig mit oder ohne Freilaufeinrichtung ge baut werden kann, in welch letzterem Falle die Freilaufeinrichtung erst nachträglich ein gebaut werden müsste, um eine erfindungs gemässe Anordnung zu erhalten.
Das Ausführungsbeispiel stellt ein für Frontantrieb von Kraftfahrzeugen bestimmtes Zahnradwechselgetriebe mit sperrbarem Frei lauf dar. Es ist selbstverständlich, dass das Getriebe in entsprechend abgeänderter Form auch für Kraftfahrzeuge mit Heckantrieb zur Verwendung kommen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Geschwindigkeitswechselgetriebe mit. im Kraftübertragungsweg vor der Abtriebswelle angeordneter Hilfskupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet; dass die Hilfskupplung abnehmbar auf dem freien Ende der an sie angeschlossenen Getriebe wellen (3, 6) fliegend angeordnet und dank dieser Anordnung von aussen leicht zugäng lich ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle (6) des Getriebes in einer als Hohlwelle 'aus gebildeten Zwischenwelle (3) gelagert ist und die Kupplungshälften der Hilfskup plung ausserhalb des Getriebegehäuses (2) auf den freien Enden der Abtriebswelle (6) und der Hohlwelle (3) angeordnet sind.2. Gretriebe nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, das über eine Motorkupplung angetrieben wird und über eineu Kegel radantrieb und ein Differential die zu treibende Vorrichtung treibt, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit Front- oder Heck antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass Mo torkupplung und gegelradantrieb für das Differential auf einer Seite des Getriebe gehäuses (2) liegen und die Hilfskupplung an der vom Motor abgewandten, freien Getriebegehäuseseite angeordnet ist. 3.Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfskupplung als Überbrückungskupplung für ein Freilauf- gesperre dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE195811X | 1935-07-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH195811A true CH195811A (de) | 1938-02-15 |
Family
ID=5751532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH195811D CH195811A (de) | 1935-07-27 | 1936-07-15 | Geschwindigkeitswechselgetriebe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH195811A (de) |
-
1936
- 1936-07-15 CH CH195811D patent/CH195811A/de unknown
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