CH196111A - Sicherungsvorrichtung zum Verriegeln der Lenkeinrichtung eines Kraftfahrzeuges. - Google Patents
Sicherungsvorrichtung zum Verriegeln der Lenkeinrichtung eines Kraftfahrzeuges.Info
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- CH196111A CH196111A CH196111DA CH196111A CH 196111 A CH196111 A CH 196111A CH 196111D A CH196111D A CH 196111DA CH 196111 A CH196111 A CH 196111A
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Description
Sicherungsvorrichtung zum Verriegeln der Lenkeinrichtung eines Kraftfahrzeuges. Die Erfindung bezieht sich auf eine Si cherungsvorrichtung zum Verriegeln der Lenkeinrichtung von Kraftfahrzeugen, die ohne Fremdzündung laufen, wie z. B. mit Schweröl betriebene Fahrzeuge. Bei diesen Fahrzeugen fehlt also die sonst übliche Zünd- einrichtung, es sind daher die bekannten mit dem Zündungsschalter vereinigten Lenkstock schlösser nicht anwendbar.
Um nun bei die sen Fahrzeugen sicher zu vermeiden, dass der Motor bei verriegelter Lenkeinrichtung be trieben werden kann, ist gemäss der Erfin dung die Sicherungsvorrichtung so ausgebil det, dass die Lenkeinrichtung nur dann ver riegelt und entriegelt werden kann, wenn die Brennstoffzufuhr abgestellt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt. Es zeigt: Fig. 1 ein Lenkstockschloss im Längs schnitt, Fig. 2 einen Schnitt durch das Schloss nach der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht des Schlosses von der Rückseite und schematisch andere Teile der Sicherungsvorrichtung, Fig. 4 die Anordnung der Sicherungsvor richtung an einem' Fahrzeug.
In den Figuren ist mit 10 die Lenksäule eines Fahrzeugs bezeichnet. An ihr ist das Gehäuse 11 eines Lenkschlosses angebracht, in dem ein Sperrglied 12 mit einem darin geführten und gefederten Riegelbolzen 13 und ein quer zu dem Sperrglied liegender Schlösskörper 14 eines Einsteckschlosses un tergebracht sind. Ferner ist an dem Gehäuse ein Schalter 15 für einen Anlassmotor an gebaut.
Das walzenförmige Sperrglied 12, das in einem rohrförmigen Teil 16 des Gehäuses ver schiebbar liegt, hat eine halbkreisförmige Ausnehmung 17, die etwa bis zur Mitte der Walze reicht, und am Grund der Ausneh- mung einen zur Walzenachse parallelen Schlitz 18 und einen weiteren zu diesem Schlitz senkrechten Schlitz 19. In die Aus- nehmung greift eine Scheibe 20 ein, die an dem drehbaren Teil 21 des Schlosskörpers '14 angebracht ist. Sie liegt in der Ebene des Schlitzes 18. An dieser Scheibe sitzt exzen trisch ein Bolzen<B>2</B>\2. der in den Schlitz 19 eingreift.
Der drehbare Schlossteil 21 ist durch eine Stange 23 verlängert, die durch die Grund platte 24 des Schalters 15 hindurchgeht. Am Ende der Stange ist ein Querhaupt 25 mit zwei Armen 26 und 2 7 befestigt. Auf der Grundplatte ist eine Feder 28 als bewegliches Kontaktglied mit zwei Zungen 29 und 30 angebracht. Die Zunge 29 liegt einem festen Kontakt 31 gegenüber, mit dem der zur Steuerung eines Magnetschalters 32 für einen Anlasser 33 dienende Druckknopfschalter 40 verbunden ist, und die Zunge 30 liegt über einem Kontakt 34, an dem die Ladekontroll lampe 35 der Anlage angeschlossen ist. An der Kontaktfeder sitzt ein Knopf 36, der im Wege des Arms 26 liegt, so dass der Schalter geschlossen wird, wenn der Arm auf den Knopf aufläuft.
Seitlich von dem Schlosskörper sitzt in dem Gehäuse eine Zugstange 37, die zum Öffnen und Abstellen der Brennstoffzufuhr dient. Diese Stange ist so geführt, dass sie im Wege des Armes 27 liegt und eine Drehung des Schlosskörpers verhindert, wenn sie ganz eingeschoben ist. Bei dieser Stellung der Stange ist die Brennstoffzufuhr offen. An der Stange ist eine Aussparung 38 ange bracht, die bei herausgezogener Stange, das heisst abgestellter Brennstoffzufuhr in der Bewegungsebene des Armes 27 liegt, so dass also der Schlosskörper 14 gedreht und damit der Riegelbolzen in die Verriegelungsstellung gebracht. werden kann. In dieser Stellung liegt der Arm 2 7 in der Aussparung der Schubstange und verhindert somit, dass sie verschoben, also die Brennstoffzufuhr geöff net werden kann.
In der Fig. 4 ist eine Fahrzeuganlage dargestellt mit einem Schwerölmotor 50, einer Einspritzpumpe 51 und einem Anlassmotor 33, ferner mit. der Lenksäule, an der das Lenkschloss mit der Zugvorrichtung für die Brennstoffzufuhr angebracht ist. Um bei Stillstand des Fahrzeugs die Lenkeinrichtung verriegeln zu können, muss der Fahrer zuerst die Zugstange herausziehen. Dadurch wird einerseits die Brennstoffzufuhr abgesperrt und anderseits wird dem drehbaren Schloss teil 21 die Drehbewegung freigegeben. Beim Drehen des Schlossteils wird das Sperrglied 12 mit dem Riegelbolzen gegen die Lenk säule verschoben und kommt in Eingriff mit einer der Bohrungen 52 im Lenkstock 53. Durch diese Einrichtung ist dafür gesorgt.
dass das Fahrzeug nie in Betrieb gesetzt wer den kann, solange die Lenkeinrichtung verrie gelt ist und anderseits die Lenkung nicht verriegelt werden kann, solange das Fahrzeug in Betrieb ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherungsvorrichtung zum Verriegeln der Lenkeinrichtung von ,Kraftfahrzeugen, die ohne Fremdzündung laufen, wie z. B. mit Schweröl betriebene Fahrzeuge, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung der Sicherungsvorrichtung, dass die Lenkeinrich tung nur dann verriegelt und entriegelt wer den kann, wenn die Brennstoffzufuhr abge stellt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch mit einem mittels eines Einsteck schlosses längs zu seiner Achse verschieb baren Riegel zum Feststellen des Lenk stocks. dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Schlosses durch das Brenn stoffabsperrorgan kontrolliert wird._'. Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sicherungsvorrich tung ein zum Öffnen und Schliessen der Brennstoffzufuhr dienendes Gestänge be sitzt, das nur in der Sohliessstellung eine Bewegung des Schlosses zulä.sst. 3.Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranisprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass das Gestänge mit einem Durchlass für ein an dem dreh- baren, Teil des Schlosses angebrachtes Anschlagglied versehen ist. 4. Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schloss ein im .Stromkreis eines Druck knopfschalters, der einen Magnetschalter für einen elektrischen Anlassmotor steuert, liegender Schalter angebaut ist, der durch .das Schloss betätigt wird.ä. Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2, 3 und 4, bei der der Riegel durch ein quer zu ihm liegendes Einsteckschloss bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass .das Gestänge in .dem Gehäuse der Sicherungsvorrichtung entlang dem Einsteckschloss geführt ist. 6. Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schal ter am Schloss im Stromkreis eines zum Einschalten des Anlassmotors .dienenden elektromagnetischen .Schalters liegt. 7.Sicherungsvorrichtung gemäss Pätentan- spruch und Unteransprüchen 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Schalter eine Ladekontrollampe vereinigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE196111X | 1936-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH196111A true CH196111A (de) | 1938-02-28 |
Family
ID=5753119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH196111D CH196111A (de) | 1936-05-22 | 1937-05-01 | Sicherungsvorrichtung zum Verriegeln der Lenkeinrichtung eines Kraftfahrzeuges. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH196111A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3797287A (en) * | 1971-08-24 | 1974-03-19 | Toyota Motor Co Ltd | Steering system lock for diesel powered motor vehicles |
-
1937
- 1937-05-01 CH CH196111D patent/CH196111A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3797287A (en) * | 1971-08-24 | 1974-03-19 | Toyota Motor Co Ltd | Steering system lock for diesel powered motor vehicles |
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