CH196111A - Sicherungsvorrichtung zum Verriegeln der Lenkeinrichtung eines Kraftfahrzeuges. - Google Patents

Sicherungsvorrichtung zum Verriegeln der Lenkeinrichtung eines Kraftfahrzeuges.

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CH196111A
CH196111A CH196111DA CH196111A CH 196111 A CH196111 A CH 196111A CH 196111D A CH196111D A CH 196111DA CH 196111 A CH196111 A CH 196111A
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CH
Switzerland
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lock
safety device
switch
dependent
steering
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
Original Assignee
Bosch Robert Ag
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  Sicherungsvorrichtung zum Verriegeln der     Lenkeinrichtung    eines Kraftfahrzeuges.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Si  cherungsvorrichtung zum Verriegeln der  Lenkeinrichtung von Kraftfahrzeugen, die  ohne Fremdzündung laufen, wie z. B. mit  Schweröl betriebene Fahrzeuge. Bei diesen  Fahrzeugen fehlt also die sonst übliche     Zünd-          einrichtung,    es sind daher die bekannten mit  dem Zündungsschalter vereinigten Lenkstock  schlösser nicht anwendbar.

   Um nun bei die  sen Fahrzeugen sicher zu     vermeiden,    dass der  Motor bei verriegelter Lenkeinrichtung be  trieben werden kann, ist gemäss der Erfin  dung die Sicherungsvorrichtung so ausgebil  det, dass die Lenkeinrichtung nur dann ver  riegelt und entriegelt werden kann, wenn die  Brennstoffzufuhr abgestellt ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Es zeigt:  Fig. 1 ein Lenkstockschloss im Längs  schnitt,  Fig. 2 einen Schnitt durch das Schloss  nach der Linie 2-2 der Fig. 1,    Fig. 3 eine Ansicht des Schlosses von der       Rückseite    und schematisch andere Teile der       Sicherungsvorrichtung,     Fig. 4 die Anordnung der Sicherungsvor  richtung an einem' Fahrzeug.  



  In den Figuren ist mit 10 die Lenksäule  eines Fahrzeugs bezeichnet. An ihr ist das  Gehäuse 11 eines Lenkschlosses angebracht,  in dem ein Sperrglied 12 mit     einem    darin  geführten und gefederten Riegelbolzen 13  und ein quer zu dem Sperrglied liegender  Schlösskörper 14 eines Einsteckschlosses un  tergebracht sind. Ferner ist an dem Gehäuse  ein Schalter 15 für einen Anlassmotor an  gebaut.  



  Das walzenförmige Sperrglied 12, das in       einem    rohrförmigen Teil 16 des Gehäuses ver  schiebbar liegt, hat eine halbkreisförmige       Ausnehmung    17, die etwa bis zur Mitte der  Walze reicht, und am Grund der     Ausneh-          mung    einen zur Walzenachse parallelen  Schlitz 18 und einen weiteren zu diesem  Schlitz senkrechten Schlitz 19. In die Aus-      nehmung greift eine Scheibe 20 ein, die an  dem drehbaren Teil 21 des Schlosskörpers '14  angebracht ist. Sie liegt in der     Ebene    des       Schlitzes    18. An dieser     Scheibe    sitzt exzen  trisch ein Bolzen<B>2</B>\2. der in den Schlitz 19  eingreift.  



  Der drehbare Schlossteil 21 ist durch eine  Stange 23 verlängert, die durch die Grund  platte 24 des Schalters 15 hindurchgeht. Am  Ende der Stange ist ein Querhaupt 25 mit  zwei Armen 26 und 2 7 befestigt. Auf der  Grundplatte ist eine Feder 28 als     bewegliches     Kontaktglied mit zwei Zungen 29 und 30  angebracht. Die Zunge 29 liegt einem festen  Kontakt 31 gegenüber, mit dem der zur  Steuerung eines Magnetschalters 32 für einen  Anlasser 33 dienende Druckknopfschalter 40  verbunden ist, und die Zunge 30 liegt über  einem Kontakt 34, an dem die Ladekontroll  lampe 35 der Anlage angeschlossen ist. An  der Kontaktfeder sitzt ein Knopf 36, der im  Wege des Arms 26 liegt, so dass der Schalter  geschlossen wird, wenn der Arm auf den  Knopf aufläuft.  



  Seitlich von dem Schlosskörper sitzt in  dem Gehäuse eine Zugstange 37, die zum  Öffnen und Abstellen der Brennstoffzufuhr  dient. Diese Stange ist so geführt, dass sie  im Wege des Armes 27 liegt und eine Drehung  des Schlosskörpers verhindert, wenn sie ganz  eingeschoben ist. Bei dieser Stellung der  Stange ist die Brennstoffzufuhr offen. An  der Stange ist eine Aussparung 38 ange  bracht, die bei herausgezogener     Stange,    das  heisst abgestellter Brennstoffzufuhr in der       Bewegungsebene    des Armes 27 liegt, so dass  also der Schlosskörper 14 gedreht und damit  der Riegelbolzen in die Verriegelungsstellung  gebracht. werden kann. In dieser Stellung  liegt der Arm 2 7 in der Aussparung der  Schubstange und verhindert somit, dass sie  verschoben, also die Brennstoffzufuhr geöff  net werden kann.  



  In der Fig. 4 ist eine Fahrzeuganlage  dargestellt mit einem Schwerölmotor 50, einer  Einspritzpumpe 51 und einem Anlassmotor  33, ferner mit. der Lenksäule, an der das  Lenkschloss mit der Zugvorrichtung für die    Brennstoffzufuhr     angebracht    ist. Um bei  Stillstand des Fahrzeugs die Lenkeinrichtung  verriegeln zu können, muss der Fahrer zuerst  die Zugstange herausziehen. Dadurch wird  einerseits die Brennstoffzufuhr abgesperrt  und anderseits wird dem drehbaren Schloss  teil 21 die Drehbewegung freigegeben. Beim  Drehen des Schlossteils wird das Sperrglied  12 mit dem Riegelbolzen gegen die Lenk  säule     verschoben    und kommt in Eingriff mit  einer der Bohrungen 52 im Lenkstock 53.  Durch diese Einrichtung ist dafür gesorgt.

    dass das Fahrzeug nie in Betrieb gesetzt wer  den kann, solange die Lenkeinrichtung verrie  gelt ist und anderseits die Lenkung nicht  verriegelt werden kann, solange das Fahrzeug  in Betrieb ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherungsvorrichtung zum Verriegeln der Lenkeinrichtung von ,Kraftfahrzeugen, die ohne Fremdzündung laufen, wie z. B. mit Schweröl betriebene Fahrzeuge, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung der Sicherungsvorrichtung, dass die Lenkeinrich tung nur dann verriegelt und entriegelt wer den kann, wenn die Brennstoffzufuhr abge stellt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch mit einem mittels eines Einsteck schlosses längs zu seiner Achse verschieb baren Riegel zum Feststellen des Lenk stocks. dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Schlosses durch das Brenn stoffabsperrorgan kontrolliert wird.
    _'. Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sicherungsvorrich tung ein zum Öffnen und Schliessen der Brennstoffzufuhr dienendes Gestänge be sitzt, das nur in der Sohliessstellung eine Bewegung des Schlosses zulä.sst. 3.
    Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranisprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass das Gestänge mit einem Durchlass für ein an dem dreh- baren, Teil des Schlosses angebrachtes Anschlagglied versehen ist. 4. Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schloss ein im .Stromkreis eines Druck knopfschalters, der einen Magnetschalter für einen elektrischen Anlassmotor steuert, liegender Schalter angebaut ist, der durch .das Schloss betätigt wird.
    ä. Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2, 3 und 4, bei der der Riegel durch ein quer zu ihm liegendes Einsteckschloss bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass .das Gestänge in .dem Gehäuse der Sicherungsvorrichtung entlang dem Einsteckschloss geführt ist. 6. Sicherungsvorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schal ter am Schloss im Stromkreis eines zum Einschalten des Anlassmotors .dienenden elektromagnetischen .Schalters liegt. 7.
    Sicherungsvorrichtung gemäss Pätentan- spruch und Unteransprüchen 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Schalter eine Ladekontrollampe vereinigt ist.
CH196111D 1936-05-22 1937-05-01 Sicherungsvorrichtung zum Verriegeln der Lenkeinrichtung eines Kraftfahrzeuges. CH196111A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3797287A (en) * 1971-08-24 1974-03-19 Toyota Motor Co Ltd Steering system lock for diesel powered motor vehicles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3797287A (en) * 1971-08-24 1974-03-19 Toyota Motor Co Ltd Steering system lock for diesel powered motor vehicles

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