CH196361A - Verfahren zur Aufbringung eines Metallgewebeüberzuges auf einen zylindrischen Körper. - Google Patents
Verfahren zur Aufbringung eines Metallgewebeüberzuges auf einen zylindrischen Körper.Info
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Description
Verfahren zur Aufbringung eines Netallgewebeüberzuges auf einen zylindrischen Körper. Siebwalzen, welche aus einem Walzen- körper und einem darüberges:
treiften Metall gewebeüberzug bestehen, sind bekannt. Solche Siebwalzen wenden zu mancherlei Zwecken 'verwendet, beispielsweise in Maschinen zur Herstellung von Papier, in denen die Walzen je nach ihrem Zweck als Vordruck- oder Egoutteuiwvalzen, als Trommelsieb oder als 1'Z,undsiebzylind,er bezeichnet werden. Das Überzugsieb soll bei diesen und andern Sieb walzen mit dem Walzenkörper fest und un verrückbar verbunden sein.
Dadurch entste hen Schwierigkeiten, wenn ein Siebüberzug, sei es, weil er verschlissen ist, sei es aus einem andern Grunde, durch einen andern Überzug ersetzt werden soll. Weil das Sieb auf dem Walzenkörper sehr eng aufliegen soll, bereitet das Abziehen und Aufziehen eines Siebes grosse Mühe. Auch kann aus die sem Grunde ein Sieb nur auf einem Walzen- körper verwendet werden, der :genauestens zu ihm passt.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen eines Metallgewebeüber- zuges auf einen; zylindrischen Körper, wel ches darin besteht, dass der Überzug auf den zylindrischen Körper lose aufgebracht und danach auf die Umfangsweite des, zylindri- schen, Körpers verengt wird.
Man erzielt da durch einen fest anschliessenden Sitz des Überzuges, auf dem Walzenkörper. Der mit der Erleichterung des Abziehens und Auf ziehens der Ü.berzü@ge verbundene Zeitgewinn ist nicht der einzige Vorteil, den die Anwen dung des Verfahrens bringt.
Viehmahr ver- einigt sich mit ihm der weitere erhebliche Vorteil, dass@ die Herstellung der üüberzüge vereinfacht wird, weil die Siebweite nicht ge nauestens den Walzenkörper im Umfang gleich zu sein braucht.
Auch bleibt ein TJberzug noch verwendbar; wenn er durch den Gebrauch oder durch mehrmaliges Aufziehen und Abziehen sich geweitet hat. Die Lebens dauer eines Siebüberzuges wird also verlän.- fiert.
In vielen Fällen wird die Betriebsun- terbrechung für den Ersatz eines Siebes ver- mindert. Ferner kann ein locker gewordenes Sieb auf seinem Walzenkörper nacligespaniit werden:. Denn ein nach dem Verfahren auf gebrachtes Sieb kann man auch nachträglich enger machen.
Das Abziehen und Aufziehen eines bekannten Überzuges ist zudem eine derart schwierige Arbeit. dass dazu nur Werke mit besonderen Vorrichtungen in < ler Lage sind.
Im folgenden werden das Verfahren und der neben dem Verfahren ebenfalls Gegen stand der Erfindung bildende, nach dem Verfahren hergestellte Siebzylinder anhand der Eig. 2 bis 7 .der beiliegenden Zeichnung beispielsweise erläutert.
In Fig. 1 ist eine bekannte Siebwalze dargestellt, deren Überzugsdrähte partillel und senkrecht zur u'alzenachse 2? verlaufen.
Bei dem Beispiel nach Fig. :; und -1 endet das Überzugsie=b in zwei Stirnscheiben q. Am linken Ende der Walze ist die Kopfsdie.ilie des Walzenkörpers gestrichelt erkennbar und mit 6 bezeichnet. Die Stirnscheiken 1 lassen sich gegeneinander verdrehen. wie aus Fig. d. hervorgeht.
Die Drähte, die ursprüng lich parallel und senkrecht zur Achse der Walze verliefen, haben infolge der Verdre hung eine schräge Lage angenommen und dabei die Weite des Siebüberzuges verrin- gert. Damit die Stirnscheiben i- nach der Verdrehung nicht in die alte Lage zurück kehren, werden sie in ihrer Stellung gegen über den Kopfscheiben befestigt. z. B. durch Verschraubung mit der Kopfscheibe.
Bei dem Beispiel nach F'ig. -2 und 2a. ist ein Siebgewebe mit schräg zurr Achse ver- laufen-den Drähten verwendet, das eine Zu sammenziehung quer zur Längsrichtung er fährt, wenn ein Zug in Längsrichtung a,tis- geübt wird.
Die nur a.m Einken Ende der Walze dargestellte Zugvorrichtung bc-stelit aus einem Spannring .1 mit drei Druck- schrauben 5. Die Zugvorrichtung kann ebenso wie die Dreh Spannvorrichtung auch an bei den Enden des Überzugsiebes angeordnet sein.
Die Druckschrauben 5 rstüt.zen sich gegen die Kopffläche G des Walzenkörpers, von dem sonst keine Einzelheiten dargestellt sind. Das Sieb 3 wird von rechts nach links lose über den Walzenkörper gezogen.
Dann wird sein linkes Ende über den Ring -1: gelegt und durch das Halteband 7 vermittels der Seliraulx l# festgeklernint. Durch die Sehrau ben 5 wird daraufhin das Sieb 3 in die Länge gezogen, bis es auf dem \#"alzenköi-per fest:
aufliegt. Auch eine etwa nachträglich notwendig werdende. Befestigung des Siebes auf dem Walzenkörper kann mittels der Schrauben 5 vorgenommen werden.
In F ig. a ist schematisch ein 'feil einer Papiermaschine dargestellt, welche eine Egoutteurwalze 1.0 enthält. Diese Walze kann nach der Erfindung hergestellt sein.
Die Walze 10 läuft auf dem Langsieb 11. welches durch Leitrollen 1? gestreckt gehal ten wird. 13 sind die Saugkästen, 1q sind die R.egister#,valzen und 15 ist. die Aufwwiekel- trommel eltr fertigen Papierbahn.
Die Fig. 6 und 7 zeigen. Siebwalzen, die auf Rollen laufen oder sich in einem Achs- la-ger 1.8 drehen.
In Fig. f; ist im Schnitt des einen Kopfes einer (@ffE@;@end-@Z'alze der aus einem -Metall- gewebe bestehende Walzenmantel 2-0 zu er kennen, der auf einem Stirnring 21 befestigt ist. Durch einen davorgesetzten Haltering 2,2.
der mit dein Stirnring durch Schrauben 23 verbunden ist., wird das Ende des Siebüber- zuges 20 festgehalten. Das Kopfstück des M'a.lzenkörpers besteht aus einem zylindri schen Stück 24 mit einem breiten Flansch \ach der Festkleininung des Siebendes zwischen den Ringen 21 und ?? kann durch Druckschrauben 2,6, die in ein Gewinde im Flansch ?:
, eingreifen, der Abstand zwischen Ring 21 und Flansch 2,5 vergrössert und da durch das Sich gestreckt werden. Durch eine Gegenmutter 27 wird die Druckschraube 26 lefetigt. Der Walzenkörper besitzt parallel zur Achse der Walze verlaufende Stangen oder Rohre ?J, die durch Versteifungsringe 30 oder dergl. gestützt sind.
In Fig. 7 ist das Ende einer Siebwalze mit Ach.senlagerung 1,8 und einer andern Spannvorrichtung wiedergegeben. Der .Sieb überzug ist wiedlerum mit 2,0 bezeichnet. Sein Ende liegt auf einem Stirnring 32 mit konisch abgesetzter Fläche 33. Über diese Fläche ist ein Haltering 34 gefegt, der eine entsprechend konische Innenfläohe besitzt.
Zwischen beide wird das freie Ende des Sieb überzuges gelegt, wobei seine äusserste Kante durch Umkrempelung ad-er durch Faltung oder durch Ausgiessen mit Blei derart ver stärkt werden kann, dass dadurch die Ring nut 35 ausgefüllt wird. Durch Zug des Über zuges 20 nach rechts und der Teile .33 und 34 nach links. klemmt sich dann das :Sieb gewebe 20 selber fest. Diese Befestigung hat den Vorteil, dass sie jederzeit wieder leicht lösbar ist.
E6 kann nun mittels einer Schlussscheibe 36 und eines Gewindes 37 auf der Achse 28 ein axialer Zug auf das Sieb 20' hervor gerufen werden. Zudem Zweck ist idie Fläche 3.8 beispielsweise für den Ansatz eines. He bels oder Schlüssels vorbereitet, wodurch die Verdrehung der Schlussscheibe 3.6 erleichtert wird.
Man kann,dübei die Teile 3,2 und 34 festhalten, so dass, das ,Sieb nicht verdreht, sondern nur gestreekt wird. Man kann aber auch das Ende des Siebes, mit der Schluss- scheibe 36 zusammen verdrehen. Durch eine Cxegenmutter 40 kann die Schlussscheibe .in jeder beliebigen Stellung unverrückbar fest- gestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Aufbringung eines Metall gewebeüberzuges auf einen zylindrischen Körper, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug auf den zylindrischen. Körper lose aufgebracht und danach auf die Um fangsweite des Körpers verengt wird.1I. Siebzylinder hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass (der .Überzug über dem zylindrischen Körper aus einem elastisch nachgiebigen Metallgewebe be steht. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass, der Überzug nach der Aufbringung auf den, zylindri schen Körper durch eine Zugvorrichtung gespannt wird., bis er auf dem zylindri schen Körper fest aufliegt. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, @da,- durch gekennzeichnet, dass der Überzug nach der Aufbringung auf den; zylindri schen Körper durch eine Verdrehungs- vorrichtung verdreht wird, bis er auf dem zylindrischen Körper fest aufliegt. 3.Siebzylinder nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Überzug aus einem Metallgewebe mit zur Achse schräg verlaufenden Drähten besteht. 4.Siebzylinder nach Patentanspruoh II, da- durch gekennzeichnet, dass das. Ende des Überzuges zwischen -einem Ringkörper und einem Überwurfring mit einer durch die Längsspannung des Überzuges er zeugten Kraft eingeklemmt ist.5. Siebzylinder nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Achse des zylindrischen Körpers ein Gewinde be sitzt, welches. die Stirnscheiben des Sieb körpers trägt.6. Siebzylinder nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, @dass, das. Ende des Überzuges zwischen zwei Ringscheiben befestigt ist, von denen die eine Druck- schraulben besitzt, mit deren:Hilfe die Ringschelben von dem. Kopfstück des Siebkörpers abgedrückt werden; können.7. Siebzylinder nach Patentanspruch II"da- ,duroh gekennzeichnet"dass. das Kopfstück -des Siebkörpers aus einem von der Achse des Siebkörpers getragenen Rad besteht. B. Siebzylinder nach Patentanspruch. II, gekennzeichnet,dass das: Kopfstück des Zylinderkörpers, aus einem zur Zylin- derechse parallelen Rohrstück mit einem Flansch besteht. 9.Siebzylinder nach Patentanspruch II, @da- durch gekennzeichnet, da3 eine Zug- spannvorr20rhtung, mit deren Hilfe die Umfangsweite des Überzuges vermindert werden kann, wenigstens an einem Zylin derende angeordnet ist. 10.Siebzylinder nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass wenib,stens an einem Zylinderende eine Verdrehmi-g-s- vorrieht.unb für den Überzug angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE196361X | 1936-04-06 |
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| CH196361A true CH196361A (de) | 1938-03-15 |
Family
ID=5754318
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH196361D CH196361A (de) | 1936-04-06 | 1937-03-09 | Verfahren zur Aufbringung eines Metallgewebeüberzuges auf einen zylindrischen Körper. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH196361A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045787B (de) * | 1955-01-11 | 1958-12-04 | William Edwin Knowles Trotman | Entwaesserungszylinder fuer Maschinen zur Herstellung von Papier, Pappe, Faserstoffplatten od. dgl. |
-
1937
- 1937-03-09 CH CH196361D patent/CH196361A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045787B (de) * | 1955-01-11 | 1958-12-04 | William Edwin Knowles Trotman | Entwaesserungszylinder fuer Maschinen zur Herstellung von Papier, Pappe, Faserstoffplatten od. dgl. |
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