CH196383A - Ewiger Kalender. - Google Patents

Ewiger Kalender.

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CH196383A
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Zdenek Jiskra
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Zdenek Jiskra
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Description


  Ewiger Kalender.    Die     Erfindung    bezieht sich auf einen  mit einer Uhr     kombinierten        ewigen    Kalender       mit    durch das Uhrwerk selbsttätig erfolgen  der Einstellung des Datums.  



  Die Erfindung besteht in einem     System     drehbarer gleichachsiger     Scheiben,,die    durch       starre    Einlagen     distanziert    sind. Die Schei  ben befinden sich hinter einer mit     Fenster-          chen    versehenen     Platte    und besitzen Auf  schriften, die den einzelnen     Teilen        des        Infor-          inationsdatums    entsprechen, nämlich Monats  tag und -Name, Wochentag und die Einer  stelle der Jahreszahl.

   Auch haben Seheiben       I'ensterehen    zum     Ablesen    der Aufschriften  und     besitzen        ferner        an    den Rändern profi  lierte Zähne und     Zwischenräume    von unglei  cher Höhe     und    Tiefe, die     sich,        gegenseitig     teilweise überdecken..

       Weiterhin    ist die       Erfindung        _        charäkteri,siert        ,dur    oh ein um 12h  und     214h    bewegtes     Schaltwerkzeug,    das zum  Beispiel als     hakenförmig        ,gebogener    Draht  an einem     Schwinghebel    ausgebildet sein  kann,     welches    auf     festen:    profilierten Kanten  der nichtdrehbaren Einlagen gleitet.

           Hiebei    greift es nach den überdeckenden  Zähnen in     ,die        gerade    nicht verdeckten Kan  ten der     Zähne    der Scheiben, ein und dreht  bei     seiner        Schaltbawegung        jeweils        eine,     mehrere oder alle Scheiben     soweit,    dass     in     den     Fensterchen    der     vordern    Kalenderplatte  das     augenbliokliche    Datum     aus,den        ,

  einzelnen.          Scheibenaufschräften        richtig    zusammenge  setzt erscheint.  



  Der ewige Kalender nach der Erfindung  ist so     eingerichtet,    dass er praktisch für  beliebig lange     Zeiträume    mit Rücksicht auf  die Schaltjahre, und .die verschiedenen Mo  natslängen     stets        automatisch    das richtige  Datum angibt (ohne dass     die    Scheiben oder  andere Konstruktionsteile verstellt oder     aus-          gewecbselt    werden     müssten).     



  In der     nachfolgenden,    Beschreibung wird  ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung für  das heute     allgemein        anerkannte        und    benützte       Kalendersystem        erläutert,    doch muss aus  drücklich     bemerkt    werden,     dass    die Erfin  dung auch bei jedem andern     zukünftig    ein  zuführenden     Kalendersystem        anwendbar    ist,

        zu welchem     Zwecke    bei     sonstiger    Beibehal  tung der     Erfinduiigsinerl@.male    nur die An  gabeelemente eine     Änderung    zu erfahren       hätten.     



  Auf der     Zeichnung    ist. ein     Ausführungs-          beispiel    der Erfindung     schematisch    dar  gestellt.  



  In     Fig.    1 bis 1 sind die mit den betref  fenden Angaben     versehenen    sechs Scheiben  in Ansicht von vorne veranschaulicht.  



       Und    zwar     zeigt:          Fig.    1 die Scheibe I mit den Namen der  Tage der     Woche,          Fig.    2 die Scheibe     II    mit Monatsnamen.

         Fig.        .3,    die     Scheib-ei        III    mit den Tages  zahlen des Monats,       Fig.    4 die Scheibe IV mit den     Einern     der Jahreszahl,       Fig.    5 -die Scheibe     V    mit den Bezeich  nungen     "Vormittag"    und     "Nachmittag"'     ,       Fig.    6 ist eine Ansicht auf eine der zwi  schen die     Anga-bescheiben    eingesetzten ring  förmigen Einlagescheiben     VI;

            Fig.    7 ist eine Vorderansicht des durch  ein     Uhrwerk    angetriebenen automatischen       Kalenders,          Fig.    8 eine     .Seitenansicht    zu     Fig.    7 mit  teilweisem     Schnitt,          Fig.    9     eine    Ansieht des Kalenders von       rückwärts,    bei entferntem Uhrwerk,       Fig.    10     eine        Hakenfeder.    die die Zähne  der Scheiben erfasst, in Ansicht und Grund  riss.  



  Der automatische Kalender     besteht    aus  dem     hintern    Deckel     0,,    der mit dem später  näher beschriebenen Ausschnitt     3I    und der  Öffnung     P.,    für die Bezeichnung     "@'ormit-          tag"    und     "Nachmittag"    versehen ist und das       Uhrwerk        Q    trägt. aus den fünf Scheiben I,       TI,   <B>IM</B> IV, V und aus dem vordern Deckel  0, der drei Öffnungen besitzt:

   Die Öffnung       P,    für die Zahl .des Tages und den Namen  des Monats,     P,    für den Namen des Tages  und     P.,    für die Einer der Jahre.  



  Die oben genannten Bestandteile liegen  in der Reihenfolge 0, I,     1I,        11I,        IV,    V. 0,       konzentrisch    übereinander. Die     Scheiben     drehen sich lose um den     festen    gemeinsamen    Zapfen L', der auch durch die     Mittelpunkte     der     Plalle    0 und des     Deckels        0,,        hindurch-          gcaht.        Zwischen    den     Seheiben    sind nichtdreh  bare Einlagen nach     Fig.    6 angeordnet,

   die  die F     orin    ganz flacher, das heisst dünner       Iireisrine    haben und verhindern, dass sich  die     Scheiben        gegenseitig    mitnehmen.     Gehren     Verdrehen sind sie durch Vorsprünge     N,     gesichert, die sich gegen die Kanten des       Ausschnittes        J1    im Deckel 0,     abstützen.    Sie       haben    genau profilierte Ausschnitte     M,,    über       welche    der Hallen Z gleitet.

   Der Ausschnitt       J1    im Deckel 0, braucht nur ein ungefähres  Profil zu     haben.    Die     Seheiben    tragen Auf  schriften     bezw.    Zahlen und     besitcen    Fenster  ehen     L,    bis     L,,    durch welche die Aufschrif  ten der untern Scheiben zu sehen sind.

   Auf  schriften und Fensterehen sind so angeord  net, dass sieh     bei        ,jeder    richtigen Stellung  Fensterehen und Aufschriften der einzelnen       'zeheiben    unter den drei Fensterehen der     vor-          dern        Platte    in der  'eise ergänzen, dass sich  in ihnen     dae        betreffende    volle Datum ein  stellt. An den     Rändern    sind alle Scheiben  mit;     Zähnen    von ungleicher Höhe versehen.

    Die     Höhe:    der Zähne und Tiefe der Zwischen  räume zwischen den Zähnen wird durch neun  konzentrische Kreislinien _4,     B,   <I>C, D. E, F,</I>       (t,   <I>11, 1</I>     bestimmt.     



  Zu einer Zahl oder einem Namen, die  auf einer und     derselben        Scheibe    stehen,  gehört immer ein Zahn.  



  So trägt  die     Seheibe    I     (Firi.    1) die sieben Namen  der Tage der     -\Voelie,    ist radial in 14 Teile  geteilt,     lesitzt    am Umfang sieben Zähne und  die Öffnungen     L,    für das Ablesen der Tages  zahlen, Monatsnamen und Einer der Jahre;

    die     Scheibe        1I        (Fig.    2)     trägt    25 Monats  namen, ist in. 25 Teile geteilt (zu je zwei, für  den Monat     31ärz    drei). besitzt 25     Umfa,ngs-          zähno    und Fensterehen     L.;    für die Tages  zahlen     bei    jedem zweiten     ,Namen    desselben  Monats (für den Monat März beim dritten  Namen) ; heim ersten Namen ist die Seheibe  voll und trägt die Tageszahl 1.

   Ferner be  sitzt sie Fensterehen     L_    für die Einer der  Jahre;      ,die Scheibe     III        (Fig.    3) trägt 31 Tages  zahlen, ist radial in 31 Teile geteilt, besitzt  31 Umfangszähne und Fensterehen     L4    für  die Einer der Jahre;  die Scheibe IV     (Fig.    4) trägt 25 Zahlen  (Einer der Jahre), ist radial in 25 Teile  geteilt, besitzt 25 Umfangszähne und keine       Fensterehen.    Die Zahlen gehen zweimal von  Null bis 9 und hinter jeder Zahl eines  Schaltjahres     wiederholt    sich die nachfol  gende     Zahl    einmal;

    die Scheibe V     (Fig.    5) trägt auf der       hintern,    das heisst auf der dem Deckel X zu  gekehrten Seite wechselweise acht Bezeich  nungen     "Vormittab"    und "Nachmittag", ist  radial     in,    acht Teile geteilt, besitzt acht. Um  fangszähne und keine     Fensterehen.     



  Die     Form    der Zähne und ihrer Zwischen  räume sind durch die Schnittpunkte der be  treffenden Kreislinien A, B, C, usw. und  der betreffenden Strahlen 1, 2, 3 usw. be  stimmt. Auf der Rückseite, das heisst auf  der     Sehre    des Deckels<B>0,</B> bewegt .sich lose  um den Zapfen U der flache Hebel Y, der  mit einer     flachen:    Feder Z versehen ist (siehe  auch     Fig.    1.0), deren Ende um 90       derart     umgebogen ist,     dass    es auf den Zähnen der  Scheiben I bis V senkrecht zu ihrer Ebene  liegt und in diese Zähne in den Ausschnitt       ,v        eingreift.     



  Der Kalender funktioniert in der folgen  den Weise:  Die Zähne und     Zwischenräume    der kon  zentrischen Scheiben überdecken einander  teilweise und haben verschiedene Höhen.  Wird der Hebel Y .im Sinne des     Uhrzeigers     bewegt (was beim dargestellten Beispiel  durch das Uhrwerk alle     12.    Stunden     automa;          tisch    geschieht), dann nimmt der Haken Z  nur die höchsten Zähne jeder     Kombination     der Scheiben mit und dreht somit nur jene  Scheiben, .die diesen Zähnen entsprechen. Die  übrigen Scheiben     bleiben    in Ruhe.

   Der  Haken Z nimmt die Zähne immer nur bis  zur     Kante        k-1    des     Ausschnittes        1M    mit, wo  er     stehen,    bleibt, so     dass        sich    in     jeder    Ruhe  lage die     Eingriffskante    eines Zahnes jeder  Scheibe mit     -dieser    Kante     l-1    deckt.

      Der     Ausschnitt    M ist folgendermassen  ausgebildet:  Der     Ausschnitt    ist etwas länger als     1/7     des Umfanges der     Kreislinie    B, damit der  Haken Z bei jeder Bewegung den Zahn der  Scheibe I noch erfassen kann     und,die    Innen  kante des engen Teils des     Ausschnittes        111     vom Punkt f bis zum Punkt g     wird    durch  die Kreislinie B     gebildet.    Der Punkt g     ist     der Schnittpunkt der Kreislinie B     und    des  Strahles.

   der von der obern Kante     k-1    um       2/=.    oder     etwas    weniger des     Umfanges    der       Kreislinie    B     konzentrisehen        Kreislinie    ent  fernt ist.

   Vom Punkte g     führt    die     gante        zum     Punkte h, das heisst zum Schnittpunkt der       Kreislinie    D mit dem .Strahl, der von der       gante        k-l    um 2/31 des Umfanges der     konzen-          trischen        Kreislinie        entfernt    ist.

   Vom Punkte       16    führt die     gante    zum Punkte     j,    das     heisst     zum     Schnittpunkte    der Kreislinie J mit dem  Strahl, der von der     gante        k-1    um     1/2zi    oder  etwas mehr des Umfanges der     konzentrischen          Kreislinie    entfernt ist.     Dann,        folgt,die        gante     der     Kreislinie    J bis zur radialen     Kante        k-l.     



  Bei den Schwingbewegungen des Hebels  Y wechseln die     Schwingungen,    die das Da  tum (um     Mitternacht)    ändern, mit den  Schwingungen, -die nur     "Vormittag"    in       "Nachmittag"    (mittags) ändern, denn die  Scheibe Y ist so ausgebildet,     dass    an ihrem  Umfang die tiefen und seichten     Einschnitte     wechseln. Durch den tiefen Einschnitt sinkt  der Haken Z auf die Zähne der übrigen  Scheiben und     ändert,da.s    Datum, durch den  seichten     Einschnitt        bleibt    der Haken gehoben  und     ändert,das    Datum nicht.  



  Das     Einstellen    und Auswechseln der ein  zelnen Angaben geschieht in folgender Weise  (vorausgesetzt, dass bei der :Scheibe V der  tiefe     Einschnitt    eingestellt ist)  1. Normale     Veränderungen    der Daten  des     Kalenders    während eines Monats.

    Diese normale Veränderung     gilt    für alle  Tage     zwischen    dem 4. und- 2-8. jedes     Monats;     dabei     sind    bei der Scheibe     III    nur die durch  die Kreislinie D und E     begrenzten    Zähne  in Eingriff,     das    heisst von Zahn Nr.     2$    bis  Nr.

   4 im     Sinne    des     Uhrzeigers.        Bewegt    sich      der Haken Z     von   <I>f</I> nach<B>1</B><I>--1,</I> darin gleitet  er zunächst auf der Kants f, g, da er durch  seine Elastizität gegen diese Kante ständig  gedrückt wird und nimmt zuerst die Zähne  der Scheiben V und I mit. Die     Zälirre    der  übrigen Scheiben kann er noch     nicht    mit  nehmen, da sie in radialer Richtung nie  driger     als    der     feste    Teil f, g     und        deshalb     durch diesen Teil verdeckt sind.

   Hinter dein  Punkt g geht der Haken Z     auf    den Zahn der  Scheibe     II    über, ,dessen obere Kante auch in  der Kreislinie     B        lie(yt.    Der Haken kann diesen  Zahn nicht mitnehmen, weil die Eingriffs  kante dieses Zahnes von     k.-1    um zwei Zähne,  das heisst um     2/25    des     LTmfa.nges    entfernt ist.,  und die obere     Eingriffsecke    des     Zahnes    des  halb noch hinter dem Punkt g verdeckt ist.

    Der Haken Z gleitet also auf der Höhen  kante des Zahnes der     Scheibe        1I    und     rutscht,     indem er durch die eigene Elastizität gegen  den Umfang der Scheibe     III    gedrückt wird,  an ihrer schiefen Kante ab.

   Bei der weiteren  Bewegung     fährt    er auf den     Zahn    dieser  Scheibe     III    auf, nimmt sie mit und drückt  alle drei Zähne. das heisst die Zähne der  Scheiben 1 und     V.    die er bisher     stü.ndig    mit  g     o        enommen        hat,        und        den        Zahn        der        Scheibe          III    unter die Kante     k-l,

      so dass     sich    die       EinbTiffskanten    dieser drei Zähne mit der  Kante<I>1c-1</I> decken. Da dem Zahn der  Scheibe I der Name des Tages und dem Zahn  der Scheibe     III    die Zahl des Tages entspricht,  wurde dadurch das Datum innerhalb des Mo  nats ausgewechselt. Der Name des Monats ist  geblieben, da der Zahn der Scheibe     II    nicht.  bewegt wurde.    2. Änderung der     Monate:     Nach dem 28.     resp.    29., 30. oder 31.

   Tage  wird der betreffende Monat geändert und in  .den     Fensterehen    der     Platte    O erscheint der  Name des nächsten Monats, gegebenenfalls  auch     -die    Zahl des nächsten Jahres. Dieser  Änderungen gibt es zwölf für das Jahr und  sie können in vier     Kategorien    gemäss der       Länge    der Monate geteilt werden.  



       er)    Funktion des Kalenders für einen Mo  nat mit 31 Tagen (z. B. Januar):    Am<B>28.</B>     Januar    ist, bei der     Seheibe        III     der Zahn Nr. 29. der dem 29. Tage     ent-          sprieht.    für den nächsten Eingriff vorberei  tet. Der Zahn     NTr.    341 ist aber höher als  Nr. 29 und ragt deshalb über die Kante g,     h.     heraus, so dass bei dem nächsten Eingriff  der Haken Z diesen Zahn erfassen und zwei  Zähne der Scheibe     III    mitnehmen würde.

    Dies     gesclrielit        jedoelr        niclrt,    weil dieser Zahn  <B>111 29</B> durch den Zahn Nr. 3 der Scheibe     II     überdeckt wird, die bis zum 31. Tage in       Ruhe    bleibt.     Unter    dem. Zahn<B>111 29</B> befindet  sich der Zahn I12 in Eingriff, der jedoch  von dem Haken Z nicht erfasst wird. weil  der Zwischenraum hinter dem Zahn     11I2:)     nicht genug tief ist.  



  Am 29. Januar ist- der Zahn<B>111 30</B> für  den Eingriff     bereit.    Der nächste höhere  Zahn. das heisst<B>11131</B>  wird wieder durch  den Zahn<B>11 3</B> verdeckt.  



  Am 34).     Januar    kommt der Zahn 111<B>31</B>  in Eingriff. Der Zahn 111<B>1</B> ist noch immer  durch den Zahn 11<B>3</B> verdeckt.  



  Am 31.     Januar    kommt der dem 1. Fe  bruar     errtspreclrende    Zahn     III    1 in Eingriff,       tvobei    der     Zahn        1112    wieder noch durch den  Zahn 11<B>3</B> verdeckt ist. Da jedoch der Zwi  schenraum hinter dem Zahn 111<B>1</B> bis zu der       Kreislinie    I reicht. sinkt der Haken Z bis       zir    dem Zahn 11 2, der jetzt abgedeckt (das  heisst nicht verdeckt) .ist. Dadurch nimmt  der Haken Z bei seiner     Be-,vegling    die Schei  ben     1I    und     III    mit und es erfolgt die Verän  derung auf den 1. Februar.

   Jetzt ist jedoch  neben     III2    der grosse Zahn 11<B>3</B> für den  Eingriff bereit. Bei der Veränderung auf  den 2. Februar wird dieser Zahn ebenfalls  mitgenommen. so dass in den betreffenden       Fensterehen    die     zweite    Aufschrift     "Februar"     der Seheibe     II    (mit Fensterehen) erscheint,  die jetzt schon bis     ziim    Ende des Februar  stehen bleibt, weil dadurch der nächste Zahn  <B>11</B> 4 in die Eingriffslage gelangte. der wieder  niedriger als der Zwischenraum der nächsten  Zähne der Scheibe     III    ist. Vom 2.

   Februar  beginnend sind die Zähne der Scheibe     III     wieder     kurz,    so     da.ss    der     Haken-    Z immer nur  einen Zahn mitnehmen kann, trotzdem     beim         Monat Februar auf der     Scheibe        1I    ein  grosser, die     Kante    g, h verdeckender     Zahn     fehlt, weil der zweite Zahn der Scheibe     III     hinter der Kante     h,        j    verdeckt ist.  



       b)    Für einen Monat mit 28 Tagen; z. B.  den Februareines     normalen    Jahres:  Am     2;8.        Februar    ist der Zahn 111<B>29</B>       eingriffsbereit,    der nächste Zahn 111<B>30</B> ist  jedoch höher     und    überragt die     Kante        g-h,     so dass der Haken Z bei der     weiteren    Bewe  gung diesen Zahn     erfasst    und .die Scheibe     III     um zwei Zähne dreht,

   so     dass    sich dem  zufolge in dem     betreffenden        Fensterchen     gleich der     30.        Februar    zeigen würde. Da  ,jedoch der Zwischenraum 111<B>3,0</B> bis 111<B>31</B>  zur Kreislinie     h    reicht, und der     Zahn    11 4  zur Kreislinie E, erfasst der Haken Z nach  dem Abgleiten in den Zwischenraum 111<B>30</B>  bis 111<B>3</B> 1 auch den Zahn 114 und     verdreht     die Scheibe     II    um einen Teil, wodurch im       Fensterchen    die volle Aufschrift der Scheibe       II        "l.    März" erscheint;

   .die Scheibe     III    ist  dabei durch     II    verdeckt.  



  Am 1. März     ragt    über die Kante     g-h     der Zahn 111<B>1</B> heraus, der von dem Haken Z  erfasst wird, so dass     III    wieder um zwei  Teile verdreht     wird,    wodurch unter das       betreffende        Fensterchen    in der Platte 0 die  Zahl des ersten Tages gelangt.

   Zugleich wird       abar    ,der Zahn 11<B>5</B>     mitgenommen    und     da,-          durch    ist unter .das betreffende     Fenster    das  Datum     "2.        März"        eingestellt,    das wieder die  Scheibe     III        verdeckt.     



  Am 2.. März wird :der Zahn 111<B>3</B> ein  gestellt, der zwar nicht höher ist als die  Kante     g-dz,    jedoch hinter der Ecke     h    ein  wenig hervorgezogen ist, weil der Zahn 111<B>1,</B>  durch     weldhen    die     .Scheibe    auf -das vorher  gehende Datum     eingestellt    worden ist,     oben     eine Nase besitzt, gegen die sich der Haken  Z abgestützt hat, so dass die Scheibe     III    um  etwas mehr als um     '/31    des     Umfanges    vor  geschoben und dadurch d er Zahn 111<B>3</B> hinter  der Ecke h etwas hervorgezogen wurde.

   Der  Haken Z hat sich gegen die Nase des Zahnes  111<B>1</B> abgestützt, weil er unter diesen nicht       herabrutschen    konnte und zwar     wurde    er  durch .die nichtgenügende Tiefe des Zwi-         schenraumes    11<B>5</B>     bis    11<B>6</B> daran gehindert.

    Der Haken Z erfasst nämlich jetzt     bei     seiner Bewegung die Zähne 111<B>3</B> und<B>11 6,</B>  dadurch     erscheint    auf der Scheibe     III    die  Tageszahl 3. und auf der Scheibe     II    das  Wort     "Mäxz"    in dem     Fensterchen    für die       Tageszahlen.    Bei allen     .diesen        Veränderungen     haben sich     selbstverständlich    auch die     Sehei-          ben    I und V     mitgedreht.     



  Die nächsten     Datumveränderungen    sind  schon normal wie bei     Punkt    1.  



  c) Für den Monat     Februar    mit 29 Tagen,  das heisst in einem Schaltjahr:  Hier wird der Einfluss der     dritten     Scheibe, das heisst der Scheibe für die Einer  der Jahre IV geltend gemacht. Sie enthält  20 Jahre, das heisst zweimal die Zahlen von  0 bis 9.

   Jedes     vierte    Jahr ist ein     Schaltjahr     und     @da    2,0 durch vier teilbar ist, entstehen  nach 20 Jahren,     das    h     esst        einer    Umdrehung  der Scheibe IV dieselben     Verhältnisse.    Des  halb ist :die     Funktion    der Scheibe IV .gemäss  den bisher geltenden Regeln des Kalenders  zeitlich     uneingeschränkt.    Die Scheibe IV  kann nur in dem Falle versagen, wo ein  Jahr des Jahrhunderts (z.

   B. 1900) durch 4  teilbar, aber     durch    400 nicht teilbar ist, so  dass     .es        kein        ,Schaltjahr    ist. Dann muss das  Datum von Hand aus vom     ?8.    Februar auf  den 1. März über den 29. Februar gestellt  werden.  



       Die    Scheibe IV besitzt für jede fünfte  Zahl einen grösseren Zahn, ,der     demjenigen     der Scheibe     II    ähnlich, jedoch um einen       Kreisring        niedriger    ist, also nur bis zur       Kreislinie    C reicht.  



  Die     Änderung    erfolgt in folgender       Weise:    Am 2,8. Februar     ist    .der Zahn 111 29  für den Eingriff bereit. Der nächste die  Kante     g-h        überragende    höhere Zahn 111<B>30</B>  wird durch den höheren Zahn der Scheibe       IZT    überdeckt; dadurch erfasst der Haken Z  nur den Zahn 111<B>29</B> und stellt den 29. Fe  bruar     ein.    Nun ragt über -den Zahn der       Scheibe        IV,der    Zahn     III    31.

   Bei der folgen  den     Datumänderung    erfasst Z somit den  Zahn 111 ,31, so     dass    er wieder die Scheibe       III    um zwei Teile verdreht, wodurch .die    
EMI0006.0001     
  
    Zahl <SEP> .des <SEP> 31. <SEP> Tages <SEP> erscheint. <SEP> Da. <SEP> der <SEP> Z -i  schenraum <SEP> 111<B>31</B> <SEP> bis <SEP> 111<B>1</B> <SEP> genügend <SEP> tief
<tb>  ist, <SEP> nimmt <SEP> Z <SEP> auch <SEP> den <SEP> Zahn <SEP> 11 <SEP> <B>1</B> <SEP> mit, <SEP> wo  durch <SEP> das <SEP> Datum <SEP> "März" <SEP> eingestellt <SEP> wird,
<tb>  da.s <SEP> die <SEP> Scheibe <SEP> III <SEP> verdeckt.

   <SEP> -Nun <SEP> überragt
<tb>  der <SEP> Zahn <SEP> der <SEP> Scheibe <SEP> IV <SEP> den <SEP> Zahn <SEP> <B>111 <SEP> 2.</B>
<tb>  der <SEP> bei <SEP> der <SEP> nächsten <SEP> Datumänderung <SEP> gleich  zeitig <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Zahn <SEP> 11 <SEP> <B>5</B> <SEP> mitgenomineit
<tb>  wird. <SEP> Auf <SEP> .der <SEP> Scheibe <SEP> III <SEP> erscheint <SEP> dadurch
<tb>  die <SEP> Zahl <SEP> 2, <SEP> auf <SEP> .der <SEP> Scheibe <SEP> II <SEP> das <SEP> Deit.um
<tb>  "?. <SEP> März".
<tb>  



  Bei <SEP> der <SEP> nächsten <SEP> Datun <SEP> iverschiebung
<tb>  wird <SEP> nur <SEP> noch <SEP> der <SEP> Zahn <SEP> III <SEP> 3 <SEP> erfasst. <SEP> denn
<tb>  der <SEP> Zahn <SEP> 4 <SEP> ist <SEP> niedrig <SEP> und <SEP> wird <SEP> deshalb
<tb>  schon <SEP> verdeckt. <SEP> Gleichzeitig <SEP> wird <SEP> der <SEP> Zaliti
<tb>  11 <SEP> <B>6</B> <SEP> bewegt., <SEP> wodurch <SEP> das <SEP> Dattun <SEP> "i,). <SEP> März  zustande <SEP> kommt. <SEP> Die <SEP> nächsten <SEP> Datumt-erän  derungen <SEP> sind <SEP> normal <SEP> wie <SEP> bei <SEP> Ptinkt <SEP> 1.
<tb>  



  d) <SEP> Für <SEP> einen <SEP> Monat <SEP> mit <SEP> 30 <SEP> Taben <SEP> (z. <SEP> I1.
<tb>  April)
<tb>  In <SEP> diesem <SEP> Falle <SEP> ist <SEP> ein <SEP> kurzer <SEP> Zahn <SEP> der
<tb>  Scheibe <SEP> II, <SEP> welcher <SEP> einem <SEP> Monat <SEP> voll <SEP> 30
<tb>  Tagen <SEP> entspricht <SEP> und <SEP> die <SEP> Veränderung <SEP> be  wirkt, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> der <SEP> Zahn <SEP> 119 <SEP> für <SEP> die <SEP> Verän  derung <SEP> von <SEP> April <SEP> auf <SEP> Mai, <SEP> um <SEP> einen <SEP> Kreis  ring <SEP> höher <SEP> als <SEP> der <SEP> gleiche <SEP> Zahn <SEP> für <SEP> einen
<tb>  Tgonat <SEP> von <SEP> 31 <SEP> Tagen. <SEP> Er <SEP> ragt <SEP> deshalb <SEP> schon
<tb>  in <SEP> dem <SEP> Zwischenraum <SEP> 111 <SEP> <B>31</B> <SEP> bis <SEP> <B>111 <SEP> 1</B> <SEP> her  vor, <SEP> der <SEP> der <SEP> Zahl <SEP> des <SEP> 31.

   <SEP> Tages <SEP> ent.sprielit.
<tb>  Bei <SEP> .der <SEP> Bewegung <SEP> des <SEP> Hakens <SEP> Z <SEP> dreht <SEP> sich
<tb>  zwar <SEP> die <SEP> .Scheibe <SEP> III <SEP> normal <SEP> auf <SEP> tlas <SEP> Datüni
<tb>  31, <SEP> nimmt <SEP> aber <SEP> den <SEP> Zahn <SEP> <B>119</B> <SEP> finit, <SEP> wodurch
<tb>  die <SEP> Scheibe <SEP> von <SEP> .dem <SEP> Datum <SEP> "1. <SEP> Mai" <SEP> ver  deckt <SEP> wird. <SEP> Der <SEP> Zahn <SEP> 11 <SEP> <B>11),</B> <SEP> der <SEP> vorher <SEP> die
<tb>  von <SEP> <I>1@-l.</I> <SEP> um <SEP> <B>-"</B>/" <SEP> entfernten <SEP> htil:

  eren <SEP> Ztiline
<tb>  der <SEP> Scheibe <SEP> III <SEP> verdeckt <SEP> hat, <SEP> hat <SEP> sich <SEP> jetzt
<tb>  um <SEP> 1/25 <SEP> weiter <SEP> bewegt., <SEP> wodurch <SEP> der <SEP> Zahn
<tb>  1112 <SEP> abgedeckt <SEP> ist. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> nächsten <SEP> Än  derung <SEP> nimmt <SEP> Z <SEP> den <SEP> Zahn <SEP> III <SEP> ? <SEP> mit, <SEP> "vo  dureh <SEP> er <SEP> die <SEP> Zahl <SEP> des <SEP> Tages <SEP> \? <SEP> einstellt <SEP> und
<tb>  den <SEP> Zahn <SEP> 11<B>10,</B> <SEP> mittels <SEP> welchem <SEP> er <SEP> unter
<tb>  das <SEP> zugehörige <SEP> Fensterehen <SEP> in <SEP> dei' <SEP> Platte <SEP> U
<tb>  den <SEP> andern <SEP> -Namen <SEP> "Mai" <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Fenster  chen, <SEP> durch <SEP>  -elches <SEP> die <SEP> Zahl <SEP> ? <SEP> zu <SEP> sehen <SEP> ist.
<tb>  vorschiebt.
<tb>  



  Die <SEP> nächsten <SEP> Datum < inderun-en <SEP> sind <SEP> nor  mal <SEP> (wie <SEP> bei <SEP> Punkt <SEP> 1).
<tb>  



  3. <SEP> Jahresändeiaingen:     
EMI0006.0002     
  
    n) <SEP> -Normales <SEP> Jahr.
<tb>  



  A111 <SEP> .'il. <SEP> I)ezelnl>er <SEP> sind <SEP> auf <SEP> der <SEP> Scheibe
<tb>  <B>111</B> <SEP> und <SEP> auf <SEP> der <SEP> Scheibe <SEP> 1T <SEP> die <SEP> tiefsten
<tb>  Z@visclienriunie <SEP> <B>111</B><I>2</I> <SEP> bi= <SEP> <B>111 <SEP> 1</B> <SEP> und <SEP> <B>111</B> <SEP> bis
<tb>  <B>11 <SEP> 25</B> <SEP> eingc:sta@llt. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> Änderung <SEP> vom <SEP> 31.
<tb>  D@zem!ier <SEP> auf <SEP> den <SEP> 1. <SEP> Januar <SEP> sinkt <SEP> Z <SEP> bis
<tb>  auf <SEP> die <SEP> Zähne <SEP> der <SEP> Sclieil@c <SEP> für <SEP> die <SEP> Einer <SEP> der
<tb>  Jahre <SEP> M' <SEP> und <SEP> führt <SEP> eine <SEP> @e@:-egung <SEP> um
<tb>  eilten <SEP> Teil <SEP> auf <SEP> das <SEP> weitere <SEP> Jalir <SEP> aus.
<tb>  



  l.) <SEP> Scllaltialir.
<tb>  



  Bei <SEP> einem <SEP> Schaltjahr <SEP> sind <SEP> die <SEP> grossen
<tb>  <I>z</I> <SEP> 'Mine <SEP> der <SEP> Seheibe <SEP> IV <SEP> über <SEP> die <SEP> Kante <SEP> y-)i
<tb>  eingestellt. <SEP> Damit <SEP> diese <SEP> Z < i.iliie <SEP> ausser <SEP> Ein  griff, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> unter <SEP> die <SEP> Kante <SEP> <B>k-1</B> <SEP> gelan  gen, <SEP> mul3 <SEP> die <SEP> @'eründerung <SEP> des <SEP> Jahres <SEP> auf
<tb>  zweimal <SEP> erfolgen. <SEP> Der <SEP> Haken <SEP> Z <SEP> erfasst <SEP> <B>111</B>
<tb>  den <SEP> Z@@#ischemiiumcn <SEP> 1I11 <SEP> bis <SEP> III <SEP> ? <SEP> und
<tb>  11 <SEP> <B>1</B> <SEP> bis <SEP> IT <SEP> ?5, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> bei <SEP> der <SEP> Änderung
<tb>  auf <SEP> den <SEP> 1.

   <SEP> Januar <SEP> den <SEP> niedrigen <SEP> Zahn <SEP> der
<tb>  Scheibe <SEP> IV <SEP> und <SEP> bei <SEP> der <SEP> Änderung <SEP> auf <SEP> den
<tb>  ?. <SEP> Januar <SEP> den <SEP> hohen <SEP> Zahn <SEP> derselben <SEP> Scheibe.
<tb>  Die <SEP> Scheibe <SEP> IV <SEP> llesitzt <SEP> deshalb <SEP> die <SEP> dem
<tb>  Schaltjahr <SEP> folgende <SEP> Jahreszahl <SEP> zweimal.
<tb>  Dann <SEP> tritt <SEP> wieder <SEP> der <SEP> normale <SEP> Zustand <SEP> ein.
<tb>  



  Damit <SEP> die <SEP> Aufsehriften <SEP> der <SEP> Scheiben
<tb>  @,'enau <SEP> in <SEP> den <SEP> Fensterclien <SEP> der <SEP> Platte <SEP> 0
<tb>  erscheinen <SEP> und <SEP> die <SEP> gegenseitige <SEP> Ergänzung
<tb>  eine <SEP> gefällige <SEP> sei, <SEP> müssen <SEP> die <SEP> Aufschriften
<tb>  in <SEP> einer <SEP> ganz <SEP> lresi.iinniten <SEP> Lage <SEP> angeordnet
<tb>  sein.
<tb>  



  Die <SEP> L,iingsaclise <SEP> der <SEP> ( <SEP> )ffintugen <SEP> P1 <SEP> und <SEP> P_
<tb>  bildet <SEP> die <SEP> Ca <SEP> eratle <SEP> <I>a, <SEP> b,</I> <SEP> c. <SEP> Die <SEP> Verlä <SEP> ngerting
<tb>  der <SEP> Kaiit.e <SEP> <I>1,'-l</I> <SEP> liis <SEP> zum <SEP> Punkt <SEP> <I>h,</I> <SEP> der <SEP> nicht
<tb>  im <SEP> 3litts@lpunld <SEP> dei' <SEP> Scli.eibe <SEP> liegen <SEP> muss,
<tb>  schliesst <SEP> finit <SEP> der <SEP> Geraden <SEP> <B>(i</B>, <SEP> b. <SEP> c <SEP> eiiieti
<tb>  Winkel <SEP> r <SEP> ein. <SEP> Deshalb <SEP> müssen <SEP> alle <SEP> die <SEP> Tage
<tb>  und <SEP> Honate <SEP> betreffenden <SEP> Aufsehriften <SEP> in <SEP> den
<tb>  Achsen <SEP> <I>er. <SEP> h,</I> <SEP> resp. <SEP> <I>L, <SEP> e,</I> <SEP> liegen.

   <SEP> die <SEP> auf <SEP> den
<tb>  einzelnen <SEP> Seheiben <SEP> finit <SEP> den <SEP> verlängerten <SEP> Ein  griffskanten <SEP> der <SEP> betreffenden <SEP> Zähne <SEP> im
<tb>  Punkt <SEP> b <SEP> einen <SEP> Winkel <SEP> )- <SEP> ein: <SEP> cliliessen. <SEP> Die
<tb>  Einer <SEP> der <SEP> Jahre, <SEP> die <SEP> zu <SEP> einer <SEP> bestimmten.
<tb>  eben <SEP> in <SEP> das <SEP> Fensterehen <SEP> für <SEP> die <SEP> Monate <SEP> und
<tb>  Tage <SEP> der <SEP> Platte <SEP> <I>l)</I> <SEP> eingestellten <SEP> Achsen <SEP> <I>a, <SEP> b, <SEP> c</I>
<tb>  gehören. <SEP> liegen <SEP> auf <SEP> Senkrechten <SEP> zu <SEP> dieser
<tb>  Geraden <SEP> <I>a. <SEP> b,</I> <SEP> c. <SEP> ebenso <SEP> die <SEP> Pezeielinun(ren
<tb>  ,.@@Ol'Illlttag" <SEP> und <SEP> "-Nachnüttag\' <SEP> (der <SEP> Winkel
<tb>  i1- <SEP> ein <SEP> rechter).

           Der     beschriebene    Kalender kann leicht  mit     Vorteil        als        Ziffernblatt    einer Uhr     (Fig.    7,  S, 9)     verwendet    werden. In :diesem Falle  gehen durch die Hohlwelle U des Kalenders  die Wellen der Zeiger hindurch und auf der       vordern        Platte    0     ist    das     Ziffernblatt    auf  bezeichnet. Das Uhrwerk     Q    kann ein nor  males sein, muss nur eine Vorrichtung     ent-          baIten,    .durch welche immer, z.

   B. um 12  Uhr mittags und um 12 Uhr     Mitternacht,     der Kalender verschoben wird. Ein Beispiel  einer solchen Vorrichtung ist in     Fig.        b    und  9 ersichtlich. Der Hebel Y     ist    um den  Zapfen     R    drehbar, wird durch die Feder     R1     in Richtung zur Kante     lc-l    gedrückt und  besitzt am Ende die Feder Z mit einem       EIaken.    Der Hebel stützt sieb mittels des  Zapfens     S'    gegen die Spirale X ab, die auf  die Welle des kleinen Zeigers fest     aufgesetzt     ist und sich somit in zwölf Stunden einmal  vollständig umdreht.

   Dabei hebt sie den  Hebel Y in     Richtung    zum Punkte f ; um  12 Uhr endet die .Spirale unter dem Zapfen       S    und     bewegt    sich, .da sie von der Feder     R1     gedrückt wird,     rasch    (sprunghaft) in Rich  tung<I>zu</I>     7c-1    und ändert das Datum     resp.     dreht die Scheibe V von     "Vormittag"    auf       "Nachmittag".    Eine allzu rasche     Bewegung     des Hebels wird durch .die Kante     v    der  Spirale vermieden, entlang welcher der  Zapfen     AS\        gleitet,

      denn diese Kante weicht  v an der Kreislinie x, deren Mittelpunkt sich  im Zapfen     R    befindet, etwas ab.  



  Das Datum kann auch von     Hand    aus       eingestellt    werden.,     wenn    die Uhr etwa von  selbst oder durch Vergessen des Aufziehens       längere    Zeit stehen bleiben sollte, und zwar  in der Weise, dass man mittels eines spitzen  Gegenstandes, und     .dergl.    die Scheiben .direkt  in den     Fensterchen    verschiebt. Nach dem  Einstellen des richtigen Datums von Hand  aus und Aufziehen der Uhr arbeitet der  beschriebene Kalender     wieder    vollkommen       selbstständig    und     verl.ä.sslich    weiter.  



  Wie beschrieben, kann er praktisch für  unendliche Zeit     verlä.sslich    ohne die geringste  Notwendigkeit einer     Korrektur    funktionie  ren, bis zu der schon angeführten, in der         Kalenderänderung    nicht     vorgesehenen,    durch  4, nicht aber durch 40,0 teilbaren Zahl des       Jahrhunderts.,    für welche die Zahnformen  geändert werden     müssten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ewiger Kalender in Kombination mit einer Uhr, mit durch das Uhrwerk selbst tätig erfolgender Einstellung des Datums, dadurch gekennzeichnet, dass sich hinter einer mit Fensterehen (P,-P") versehenen Platte (0) ein Systemdrehbarer, gleich achsiger und durch nicht drehbare Einlagen (VI) voneinander getrennter Scheiben (I bis V) mit Aufschriften, die den einzelnen Teilen des ganzen Informationsdatums ent sprechen, nämlich Monatstag und -Name, Wochentag und Einerstelle der Jahres zahl,
    befindet, welche Scheiben Fenaterchen (L,-L") zum Ablesen der Aufschriften und an den Rändern profilierte Zähne und Zwi schenräume (1, 2, 3 usw.) von ungleicher Höhe bezw. Tiefe besitzen, die sich gegen seitig teilweiss überdecken, so dass das Schaltwerkzeug (Z) auf .den festen profi lierten Kanten<I>(f, k, l)</I> der starren Einlagen (VI) gleitet,
    nach den überdeckenden Zähnen in die gerade nicht verdeckten Kanten der herausragenden Zähne eingreift und bei seinem stets um 1211 und um 2411 erfolgenden Hub eine, mehrere oder alle Scheiben (I bis V) in eine Lage dreht, in welcher sich auf der vordern Seite des. Systems in .den Fensterehen, (PI-P,) der Platte (0) .die betreffenden Aufschriften der Scheiben (I bis V) automatisch zu dem richtigen Infor mationsdatum des nächsten Zeitintervalles zusammensetzen, wobei das.
    Ganze -derart eingerichtet ist, dass dieses für eine praktisch unbegrenzte (das heisst ewige) Zeit mit Rücksicht auf die verschiedenen Monats längen und die Schaltjahre zutrifft. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Ewiger Kalender nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalt werkzeug (Z) nur diejenigen Scheiben dreht, deren Zähne bei der jeweiligen Ziombina.tion unverdeckt geblieben sind, während die übrigen Scheiben in Ruhe bleiben, wobei das Schaltwerkzeug (Z) die erfassten Zähne bis zur Seitenkante (Ic-l) des in den Einlagen (VI) durch die profilierte Kante<I>(f,</I> k-1) gebil deten Ausschnittes (i111) mitnimmt, so dass sich in jeder Ruhelage die Ein griffskante eines Zahnes einer ,
    jeden Scheibe mit dieser Seitenkante (L--1) deckt. 2. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Verstellen aller an- geführten Teile des Informationsdatums gleichzeitig durch das: Ausschwingen eines einzigen, von einem Uhrwerk bet ä- tigten Hebels geschieht.
    ä. Ewiger Kalender nach Patentansprueli und Unteransprüchen 1 bis ?, dadurch gekennzeichnet, .da.ss. das Informat.ions- datum durch die Angabe "Vormittag" und "Nachmittag" ergänzt wird,
    die automatisch mittags und um Mitter- naclit durch die Schwingbewegung (les Betätigungshebels für das Informations datum verstellt wird. d.
    Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 für das gregorianische Kalendersystem, dadurch gekennzeichnet, .dass er aus fünf konzen trischen Scheiben (I bis Z') bestellt, die auf einem Zapfen (TI) in vorbestimmter Reihenfolge (I, II. III, IV, V), ge rechnet von der vordern Platte (0) lose drehbar gelagert sind,
    wobei die Höhe der Zähne und die Tiefe der Zwi schenräume der einzelnen Scheiben durch die Schnittpunkte von neun konzentri schen Kreislinien (A, B, <I>C, D, E,</I> h', <I>G.</I> <I>H, I)</I> mit, zu den Aufschriften gehörigen radialen Strahlen, bestimmt. sind, die den Umfang der betreffenden Scheibe so teilen, dass jeder auf der betreffenden Scheibe aufgedruckten Angabe ininier ein Zahn entspricht. 5.
    Ewiger Kalender nach Patentailspritclt und Unteransprüchen 1 bis 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (I) die sieben Tagesnamen der Woche trägt, in 14 Teile ra.dia1 geteilt ist, sieben Um fangszähne besitzt und finit Ausschnitten (L,) für das Ablesen der Tageszahlen, der Monatsnamen und der Einer der Jahre auf den. tiefer angeordneten Schei- ben ve rselien ist.
    Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Uutera.nsprüclieil 1 tiis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (Il) 25 Monatsnamen, nämlich für jeden Monat zweimal, für den Monat 'März dreimal hintereinander trägt., in 2a Teile geteilt ist, 25 Vinfangsziiline und einerseits Fenstereben (L.,)
    für das Ablesen der Tageszahlen bei jedem zureiten Namen desselben Monats (beim Monat März beim dritten Namen), andererseits Fens terehen (L_) für da,
    s Ablesen der Einer der Talire besitzt. wobei Heini ersten Namen der einzelnen Monate die Scheibe voll ist und die Zahl des ersten Tages trägt.
    i. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 bis G, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (III) 31 Tabeszahlen trägt, in 31 Teile radial geteilt. ist, 31 Umfangszähne besitzt und mit Fen:terchen (L1) für das A1-)lesen der Einer der Jahre versehen ist. S.
    Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (I\') ?5 Zahlen trägt., den Einern der .Talire entsprechend in 25 Teile radial geteilt ist und 25 Umfangszähne und keine Ferysterclien besitzt., wobei die Zahlen in der Gruppe von I) bis 9 zweimal nacheinander angereiht sind und sich hinter jeder Zahl eines Schaltjahres die folgende Zahl einfinal wiederholt.
    9. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Seheibe (V) auf ihrer Rückseite, das heisst auf der dem Deckel (0,) zugekehrten Seite, acht Aufschriften abwechselnd "Vormittag" und "Nachmittag" trägt, in acht Teile radial geteilt ist, acht Umfangszähne und keine Fensterehen besitzt. 10.
    Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass :die Ausschnitte zwischen den Zähnen der Scheibe (V) abwechselnd tief und seicht ausgeführt sind, so,dass bei einem tiefen Ausschnitt der Haken (Z) des Schaltwerkzeuges auf die Zähne der übrigen Scheiben sinkt und :
    das Datum ,gleichzeitig mit dem Verdrehen der Angaben der Scheibe (V) ändert, während der Haken beim seichten Ausschnitt gehoben bleibt und das Da tum nicht ändert, jedoch durch die Bewegung des Hebels (Y) in diese Lage die Aufschrift der Scheibe (V) von "Vormittag" auf "Nachmittag" verstellt: 11. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 1,0, dadurch.
    gekennzeichnet., dass die Ausschnitte <I>(M,)</I> in .den Einlagen (VI) etwas länger als 1/7 des Umfanges der Kreislinie (B) sind, die .die innere Grenze des seichten Teils, des Ausschnittes (i111) vom Punkt (f) bis zum Punkt (g) bildet, der im Schnittpunkt dieser Kreislinie (B) mit :
    dem von der längeren Seitenkante (k-1) .des Ausschnittes um 2/2, oder etwas weniger des Umfanges dieser Kreislinie entfernten Strahl liegt, wonach diese innere Kante vom Punkt (h) nach dem Schnittpunkt der Kreislinie (D) mit .dem von der Kante (k-1) um 2/" des Umfanges dies-er Kreislinie entfernten Strahl führt, :
    dann in den Punkt (j) im Schnittpunkte der Kreislinie (J) mit dem von der Kante (k-1) um '/2, des Umfanges entfernten Strahl übergeht und der Kreislinie (J) bis zur radialen Kante (1c-1) folgt, während der Aus- schnitt (M) in der rückwärtigen Deck- platte (0l) etwas grösser ist als .die Aus- schnitte (Ml) in den Einlagen (VI)
    . 12. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass alle die Tage und Monate betreffenden Aufschriften in einer Achse<I>(a, b,</I> und b, c) liegen, die auf den einzelnen .Scheiben mit den ver längerten Eingriffskanten der entspre chenden Zähne im Mittelpunkt (b) einen- Winkel (r) einschliesst, der dem Winkel entspricht, der von der Längs achse der Fensterchen (P, und P2)
    und der verlängerten Kante (k-1) des Aus sehnittes (Ml) eingeschlossen wird. 13. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einer der Jahre, die einer eben in die Fensterehen (P, und P2) für den Monat und Tag in der Platte (0) eingestellten Achse (a, b, e) entsprechen, in Senkrechten zu dieser Achse liegen,
    ebenso wie die Angaben "Vormittag" und "Nachmittag" der Scheibe (V). 14. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Platte (0) :
    des Kalenders mit einem Ziffern blau versehen ist, wobei die Wellen der Zeiger durch den Hohlzapfen (U) des Kalenders hindurchgehen und das an der Rückwand (0,) des Kalenders an geordnete Uhrwerk (Q) eine Vorrichtung besitzt, die immer um 12 Uhr mittags und um 24 Uhr Mitternacht den Kalen der verstellt. 15.
    Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrichtung aus einem um den Zapfen (B) drehbaren flachen Hebel (Y) besteht, der durch eine flache Feder (R,) in Richtung zur Seitenkante (k-1) des Ausschnittes (M) gedrückt wird und am Ende mit einer Feder (Z) versehen ist, ,deren En-de zu einem Haken umgebogen isst, der auf :
    den Zähnen der Scheiben (I bis V) senkrecht zu ihrer Ebene liegt und mit diesen Zähnen im Ausschnitt (M) in Eingriff steht, wobei sich dieser Hebel durch den Zapfen (S) gegen die auf der Welle des kleinen Uhrzeigers fest aufgesetzte Spi- raInocke (X) abstützt, deren Form und Lage so gewählt sind, da.ss sie bei ihrer Bewegung den Hebel (Y) in Richtung von der Mitte ständig wegdrückt, bis bei jeder 12.
    Stunde die spiralförmige Abdrückkante der Nocke den Zapfen (S) verlässt und der Hebel durch die Feder (R1) in Richtung zur Kante<B>(k-1)</B> des Ausschnittes (37) rasch weggedriiclct wird, wobei der Hebel durch diese Be wegung mittels des Hakens (Z) sprung haft das Datum ändert, resp. die Scheibe (V) aus der Lage "Vormittag" in "Nach mittag" verstellt.
    <B>16.</B> Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeieluiet;, dass, um eine zu rasche Bewegung des Hebels (F) ztt vermeiden, die Kante (i#) der Nocke, auf welcher der Zapfen (S) beim Verstellen gleitet, ihrer Form naeh von der vom -Mittel- punkte (Ti) beschriebenen Kreislinie<I>(x)</I> etwas abweicht.
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