CH196383A - Ewiger Kalender. - Google Patents
Ewiger Kalender.Info
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Description
Ewiger Kalender. Die Erfindung bezieht sich auf einen mit einer Uhr kombinierten ewigen Kalender mit durch das Uhrwerk selbsttätig erfolgen der Einstellung des Datums.
Die Erfindung besteht in einem System drehbarer gleichachsiger Scheiben,,die durch starre Einlagen distanziert sind. Die Schei ben befinden sich hinter einer mit Fenster- chen versehenen Platte und besitzen Auf schriften, die den einzelnen Teilen des Infor- inationsdatums entsprechen, nämlich Monats tag und -Name, Wochentag und die Einer stelle der Jahreszahl.
Auch haben Seheiben I'ensterehen zum Ablesen der Aufschriften und besitzen ferner an den Rändern profi lierte Zähne und Zwischenräume von unglei cher Höhe und Tiefe, die sich, gegenseitig teilweise überdecken..
Weiterhin ist die Erfindung _ charäkteri,siert ,dur oh ein um 12h und 214h bewegtes Schaltwerkzeug, das zum Beispiel als hakenförmig ,gebogener Draht an einem Schwinghebel ausgebildet sein kann, welches auf festen: profilierten Kanten der nichtdrehbaren Einlagen gleitet.
Hiebei greift es nach den überdeckenden Zähnen in ,die gerade nicht verdeckten Kan ten der Zähne der Scheiben, ein und dreht bei seiner Schaltbawegung jeweils eine, mehrere oder alle Scheiben soweit, dass in den Fensterchen der vordern Kalenderplatte das augenbliokliche Datum aus,den ,
einzelnen. Scheibenaufschräften richtig zusammenge setzt erscheint.
Der ewige Kalender nach der Erfindung ist so eingerichtet, dass er praktisch für beliebig lange Zeiträume mit Rücksicht auf die Schaltjahre, und .die verschiedenen Mo natslängen stets automatisch das richtige Datum angibt (ohne dass die Scheiben oder andere Konstruktionsteile verstellt oder aus- gewecbselt werden müssten).
In der nachfolgenden, Beschreibung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für das heute allgemein anerkannte und benützte Kalendersystem erläutert, doch muss aus drücklich bemerkt werden, dass die Erfin dung auch bei jedem andern zukünftig ein zuführenden Kalendersystem anwendbar ist,
zu welchem Zwecke bei sonstiger Beibehal tung der Erfinduiigsinerl@.male nur die An gabeelemente eine Änderung zu erfahren hätten.
Auf der Zeichnung ist. ein Ausführungs- beispiel der Erfindung schematisch dar gestellt.
In Fig. 1 bis 1 sind die mit den betref fenden Angaben versehenen sechs Scheiben in Ansicht von vorne veranschaulicht.
Und zwar zeigt: Fig. 1 die Scheibe I mit den Namen der Tage der Woche, Fig. 2 die Scheibe II mit Monatsnamen.
Fig. .3, die Scheib-ei III mit den Tages zahlen des Monats, Fig. 4 die Scheibe IV mit den Einern der Jahreszahl, Fig. 5 -die Scheibe V mit den Bezeich nungen "Vormittag" und "Nachmittag"' , Fig. 6 ist eine Ansicht auf eine der zwi schen die Anga-bescheiben eingesetzten ring förmigen Einlagescheiben VI;
Fig. 7 ist eine Vorderansicht des durch ein Uhrwerk angetriebenen automatischen Kalenders, Fig. 8 eine .Seitenansicht zu Fig. 7 mit teilweisem Schnitt, Fig. 9 eine Ansieht des Kalenders von rückwärts, bei entferntem Uhrwerk, Fig. 10 eine Hakenfeder. die die Zähne der Scheiben erfasst, in Ansicht und Grund riss.
Der automatische Kalender besteht aus dem hintern Deckel 0,, der mit dem später näher beschriebenen Ausschnitt 3I und der Öffnung P., für die Bezeichnung "@'ormit- tag" und "Nachmittag" versehen ist und das Uhrwerk Q trägt. aus den fünf Scheiben I, TI, <B>IM</B> IV, V und aus dem vordern Deckel 0, der drei Öffnungen besitzt:
Die Öffnung P, für die Zahl .des Tages und den Namen des Monats, P, für den Namen des Tages und P., für die Einer der Jahre.
Die oben genannten Bestandteile liegen in der Reihenfolge 0, I, 1I, 11I, IV, V. 0, konzentrisch übereinander. Die Scheiben drehen sich lose um den festen gemeinsamen Zapfen L', der auch durch die Mittelpunkte der Plalle 0 und des Deckels 0,, hindurch- gcaht. Zwischen den Seheiben sind nichtdreh bare Einlagen nach Fig. 6 angeordnet,
die die F orin ganz flacher, das heisst dünner Iireisrine haben und verhindern, dass sich die Scheiben gegenseitig mitnehmen. Gehren Verdrehen sind sie durch Vorsprünge N, gesichert, die sich gegen die Kanten des Ausschnittes J1 im Deckel 0, abstützen. Sie haben genau profilierte Ausschnitte M,, über welche der Hallen Z gleitet.
Der Ausschnitt J1 im Deckel 0, braucht nur ein ungefähres Profil zu haben. Die Seheiben tragen Auf schriften bezw. Zahlen und besitcen Fenster ehen L, bis L,, durch welche die Aufschrif ten der untern Scheiben zu sehen sind.
Auf schriften und Fensterehen sind so angeord net, dass sieh bei ,jeder richtigen Stellung Fensterehen und Aufschriften der einzelnen 'zeheiben unter den drei Fensterehen der vor- dern Platte in der 'eise ergänzen, dass sich in ihnen dae betreffende volle Datum ein stellt. An den Rändern sind alle Scheiben mit; Zähnen von ungleicher Höhe versehen.
Die Höhe: der Zähne und Tiefe der Zwischen räume zwischen den Zähnen wird durch neun konzentrische Kreislinien _4, B, <I>C, D. E, F,</I> (t, <I>11, 1</I> bestimmt.
Zu einer Zahl oder einem Namen, die auf einer und derselben Scheibe stehen, gehört immer ein Zahn.
So trägt die Seheibe I (Firi. 1) die sieben Namen der Tage der -\Voelie, ist radial in 14 Teile geteilt, lesitzt am Umfang sieben Zähne und die Öffnungen L, für das Ablesen der Tages zahlen, Monatsnamen und Einer der Jahre;
die Scheibe 1I (Fig. 2) trägt 25 Monats namen, ist in. 25 Teile geteilt (zu je zwei, für den Monat 31ärz drei). besitzt 25 Umfa,ngs- zähno und Fensterehen L.; für die Tages zahlen bei jedem zweiten ,Namen desselben Monats (für den Monat März beim dritten Namen) ; heim ersten Namen ist die Seheibe voll und trägt die Tageszahl 1.
Ferner be sitzt sie Fensterehen L_ für die Einer der Jahre; ,die Scheibe III (Fig. 3) trägt 31 Tages zahlen, ist radial in 31 Teile geteilt, besitzt 31 Umfangszähne und Fensterehen L4 für die Einer der Jahre; die Scheibe IV (Fig. 4) trägt 25 Zahlen (Einer der Jahre), ist radial in 25 Teile geteilt, besitzt 25 Umfangszähne und keine Fensterehen. Die Zahlen gehen zweimal von Null bis 9 und hinter jeder Zahl eines Schaltjahres wiederholt sich die nachfol gende Zahl einmal;
die Scheibe V (Fig. 5) trägt auf der hintern, das heisst auf der dem Deckel X zu gekehrten Seite wechselweise acht Bezeich nungen "Vormittab" und "Nachmittag", ist radial in, acht Teile geteilt, besitzt acht. Um fangszähne und keine Fensterehen.
Die Form der Zähne und ihrer Zwischen räume sind durch die Schnittpunkte der be treffenden Kreislinien A, B, C, usw. und der betreffenden Strahlen 1, 2, 3 usw. be stimmt. Auf der Rückseite, das heisst auf der Sehre des Deckels<B>0,</B> bewegt .sich lose um den Zapfen U der flache Hebel Y, der mit einer flachen: Feder Z versehen ist (siehe auch Fig. 1.0), deren Ende um 90 derart umgebogen ist, dass es auf den Zähnen der Scheiben I bis V senkrecht zu ihrer Ebene liegt und in diese Zähne in den Ausschnitt ,v eingreift.
Der Kalender funktioniert in der folgen den Weise: Die Zähne und Zwischenräume der kon zentrischen Scheiben überdecken einander teilweise und haben verschiedene Höhen. Wird der Hebel Y .im Sinne des Uhrzeigers bewegt (was beim dargestellten Beispiel durch das Uhrwerk alle 12. Stunden automa; tisch geschieht), dann nimmt der Haken Z nur die höchsten Zähne jeder Kombination der Scheiben mit und dreht somit nur jene Scheiben, .die diesen Zähnen entsprechen. Die übrigen Scheiben bleiben in Ruhe.
Der Haken Z nimmt die Zähne immer nur bis zur Kante k-1 des Ausschnittes 1M mit, wo er stehen, bleibt, so dass sich in jeder Ruhe lage die Eingriffskante eines Zahnes jeder Scheibe mit -dieser Kante l-1 deckt.
Der Ausschnitt M ist folgendermassen ausgebildet: Der Ausschnitt ist etwas länger als 1/7 des Umfanges der Kreislinie B, damit der Haken Z bei jeder Bewegung den Zahn der Scheibe I noch erfassen kann und,die Innen kante des engen Teils des Ausschnittes 111 vom Punkt f bis zum Punkt g wird durch die Kreislinie B gebildet. Der Punkt g ist der Schnittpunkt der Kreislinie B und des Strahles.
der von der obern Kante k-1 um 2/=. oder etwas weniger des Umfanges der Kreislinie B konzentrisehen Kreislinie ent fernt ist.
Vom Punkte g führt die gante zum Punkte h, das heisst zum Schnittpunkt der Kreislinie D mit dem .Strahl, der von der gante k-l um 2/31 des Umfanges der konzen- trischen Kreislinie entfernt ist.
Vom Punkte 16 führt die gante zum Punkte j, das heisst zum Schnittpunkte der Kreislinie J mit dem Strahl, der von der gante k-1 um 1/2zi oder etwas mehr des Umfanges der konzentrischen Kreislinie entfernt ist. Dann, folgt,die gante der Kreislinie J bis zur radialen Kante k-l.
Bei den Schwingbewegungen des Hebels Y wechseln die Schwingungen, die das Da tum (um Mitternacht) ändern, mit den Schwingungen, -die nur "Vormittag" in "Nachmittag" (mittags) ändern, denn die Scheibe Y ist so ausgebildet, dass an ihrem Umfang die tiefen und seichten Einschnitte wechseln. Durch den tiefen Einschnitt sinkt der Haken Z auf die Zähne der übrigen Scheiben und ändert,da.s Datum, durch den seichten Einschnitt bleibt der Haken gehoben und ändert,das Datum nicht.
Das Einstellen und Auswechseln der ein zelnen Angaben geschieht in folgender Weise (vorausgesetzt, dass bei der :Scheibe V der tiefe Einschnitt eingestellt ist) 1. Normale Veränderungen der Daten des Kalenders während eines Monats.
Diese normale Veränderung gilt für alle Tage zwischen dem 4. und- 2-8. jedes Monats; dabei sind bei der Scheibe III nur die durch die Kreislinie D und E begrenzten Zähne in Eingriff, das heisst von Zahn Nr. 2$ bis Nr.
4 im Sinne des Uhrzeigers. Bewegt sich der Haken Z von <I>f</I> nach<B>1</B><I>--1,</I> darin gleitet er zunächst auf der Kants f, g, da er durch seine Elastizität gegen diese Kante ständig gedrückt wird und nimmt zuerst die Zähne der Scheiben V und I mit. Die Zälirre der übrigen Scheiben kann er noch nicht mit nehmen, da sie in radialer Richtung nie driger als der feste Teil f, g und deshalb durch diesen Teil verdeckt sind.
Hinter dein Punkt g geht der Haken Z auf den Zahn der Scheibe II über, ,dessen obere Kante auch in der Kreislinie B lie(yt. Der Haken kann diesen Zahn nicht mitnehmen, weil die Eingriffs kante dieses Zahnes von k.-1 um zwei Zähne, das heisst um 2/25 des LTmfa.nges entfernt ist., und die obere Eingriffsecke des Zahnes des halb noch hinter dem Punkt g verdeckt ist.
Der Haken Z gleitet also auf der Höhen kante des Zahnes der Scheibe 1I und rutscht, indem er durch die eigene Elastizität gegen den Umfang der Scheibe III gedrückt wird, an ihrer schiefen Kante ab.
Bei der weiteren Bewegung fährt er auf den Zahn dieser Scheibe III auf, nimmt sie mit und drückt alle drei Zähne. das heisst die Zähne der Scheiben 1 und V. die er bisher stü.ndig mit g o enommen hat, und den Zahn der Scheibe III unter die Kante k-l,
so dass sich die EinbTiffskanten dieser drei Zähne mit der Kante<I>1c-1</I> decken. Da dem Zahn der Scheibe I der Name des Tages und dem Zahn der Scheibe III die Zahl des Tages entspricht, wurde dadurch das Datum innerhalb des Mo nats ausgewechselt. Der Name des Monats ist geblieben, da der Zahn der Scheibe II nicht. bewegt wurde. 2. Änderung der Monate: Nach dem 28. resp. 29., 30. oder 31.
Tage wird der betreffende Monat geändert und in .den Fensterehen der Platte O erscheint der Name des nächsten Monats, gegebenenfalls auch -die Zahl des nächsten Jahres. Dieser Änderungen gibt es zwölf für das Jahr und sie können in vier Kategorien gemäss der Länge der Monate geteilt werden.
er) Funktion des Kalenders für einen Mo nat mit 31 Tagen (z. B. Januar): Am<B>28.</B> Januar ist, bei der Seheibe III der Zahn Nr. 29. der dem 29. Tage ent- sprieht. für den nächsten Eingriff vorberei tet. Der Zahn NTr. 341 ist aber höher als Nr. 29 und ragt deshalb über die Kante g, h. heraus, so dass bei dem nächsten Eingriff der Haken Z diesen Zahn erfassen und zwei Zähne der Scheibe III mitnehmen würde.
Dies gesclrielit jedoelr niclrt, weil dieser Zahn <B>111 29</B> durch den Zahn Nr. 3 der Scheibe II überdeckt wird, die bis zum 31. Tage in Ruhe bleibt. Unter dem. Zahn<B>111 29</B> befindet sich der Zahn I12 in Eingriff, der jedoch von dem Haken Z nicht erfasst wird. weil der Zwischenraum hinter dem Zahn 11I2:) nicht genug tief ist.
Am 29. Januar ist- der Zahn<B>111 30</B> für den Eingriff bereit. Der nächste höhere Zahn. das heisst<B>11131</B> wird wieder durch den Zahn<B>11 3</B> verdeckt.
Am 34). Januar kommt der Zahn 111<B>31</B> in Eingriff. Der Zahn 111<B>1</B> ist noch immer durch den Zahn 11<B>3</B> verdeckt.
Am 31. Januar kommt der dem 1. Fe bruar errtspreclrende Zahn III 1 in Eingriff, tvobei der Zahn 1112 wieder noch durch den Zahn 11<B>3</B> verdeckt ist. Da jedoch der Zwi schenraum hinter dem Zahn 111<B>1</B> bis zu der Kreislinie I reicht. sinkt der Haken Z bis zir dem Zahn 11 2, der jetzt abgedeckt (das heisst nicht verdeckt) .ist. Dadurch nimmt der Haken Z bei seiner Be-,vegling die Schei ben 1I und III mit und es erfolgt die Verän derung auf den 1. Februar.
Jetzt ist jedoch neben III2 der grosse Zahn 11<B>3</B> für den Eingriff bereit. Bei der Veränderung auf den 2. Februar wird dieser Zahn ebenfalls mitgenommen. so dass in den betreffenden Fensterehen die zweite Aufschrift "Februar" der Seheibe II (mit Fensterehen) erscheint, die jetzt schon bis ziim Ende des Februar stehen bleibt, weil dadurch der nächste Zahn <B>11</B> 4 in die Eingriffslage gelangte. der wieder niedriger als der Zwischenraum der nächsten Zähne der Scheibe III ist. Vom 2.
Februar beginnend sind die Zähne der Scheibe III wieder kurz, so da.ss der Haken- Z immer nur einen Zahn mitnehmen kann, trotzdem beim Monat Februar auf der Scheibe 1I ein grosser, die Kante g, h verdeckender Zahn fehlt, weil der zweite Zahn der Scheibe III hinter der Kante h, j verdeckt ist.
b) Für einen Monat mit 28 Tagen; z. B. den Februareines normalen Jahres: Am 2;8. Februar ist der Zahn 111<B>29</B> eingriffsbereit, der nächste Zahn 111<B>30</B> ist jedoch höher und überragt die Kante g-h, so dass der Haken Z bei der weiteren Bewe gung diesen Zahn erfasst und .die Scheibe III um zwei Zähne dreht,
so dass sich dem zufolge in dem betreffenden Fensterchen gleich der 30. Februar zeigen würde. Da ,jedoch der Zwischenraum 111<B>3,0</B> bis 111<B>31</B> zur Kreislinie h reicht, und der Zahn 11 4 zur Kreislinie E, erfasst der Haken Z nach dem Abgleiten in den Zwischenraum 111<B>30</B> bis 111<B>3</B> 1 auch den Zahn 114 und verdreht die Scheibe II um einen Teil, wodurch im Fensterchen die volle Aufschrift der Scheibe II "l. März" erscheint;
.die Scheibe III ist dabei durch II verdeckt.
Am 1. März ragt über die Kante g-h der Zahn 111<B>1</B> heraus, der von dem Haken Z erfasst wird, so dass III wieder um zwei Teile verdreht wird, wodurch unter das betreffende Fensterchen in der Platte 0 die Zahl des ersten Tages gelangt.
Zugleich wird abar ,der Zahn 11<B>5</B> mitgenommen und da,- durch ist unter .das betreffende Fenster das Datum "2. März" eingestellt, das wieder die Scheibe III verdeckt.
Am 2.. März wird :der Zahn 111<B>3</B> ein gestellt, der zwar nicht höher ist als die Kante g-dz, jedoch hinter der Ecke h ein wenig hervorgezogen ist, weil der Zahn 111<B>1,</B> durch weldhen die .Scheibe auf -das vorher gehende Datum eingestellt worden ist, oben eine Nase besitzt, gegen die sich der Haken Z abgestützt hat, so dass die Scheibe III um etwas mehr als um '/31 des Umfanges vor geschoben und dadurch d er Zahn 111<B>3</B> hinter der Ecke h etwas hervorgezogen wurde.
Der Haken Z hat sich gegen die Nase des Zahnes 111<B>1</B> abgestützt, weil er unter diesen nicht herabrutschen konnte und zwar wurde er durch .die nichtgenügende Tiefe des Zwi- schenraumes 11<B>5</B> bis 11<B>6</B> daran gehindert.
Der Haken Z erfasst nämlich jetzt bei seiner Bewegung die Zähne 111<B>3</B> und<B>11 6,</B> dadurch erscheint auf der Scheibe III die Tageszahl 3. und auf der Scheibe II das Wort "Mäxz" in dem Fensterchen für die Tageszahlen. Bei allen .diesen Veränderungen haben sich selbstverständlich auch die Sehei- ben I und V mitgedreht.
Die nächsten Datumveränderungen sind schon normal wie bei Punkt 1.
c) Für den Monat Februar mit 29 Tagen, das heisst in einem Schaltjahr: Hier wird der Einfluss der dritten Scheibe, das heisst der Scheibe für die Einer der Jahre IV geltend gemacht. Sie enthält 20 Jahre, das heisst zweimal die Zahlen von 0 bis 9.
Jedes vierte Jahr ist ein Schaltjahr und @da 2,0 durch vier teilbar ist, entstehen nach 20 Jahren, das h esst einer Umdrehung der Scheibe IV dieselben Verhältnisse. Des halb ist :die Funktion der Scheibe IV .gemäss den bisher geltenden Regeln des Kalenders zeitlich uneingeschränkt. Die Scheibe IV kann nur in dem Falle versagen, wo ein Jahr des Jahrhunderts (z.
B. 1900) durch 4 teilbar, aber durch 400 nicht teilbar ist, so dass .es kein ,Schaltjahr ist. Dann muss das Datum von Hand aus vom ?8. Februar auf den 1. März über den 29. Februar gestellt werden.
Die Scheibe IV besitzt für jede fünfte Zahl einen grösseren Zahn, ,der demjenigen der Scheibe II ähnlich, jedoch um einen Kreisring niedriger ist, also nur bis zur Kreislinie C reicht.
Die Änderung erfolgt in folgender Weise: Am 2,8. Februar ist .der Zahn 111 29 für den Eingriff bereit. Der nächste die Kante g-h überragende höhere Zahn 111<B>30</B> wird durch den höheren Zahn der Scheibe IZT überdeckt; dadurch erfasst der Haken Z nur den Zahn 111<B>29</B> und stellt den 29. Fe bruar ein. Nun ragt über -den Zahn der Scheibe IV,der Zahn III 31.
Bei der folgen den Datumänderung erfasst Z somit den Zahn 111 ,31, so dass er wieder die Scheibe III um zwei Teile verdreht, wodurch .die
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Zahl <SEP> .des <SEP> 31. <SEP> Tages <SEP> erscheint. <SEP> Da. <SEP> der <SEP> Z -i schenraum <SEP> 111<B>31</B> <SEP> bis <SEP> 111<B>1</B> <SEP> genügend <SEP> tief
<tb> ist, <SEP> nimmt <SEP> Z <SEP> auch <SEP> den <SEP> Zahn <SEP> 11 <SEP> <B>1</B> <SEP> mit, <SEP> wo durch <SEP> das <SEP> Datum <SEP> "März" <SEP> eingestellt <SEP> wird,
<tb> da.s <SEP> die <SEP> Scheibe <SEP> III <SEP> verdeckt.
<SEP> -Nun <SEP> überragt
<tb> der <SEP> Zahn <SEP> der <SEP> Scheibe <SEP> IV <SEP> den <SEP> Zahn <SEP> <B>111 <SEP> 2.</B>
<tb> der <SEP> bei <SEP> der <SEP> nächsten <SEP> Datumänderung <SEP> gleich zeitig <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Zahn <SEP> 11 <SEP> <B>5</B> <SEP> mitgenomineit
<tb> wird. <SEP> Auf <SEP> .der <SEP> Scheibe <SEP> III <SEP> erscheint <SEP> dadurch
<tb> die <SEP> Zahl <SEP> 2, <SEP> auf <SEP> .der <SEP> Scheibe <SEP> II <SEP> das <SEP> Deit.um
<tb> "?. <SEP> März".
<tb>
Bei <SEP> der <SEP> nächsten <SEP> Datun <SEP> iverschiebung
<tb> wird <SEP> nur <SEP> noch <SEP> der <SEP> Zahn <SEP> III <SEP> 3 <SEP> erfasst. <SEP> denn
<tb> der <SEP> Zahn <SEP> 4 <SEP> ist <SEP> niedrig <SEP> und <SEP> wird <SEP> deshalb
<tb> schon <SEP> verdeckt. <SEP> Gleichzeitig <SEP> wird <SEP> der <SEP> Zaliti
<tb> 11 <SEP> <B>6</B> <SEP> bewegt., <SEP> wodurch <SEP> das <SEP> Dattun <SEP> "i,). <SEP> März zustande <SEP> kommt. <SEP> Die <SEP> nächsten <SEP> Datumt-erän derungen <SEP> sind <SEP> normal <SEP> wie <SEP> bei <SEP> Ptinkt <SEP> 1.
<tb>
d) <SEP> Für <SEP> einen <SEP> Monat <SEP> mit <SEP> 30 <SEP> Taben <SEP> (z. <SEP> I1.
<tb> April)
<tb> In <SEP> diesem <SEP> Falle <SEP> ist <SEP> ein <SEP> kurzer <SEP> Zahn <SEP> der
<tb> Scheibe <SEP> II, <SEP> welcher <SEP> einem <SEP> Monat <SEP> voll <SEP> 30
<tb> Tagen <SEP> entspricht <SEP> und <SEP> die <SEP> Veränderung <SEP> be wirkt, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> der <SEP> Zahn <SEP> 119 <SEP> für <SEP> die <SEP> Verän derung <SEP> von <SEP> April <SEP> auf <SEP> Mai, <SEP> um <SEP> einen <SEP> Kreis ring <SEP> höher <SEP> als <SEP> der <SEP> gleiche <SEP> Zahn <SEP> für <SEP> einen
<tb> Tgonat <SEP> von <SEP> 31 <SEP> Tagen. <SEP> Er <SEP> ragt <SEP> deshalb <SEP> schon
<tb> in <SEP> dem <SEP> Zwischenraum <SEP> 111 <SEP> <B>31</B> <SEP> bis <SEP> <B>111 <SEP> 1</B> <SEP> her vor, <SEP> der <SEP> der <SEP> Zahl <SEP> des <SEP> 31.
<SEP> Tages <SEP> ent.sprielit.
<tb> Bei <SEP> .der <SEP> Bewegung <SEP> des <SEP> Hakens <SEP> Z <SEP> dreht <SEP> sich
<tb> zwar <SEP> die <SEP> .Scheibe <SEP> III <SEP> normal <SEP> auf <SEP> tlas <SEP> Datüni
<tb> 31, <SEP> nimmt <SEP> aber <SEP> den <SEP> Zahn <SEP> <B>119</B> <SEP> finit, <SEP> wodurch
<tb> die <SEP> Scheibe <SEP> von <SEP> .dem <SEP> Datum <SEP> "1. <SEP> Mai" <SEP> ver deckt <SEP> wird. <SEP> Der <SEP> Zahn <SEP> 11 <SEP> <B>11),</B> <SEP> der <SEP> vorher <SEP> die
<tb> von <SEP> <I>1@-l.</I> <SEP> um <SEP> <B>-"</B>/" <SEP> entfernten <SEP> htil:
eren <SEP> Ztiline
<tb> der <SEP> Scheibe <SEP> III <SEP> verdeckt <SEP> hat, <SEP> hat <SEP> sich <SEP> jetzt
<tb> um <SEP> 1/25 <SEP> weiter <SEP> bewegt., <SEP> wodurch <SEP> der <SEP> Zahn
<tb> 1112 <SEP> abgedeckt <SEP> ist. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> nächsten <SEP> Än derung <SEP> nimmt <SEP> Z <SEP> den <SEP> Zahn <SEP> III <SEP> ? <SEP> mit, <SEP> "vo dureh <SEP> er <SEP> die <SEP> Zahl <SEP> des <SEP> Tages <SEP> \? <SEP> einstellt <SEP> und
<tb> den <SEP> Zahn <SEP> 11<B>10,</B> <SEP> mittels <SEP> welchem <SEP> er <SEP> unter
<tb> das <SEP> zugehörige <SEP> Fensterehen <SEP> in <SEP> dei' <SEP> Platte <SEP> U
<tb> den <SEP> andern <SEP> -Namen <SEP> "Mai" <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Fenster chen, <SEP> durch <SEP> -elches <SEP> die <SEP> Zahl <SEP> ? <SEP> zu <SEP> sehen <SEP> ist.
<tb> vorschiebt.
<tb>
Die <SEP> nächsten <SEP> Datum < inderun-en <SEP> sind <SEP> nor mal <SEP> (wie <SEP> bei <SEP> Punkt <SEP> 1).
<tb>
3. <SEP> Jahresändeiaingen:
EMI0006.0002
n) <SEP> -Normales <SEP> Jahr.
<tb>
A111 <SEP> .'il. <SEP> I)ezelnl>er <SEP> sind <SEP> auf <SEP> der <SEP> Scheibe
<tb> <B>111</B> <SEP> und <SEP> auf <SEP> der <SEP> Scheibe <SEP> 1T <SEP> die <SEP> tiefsten
<tb> Z@visclienriunie <SEP> <B>111</B><I>2</I> <SEP> bi= <SEP> <B>111 <SEP> 1</B> <SEP> und <SEP> <B>111</B> <SEP> bis
<tb> <B>11 <SEP> 25</B> <SEP> eingc:sta@llt. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> Änderung <SEP> vom <SEP> 31.
<tb> D@zem!ier <SEP> auf <SEP> den <SEP> 1. <SEP> Januar <SEP> sinkt <SEP> Z <SEP> bis
<tb> auf <SEP> die <SEP> Zähne <SEP> der <SEP> Sclieil@c <SEP> für <SEP> die <SEP> Einer <SEP> der
<tb> Jahre <SEP> M' <SEP> und <SEP> führt <SEP> eine <SEP> @e@:-egung <SEP> um
<tb> eilten <SEP> Teil <SEP> auf <SEP> das <SEP> weitere <SEP> Jalir <SEP> aus.
<tb>
l.) <SEP> Scllaltialir.
<tb>
Bei <SEP> einem <SEP> Schaltjahr <SEP> sind <SEP> die <SEP> grossen
<tb> <I>z</I> <SEP> 'Mine <SEP> der <SEP> Seheibe <SEP> IV <SEP> über <SEP> die <SEP> Kante <SEP> y-)i
<tb> eingestellt. <SEP> Damit <SEP> diese <SEP> Z < i.iliie <SEP> ausser <SEP> Ein griff, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> unter <SEP> die <SEP> Kante <SEP> <B>k-1</B> <SEP> gelan gen, <SEP> mul3 <SEP> die <SEP> @'eründerung <SEP> des <SEP> Jahres <SEP> auf
<tb> zweimal <SEP> erfolgen. <SEP> Der <SEP> Haken <SEP> Z <SEP> erfasst <SEP> <B>111</B>
<tb> den <SEP> Z@@#ischemiiumcn <SEP> 1I11 <SEP> bis <SEP> III <SEP> ? <SEP> und
<tb> 11 <SEP> <B>1</B> <SEP> bis <SEP> IT <SEP> ?5, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> bei <SEP> der <SEP> Änderung
<tb> auf <SEP> den <SEP> 1.
<SEP> Januar <SEP> den <SEP> niedrigen <SEP> Zahn <SEP> der
<tb> Scheibe <SEP> IV <SEP> und <SEP> bei <SEP> der <SEP> Änderung <SEP> auf <SEP> den
<tb> ?. <SEP> Januar <SEP> den <SEP> hohen <SEP> Zahn <SEP> derselben <SEP> Scheibe.
<tb> Die <SEP> Scheibe <SEP> IV <SEP> llesitzt <SEP> deshalb <SEP> die <SEP> dem
<tb> Schaltjahr <SEP> folgende <SEP> Jahreszahl <SEP> zweimal.
<tb> Dann <SEP> tritt <SEP> wieder <SEP> der <SEP> normale <SEP> Zustand <SEP> ein.
<tb>
Damit <SEP> die <SEP> Aufsehriften <SEP> der <SEP> Scheiben
<tb> @,'enau <SEP> in <SEP> den <SEP> Fensterclien <SEP> der <SEP> Platte <SEP> 0
<tb> erscheinen <SEP> und <SEP> die <SEP> gegenseitige <SEP> Ergänzung
<tb> eine <SEP> gefällige <SEP> sei, <SEP> müssen <SEP> die <SEP> Aufschriften
<tb> in <SEP> einer <SEP> ganz <SEP> lresi.iinniten <SEP> Lage <SEP> angeordnet
<tb> sein.
<tb>
Die <SEP> L,iingsaclise <SEP> der <SEP> ( <SEP> )ffintugen <SEP> P1 <SEP> und <SEP> P_
<tb> bildet <SEP> die <SEP> Ca <SEP> eratle <SEP> <I>a, <SEP> b,</I> <SEP> c. <SEP> Die <SEP> Verlä <SEP> ngerting
<tb> der <SEP> Kaiit.e <SEP> <I>1,'-l</I> <SEP> liis <SEP> zum <SEP> Punkt <SEP> <I>h,</I> <SEP> der <SEP> nicht
<tb> im <SEP> 3litts@lpunld <SEP> dei' <SEP> Scli.eibe <SEP> liegen <SEP> muss,
<tb> schliesst <SEP> finit <SEP> der <SEP> Geraden <SEP> <B>(i</B>, <SEP> b. <SEP> c <SEP> eiiieti
<tb> Winkel <SEP> r <SEP> ein. <SEP> Deshalb <SEP> müssen <SEP> alle <SEP> die <SEP> Tage
<tb> und <SEP> Honate <SEP> betreffenden <SEP> Aufsehriften <SEP> in <SEP> den
<tb> Achsen <SEP> <I>er. <SEP> h,</I> <SEP> resp. <SEP> <I>L, <SEP> e,</I> <SEP> liegen.
<SEP> die <SEP> auf <SEP> den
<tb> einzelnen <SEP> Seheiben <SEP> finit <SEP> den <SEP> verlängerten <SEP> Ein griffskanten <SEP> der <SEP> betreffenden <SEP> Zähne <SEP> im
<tb> Punkt <SEP> b <SEP> einen <SEP> Winkel <SEP> )- <SEP> ein: <SEP> cliliessen. <SEP> Die
<tb> Einer <SEP> der <SEP> Jahre, <SEP> die <SEP> zu <SEP> einer <SEP> bestimmten.
<tb> eben <SEP> in <SEP> das <SEP> Fensterehen <SEP> für <SEP> die <SEP> Monate <SEP> und
<tb> Tage <SEP> der <SEP> Platte <SEP> <I>l)</I> <SEP> eingestellten <SEP> Achsen <SEP> <I>a, <SEP> b, <SEP> c</I>
<tb> gehören. <SEP> liegen <SEP> auf <SEP> Senkrechten <SEP> zu <SEP> dieser
<tb> Geraden <SEP> <I>a. <SEP> b,</I> <SEP> c. <SEP> ebenso <SEP> die <SEP> Pezeielinun(ren
<tb> ,.@@Ol'Illlttag" <SEP> und <SEP> "-Nachnüttag\' <SEP> (der <SEP> Winkel
<tb> i1- <SEP> ein <SEP> rechter).
Der beschriebene Kalender kann leicht mit Vorteil als Ziffernblatt einer Uhr (Fig. 7, S, 9) verwendet werden. In :diesem Falle gehen durch die Hohlwelle U des Kalenders die Wellen der Zeiger hindurch und auf der vordern Platte 0 ist das Ziffernblatt auf bezeichnet. Das Uhrwerk Q kann ein nor males sein, muss nur eine Vorrichtung ent- baIten, .durch welche immer, z.
B. um 12 Uhr mittags und um 12 Uhr Mitternacht, der Kalender verschoben wird. Ein Beispiel einer solchen Vorrichtung ist in Fig. b und 9 ersichtlich. Der Hebel Y ist um den Zapfen R drehbar, wird durch die Feder R1 in Richtung zur Kante lc-l gedrückt und besitzt am Ende die Feder Z mit einem EIaken. Der Hebel stützt sieb mittels des Zapfens S' gegen die Spirale X ab, die auf die Welle des kleinen Zeigers fest aufgesetzt ist und sich somit in zwölf Stunden einmal vollständig umdreht.
Dabei hebt sie den Hebel Y in Richtung zum Punkte f ; um 12 Uhr endet die .Spirale unter dem Zapfen S und bewegt sich, .da sie von der Feder R1 gedrückt wird, rasch (sprunghaft) in Rich tung<I>zu</I> 7c-1 und ändert das Datum resp. dreht die Scheibe V von "Vormittag" auf "Nachmittag". Eine allzu rasche Bewegung des Hebels wird durch .die Kante v der Spirale vermieden, entlang welcher der Zapfen AS\ gleitet,
denn diese Kante weicht v an der Kreislinie x, deren Mittelpunkt sich im Zapfen R befindet, etwas ab.
Das Datum kann auch von Hand aus eingestellt werden., wenn die Uhr etwa von selbst oder durch Vergessen des Aufziehens längere Zeit stehen bleiben sollte, und zwar in der Weise, dass man mittels eines spitzen Gegenstandes, und .dergl. die Scheiben .direkt in den Fensterchen verschiebt. Nach dem Einstellen des richtigen Datums von Hand aus und Aufziehen der Uhr arbeitet der beschriebene Kalender wieder vollkommen selbstständig und verl.ä.sslich weiter.
Wie beschrieben, kann er praktisch für unendliche Zeit verlä.sslich ohne die geringste Notwendigkeit einer Korrektur funktionie ren, bis zu der schon angeführten, in der Kalenderänderung nicht vorgesehenen, durch 4, nicht aber durch 40,0 teilbaren Zahl des Jahrhunderts., für welche die Zahnformen geändert werden müssten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ewiger Kalender in Kombination mit einer Uhr, mit durch das Uhrwerk selbst tätig erfolgender Einstellung des Datums, dadurch gekennzeichnet, dass sich hinter einer mit Fensterehen (P,-P") versehenen Platte (0) ein Systemdrehbarer, gleich achsiger und durch nicht drehbare Einlagen (VI) voneinander getrennter Scheiben (I bis V) mit Aufschriften, die den einzelnen Teilen des ganzen Informationsdatums ent sprechen, nämlich Monatstag und -Name, Wochentag und Einerstelle der Jahres zahl,befindet, welche Scheiben Fenaterchen (L,-L") zum Ablesen der Aufschriften und an den Rändern profilierte Zähne und Zwi schenräume (1, 2, 3 usw.) von ungleicher Höhe bezw. Tiefe besitzen, die sich gegen seitig teilweiss überdecken, so dass das Schaltwerkzeug (Z) auf .den festen profi lierten Kanten<I>(f, k, l)</I> der starren Einlagen (VI) gleitet,nach den überdeckenden Zähnen in die gerade nicht verdeckten Kanten der herausragenden Zähne eingreift und bei seinem stets um 1211 und um 2411 erfolgenden Hub eine, mehrere oder alle Scheiben (I bis V) in eine Lage dreht, in welcher sich auf der vordern Seite des. Systems in .den Fensterehen, (PI-P,) der Platte (0) .die betreffenden Aufschriften der Scheiben (I bis V) automatisch zu dem richtigen Infor mationsdatum des nächsten Zeitintervalles zusammensetzen, wobei das.Ganze -derart eingerichtet ist, dass dieses für eine praktisch unbegrenzte (das heisst ewige) Zeit mit Rücksicht auf die verschiedenen Monats längen und die Schaltjahre zutrifft. UNTERANSPRÜCHE:1. Ewiger Kalender nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalt werkzeug (Z) nur diejenigen Scheiben dreht, deren Zähne bei der jeweiligen Ziombina.tion unverdeckt geblieben sind, während die übrigen Scheiben in Ruhe bleiben, wobei das Schaltwerkzeug (Z) die erfassten Zähne bis zur Seitenkante (Ic-l) des in den Einlagen (VI) durch die profilierte Kante<I>(f,</I> k-1) gebil deten Ausschnittes (i111) mitnimmt, so dass sich in jeder Ruhelage die Ein griffskante eines Zahnes einer ,jeden Scheibe mit dieser Seitenkante (L--1) deckt. 2. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Verstellen aller an- geführten Teile des Informationsdatums gleichzeitig durch das: Ausschwingen eines einzigen, von einem Uhrwerk bet ä- tigten Hebels geschieht.ä. Ewiger Kalender nach Patentansprueli und Unteransprüchen 1 bis ?, dadurch gekennzeichnet, .da.ss. das Informat.ions- datum durch die Angabe "Vormittag" und "Nachmittag" ergänzt wird,die automatisch mittags und um Mitter- naclit durch die Schwingbewegung (les Betätigungshebels für das Informations datum verstellt wird. d.Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 für das gregorianische Kalendersystem, dadurch gekennzeichnet, .dass er aus fünf konzen trischen Scheiben (I bis Z') bestellt, die auf einem Zapfen (TI) in vorbestimmter Reihenfolge (I, II. III, IV, V), ge rechnet von der vordern Platte (0) lose drehbar gelagert sind,wobei die Höhe der Zähne und die Tiefe der Zwi schenräume der einzelnen Scheiben durch die Schnittpunkte von neun konzentri schen Kreislinien (A, B, <I>C, D, E,</I> h', <I>G.</I> <I>H, I)</I> mit, zu den Aufschriften gehörigen radialen Strahlen, bestimmt. sind, die den Umfang der betreffenden Scheibe so teilen, dass jeder auf der betreffenden Scheibe aufgedruckten Angabe ininier ein Zahn entspricht. 5.Ewiger Kalender nach Patentailspritclt und Unteransprüchen 1 bis 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (I) die sieben Tagesnamen der Woche trägt, in 14 Teile ra.dia1 geteilt ist, sieben Um fangszähne besitzt und finit Ausschnitten (L,) für das Ablesen der Tageszahlen, der Monatsnamen und der Einer der Jahre auf den. tiefer angeordneten Schei- ben ve rselien ist.Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Uutera.nsprüclieil 1 tiis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (Il) 25 Monatsnamen, nämlich für jeden Monat zweimal, für den Monat 'März dreimal hintereinander trägt., in 2a Teile geteilt ist, 25 Vinfangsziiline und einerseits Fenstereben (L.,)für das Ablesen der Tageszahlen bei jedem zureiten Namen desselben Monats (beim Monat März beim dritten Namen), andererseits Fens terehen (L_) für da,s Ablesen der Einer der Talire besitzt. wobei Heini ersten Namen der einzelnen Monate die Scheibe voll ist und die Zahl des ersten Tages trägt.i. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 bis G, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (III) 31 Tabeszahlen trägt, in 31 Teile radial geteilt. ist, 31 Umfangszähne besitzt und mit Fen:terchen (L1) für das A1-)lesen der Einer der Jahre versehen ist. S.Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (I\') ?5 Zahlen trägt., den Einern der .Talire entsprechend in 25 Teile radial geteilt ist und 25 Umfangszähne und keine Ferysterclien besitzt., wobei die Zahlen in der Gruppe von I) bis 9 zweimal nacheinander angereiht sind und sich hinter jeder Zahl eines Schaltjahres die folgende Zahl einfinal wiederholt.9. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Seheibe (V) auf ihrer Rückseite, das heisst auf der dem Deckel (0,) zugekehrten Seite, acht Aufschriften abwechselnd "Vormittag" und "Nachmittag" trägt, in acht Teile radial geteilt ist, acht Umfangszähne und keine Fensterehen besitzt. 10.Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass :die Ausschnitte zwischen den Zähnen der Scheibe (V) abwechselnd tief und seicht ausgeführt sind, so,dass bei einem tiefen Ausschnitt der Haken (Z) des Schaltwerkzeuges auf die Zähne der übrigen Scheiben sinkt und :das Datum ,gleichzeitig mit dem Verdrehen der Angaben der Scheibe (V) ändert, während der Haken beim seichten Ausschnitt gehoben bleibt und das Da tum nicht ändert, jedoch durch die Bewegung des Hebels (Y) in diese Lage die Aufschrift der Scheibe (V) von "Vormittag" auf "Nachmittag" verstellt: 11. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 1,0, dadurch.gekennzeichnet., dass die Ausschnitte <I>(M,)</I> in .den Einlagen (VI) etwas länger als 1/7 des Umfanges der Kreislinie (B) sind, die .die innere Grenze des seichten Teils, des Ausschnittes (i111) vom Punkt (f) bis zum Punkt (g) bildet, der im Schnittpunkt dieser Kreislinie (B) mit :dem von der längeren Seitenkante (k-1) .des Ausschnittes um 2/2, oder etwas weniger des Umfanges dieser Kreislinie entfernten Strahl liegt, wonach diese innere Kante vom Punkt (h) nach dem Schnittpunkt der Kreislinie (D) mit .dem von der Kante (k-1) um 2/" des Umfanges dies-er Kreislinie entfernten Strahl führt, :dann in den Punkt (j) im Schnittpunkte der Kreislinie (J) mit dem von der Kante (k-1) um '/2, des Umfanges entfernten Strahl übergeht und der Kreislinie (J) bis zur radialen Kante (1c-1) folgt, während der Aus- schnitt (M) in der rückwärtigen Deck- platte (0l) etwas grösser ist als .die Aus- schnitte (Ml) in den Einlagen (VI). 12. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass alle die Tage und Monate betreffenden Aufschriften in einer Achse<I>(a, b,</I> und b, c) liegen, die auf den einzelnen .Scheiben mit den ver längerten Eingriffskanten der entspre chenden Zähne im Mittelpunkt (b) einen- Winkel (r) einschliesst, der dem Winkel entspricht, der von der Längs achse der Fensterchen (P, und P2)und der verlängerten Kante (k-1) des Aus sehnittes (Ml) eingeschlossen wird. 13. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einer der Jahre, die einer eben in die Fensterehen (P, und P2) für den Monat und Tag in der Platte (0) eingestellten Achse (a, b, e) entsprechen, in Senkrechten zu dieser Achse liegen,ebenso wie die Angaben "Vormittag" und "Nachmittag" der Scheibe (V). 14. Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Platte (0) :des Kalenders mit einem Ziffern blau versehen ist, wobei die Wellen der Zeiger durch den Hohlzapfen (U) des Kalenders hindurchgehen und das an der Rückwand (0,) des Kalenders an geordnete Uhrwerk (Q) eine Vorrichtung besitzt, die immer um 12 Uhr mittags und um 24 Uhr Mitternacht den Kalen der verstellt. 15.Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrichtung aus einem um den Zapfen (B) drehbaren flachen Hebel (Y) besteht, der durch eine flache Feder (R,) in Richtung zur Seitenkante (k-1) des Ausschnittes (M) gedrückt wird und am Ende mit einer Feder (Z) versehen ist, ,deren En-de zu einem Haken umgebogen isst, der auf :den Zähnen der Scheiben (I bis V) senkrecht zu ihrer Ebene liegt und mit diesen Zähnen im Ausschnitt (M) in Eingriff steht, wobei sich dieser Hebel durch den Zapfen (S) gegen die auf der Welle des kleinen Uhrzeigers fest aufgesetzte Spi- raInocke (X) abstützt, deren Form und Lage so gewählt sind, da.ss sie bei ihrer Bewegung den Hebel (Y) in Richtung von der Mitte ständig wegdrückt, bis bei jeder 12.Stunde die spiralförmige Abdrückkante der Nocke den Zapfen (S) verlässt und der Hebel durch die Feder (R1) in Richtung zur Kante<B>(k-1)</B> des Ausschnittes (37) rasch weggedriiclct wird, wobei der Hebel durch diese Be wegung mittels des Hakens (Z) sprung haft das Datum ändert, resp. die Scheibe (V) aus der Lage "Vormittag" in "Nach mittag" verstellt.<B>16.</B> Ewiger Kalender nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeieluiet;, dass, um eine zu rasche Bewegung des Hebels (F) ztt vermeiden, die Kante (i#) der Nocke, auf welcher der Zapfen (S) beim Verstellen gleitet, ihrer Form naeh von der vom -Mittel- punkte (Ti) beschriebenen Kreislinie<I>(x)</I> etwas abweicht.
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Publications (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH196383A (de) |
-
1937
- 1937-02-26 CH CH196383D patent/CH196383A/de unknown
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