Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Walzen mit erhaben gemusterter Oberfläche, insbesondere für mehrfarbigen Textil- und Tapetendruck. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Walzen mit erhaben gemu sterter Oberfläche, insbesondere für mehr farbigen Textil- und Tapetendruck, deren Musterung aus an der Walzenoberfläche mindestens in Umfangsrichtung der Walze rapportierten Musterelementen in erhabener, z.
B. kamee- oder reliefartiger Musterung be steht, die demzufolge die Walzenoberfläche derart bedec1Len, dass sie sieh mindestens in Cmfangsrichtung lückenlos und überla.p- pungslos aneinanderreihen, das heisst endlos \viederholen. Die Erfindung umfasst ferner auch eine Vorrichtung zur Herstellung sol cher Walzen nach dem obigen Verfahren.
Die Vorrichtung kann durch mehrere, längs der Walzenachse in gleichen, der Länge des Husterträgers entsprechenden Abständen an geordnete Bildzusammensetzer so ausgebildet sein, dass sich die Musterelemente an der Walzenoberfläche ausserdem auch in der Längsrichtung der Walze lückenlos und überlappungslos aneinanderreihend, das heisst im richtigen Rapport, wiederholen. Der Aus- druclL "Musterelement" bezeichnet hierbei weniger Bilder im allgemeinen Sinne des Wortes, wie z.
B. auch Halbtöne enthaltende Bilder, als eher nur schwarz-weisse Flächen gebilde, wie dekorative Muster, Zeichnungen usw" in denen gegebenenfalls auch andere Teile, z. B. die Hachuren oder Textteile, ent halten sein können, und die gegebenenfalls auch die zwischen den einzelnen Flächen gebilden der Musterung erforderliche Lücken umfassen, und die z. B. beim Textil- oder Tapetendruck Verwendung finden, da das erfindungsgemässe Verfahren hauptsächlich zur Herstellung von Druckwalzen für den Textil- oder Tapetendruck, das heisst zum meist mehrfarbigen Bedrucken stark farben- aufnahmfähiger Stoffe, bestimmt ist.
Es können aber mittels desselben auch andere solche Walzen, bei denen die Rapportierung erforderlich ist, z. B. Moletten (kleine Stahl- walzen zur Herstellung kupferner Druck walzen) und Walzen zur Verformung plasti scher Stoffe, z. B. Gummi, hergestellt werden.
Zur Herstellung von Druckwalzen für den Textil- und Tapetendruck sind zahlreiche Verfahren bekannt. Bei allen bisher bekann ten Verfahren verursachte in der Praxis stets die Rapportierung die grössten Schwierig keiten. Bei einigen dieser Verfahren, die bis her wohl als die vollkommensten galten, wurde die Aufgabe der Rapportierung in Längsrichtung der Walze in der Praxis der art umgangen, da.ss die Musterelemente auf den Bildträger anlässlich der Ilertellung desselben in ebener Fläche mittels der be kannten teueren photographischen "Addier maschinen" rapportiert wurden.
Die Ra.ppor- tierungsmöglichkeit in Umfangsrichtrmg musste aber, wie bei sämtlichen andern bisher bekannten Verfahren, dadurch gesichert wer den, die in U mfangsrichtung gemessene Länge des 11usterelementes mit peinlichster Genauigkeit zum ganzzahligen Bruchteil des Walzenumfan-,es gewählt werden musste, was in der Praxis\ stets erhebliche Schwierigkei ten verursachte.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Wal zen mit erhaben gemusterter Oberfläche, ins besondere für mehrfarbigen Textil- und Ta- petendrucl,:, deren Musterung aus mindestens in Umfangsrichtung der Walze rapportierten 'Musterelementen besteht, mittels von einem biegsamen 11usterträger erfolgender rbertra- gung des Musterelementes auf die Walze.
das sich dadurch auszeichnet, dass die punkt weise Übertragung und hierdurch erfolgende Rapportierung des Musterelementes durch Bildzerlegung, die mit Hilfe mindestens eines auf eine Photozelle einwirkenden Licht strahls durch Abtastung des Musterlriigers durchgeführt wird, und durch auf der 'Valze erfolgende Bildzusammensetzung erfolgt, wobei die 1'1fibertragung derart durchgeführt wird,
da.ss während jeder Umdrehung der 1Valze stets mindestens ein Bildzusammen- setzer mittels eines auf den zu übertragenden Teil des Musterträgers fallenden Lichtstrahls gesteuert wird.
Das erfindungsgemässe Verfahren beruht auf der Erkenntnis, dass man mit den 11e thoden der Bildtelegraphie nicht nur 1ängs- gerecht, sondern anch winkelgerecht übertra- gen kann und daher, z.
B. bei Verwendung eines endlosen Musterträgers. das :Duster oder ' < Musterelement, welches auf demselben an gebracht ist, auch dann rapportiert, das heisst lückenlos, bezw. überlappungslos, oder wenn das Muster auch Lücken umfasst, mit regel mässigen, das heisst bei jeder Wiederholung des Musterelementes in I mfangsrichtung ge nau gleichen Lücken auf die Walze über tragen wird,
wenn die in Umfangsrichtung gemessene Länge des Musterträgers mit dem Walzenumfang oder mit einem ganzzahligen Bruchteil desselben nicht genau überein stimmt. sondern grösser bezw. geringer ist. Das '3luster wird zwar in diesem Falle ver zerrt übertrat.;en, doch ist diese Verzerrung hei solchen verhältnismässig geringen Abwei chungen. die bei den bisher bekannten Ver fahren bereits ganz unbrauchbare Walzen er gaben, noch kaum wahrnehmbar und für die Praxis vollkommen belanglos.
Das neue Ver fahren besitzt daher den Vorteil der zwangs läufig selbsttätigen Rapportiermig in Um fangsrichtung.
Zwecks Erhöhung der Mertragungs- leistung und Vermeidung der Übertragung ungewünschter Teile des Musters, z. B. der Linie, die an der Zusammenführungsstelle der Enden des ursprünglich bandförmigen lfusterträgcrs an denselben meistens er scheint. werden die Bildzusammensetzer vom Bildzerleger im üblichen Falle der Mertra- gung von Halbtöne nicht enthaltenden :
Musterelementen statt der üblichen 11odu- lationsschaltungen vorteilhaft in Kipp schaltung gesteuert. Der Ausdruck " Kipp- schaltung" bezeichnet hierbei eine solche Schaltung, bei der die Bildspannung (Span nung des Photostromes) der Abtastvorrieh- tung eine durch dieselbe gesteuerte Spannung oder Strom, oder die räumliche Lage eines durch die letzteren gesteuerten Organes. der- art beeinflusst, dass dieselben durch solche Änderungen der Bildspannung,
deren 1VIo- mentanwert unter einem vorteilhaft einstell baren Schwellenwert (nachstehend kurz "Kippschwellenwert" genannt) verbleibt, ganz unbeeinflusst bleiben. Sobald aber die Bildspannung diesen Kippschwellenwert überschreitet, beeinflusst sie die obengenannte Spannung oder Strom oder Organ in dem Sinne, dass dieselben sofort ihren Maximal wert, bezw. ihre Grenzstellung einzunehmen trachten, der trotz etwaiger weiterer Verän derungen der Bildspannung solange unverän dert verbleibt, bis der Minimalwert der Bild spannung nicht unter den Kippschwellenwert sinkt,
in welchem Falle die beeinflusste Span nung oder Strom oder Organ sofort wieder ihren früheren, ursprünglichen Wert bezw. Lage anzunehmen trachten.
Das erfindungsgemässe Verfahren nebst Vorrrichtungen zur Ausführung desselben wird nachstehend im Zusammenhang mit den Zeichnungen in einigen Ausführungsbei spielen näher beschrieben. Auf den Zeich nungen veranschaulicht:
Fig. 1 die Seitenansicht einer Vorrichtung zur Herstellung von Kupferwalzen für den Textildruck, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie x-x der Fig. 1, Fig. 3 eine die Rapportierung in Längs richtung erläuternde Skizze, Fig. '4 die Schaltung der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 5 einen ,Querschnitt durch einen Teil des Mehrfachbildzusammensetzers,
Fig. 6 eine Schaltung für eine andere Bil dzusammensetzvorrichtung, Fig. 7 einen Schnitt durch eine Bild zusammensetzvorrichtung für die Schaltung gemäss Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt durch einen mecha nischen Bildzusammensetzer, Fig. 9 die Schaltung des Bildzusammen- setzers gemäss Fig. 8, Fig. 10 einen Schnitt durch einen Teil der Abtasttrommel,
Fig. 11 eine Seitenansicht eines Teils einer Ausführungsform der Einrichtung ge mäss Fig. 1, Fig. 12 einen Schnitt entlang der Linie J-J der Fig. 11, Fig. 13 die Seitenansicht der Abtasttrom- m e1 gemäss Fig. 10.
In Fig. 1 ist der besseren Übersichtlich keit halber eine Vorrichtung dargestellt, bei welcher ein mit durchfallendem Licht ar beitender Bildzerleger sechs Bildzusammen- setzer steuert; bei der Herstellung von Druckwalzen üblicher Abmessungen ver wendet man aber zweckmässig zwölf Bild zusammensetzer, welche sich voneinander in gleichen, je 1/1.. Teil der ganzen mit dem Muster zu bedeckenden Druckwalzenlänge entsprechenden Entfernungen befinden.
Im Falle der Verwendung von zwölf Bildzusam- mensetzern kann die in der Achsenrichtung gemessene Länge des zu übertragenden Musterelementes folgenden Bruchteilen der Länge der mit dem Muster zu bedeckenden Druckwalzenoberfläche gleich sein: 1'4, 1'j, 1'2. Die Vorrichtung gemäss der Zeich nung ist auf eine gewöhnliche Drehbank auf gebaut. welche, wenn sie nur zur Übertra gung dient, mechanisch kaum in Anspruch genommen ist, und deshalb leicht und billig sein kann. Es ist jedoch zweckmässig, eine so massive Drehbank, z.
B. eine Molettier- bank, zu verwenden, auf welcher man von der Walze das alte Muster auch abdrehen kann, da in diesem Falle das Abdrehen des alten Musters, das.
Glätten der erhaltenen neuen Oberfläche, das, Überziehen derselben mit einer .lichtempfindlichen oder sonstigen Schicht und d:asi Auftragendes Musters auf dieselbe mit einem einzigen Aufspannen er- folgen kann.
und der genaue Lauf der Walze in bezog zur Übertragungsvorrich- tung bei der Übertragung unbedingt ge- sichert ist.
Die DTehbank wird zu einer Vorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemässen Ver fahrens dadurch umgebaut, dass zwischen ihrer Hauptwelle 1 und ihrem Spannfutter 2 die @gleiche Durchmesser und Zahnteilungen
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besitzenden:
<SEP> Kettenräder <SEP> 3 <SEP> und <SEP> .1 <SEP> niotitiert
<tb> werden:. <SEP> während <SEP> auf <SEP> < las <SEP> Gestell <SEP> der <SEP> I>r.eli ba-nk <SEP> die <SEP> Träger <SEP> 6 <SEP> und <SEP> 7 <SEP> montiert <SEP> -erden,
<tb> welche <SEP> die <SEP> Uigerungs- <SEP> und <SEP> Bewegungsvor richtung <SEP> der <SEP> bei <SEP> diesem <SEP> Beispiel <SEP> ans <SEP> ciaein
<tb> durelisichtigen <SEP> Material, <SEP> z. <SEP> ss. <SEP> aus <SEP> Glas <SEP> wlvi Zelluloid. <SEP> bestehenden <SEP> Abtasttromin.el <SEP> 5 <SEP> hal ten. <SEP> In <SEP> deren <SEP> Lagern <SEP> 8 <SEP> und <SEP> 9 <SEP> ist <SEP> die <SEP> das
<tb> Spannflitter <SEP> 10 <SEP> der <SEP> Alitastti-oniniel <SEP> tragende
<tb> Welle <SEP> 1 <SEP> gegen <SEP> seitliche <SEP> verseliiehung <SEP> ge sichert <SEP> gelagert.
<SEP> Auf <SEP> diese <SEP> j@'ell@ist <SEP> das <SEP> von
<tb> dem <SEP> Kettenrad <SEP> 3 <SEP> mittels <SEP> der <SEP> Nette <SEP> :;a <SEP> an getriebene <SEP> Kettenrad <SEP> <B>31)</B> <SEP> aufgelieilt, <SEP> liin-e-gen
<tb> sitzt <SEP> das <SEP> von <SEP> dem <SEP> Kettenrad <SEP> l- <SEP> mittels <SEP> cler
<tb> Nette <SEP> la <SEP> angetriebene <SEP> Kettenrad <SEP> <B>!l)</B> <SEP> lo.,e <SEP> auf
<tb> der <SEP> Welle <SEP> 11 <SEP> und <SEP> ist <SEP> durch <SEP> die <SEP> starke <SEP> Spiral feder <SEP> 12 <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Kettenrad <SEP> .';
b <SEP> gekuppelt.
<tb> Die <SEP> Spiralfeder <SEP> 1? <SEP> ist <SEP> bestrebt. <SEP> da, <SEP> Ra.rl <SEP> -1 <SEP> !>
<tb> in <SEP> bezug <SEP> zum <SEP> Ra.d <SEP> 3b <SEP> zu <SEP> verdrehen. <SEP> Ein <SEP> sol elier <SEP> Antrieb <SEP> sichert <SEP> uämlieh <SEP> in <SEP> einer <SEP> von
<tb> dpi- <SEP> Iiettenabniitzua- <SEP> weil-ebend <SEP> unabhän-i Uen <SEP> Weise <SEP> den <SEP> genant <SEP> synclironcn <SEP> Lauf <SEP> der
<tb> Wellen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 11.
<tb>
Ausser <SEP> den <SEP> obigen <SEP> Massnahmen <SEP> benötigt
<tb> man <SEP> zur <SEP> Umgestaltung <SEP> der <SEP> Drehbank <SEP> zti
<tb> einer <SEP> Vorrielitung <SEP> znr <SEP> Ausführung <SEP> des <SEP> erfin dungszemässen <SEP> Verfahrens <SEP> - <SEP> durch <SEP> welchen
<tb> Umbau <SEP> die <SEP> Drehbauli <SEP> für <SEP> die <SEP> normale <SEP> 3- nü-tzung <SEP> nicht <SEP> ungeeignet. <SEP> wird <SEP> - <SEP> nur <SEP> noch
<tb> die <SEP> in <SEP> abnehmbarer <SEP> jVeise <SEP> erfolgende <SEP> Befnst,i gung <SEP> der <SEP> Cbertra,gungsvorrichttin- <SEP> auf <SEP> (kill
<tb> Support <SEP> 13 <SEP> und <SEP> möglicherweise <SEP> die <SEP> Befesti gung <SEP> des <SEP> Armes <SEP> K1 <SEP> auf <SEP> dem <SEP> R.eitsboch, <SEP> 41a
<tb> Ja <SEP> die <SEP> übersetzuug <SEP> zwischen.
<SEP> der <SEP> 1-la,tipt%velle
<tb> und <SEP> der <SEP> Supportantrielisspindel <SEP> 11 <SEP> bei <SEP> jeder
<tb> Drehbank <SEP> ohnehin <SEP> veränderlich <SEP> ist. <SEP> 111141 <SEP> in folgedessen <SEP> die <SEP> von <SEP> der <SEP> ,jeweils <SEP> verwendeten
<tb> ssildpunktgrösse <SEP> bezw. <SEP> Zeilenbreite <SEP> der <SEP> Bild zerleo <SEP> 11g <SEP> abhängige <SEP> >=bersetzun@@ <SEP> stt,is <SEP> leicht
<tb> eingestellte <SEP> werden <SEP> kann.
<tb>
Die <SEP> übertraglingsvorrichtung <SEP> besteht; <SEP> bei
<tb> cliesern <SEP> Beispiel <SEP> aus <SEP> der <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Support <SEP> ali nehmba.r <SEP> befestigten <SEP> Stange. <SEP> I5. <SEP> aus <SEP> den <SEP> Bild zusammenseizern <SEP> 16 <SEP> und <SEP> 17 <SEP> und <SEP> dem <SEP> Bild zerleger <SEP> 18, <SEP> welche <SEP> auf <SEP> der <SEP> genannten <SEP> Stange
<tb> verehiebha.r <SEP> und <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> ieweiligen <SEP> Lage
<tb> fe:,tlilemniba.r <SEP> sind. <SEP> Der <SEP> in <SEP> die <SEP> Nbtasttrom inel <SEP> ._-) <SEP> h.ineinrabende <SEP> Arm <SEP> 18a <SEP> des <SEP> Bildzer-
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legeis <SEP> 18 <SEP> trägt <SEP> die <SEP> Photozelle <SEP> <I>181),</I> <SEP> Die <SEP> finit
<tb> eitlem <SEP> Muster <SEP> z11 <SEP> versehende <SEP> Kupferwalze <SEP> -1
<tb> wird <SEP> in <SEP> beliebiger <SEP> We:
.se <SEP> zwischen <SEP> dem
<tb> Spannfutter <SEP> ? <SEP> und <SEP> der <SEP> lic>itstoclispilze <SEP> 19
<tb> cinge@spaniit. <SEP> Die <SEP> Drehbank <SEP> wird <SEP> während
<tb> der <SEP> Zeit <SEP> der <SEP> Cbert,raguug <SEP> mit <SEP> praktisch
<tb> gleichförmiger <SEP> (Tesch@vindigrkeit, <SEP> z. <SEP> ss. <SEP> mittels
<tb> eines <SEP> kleinen <SEP> Synch@ronniotors, <SEP> angetrieben.
<tb> Die <SEP> zu <SEP> dem <SEP> Bildzerleger <SEP> und <SEP> zu <SEP> den <SEP> Bild zusanimcn@ < @t.zern <SEP> führenden <SEP> elektrischen <SEP> Lei tuii"en <SEP> la.tifen <SEP> in <SEP> dein <SEP> auf <SEP> die <SEP> Stange <SEP> 15
<tb> montierten <SEP> Nabelkasten <SEP> 2i> <SEP> zusammen. <SEP> aus
<tb> welehein <SEP> das <SEP> lricgsanic <SEP> Nabel <SEP> 211 <SEP> zu <SEP> denn
<tb> Stenerkwsten <SEP> 22 <SEP> führt.
<SEP> In <SEP> dieseln <SEP> Kasten <SEP> sind
<tb> ilie <SEP> einzelnen <SEP> Konstrwktionseleniente, <SEP> niit
<tb> .-\iisii:ihnie <SEP> der <SEP> Photozelle <SEP> 18b <SEP> und <SEP> der <SEP> <B>Mag-</B>
<tb> neten <SEP> 25, <SEP> der <SEP> Schaltung <SEP> geiniiss <SEP> Fig. <SEP> I <SEP> an Bei <SEP> j'erwen,@lun,- <SEP> von <SEP> Schichten
<tb> hoher <SEP> Lichtempfindlichkeit <SEP> oder <SEP> bei <SEP> der <SEP> Aus führung <SEP> der <SEP> naclisteliend <SEP> beschriebenen. <SEP> se lektiven <SEP> :'tbt,iauag <SEP> ist <SEP> es <SEP> empfehlenswert.
<tb> den <SEP> Bildzerleger <SEP> in <SEP> die <SEP> durch <SEP> die <SEP> gest.richeltc
<tb> Linie <SEP> Z <SEP> angetleutüte <SEP> lichtundurchlässige
<tb> Hülle <SEP> -einzuschliessen.
<tb>
Die <SEP> Arbeitsweise <SEP> des <SEP> Bildzerlegens <SEP> und
<tb> der <SEP> ssildzusaintnenset,zer <SEP> wird <SEP> durch <SEP> Fib.
<tb> veratisvhaulicht. <SEP> Der <SEP> auf <SEP> der <SEP> mit <SEP> der <SEP> Walze
<tb> :1 <SEP> synchron <SEP> laufenden <SEP> -\-litasttromniel <SEP> 5 <SEP> an "(,Ordnete. <SEP> als <SEP> endloses <SEP> Band <SEP> aust;efiilirte
<tb> Musterträger <SEP> bi <SEP> wird <SEP> von <SEP> den <SEP> mittels <SEP> des
<tb> Linsensystems <SEP> 25a <SEP> auf <SEP> denselben <SEP> l@onzeii trierte@ <SEP> liiolit#gt@ralrlen <SEP> der <SEP> mittels <SEP> der
<tb> Sehraube <SEP> 2:;
<SEP> in <SEP> den <SEP> Brennpunkt <SEP> des <SEP> Ldnsen systems <SEP> einstellbaren <SEP> Autolampe <SEP> 21 <SEP> oder
<tb> einer <SEP> andern, <SEP> ein <SEP> Licht <SEP> beliebiger <SEP> -eei;-neter
<tb> @@'ellenlünge <SEP> und <SEP> Itilensitcit <SEP> liefernden <SEP> Licht quelle <SEP> in <SEP> Scli-ratibenlinienforni <SEP> ai,geta <SEP> tet..
<tb> welche <SEP> Strahlen <SEP> sodann <SEP> die <SEP> Photozelle <SEP> <B>181)</B>
<tb> he]icliten. <SEP> Die <SEP> verstärkten <SEP> Photoströme <SEP> er regen <SEP> in <SEP> der <SEP> Schaltung <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> ,je
<tb> einen <SEP> @lc.ktromagttit <SEP> 25, <SEP> der.
<SEP> das <SEP> mecha niselie <SEP> @ichtribschlussarga <SEP> n <SEP> 26 <SEP> betätigt, <SEP> wel ches <SEP> daseni,ge <SEP> Lichtstrahlenbündel <SEP> beein flusst, <SEP> das <SEP> die <SEP> die <SEP> Mantelolierfläch.e <SEP> der
<tb> Walze <SEP> .4 <SEP> hecl < ckende <SEP> lichtempfindliche
<tb> Sebieht <SEP> belichtet. <SEP> Durch <SEP> dieses <SEP> in <SEP> l,elieliiger
<tb> bekannter <SEP> Weise <SEP> ausgeführte <SEP> Organ <SEP> wird
<tb> infolgedessen <SEP> das <SEP> mittels <SEP> .des <SEP> Linsen.,yst.ems 28 auf die Ebene -der Lichtblende 29 (eines um .die Welle 29a :drehbaren, mit vorteilhaft quadratischen Öffnungen verschiedener Grösse versehenen:
Scheiben-D.iaplrragmas) abgebil dete Licht -der Lichtquelle 27 der Bildzu- sammensetzer im ,
gewünschten Takte durch gelassen oder abgesperrt. Das Lichtstrahl- bündel wird von der Linse '30 in der Form des die gewünschte und mittels der Licht- blende 29 einstellbare Grösse besitzenden Bildpunktes auf die ,die Walze A bedeckende,
lichtempfindliche Schicht projiziert. Die Grösse des Bildzerlegelichtpunktes, welche mit der :Grösste "d@e@s Zusammensetzlichtpunktes übereinstimmt, wird .in beliebiger bekannter Weise, z.
B. mittels der Änderung der Ent fernung zwischen dem ganzen Bildzerleger und dem Musterträger B oder dadurch ein- gestellt, dass, man für @die Bildzerlegung an Stelle der auf der Abbildung dargestellten.,
einfacheren. eine mit derjenigen .des Bildzusammensetzers gleiche optische Vorrichtung benützt und die Lichtblenden des Bildzerlegers und der Bildzusamm@en- setzer auf .gleiche Öffnungen einstellt.
Die Übersetzung zwischen der Hauptwelle und der Suppartspiadel der Drehbank muss dem jeweiligen Durchmesser dieser Öffnungen entsprechend eingestellt werden, während die Exposstionszeit durch die richtige Wahl der Drehzahl ,
der Drehbankhauptwelle eingestellt wird. Bei dem Beispiel gemäss Fig. 3 wird das Abtastendes Musterträgers B mittels des Liohts.trahles; y an der linken:
Seite desselben begonnen, und es wird nach rechts vorwärts- geschritten. Die Länge X des mit .dem Musterelement bedeckten Teils des Muster- trä.gers beträgt bei diesem Beispiel ein Sechstel der Länge L der mit ,dem Muster zu versehenden Druckwalze,
und infolge dessen haben die Entfernungen zwischen den Angriffspunkten der Lichtstrahlen<I>a, b, c</I> und<I>d, e, f</I> der Bildzusammensetzer ebenfalls die Länge X. Wenn z. B. die achsiale Länge X, des Musterträgers ein Drittel der Länge <I>L</I> beträgt, werden die Lichtstrahlen<I>b, d</I> und feinfach abgeschlossen..
Falls mann daher die Länge des gemusterten Teils das Muster- trägers 1\3 nach Belieben wählen kann, wää- rend die mit dem Muster zu versehende Druckwalzenlänge konstant ist,
so können auch die achsialen Entfernungen der ein- zelnen Bildzusammensetzerlichtstrahlen kon stant sein. und die zur Änderung dieser Ent fernungen @dieuenden Einstellvorrichtungen wegbleiben.
Der gemusterte Teil des:Aluster- träge@rs ist bei diesem Beispiel in an sich be kannter Weise in der Achsenrichtung von rechts und von links durch (auf der Zeich nung schraffierte) schwarze Teile b', und B2 begrenzt. Trifft der Lichtstrahl y nach, er- folgter Abtastung auf den Teil Bz,
so kann die Maschine dureh ein entsprechendes me chanisches oder elektrisches Relais selbst tätig abgestellt werden. Dieses Relais kann z. B. von einem auf das Drehbankbett mon tierten, durch ,den Support in dieser Stellung geschlossenen elektrischen Kontakt gesteuert werden, welcher in dem auf der Fig. 1 sicht- baren Kasten K angeordnet ist.
Dieser Kasten ist zwecks richÜger Einstellung auf der ihn haltenden Stange K, verschiebbar, und @dies,e,Stange ist an dem Reitstock be- festigt. Der Kontakt wird bei dieser An- ordnung von dem Ende der Stange 15 be tätigt, wenn letztere den Stift KZ eindrückt.
Fig. 4 stellt jene Kippschaltung, nur Vollaussteuerung bewirkende Schaltung, dar, in welcher die Photozelle 1,8b des. Bild- zerlegers die Magneten 25 der sechs Bild- zus ammensetzer betätigt.
In mit der Photo zelle in Reihe ,geschalteten Widerstand 40 erzeubt der Strom der Batterie 41 einen von -der Beleuchtung der Photozelle abhängigen Spannungsabfall, welcher- auf den Gitter stromkreis. der Elektronenröhre 42 ein- wirkend, einen wechselnden Spannungsabfall in dem im Anodenstromkreis der erwähnten Elektronen@räh:
re liegenden Widerstand 43 erzeugt, welcher Spannung abfall für die Gittersteuerung der Thyratronröhre 44 ver- wendet wird. Diese Röhre wird von der Wechselstrom:quelle 45 von verhältnismässig hoher Periodenzahl, z.
B. 500 bis<B>10000</B> Hertz, .gespeist; dieser Wechselstrom wird mittels des Transformators 46, dessen Pri-
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märwicklung <SEP> in <SEP> den <SEP> Anodenstromkreis <SEP> dieser
<tb> Röhre <SEP> geschaltet <SEP> ist, <SEP> auf <SEP> die <SEP> für <SEP> die <SEP> Speisung
<tb> der <SEP> miteinander <SEP> in <SEP> den <SEP> Sekundärstromkreis
<tb> dieses <SEP> Transformators <SEP> parallel <SEP> geschalteten
<tb> Magneten <SEP> geeignete <SEP> Spannung <SEP> tra-n:
sfoi-nii.ert
<tb> und <SEP> hiernach <SEP> auch <SEP> nveckmässig <SEP> mittels <SEP> eines
<tb> auf <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> nicht <SEP> dargestellten <SEP> Weich richters <SEP> gleichgerichtet. <SEP> Die <SEP> I'eriodenzald <SEP> der
<tb> Stromluelle <SEP> 15 <SEP> wird <SEP> umso <SEP> Iiöli-er <SEP> gewählt,
<tb> finit <SEP> ,;
e <SEP> grösseren <SEP> UbertragLingsg@.scliv,iudigliei ten <SEP> und <SEP> finit <SEP> je <SEP> grösserer <SEP> Feinbreit- <SEP> man <SEP> ar beitet. <SEP> Die <SEP> Schaltung <SEP> enthält <SEP> ausserdem <SEP> noch
<tb> vorteilhaft <SEP> an <SEP> sieh <SEP> bekannte <SEP> Teile <SEP> zur <SEP> An derung <SEP> des <SEP> C\.) <SEP> rtragungssinnes, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> vom
<tb> Positiv <SEP> ausgehend <SEP> auf <SEP> Positiv <SEP> oder <SEP> Negativ
<tb> oder <SEP> umgekehrt. <SEP> Als <SEP> solche <SEP> können <SEP> z. <SEP> B.
<tb> Stroenrichtungswender <SEP> bezw. <SEP> t?inschalter <SEP> und
<tb> bezw. <SEP> oder <SEP> nach <SEP> Belieben <SEP> ein- <SEP> und <SEP> aus <SEP> sc@a.lt 1-,a.re <SEP> weitere <SEP> Verstä.rkerstufen <SEP> verwendet <SEP> wer den. <SEP> Zur <SEP> Einstellung <SEP> des <SEP> Kippschwellen wertes <SEP> können <SEP> z. <SEP> B.
<SEP> die <SEP> Widerstände <SEP> --<B>11)</B>
<tb> und <SEP> 43 <SEP> oder <SEP> 43 <SEP> allein <SEP> einstellbar <SEP> bezw. <SEP> ver i:nderba.r <SEP> sein.
<tb>
Fig. <SEP> 5 <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> Anordnung, <SEP> n <SEP> ritt-c@s <SEP> v-el eher <SEP> zwecks <SEP> guter <SEP> Ausnützung <SEP> der <SEP> ständig
<tb> brennenden <SEP> Lichtquellen <SEP> das. <SEP> licht <SEP> einer <SEP> eiu zigen <SEP> Liclitcluelle <SEP> in <SEP> drei <SEP> Bildzusaiünicn setzern <SEP> benützt <SEP> wird. <SEP> Das <SEP> Licht <SEP> cler <SEP> I.a@rrl>@@
<tb> ?7, <SEP> die, <SEP> vorteilhaft <SEP> Pille <SEP> @oc@druckmetall dampfbogenlanip,.- <SEP> hoher <SEP> Leuclrt(Iicbttc <SEP> mit.
<tb> Quarzglaskolben <SEP> ist. <SEP> füllt. <SEP> auf <SEP> das <SEP> 1-:ili1sell systeni <SEP> ?8 <SEP> und <SEP> auch <SEP> auf <SEP> die <SEP> untereinarpler
<tb> gleichen <SEP> Linsen <SEP> 39 <SEP> und <SEP> von <SEP> diesen, <SEP> an <SEP> den
<tb> Prismen <SEP> oder <SEP> Spiegelre <SEP> 31 <SEP> 3? <SEP> refl < #l;
tiert, <SEP> auf <SEP> riie <SEP> Linsensvstf@nie <SEP> ; <SEP> bezw. <SEP> <B>34,</B>
<tb> von <SEP> denen <SEP> der <SEP> weitere <SEP> Strahlengang <SEP> finit
<tb> ,;-nein <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1? <SEP> links <SEP> voll <SEP> dein <SEP> Linsen s3-stern <SEP> ?3 <SEP> dargestellten <SEP> identisch <SEP> ist. <SEP> Da- <SEP> die
<tb> Linsen <SEP> :39 <SEP> parallele <SEP> Lichtstrahlenbündel <SEP> ei zeugen, <SEP> können <SEP> die <SEP> die <SEP> Linsensy-si.uaie <SEP> :1'.1
<tb> u <SEP> n <SEP> <B>d <SEP> ;
-' <SEP> )1</B> <SEP> enthaltenden. <SEP> Bildzusaninienssetzer <SEP> in
<tb> bezug <SEP> zu <SEP> dein <SEP> das <SEP> S3-steni <SEP> =3 <SEP> enthaltenden
<tb> Bildzusaminensetzer <SEP> verschieberar <SEP> sein. <SEP> Ihre
<tb> Röhren <SEP> 37 <SEP> bezv-. <SEP> 38 <SEP> sind <SEP> daher <SEP> in <SEP> den <SEP> an
<tb> dein <SEP> Gehäuse <SEP> der <SEP> Lampe <SEP> ?7 <SEP> befestigten <SEP> Röh ren <SEP> 35 <SEP> und <SEP> <B>36</B> <SEP> verschiebbar.
<SEP> Statt <SEP> der <SEP> olxn
<tb> beschriebenen <SEP> Bildzusammencetzer <SEP> können
<tb> den <SEP> jeweiligen <SEP> Erforderniss4,n <SEP> entsprechend
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auch <SEP> andere, <SEP> z11111 <SEP> Beispiel <SEP> bei <SEP> Verwendung
<tb> hoch <SEP> lichtempfindlicher <SEP> Schichten <SEP> die <SEP> be kanuWn, <SEP> trägheitslos <SEP> und <SEP> moduliert <SEP> stener baien <SEP> GlimmlichtbiMzusammemetzer <SEP> der
<tb> drahtlosen <SEP> Bildtelegraphie, <SEP> verwendet <SEP> werden.
<tb>
Eine <SEP> ,x-esentlicli <SEP> einfachere <SEP> und <SEP> billigere
<tb> und <SEP> meistens <SEP> mit <SEP> grösserer <SEP> Geschwindigkeit
<tb> arbeitende <SEP> Vorrichtung <SEP> kann <SEP> man <SEP> benützen,
<tb> wenn <SEP> nian <SEP> als <SEP> L,iclit.duellen <SEP> durch <SEP> den <SEP> Bild zerleger <SEP> gesteuerte, <SEP> unter <SEP> Atmosphärendruck
<tb> vorgebende, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> aus <SEP> einem <SEP> Tunken <SEP> ,
<tb> in <SEP> einem <SEP> Lichtbogen <SEP> übergehende <SEP> oder <SEP> even tuell <SEP> ibre <SEP> oszillatorische <SEP> Beechaffenbeit <SEP> auch
<tb> behaltende, <SEP> in <SEP> der <SEP> a.t,mosl>hürischen <SEP> Luft
<tb> durchschlagende, <SEP> elc,@ktrische <SEP> Entladungen
<tb> verwendet.
<SEP> Man <SEP> kann <SEP> nämlich <SEP> dieselben <SEP> so
<tb> nahe <SEP> zur <SEP> lichh4mpfindlichcn <SEP> Sclrieht <SEP> bringen,
<tb> dass <SEP> die <SEP> Optik <SEP> der <SEP> Bildzusammensetzer <SEP> und
<tb> die <SEP> mechanische <SEP> Steuerung <SEP> der <SEP> Lichtstrahlen
<tb> entfällt. <SEP> Eine <SEP> in <SEP> dieseln <SEP> Falle <SEP> verwendbare
<tb> Schaltung <SEP> zeigt <SEP> <B>F</B>ilg. <SEP> 6. <SEP> Dieselbe <SEP> weicht <SEP> voll
<tb> der <SEP> Schaltung <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> nur <SEP> insofern <SEP> ab,
<tb> als <SEP> die <SEP> die <SEP> Funkenstrecken <SEP> 4S <SEP> speisenden
<tb> l <SEP> ransfornurtoren <SEP> -17 <SEP> miteinander <SEP> im <SEP> Strom kreis <SEP> der <SEP> Sekundärwicklung <SEP> des <SEP> Transforma tors <SEP> 4(i <SEP> in <SEP> 11eihe <SEP> gesehaltet <SEP> sind.
<SEP> Diese <SEP> Trans formatoren <SEP> 47 <SEP> können <SEP> gegebenenfalls <SEP> ähnlich
<tb> wie <SEP> die <SEP> für <SEP> die <SEP> Akkumidatorenzündring <SEP> der
<tb> Explosionsmotoren <SEP> voll <SEP> Kraftfahrzeugen <SEP> be stimmten <SEP> Zündspulen <SEP> beschaffen <SEP> sein. <SEP> wä-li rend <SEP> die <SEP> Funkenstri#cl:e;r <SEP> ;s <SEP> die,;
enigen <SEP> voll
<tb> Zündkerzen <SEP> sein <SEP> können. <SEP> lrn <SEP> Falle <SEP> der
<tb> Reihenschaltung <SEP> der <SEP> Priinärwickluugen <SEP> der
<tb> Ziindspulen <SEP> kann <SEP> der <SEP> Traiesformator <SEP> 46 <SEP> ge gebenenfalls <SEP> entfallen, <SEP> doch <SEP> ist <SEP> es <SEP> meistens
<tb> vorteilhafter, <SEP> die <SEP> Primärwieklungen <SEP> der
<tb> Ziintl.sprilen <SEP> und <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> Funken strecken- <SEP> der <SEP> Zündkerzen <SEP> in <SEP> iilrliclic#r <SEP> Weise
<tb> miteinander <SEP> durch <SEP> Erdung <SEP> eines <SEP> \Viek lungsend s <SEP> der <SEP> Zündspulen <SEP> parallel <SEP> zu
<tb> schalten.
EMI0006.0003
Fine <SEP> zw:PCks <SEP> Verwendung <SEP> als <SEP> Lichtquelle
<tb> umgestaltete <SEP> und <SEP> ausgerüst#@te <SEP> Zündkerze <SEP> ist
<tb> auf <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> in <SEP> Seitenansicht. <SEP> und <SEP> teilv@i@#em
<tb> Längsschnitt <SEP> dargestellt. <SEP> Die. <SEP> isolierte. <SEP> zen trale <SEP> Elektrode <SEP> 49 <SEP> der <SEP> Kerze <SEP> 55 <SEP> ist <SEP> derart
<tb> verbogen. <SEP> dass <SEP> die <SEP> Mitte <SEP> der <SEP> Funkenstrecke zwischen tle ktro,de 49 und der andern Elek trode -50. in die Achsenlinie der Kerze fällt. Die Funkenstrecke wird zweckmässig kurz eingestellt.
Auf ein auf das Ende der lang- sehäftigen Kerze .geschnittenes Gewinde ist .die Kappe 51 aufgeschraubt, deren Stirn- wand 52 ein lichtundurchlässiö.es Isolier ynaterial, z. B. eine schwarzlackierte Glim- merscheibe, ist. Dieselbe ist in ihrer Mitte mit einer Öffnung 53 versehen, deren Durch messer etwa. der Grösse d.es Lichtpunktes ent spricht.
Die Glimmerscheibe 52 wird an der Kappe, zum Beispiel durch den auf die Scheibe aufgebUrdelten Rand der Kappe, festgehalten; bei Verwendung von zwei parallelen Stirnwänden können beide nebst ihres Distanzringes. in derselben Weise an der Kappe befestigt sein.
Die Kerze 55 ist mit dem normalen Kerzengewinde in die Eisen platte 54 eingeschraubt, welche bei dieser Vorrichtung etwa, der Stange 15 der Fi;g. 1 entspricht und daher sämtliche Kerzen.
trägt, deren jede in das Gewinde eines der in dieser Platte in entsprechenden Entfernun gen voneinander befindlichen Löcher ein geschraubt .ist. Aus Fig. 7 isst ersichtlich, sass bei einer solchen Vorrichtung die durch die Funkenstrecke gebildete Lichtquelle in eine Entfernung von Zehntelmillimeter- Grössenordnung von :
der die Oberflä,ehe Ader Walze A bedeckendem, lichtempfindlichen Sohicht gebracht werden kann, welche Ent fernung ,;e,doch,d@e)rart bemessen werden muB, sass der Funke nicht von der Elektrode 49 auf die Walze A überschlägt, zu welchem Zwecke eventuell die Platte 54 und die die Zündspulen mit derselben verbindenden Teile von der Walze bezw. der Drehbank auch isoliert sein können.
In den jenseits,des Ker- zenendes herausragenden Mantelteilen der Kappe 5,1 sind Bohrungen 5.6 und 57 an gebracht, die die nötige Kühlluftzirkulation sichern, dabei auch als Gucklöcher :dienen und vorteilhaft verdeckt sind. Bei einer sol chen Vorrichtung kann !die Vollexpositions- zeit eines Bildpunktes infolge der hohen Akti.nität des Funkens sehr kurz und -daher die Übertragungsleistung sehr hoch sein.
Die photoggraphische Übertragung kann vorteilhaft auch mittels Lenards:trahlen durchgeführt werden, die aus dem punkt förmigen Lenardfenster einer z-vs=eckmässsg mit 3etallkolben ausgeführten Lenardröhre austreten.
Die für .diesen Zweck, geeigne ten Lenardrähren :sind zweckmässig gitter gesteuerte Glühkathodenröhren, die man vor teilhaft in der Schaltung laut F.ig. 4 an. Stelle des Thyratrons einschaltet und, mit Gleichstrom gespeist,
mittels der verstärkten Photospannung unmittelbar steuern Wt. Mit denselben kann man mit so grossen Übertragungsgeschwin@digkeiten arbeiten, bei denen die Verzögerung des T'hyratrons schon störend wirken könnte.
Zwar hat diese Aus- führungs:form des Verfahrens den Nachteil, sass die ziemlich teueren, derzeit nooh nicht serienmässig hergestellten Lenardröbren, wel che.
zweckmässig vollkommen evakuiert sind oder nur wenig Edelgas enthalten, im Inter esse der Bewahrung ihrer richtigen Arbeits weise und ihrer Lebensdauer, zwecks Ent fernung,der in dieselben durch das Lenard- Fenster @diffundierenden Luft, in der Regel von Zeit zu Zeit oder ständig gepumpt oder gegettert werden müssen, doch steht diesem Nachteil der Vorteil gegenüber, sass man in folge der sehr ,
starken; aktinisohen Wirkung und der genauen, trägheitslosen Steuerbarkeit dieser Strahlen mit sehr hohen. Übertragungs- leitungen auch bei Anwendung der üblichen, weniger h heiklen Schichten geringerer Licht empfindlichkeit arbeiten kann.
Infolge dieser hohen Übertragungsgeschwindigkeit erhält man bei einer solchen Vorrichtung auch dann eine<U>vollkommen</U> befriedigende Leistung, wenn .der Bildzerleger nur eine einzige, als Bildzusammensetzer wirkende Lenardröhee steuert.
Man kann jedoch auch mehrere Lenardröhren verwenden, oder aber man kann :die einzige Lenardröhre nacheinander durch mehrere, gegeneinander mit :der aehsia- len Länge .des Musterträgers versetzt an geordnete, den lNusterträger nacheinander abtastende Bildzerleger steuern lassen.
In folge der bekannten Streuung, der Lenard- Strahl.en in der Luft ist das Fenster der Lenardröhre möglichst nahe an die \Valren- oberfläche zu bringen, damit. der Weg der Strahlen in der Luft eine lTriii3eno@rdnung von Zehntelmillimetern oder höchsten:, eint., Millimeters besitzt.
Das Auftragen und "Entwickeln" der lichtempfindlichen, z. B. aus Chromalbumin bestehenden Schicht, die etwaibe Naehbeha.ndlung und das Ätzen der Walze kann im Falle. pliotogniphiselier 1\lrer- trab-ung auch. beim nenn Verfahren in bAi(#_ biger geeigneter, üblicher \'reise erfolgen.
Zur Vermeidung desjenigen, auch den bisherigen Photogra.vürvei-fa.lii-en anhafbenden Manbel,s der photographischen C hertragnng, dass nian in der Dunkelkammer arbeiten muss, kann man auch andere LTbertra.gungs- arten anwenden.
So zum Beispiel kann inan mit den bekannten Tintennebelsehreiberii der Bildtelegraphie entsprechende Lösungen auf die Walze zwecks chemischer oder elektri scher Veränderung, z. B. stellenweise. er folgende säurefeste oder isolierende Ab deckung der Walzenoberfläche aufbringen. Man kann aber a.ueh elektrische Entladungen unmittelbar auf die Oberfläche der Walze oder die dieselbe bedeckende Schicht, z. B.
säurefeste Lackschicht, einwirken lassen. [in ersten Fall kann zum Beispiel die Oberfliiche der Aluminiumwalze durch die Entladungen stellenweise ozvdiert und denizufol,#e finit einer fest anhaftenden Ozvdsehicht versehen t@-erden, die nach entspreeliender Nach- l:
ehandlung, zum Beispiel mittels der bekann ten Methoden der Lithographie erfolgende Ab deckung mit säurefester Farbe, ein Ätzen der Walze gestattet. Man kann aber auch mittels solcher Entladtulgren die die Walzen oberfläche bedeckende. zuni Beispiel aus mit Russ versetztem Nitrozelluloelack be stehende, säurefeste Schicht abbrennen und hierdurch eine ätzba,re Walzenoberfhiebe er halten usw. Falls man die als Funken ein setzenden und in Lichtlüit;
en übergehenden Entladungen unmittelbar auf ilig- Walzen oberfläche einwirken lässt, kann man als Elek troden der Bildzusammensetzer ebenfalls Zündkerzen verwenden.
Zu diesem Zweck entfernt man die oben bereits erwähnte Elek- trode 50, belässt die Elektrode 49 in ihrer zentralen Lage, spitzt ihr Ende zu und lässt die Entladung durch die Üffnung 53 der Glinimerplatte 52 hindurch auf die als andere Elektrode geschaltete Druckwalze _-1 überschlagen. Für < las Arbeiten im Sauer- sloffstroni verfertigt nian die Elektrode 49 mindestens an ihrer
Spitze aus Platin, ver wendet eine ausser der Offnung 53 gas dicht schliessende Kappe 51 und als Kerze die bekannte Kerze mit in der Achsial- richtung durchbohrter, mittlerer Elektrode. Den Sauerstoff lässt man durch die Boh rung dieser Elektrode hindurch einströ nien und durch die Ü ffnung 53 auf die in einer Entfernung von der Grössenordnung einiger Zehntelmillimeter befindliche Wal zenoberfläche ausströmen.
Die bekannten Methoden der photoelektri- sehen Druckplattengravilre, gemäss -elchen man mittels durch die verstärkten Photo ströme gesteuerten Gravierstichel oder dergl. graviert, können in besonderen Fällen, zum Beispiel zur Herstellung von kleinen Walzen aus leicht bearbeitbarem Material zwar eben falls verwendet werden, doch ist es im all- "(,Meinen vorteilhafter, mit ständig um laufenden,
zeitweise an die Walze angedrück ten Fräswerkzeugen oder dergl. derart zu arbeiten, dass inan mit denselben Nuten konstanter Breite und Tiefe in das Material der Walze schneidet, oder noch zw eckmässi- ger das Material der die Walzenoberfläche bedeckenden Schutzschicht, z.
B. Asphalt- lackschi#Ait, mittels solcher Werkzeuge stel lenweise 2iitfernt. Eine hierzu geeignete Vorrichtung nebst Schaitinig derselben ist in Fi-. 8 und 9 der Zeiehnun- dargestellt.
Von der Oberfläche der aus Kupfer be stehenden Druckwalze A wird die diese be deckende, dünne Asphaltlaeksehielit a an. den gewünschten Stellen durch den Fräser 00 entfernt.
Der Durchmesser desselben stimmt \iiit dem Durchmesser des Bildzule-epunktes iibei,ein; :ils Schnittflächen oder '#Vetzfläehen ;find in Beliebiger geeigneter Weise sowohl ilie Slirnfliiclie, wie die 3fantelfläche des aus Stahldraht oder Wolfraindrabt bestehenden Fräsers ausgebildet.
Der Fräser 60 ist in einem Bohrfutter 61 üblicher Beschaffenheit, das jedoch sehr leicht ausgeführt ist, ein gespannt. Dieses Bohrfutter ist an dem aus Leichtmetall bestehenden Rohr 62 an gebracht, welches mit dem in Achsenrichtung liegenden Schlitz 63 versehen ist und am andern Ende die aus Dvnamoblech oder an dern ferromagnetischen Stoff bestehende Scheibe 65 trägt. Das Rohr 62 ist in der Achsenbohrung der Schnurrolle 66 in einem der Länge des Schlitzes 63 entsprechenden Masse verschiebbar.
Der durch den Schlitz 63 hindurchgehende Stift 64 der Schnurrolle 66 dreht jedoch das Rohr 62 stets mit der Dreh zahl der Rolle. Das andere Ende des Rohres 62 wird durch die vorteilhaft mit etwas nach innen konischer Stirnfläche ausgeführte Kappe 67 abgedeckt, welche in ihrer dar gestellten Lage mit ihrer Stirnfläche auf dem Einstellstift 68 aufliegt und so den Fühlstift 68a, welcher in der Aehsenbohrung des Einstellstiftes 68 verschiebbar ist, ent gegen der Wirkung einer auf diesen Fühl- stift einwirkenden Feder eingedrückt hält.
Diese Feder, sowie der durch den Fühlstift betätigte, elektrische Kontakt ist im Ge häuse 68b angeordnet, das sich am andern Ende des Einstellstiftes 68 befindet. Die Schnurrolle 66 ist durch die dargestellten Kugellager auch gegen; seitliche Verschie bung gesichert und in den Schildern 69 ge lagert, die untereinander und mit den übri gen Teilen der Vorrichtung durch aus nicht magnetisierbarem Stoff, z.
B. aus Bronze, bestehende Tragstangen 70 verbunden sind. Diese halten auch die Elektromagnete 71, 72 und die Platte 73 in ihrer dargestellten, durch Schrauben einstellbaren Lage zueinan der und zu den übrigen Teilen der Vorrich tung fest. An die Platte 73 ist mit seinem gegabelten Ende das Rohr 74 angeschweisst, welches die Vorrichtung an den Träger 75 befestigt. Dieser Träger, welcher hinsichtlich seiner Bestimmung der auf Fig. 1 dar gestellten Stange 15 entspricht, trägt sämt liche Bildzusammensetzer und ist vermittels der in Höhenrichtung verstellbaren Stütze 76 an den Werkzeugschlitten 77 der Dreh bank befestigt.
Die Schnurrolle 66 wird durch einen auf der Zeichnung nicht dar gestellten, kleinen Elektromotor mittels Schnurübertragung mit einer hohen, z. B. etwa 3000 bis 6000 Umdr./min. betragenden Drehzahl ständig angetrieben.
Die Schaltung der Vorrichtung stimmt bis zur Primärwicklung 46a des Transforma tors 46 mit der Schaltung nach Fig. 4 über ein. Bei der Vorrichtung nach vorliegendem Beispiel kann aber das Thyratron auch mit Wechselstrom von geringerer Frequenz, z. B. etwa von 300 bis 1000 Hertz, gespeist wer den, oder man kann dasselbe, da die Vor richtung magnetische Kippschaltung besitzt, durch eine Elektronenröhre von grosser Lei stung ersetzen.
Bei der Vorrichtung nach vor liegendem Beispiel erhalten die Bildzusam- mensetzer über die Leitungen 79 einen gleich gerichteten Strom, da zur Sekundärwicklung 16b des Transformators 46 die Gleichrichter röhre 78 geschaltet ist. Dieser Strom ist in derjenigen in Fig. 8 und 9 dargestellten Lage der Vorrichtung, in welcher der Fräser 60 von der Walzenoberfläche entfernt ist, unterbrochen und beginnt nur zu fliessen, wenn der Fräser an die Walze angedrüokt werden soll.
Bei der auf Fig. 9 dargestellten Lage der Vorrichtung erhält die Spule 71a des zweispuligen Magnetes 71 bei Aussetzen des Gleichrichters 78 keinen Strom. Durch die Spule 71b und den einspuligen Magnet 72 fliesst hingegen der Strom der Gleichstrom quelle 80 hindurch.
Die Spule 72 erhält in diesem Fall über die Spule des Potentio- meters 81 und den Widerstand 83 von den Polen des Widerstandes 82 Strom, da die den Widerstand 83 kurzschliessenden Kon takte 84 in dieser Lage der Vorrichtung durch den Fühlstift 68a offengehalten wer den. Die Spule 71b erhält über das Potentio- meter 81, die Selbstinduktionsspule 86 und den Einstellwiderstand 85 Strom.
Diese Ströme, sowie die Entfernungen der Pole der Magnete 71 und 72 von der Scheibe 65 sind so eingestellt, dass sich die Scheibe<B>65</B> in der Nähe der Pole des Magnetes 72 aber in keiner Berührung mit denselben dreht, das heisst, dass die Anziehungswirkung des Mag netes 72 den Fräser 60 entgegen der durch die Spule 71b verursachten, magnetischen Kraft von der Walzenoberfläche entfernt.
\Wenn in der Leitung 79 ein Strom zii fliessen beginnt, wird der Fräser 60 sofort: mit voller Eiraft an die Walzenoberfläche anbedrücht, da die Vorrichtung in ma,r rre- tiseher Kippschaltung lieut. Die Spule 71 r erhält nämlich über den Widerstand 8:
.i Strom und bildet dadurch ein starkes elektro magnetisches Feld. Der Widerstand 82 ist: aber derart bemessen, dass der Strom der Spule 71rr in demselben. einen ebenso grossen, aber ent--e-enbesetzt gerichteten Spa.nlrungs- abfall zustandebringt wie der Spanntings- a 'fall,
0 den bisher der Strom der SIroniquelle 80 zusta.ndegebracht hat. Die Wirkung der Spannungsquelle 80 wird folglich kompen- siert, und der in der Spule<B>729</B> fliessende Strom hört auf.
Diese Wirkung kann auch durch zwischen dem Widerstand 82 und der Stromquelle 80 und bezw. oder zivisehen dem Widerstand 8? und der Wicklung 7 2 -e schaltete, in der Zeichnung nicht:
dargestellte Gleichrichter unterstützt oder erreicht werden. Durch Ausbleiben des Stromes der Spule 7\3 wird aber die Stärke des durch den Wider stand des Potentiometers 81 hindurch fliessenden Stromes vermindert, und da dem zufolge der Spannungsabfall an der Wider- sta.ndspule des Potentiometers vermindert wurde, erhält die Spule 71b jetzt stärkeren Strom.
Wenn die oben erläuterte, gleich zeitige Änderung- der elektromagnetischen Kraft aller drei Magnetspulen die Scheibe 65 in die Nähe der Pole des Magnetes 71 bringt und dadurch den. Fräser 60 in Tätigkeit ver setzt, schliesst der Kontakt 8.1 den Wider stand 82 kurz. Demzufolge wird, sobald in der Leitun-- 79 kein Strom mehr fliesst, die Spule 72 einen stärkeren und die Spule 71b einen schwächeren Strom erhalten, als der Strom.
der in der auf Fig. 8 dargestellten Stellung der Vorrichtung durch dieselben fliesst, und die Scheibe 65 -wird rasch in ihre Stellung naeli Fig. B. in welcher der Kontakt 84 von neuem ausschaltet, zurück gezogen.
Die Selbstinduktionsspule 86, die gegebenenfalls auch wegfallen kann, ist be stimmt, die Wirkungen der durch die Pulsationen des durch die Leitung 79 an- kommenden, bleichgerichteten Stromes ver ursachten Schwankungen der magnetischen Krafl des Magnetes 71 durch Phasen verschiebung der Ströme seiner beiden Wick lungen zu vermindern.
Die Vorrichtung wird so eingestellt, dass der Weg des Fräsers 60 nur einige Zehntelmillimeter betragen soll, und die Scheibe 65 nicht mit den Polen der Magnete 71 und 72 in Berührung kommen kann, und dass die Zeit, die vom Schliessen des Stromes bis zum Andrücken der Fräser an die die Walze bedeckende Schicht vergeht, gleich sei mit der Zeit,
die von der Unter brechung dieses Stromes bis zur Entfernung des Fräsers von der die Walze bedeckenden Schicht vergebt. 7ufolue des eigenartigen .xllfbaus der Vorrichtung können diese Zei ten bis zu einer Grössenordnung von Tausend- iaelsekundeu verringert werden,
und so können mit dieser Vorrichtung im Falle hrösserer Bildpunktdurchmesser - da der Zeitbedarf bei sonst gleichbleibenden Ver hältnissen mit dem Quadrat des kreisförmi gen Bildpuuktdurchniessers in urigekehrtem Verhältnis steht -- den praktischen Aufor- clerungen gut genügende Leistung erreicht werden.
Fig. 10 veranschaulicht die Anordnung eines als endloses Band ausgeführten, mit dein Mustei element kontinuierlich (endlos) bedeckten Musterträgers B auf einer für die übliche Abtastung mittels reflektiertem Lichte geeigneten Abtasttrommel 90. Die selbe besteht aus elastischem Material, z. B.
arrs nichtrostendem Stahl oder Messing, und ist an ihrer äussern Mantelfläche mit der in der Richtung einer Erzeugenden liegenden Nut 91. und am Boden dieser Nut mit dem durchgehenden Schlitz 92 versehen. Auf der äussern Mantelfläche dieser Abtasttrommel liegt der Musterträger B, z. B. Film oder Zeichenpapier, welcher durch Verkleben sei- ner Enden mittels des dieselben von unten überlappenden und in der Nut 91 liegenden Film- oder Papierstreifens 93 zu einem end losen Band geformt ist. Sollten sich die Enden nicht genau aneinander anschliessen, so kann die Fuge mit einer geeigneten Masse, z.
B. einem Kitt von entsprechender Farbe, ausgefüllt werden, und die die Kontinuität des Musters bewahrenden, kleinen Verbin dungslinien können, falls nötig, auf diese Masse gezeichnet werden. Der Musterträger wird auf die Abtasttrommel 90 vorteilhaft im schon zum endlosen Band geformten Zu stande derart aufgebracht, dass die Trommel, inwieweit der Schlitz 92 dies zulässt, zusam mengedrückt wird.
Nachdem auf die ab gedrehten Enden derselben in solchem Zu stande die Ringe 90x (Fig. 13) aufgezogen wurden, wird der Bildträger nach Art der Phonographenwalzen auf die Trommel ge schoben. Hiernach werden die Ringe 90x ab genommen, worauf die Trommel, zufolge der Elastizität ihres Materials, wieder ihre genau zylindrische Form einzunehmen trach tet, so dass der auf ihr befindliche Bildträ ger gespannt und derselbe an ihrer äussern Mantelfläche auch ohne besondere Halte organe, Aufkleben usw. gut festgehalten wird.
Wäre der Bildträger noch immer lose, so kann der Durchmesser der Trommel beim Einspannen in die Vorrichtung gemäss Fig. 11 derart vergrössert werden, dass der Bild träger fest auf ihr sitzt.
Diese Abtasttrommel wird zweckmässig in der auf Fig. 11 dargestellten Vorrichtung verwendet, die dem Wesen nach der Vorrich tung gemäss Fig. 1 entspricht, weshalb in Fig. 11 nur die von dieser abweichenden Teile dargestellt sind. Bei der vorliegenden Vorrichtung können nämlich auch die die Welle 11 der Abtasttrommel haltenden Arme 6 und 7 in den an den Drehbank körper befestigten und diese Arme umge benden Rohren 6a bezw. <I>7a</I> vermittels der Feststellvorrichtungen 6b bezw. 7b in verschiedenen Höhenlagen festgeklemmt werden,
wodurch der Abstand der Wellen 1 und 1,1. in einem bei den Übersetzungs- änderungen erforderlichen Masse veränderlich wird. Die sich auf der Welle 1 befindlichen Kettenräder 3 und 4 sind auswechselbar, um die Übersetzung ändern zu können. An die Lagergehäuse 8 und 9 sind Säulen 6c und 7c befestigt, die die mit den Klemmvorrichtun gen 6e bezw. 7e versehenen HaltevorricUtun- gen 6d bezw. 7d tragen.
In diese ist das Rohr 95 eingespannt, auf welchem die mittels der Iüemmvorrichtung 96a festklemmbare Halte vorrichtung 96 sitzt, deren Säule 97 das La gergehäuse 98 trägt. Die drehbare Welle 99 des Spannfutters 100 ist in diesem Lager gehäuse drehbar und auch gegen Längs verschiebung gesichert gelagert.
Sowohl das an der Welle 11 sitzende Spannfutter 94, wie das Spannfutter 100 tragen je drei, bei den Drehbänken übliche, stufenförmig aus gebildete Einspannbacken 94a, b, e bezw. 100 <I>a, b,</I> e, die die Trommel 90 in der auf Fig. 12 ersichtlichen Weise, auf die innere Mantel fläche der hohlzylinderförmigen Trommel aufliegend, derart einspannen, dass sie den Durchmesser derselben beim Anziehen zu vergrössern trachten.
Die Richtigkeit der Ein spannung bezw. Spannung der Trommel 90 und der genauen Zylinderform derselben kann in eingespanntem Zustande der Trom mel durch Messung dar Spaltbreite des Schlitzes 92s, zwecks Sicherung der tadel losen Übertragung, leicht kontrolliert werden.
Mittels der Vorrichtung gemäss Fig. 11 kann man das ,Musterelement auch in Um fangsrichtung der Walze selbsttätig und zwangsläufig anlässlich der Übertragung "addieren" und rapportieren"das heisst solche Walzen herstellen, bei denen sich das Muster- element in Umfangsrichtung der Walze meh.rmal@s wiederholt,
ohne hierzu einen solchen Musterträger verwenden zu müssen, d,er das Musterelement in Umfangsrichtung ebenfalls mehrmals wiederholt trägt. Zu .dies,Bm Zwecke verfährt man zum Beispiel zur Herstcllung einer Walze, auf deren Ob er- flä,
ch#e sich das Musterelement in Umfangs- richtung fünfmal wiederholt, folgender massen Man z,iehn-ot dass Musterelement auf Zeiehenpapiere in solcher Grösse, dass seine in Umfangsrichtung der Walze bemessene Länge genau oder annähernd (das heisst mit einer durch die Art, des Musters.
Druckes, miv. bestimmten lii@elistzuliissigen Abwei- chung von z. B. etwa. ? bis 5%) ein Fünftel -1,-s 1Valzen:
imfange. betrugt. Dieser Muster- trii,-er wird nun, gegebenenfalls an seinen Längskanten mit schwarzen Rändern ver- sehen, zum endlosen Band geformt. auf eine Abtasttrommel entsprechenden Durchmessers (etwa 1\; des Walzendurchmessers) geschoben und in die Vorrichtung gemäss Fig. 11 ein gespannt.
Dieselbe wird für diese f\bertra- Olin- mit solchen Iiettenräderii 3. 1 l,ez -. 3b, 1b versehen, dass die Ahtasttroniniel :>0 mit der fünffachen Drehzahl. das heisst.
"@'inlielgeschwindiheit, der @@"ell:# 1, das heisst der Walze angetrieben wird. Der Musterträäer wird nun mittels reflekticerten Lichtes abgetastet und hierdurch auf die Walze in Umfangsrichtung in Ainffac.he@r, richtig rapportierter Wiederholung aufgetra, gen,
während die Rapportieiaing in Liings- richtung gleichzeitig durch Verwen:dun- mehrerer Bildzusammeu:setzer, zum Beispiel gemäss der Skizze von Fig. 3 erfolgen kann.
Wenn man mit derselben Einstellung der Vorrichtung auf der vorerwä unten Abbast- frommA einen Musterträger anbringt., der das Musterelement in zweimaliger Wiederholung in I mfangsrichtung trägt. wird sich dasselbe ain Umfang der Walze zehnmal wiederholen usw. Das Verfahren kann offenbar auch um gekehrt a.usgefü.hrt werden.
indem man einen Dlnsterträ.ger benützt.. auf dem .sich :das "lusterelement in LTmfangsriclit.nng öfters wiederholt als auf der Walze, wobei man >>111i die Walze mit geringerer Winkel- gesehwindi.g:
lieit antreibt. Wesentlich ist stets nur. dass die ITmfaugsgesehwindigkeiten der beiden Trommeln, trotz d--ren wesentlieli ab weichenden Durchmessern.
miteinander durch entsprechende Wahl der betreffenden Winkel- geschwindigkeiten genau oder annähernd übereinstimmen, und dass eine der Winkel- gec.hwindi.gheiten stets -Pna.u das vorteilhaft -anzzahlige "Mehrfache der andern beträgt, wobei aber die Lineargeschwindigkeiten der Abtast- und Bildzusammensetzvorrichtungen, mit welchen sich dieselben entlang der Trom meln bewegen,
miteinander genau Über- einstimmen.
Bei der mittels selektiver Abtastung des Musterträgers erfolgenden Herstellung meh rerer oder sämtlicher Walzen eines zum Drucken eines Mehrfarhenmusters erforder lichen Walzensatzes verfährt man zweck- mässig derart. dass man das Musterelement auf den Bildträger in entsprechender Grösse zeichnet und die den einzelnen, verschiedenen Farben des Musters entsprechenden Teile mit verschiedenen Farben abdeckt.
Dies"- Farben entsprechen z-,veckmässig nicht denjenigen, welches das Musterelement besitzt., .sondern sind derart gewählt, dass keine der auf dem Musterträger befindlichen Farben in ihrem Spektrum solche Wellenlängen enthält (oder mindestens nur in sehr geringem. Masse), wel- che; auch im Spektrum einer andern Farbe desselben, Musterträ.ggers enthalten wären.
Hiernach deckt man die noch ungefärbten Teile des Musterträgers mit schwarzer Farbe ab, formt ihn zum endlosen Band und tastet ihn mehrmals nacheinander ab.
Anlässlich ;jeder Abtastung kann man zum Beispiel je eine verschiedene Photozelle verwenden, deren Farbenempfindlichkeitekurve der jeweils zu übertragenden Färbe -derart entspricht, dass man durch entsprechende Einstellung des Kippschwellen wertes erreicht, dass mir die gewünschten, gleichartig gefärbten Teile des Musterelementes übertragen werden.
Vorteil hafter vorfährt man aber derart. dass man die verschiedenen Abtastungen mit derselben Photozelle durchführt., ,jedoch zwischen Licht duelle und Photozelle der Abtastvorriehtung vor oder nach < lein Musterträger je ein ver- sehiedenes Lichtfilter einfügt, dessen Licht- du.rchläs:sigl;
eitslzurve der jeweils zii über- Cragenden Farbe des derart entspricht, da.ss nur die jeweils gewünschten. gleichartig- gefärbten Teile des Muster- elementes iibertra-en werden.
wol@i der liippschwellenwert und gegebenenfalls der Verstärkungsfaktor zweckmässig ebenfalls für jede Äbtastung der betreffenden hrarbe entsprechend eingestellt wird. Die Wellen- längen, und der Spaktralbereich des zur Ab tastung verwendeten Lichtes können inner halb weiter Grenzen:, die z.
B. von mono chromatisch bis weiss gehen können, gewählt werden, da ja in vorliegender Beschreibung das Wort "Licht" jede solche Strahlung b-3- zeichnet, die Photozellen oder Lichtelemente zu beeinflussen. vermag.
Es ist aber au@q praktischen Gründen meist am. zweckmässig sten, sichtbares Licht innerhalb des .Spektral- bereiches von etwa. 4900 bis: 100t) Angström, und solche Farbfilter zu verwenden,- .deren Spektralbereicheine Breite v an etwa 1001 bis 500 Angström besitzt.
An :Stelle eines abzutastenden Muster trägen, der als ein endloses Band, dessen Länge mit dem Umfang,der Abtasttrommel übereinstimmt ausgebildet ist, kann man auch einen riemenförmigen Uusterträ:gel, der über zwei Trommeln läuft und an .einer derselben abgetastet wird, verwenden.
Man kann ferner die gewünschte Rapportierung auch auf andere Weise erreichen, zum Bei spiel dadurch, dass man einen @lusterträ:
ger verwendet, dessen .in Umfangsrichtung ge- rnessene gemus.terto Länge nur dem halben Umfang der Abtasttrommel <B>(180'</B> Zentu-i- winkel) gleich ist, der also mit seinem zu übertragenden Teil nur den halben Abtast- trommelumfang bedeckt, und diesen mit zwei Abta.stvorriohtungen abtastet,
die an einan der diametral gegenüberliegenden Seiten der Abt.asttrommelderart angeordnet sind, dass sie dieselbe in Richtung zweier gegenüber- liegend.en, also. in bezug aufeinander eben falls um<B>180</B> Zentriwiukel verschobenen Erzeugenden der Abtasttrommel abtasten und denselben bezwr. dieselben.
Bildzusam- mensetzer abwechselnd nacheinander steuern usw. Selbstverständlich kann diese Arbeits- weise auch umgekehrt werden, indem man durch eine Abtastvorrichtung zwei Bild- zusammensetzer oder zwei Sätze von Bild zusammensetzern steuern lä.sst,
welche auf die Walze in Richtung zweier gegenüber liegenden Erzewgenden der Walze einwirken. Bei beiden Arbeitsweisen verwendet niäri zweckmässig eine schwarze Abtasttromrnel oder einen Mwstcrträger, der an seinen sich über die Hälfte des Abtasttrommelumfanges erstreckenden, also,
nicht zu übertragenden Teilen schwarz ist, damit in der Abtast- -#orrichtung keine Photoströme entstehen, wenn der Abtastliehtstrahl auf die Abtast- walze oder auf die nicht zu übertragenden Teile des Musterträgers fällt.
Auch kann der zwangsläufige Antrieb der Abtasttromm-el und der Walze, insbesondere im Falle der Fernübertragung., durch :die bekannten An triebe der Bildtelegraphie oder zum Beispiel durch polumschaltbare Synchronmotore erfol gen, und im Falle der selektiven Abtastim-g mit reflektiertem Licht kann die Abtastung an mehreren :
Stellen der Trommel mit ver- schiedenfarbigem Lichte zwecks gleich zeitiger Herstellung mehrerer Walzen ,des Walzensatzes auch gleichzeitig erfolgen..