CH196619A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Walzen mit erhaben gemusterter Oberfläche, insbesondere für mehrfarbigen Textil- und Tapetendruck. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Walzen mit erhaben gemusterter Oberfläche, insbesondere für mehrfarbigen Textil- und Tapetendruck.

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CH196619A
CH196619A CH196619DA CH196619A CH 196619 A CH196619 A CH 196619A CH 196619D A CH196619D A CH 196619DA CH 196619 A CH196619 A CH 196619A
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Lorand Von Tavy
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Lorand Von Tavy
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  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Walzen mit erhaben gemusterter       Oberfläche,    insbesondere für     mehrfarbigen    Textil- und Tapetendruck.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Walzen mit erhaben gemu  sterter Oberfläche, insbesondere für mehr  farbigen Textil- und Tapetendruck, deren       Musterung    aus an der Walzenoberfläche  mindestens in Umfangsrichtung der Walze  rapportierten Musterelementen in erhabener,  z.

   B.     kamee-    oder     reliefartiger    Musterung be  steht, die demzufolge die Walzenoberfläche  derart     bedec1Len,    dass sie sieh mindestens in       Cmfangsrichtung    lückenlos und     überla.p-          pungslos        aneinanderreihen,    das heisst endlos       \viederholen.    Die Erfindung     umfasst    ferner  auch eine Vorrichtung zur Herstellung sol  cher Walzen nach dem obigen Verfahren.

    Die Vorrichtung kann durch mehrere, längs  der Walzenachse in gleichen, der Länge des       Husterträgers    entsprechenden Abständen an  geordnete     Bildzusammensetzer    so ausgebildet  sein, dass sich die Musterelemente an der  Walzenoberfläche ausserdem auch in der  Längsrichtung der Walze lückenlos und         überlappungslos        aneinanderreihend,    das     heisst     im richtigen Rapport, wiederholen. Der     Aus-          druclL        "Musterelement"    bezeichnet hierbei  weniger Bilder im allgemeinen Sinne des  Wortes, wie z.

   B. auch Halbtöne enthaltende  Bilder, als eher nur schwarz-weisse Flächen  gebilde, wie dekorative Muster, Zeichnungen       usw"    in denen gegebenenfalls auch andere  Teile, z. B. die     Hachuren    oder Textteile, ent  halten sein können, und die gegebenenfalls  auch die zwischen den einzelnen Flächen  gebilden der Musterung erforderliche Lücken  umfassen,     und    die z. B. beim Textil- oder       Tapetendruck    Verwendung finden, da das  erfindungsgemässe Verfahren hauptsächlich  zur Herstellung von Druckwalzen für den  Textil- oder Tapetendruck, das heisst zum  meist mehrfarbigen Bedrucken stark     farben-          aufnahmfähiger    Stoffe, bestimmt ist.

   Es  können aber mittels desselben auch andere  solche Walzen, bei denen die     Rapportierung     erforderlich ist, z. B.     Moletten        (kleine    Stahl-      walzen zur Herstellung kupferner Druck  walzen) und Walzen zur Verformung plasti  scher Stoffe, z. B. Gummi, hergestellt  werden.  



  Zur Herstellung von Druckwalzen für den  Textil- und Tapetendruck sind zahlreiche  Verfahren bekannt. Bei allen bisher bekann  ten Verfahren verursachte in der Praxis stets  die     Rapportierung    die grössten Schwierig  keiten. Bei einigen dieser Verfahren, die bis  her wohl als die vollkommensten galten,  wurde die Aufgabe der     Rapportierung    in  Längsrichtung der Walze in der Praxis der  art umgangen,     da.ss    die     Musterelemente    auf  den Bildträger anlässlich der     Ilertellung     desselben in ebener Fläche mittels der be  kannten teueren photographischen "Addier  maschinen" rapportiert wurden.

   Die     Ra.ppor-          tierungsmöglichkeit    in     Umfangsrichtrmg     musste aber, wie bei sämtlichen andern bisher  bekannten Verfahren, dadurch gesichert wer  den, die in     U        mfangsrichtung        gemessene     Länge des     11usterelementes    mit peinlichster  Genauigkeit zum     ganzzahligen    Bruchteil des       Walzenumfan-,es    gewählt werden musste, was  in der Praxis\ stets erhebliche Schwierigkei  ten verursachte.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Herstellung von Wal  zen mit erhaben gemusterter Oberfläche, ins  besondere für mehrfarbigen Textil- und     Ta-          petendrucl,:,    deren Musterung aus     mindestens     in Umfangsrichtung der Walze rapportierten       'Musterelementen    besteht, mittels von einem  biegsamen     11usterträger    erfolgender     rbertra-          gung    des Musterelementes auf die Walze.

    das sich dadurch auszeichnet, dass die punkt  weise     Übertragung    und hierdurch erfolgende       Rapportierung    des Musterelementes durch  Bildzerlegung, die mit Hilfe mindestens  eines auf eine Photozelle einwirkenden Licht  strahls durch     Abtastung    des     Musterlriigers     durchgeführt wird, und durch auf der     'Valze     erfolgende Bildzusammensetzung erfolgt,  wobei die     1'1fibertragung    derart     durchgeführt     wird,

       da.ss    während jeder Umdrehung der       1Valze    stets mindestens ein     Bildzusammen-          setzer    mittels eines auf den zu     übertragenden       Teil des Musterträgers fallenden Lichtstrahls       gesteuert    wird.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren beruht  auf der Erkenntnis, dass man mit den 11e  thoden der Bildtelegraphie nicht nur     1ängs-          gerecht,    sondern     anch    winkelgerecht     übertra-          gen    kann und daher, z.

   B. bei Verwendung  eines endlosen     Musterträgers.    das     :Duster    oder       ' < Musterelement,    welches auf demselben an  gebracht ist,     auch    dann rapportiert, das heisst  lückenlos,     bezw.        überlappungslos,    oder wenn  das Muster auch Lücken umfasst, mit regel  mässigen, das heisst bei jeder     Wiederholung     des     Musterelementes    in     I        mfangsrichtung    ge  nau gleichen Lücken auf die Walze über  tragen wird,

   wenn die in     Umfangsrichtung     gemessene Länge des Musterträgers mit dem  Walzenumfang oder mit einem     ganzzahligen     Bruchteil desselben nicht genau überein  stimmt. sondern grösser     bezw.    geringer ist.       Das        '3luster        wird    zwar in diesem Falle ver  zerrt     übertrat.;en,    doch ist diese Verzerrung       hei        solchen    verhältnismässig geringen Abwei  chungen. die bei den bisher bekannten Ver  fahren bereits ganz unbrauchbare Walzen er  gaben, noch kaum     wahrnehmbar    und für die       Praxis    vollkommen belanglos.

   Das neue Ver  fahren besitzt daher den Vorteil der zwangs  läufig selbsttätigen     Rapportiermig    in Um  fangsrichtung.  



  Zwecks Erhöhung der     Mertragungs-          leistung    und Vermeidung der Übertragung       ungewünschter    Teile des Musters, z. B. der  Linie, die an der     Zusammenführungsstelle     der Enden des ursprünglich bandförmigen       lfusterträgcrs    an denselben meistens er  scheint. werden die     Bildzusammensetzer    vom       Bildzerleger    im üblichen Falle der     Mertra-          gung    von     Halbtöne    nicht enthaltenden       :

  Musterelementen    statt der üblichen     11odu-          lationsschaltungen    vorteilhaft in Kipp  schaltung gesteuert. Der Ausdruck "     Kipp-          schaltung"    bezeichnet hierbei eine solche  Schaltung, bei der die Bildspannung (Span  nung des Photostromes) der     Abtastvorrieh-          tung    eine durch dieselbe gesteuerte Spannung  oder Strom, oder die räumliche Lage eines  durch die letzteren gesteuerten     Organes.    der-           art    beeinflusst, dass dieselben durch solche  Änderungen der Bildspannung,

   deren     1VIo-          mentanwert    unter einem vorteilhaft einstell  baren Schwellenwert (nachstehend kurz       "Kippschwellenwert"    genannt) verbleibt,  ganz unbeeinflusst bleiben. Sobald aber  die Bildspannung diesen     Kippschwellenwert     überschreitet, beeinflusst sie die obengenannte  Spannung oder Strom oder Organ in dem  Sinne, dass dieselben sofort ihren Maximal  wert,     bezw.    ihre Grenzstellung einzunehmen  trachten, der trotz etwaiger weiterer Verän  derungen der Bildspannung solange unverän  dert verbleibt, bis der Minimalwert der Bild  spannung nicht unter den     Kippschwellenwert     sinkt,

   in welchem Falle die beeinflusste Span  nung oder Strom oder Organ sofort wieder  ihren früheren, ursprünglichen Wert     bezw.     Lage anzunehmen trachten.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren nebst       Vorrrichtungen    zur Ausführung desselben  wird     nachstehend    im Zusammenhang mit den  Zeichnungen in einigen Ausführungsbei  spielen näher beschrieben. Auf den Zeich  nungen veranschaulicht:

         Fig.    1 die Seitenansicht einer Vorrichtung  zur Herstellung von     Kupferwalzen    für den  Textildruck,       Fig.    2 einen Schnitt entlang der Linie       x-x    der     Fig.    1,       Fig.    3 eine die     Rapportierung    in Längs  richtung     erläuternde    Skizze,       Fig.    '4 die Schaltung der Vorrichtung  nach     Fig.    1,       Fig.    5 einen     ,Querschnitt    durch einen Teil  des     Mehrfachbildzusammensetzers,

            Fig.    6 eine Schaltung für eine andere       Bil        dzusammensetzvorrichtung,          Fig.    7 einen     Schnitt    durch eine Bild  zusammensetzvorrichtung für die Schaltung  gemäss     Fig.    6,       Fig.    8 einen Schnitt durch einen mecha  nischen     Bildzusammensetzer,          Fig.    9 die Schaltung des     Bildzusammen-          setzers    gemäss     Fig.    8,       Fig.    10 einen Schnitt durch einen Teil  der     Abtasttrommel,

              Fig.    11 eine Seitenansicht eines Teils  einer Ausführungsform der Einrichtung ge  mäss     Fig.    1,       Fig.    12 einen     Schnitt    entlang der Linie       J-J    der     Fig.    11,       Fig.    13 die Seitenansicht der     Abtasttrom-          m        e1    gemäss     Fig.    10.  



  In     Fig.    1 ist der besseren Übersichtlich  keit halber eine Vorrichtung dargestellt, bei  welcher ein mit durchfallendem Licht ar  beitender     Bildzerleger    sechs     Bildzusammen-          setzer    steuert; bei der Herstellung von  Druckwalzen üblicher Abmessungen ver  wendet man aber zweckmässig zwölf Bild  zusammensetzer, welche sich voneinander in  gleichen, je     1/1..    Teil der ganzen mit dem  Muster zu bedeckenden     Druckwalzenlänge     entsprechenden Entfernungen befinden.

   Im  Falle der Verwendung von zwölf     Bildzusam-          mensetzern    kann die in der     Achsenrichtung     gemessene Länge des zu     übertragenden     Musterelementes folgenden Bruchteilen der  Länge der mit dem Muster zu bedeckenden       Druckwalzenoberfläche    gleich sein:       1'4,        1'j,        1'2.    Die Vorrichtung gemäss der Zeich  nung ist auf eine gewöhnliche Drehbank auf  gebaut. welche, wenn sie nur zur Übertra  gung dient, mechanisch kaum in Anspruch  genommen ist, und deshalb leicht und billig  sein kann. Es ist jedoch zweckmässig, eine  so massive Drehbank, z.

   B. eine     Molettier-          bank,    zu     verwenden,    auf welcher man von  der Walze das alte Muster auch abdrehen  kann, da in diesem Falle das Abdrehen des  alten     Musters,    das.

   Glätten der erhaltenen  neuen Oberfläche, das, Überziehen derselben  mit einer     .lichtempfindlichen        oder    sonstigen  Schicht     und        d:asi    Auftragendes     Musters    auf       dieselbe    mit     einem    einzigen Aufspannen     er-          folgen    kann.

   und der genaue Lauf der       Walze    in bezog zur     Übertragungsvorrich-          tung    bei     der    Übertragung     unbedingt        ge-          sichert    ist.  



  Die     DTehbank    wird zu einer Vorrichtung  zur Ausführung des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens dadurch umgebaut, dass zwischen  ihrer Hauptwelle 1 und ihrem     Spannfutter     2 die     @gleiche        Durchmesser    und     Zahnteilungen       
EMI0004.0001     
  
    besitzenden:

   <SEP> Kettenräder <SEP> 3 <SEP> und <SEP> .1 <SEP> niotitiert
<tb>  werden:. <SEP> während <SEP> auf <SEP>  < las <SEP> Gestell <SEP> der <SEP> I>r.eli  ba-nk <SEP> die <SEP> Träger <SEP> 6 <SEP> und <SEP> 7 <SEP> montiert <SEP>  -erden,
<tb>  welche <SEP> die <SEP> Uigerungs- <SEP> und <SEP> Bewegungsvor  richtung <SEP> der <SEP> bei <SEP> diesem <SEP> Beispiel <SEP> ans <SEP> ciaein
<tb>  durelisichtigen <SEP> Material, <SEP> z. <SEP> ss. <SEP> aus <SEP> Glas <SEP> wlvi  Zelluloid. <SEP> bestehenden <SEP> Abtasttromin.el <SEP> 5 <SEP> hal  ten. <SEP> In <SEP> deren <SEP> Lagern <SEP> 8 <SEP> und <SEP> 9 <SEP> ist <SEP> die <SEP> das
<tb>  Spannflitter <SEP> 10 <SEP> der <SEP> Alitastti-oniniel <SEP> tragende
<tb>  Welle <SEP> 1 <SEP> gegen <SEP> seitliche <SEP> verseliiehung <SEP> ge  sichert <SEP> gelagert.

   <SEP> Auf <SEP> diese <SEP> j@'ell@ist <SEP> das <SEP> von
<tb>  dem <SEP> Kettenrad <SEP> 3 <SEP> mittels <SEP> der <SEP> Nette <SEP> :;a <SEP> an  getriebene <SEP> Kettenrad <SEP> <B>31)</B> <SEP> aufgelieilt, <SEP> liin-e-gen
<tb>  sitzt <SEP> das <SEP> von <SEP> dem <SEP> Kettenrad <SEP> l- <SEP> mittels <SEP> cler
<tb>  Nette <SEP> la <SEP> angetriebene <SEP> Kettenrad <SEP> <B>!l)</B> <SEP> lo.,e <SEP> auf
<tb>  der <SEP> Welle <SEP> 11 <SEP> und <SEP> ist <SEP> durch <SEP> die <SEP> starke <SEP> Spiral  feder <SEP> 12 <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Kettenrad <SEP> .';

  b <SEP> gekuppelt.
<tb>  Die <SEP> Spiralfeder <SEP> 1? <SEP> ist <SEP> bestrebt. <SEP> da, <SEP> Ra.rl <SEP> -1 <SEP> !>
<tb>  in <SEP> bezug <SEP> zum <SEP> Ra.d <SEP> 3b <SEP> zu <SEP> verdrehen. <SEP> Ein <SEP> sol  elier <SEP> Antrieb <SEP> sichert <SEP> uämlieh <SEP> in <SEP> einer <SEP> von
<tb>  dpi- <SEP> Iiettenabniitzua- <SEP> weil-ebend <SEP> unabhän-i  Uen <SEP> Weise <SEP> den <SEP> genant <SEP> synclironcn <SEP> Lauf <SEP> der
<tb>  Wellen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 11.
<tb>  



  Ausser <SEP> den <SEP> obigen <SEP> Massnahmen <SEP> benötigt
<tb>  man <SEP> zur <SEP> Umgestaltung <SEP> der <SEP> Drehbank <SEP> zti
<tb>  einer <SEP> Vorrielitung <SEP> znr <SEP> Ausführung <SEP> des <SEP> erfin  dungszemässen <SEP> Verfahrens <SEP> - <SEP> durch <SEP> welchen
<tb>  Umbau <SEP> die <SEP> Drehbauli <SEP> für <SEP> die <SEP> normale <SEP> 3-  nü-tzung <SEP> nicht <SEP> ungeeignet. <SEP> wird <SEP> - <SEP> nur <SEP> noch
<tb>  die <SEP> in <SEP> abnehmbarer <SEP> jVeise <SEP> erfolgende <SEP> Befnst,i  gung <SEP> der <SEP> Cbertra,gungsvorrichttin- <SEP> auf <SEP> (kill
<tb>  Support <SEP> 13 <SEP> und <SEP> möglicherweise <SEP> die <SEP> Befesti  gung <SEP> des <SEP> Armes <SEP> K1 <SEP> auf <SEP> dem <SEP> R.eitsboch, <SEP> 41a
<tb>  Ja <SEP> die <SEP> übersetzuug <SEP> zwischen.

   <SEP> der <SEP> 1-la,tipt%velle
<tb>  und <SEP> der <SEP> Supportantrielisspindel <SEP> 11 <SEP> bei <SEP> jeder
<tb>  Drehbank <SEP> ohnehin <SEP> veränderlich <SEP> ist. <SEP> 111141 <SEP> in  folgedessen <SEP> die <SEP> von <SEP> der <SEP> ,jeweils <SEP> verwendeten
<tb>  ssildpunktgrösse <SEP> bezw. <SEP> Zeilenbreite <SEP> der <SEP> Bild  zerleo <SEP> 11g <SEP> abhängige <SEP> >=bersetzun@@ <SEP> stt,is <SEP> leicht
<tb>  eingestellte <SEP> werden <SEP> kann.
<tb>  



  Die <SEP> übertraglingsvorrichtung <SEP> besteht; <SEP> bei
<tb>  cliesern <SEP> Beispiel <SEP> aus <SEP> der <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Support <SEP> ali  nehmba.r <SEP> befestigten <SEP> Stange. <SEP> I5. <SEP> aus <SEP> den <SEP> Bild  zusammenseizern <SEP> 16 <SEP> und <SEP> 17 <SEP> und <SEP> dem <SEP> Bild  zerleger <SEP> 18, <SEP> welche <SEP> auf <SEP> der <SEP> genannten <SEP> Stange
<tb>  verehiebha.r <SEP> und <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> ieweiligen <SEP> Lage
<tb>  fe:,tlilemniba.r <SEP> sind. <SEP> Der <SEP> in <SEP> die <SEP> Nbtasttrom  inel <SEP> ._-) <SEP> h.ineinrabende <SEP> Arm <SEP> 18a <SEP> des <SEP> Bildzer-     
EMI0004.0002     
  
    legeis <SEP> 18 <SEP> trägt <SEP> die <SEP> Photozelle <SEP> <I>181),</I> <SEP> Die <SEP> finit
<tb>  eitlem <SEP> Muster <SEP> z11 <SEP> versehende <SEP> Kupferwalze <SEP> -1
<tb>  wird <SEP> in <SEP> beliebiger <SEP> We:

  .se <SEP> zwischen <SEP> dem
<tb>  Spannfutter <SEP> ? <SEP> und <SEP> der <SEP> lic>itstoclispilze <SEP> 19
<tb>  cinge@spaniit. <SEP> Die <SEP> Drehbank <SEP> wird <SEP> während
<tb>  der <SEP> Zeit <SEP> der <SEP> Cbert,raguug <SEP> mit <SEP> praktisch
<tb>  gleichförmiger <SEP> (Tesch@vindigrkeit, <SEP> z. <SEP> ss. <SEP> mittels
<tb>  eines <SEP> kleinen <SEP> Synch@ronniotors, <SEP> angetrieben.
<tb>  Die <SEP> zu <SEP> dem <SEP> Bildzerleger <SEP> und <SEP> zu <SEP> den <SEP> Bild  zusanimcn@ < @t.zern <SEP> führenden <SEP> elektrischen <SEP> Lei  tuii"en <SEP> la.tifen <SEP> in <SEP> dein <SEP> auf <SEP> die <SEP> Stange <SEP> 15
<tb>  montierten <SEP> Nabelkasten <SEP> 2i> <SEP> zusammen. <SEP> aus
<tb>  welehein <SEP> das <SEP> lricgsanic <SEP> Nabel <SEP> 211 <SEP> zu <SEP> denn
<tb>  Stenerkwsten <SEP> 22 <SEP> führt.

   <SEP> In <SEP> dieseln <SEP> Kasten <SEP> sind
<tb>  ilie <SEP> einzelnen <SEP> Konstrwktionseleniente, <SEP> niit
<tb>  .-\iisii:ihnie <SEP> der <SEP> Photozelle <SEP> 18b <SEP> und <SEP> der <SEP> <B>Mag-</B>
<tb>  neten <SEP> 25, <SEP> der <SEP> Schaltung <SEP> geiniiss <SEP> Fig. <SEP> I <SEP> an  Bei <SEP> j'erwen,@lun,- <SEP> von <SEP> Schichten
<tb>  hoher <SEP> Lichtempfindlichkeit <SEP> oder <SEP> bei <SEP> der <SEP> Aus  führung <SEP> der <SEP> naclisteliend <SEP> beschriebenen. <SEP> se  lektiven <SEP> :'tbt,iauag <SEP> ist <SEP> es <SEP> empfehlenswert.
<tb>  den <SEP> Bildzerleger <SEP> in <SEP> die <SEP> durch <SEP> die <SEP> gest.richeltc
<tb>  Linie <SEP> Z <SEP> angetleutüte <SEP> lichtundurchlässige
<tb>  Hülle <SEP> -einzuschliessen.
<tb>  



  Die <SEP> Arbeitsweise <SEP> des <SEP> Bildzerlegens <SEP> und
<tb>  der <SEP> ssildzusaintnenset,zer <SEP> wird <SEP> durch <SEP> Fib.
<tb>  veratisvhaulicht. <SEP> Der <SEP> auf <SEP> der <SEP> mit <SEP> der <SEP> Walze
<tb>  :1 <SEP> synchron <SEP> laufenden <SEP> -\-litasttromniel <SEP> 5 <SEP> an  "(,Ordnete. <SEP> als <SEP> endloses <SEP> Band <SEP> aust;efiilirte
<tb>  Musterträger <SEP> bi <SEP> wird <SEP> von <SEP> den <SEP> mittels <SEP> des
<tb>  Linsensystems <SEP> 25a <SEP> auf <SEP> denselben <SEP> l@onzeii  trierte@ <SEP> liiolit#gt@ralrlen <SEP> der <SEP> mittels <SEP> der
<tb>  Sehraube <SEP> 2:;

   <SEP> in <SEP> den <SEP> Brennpunkt <SEP> des <SEP> Ldnsen  systems <SEP> einstellbaren <SEP> Autolampe <SEP> 21 <SEP> oder
<tb>  einer <SEP> andern, <SEP> ein <SEP> Licht <SEP> beliebiger <SEP> -eei;-neter
<tb>  @@'ellenlünge <SEP> und <SEP> Itilensitcit <SEP> liefernden <SEP> Licht  quelle <SEP> in <SEP> Scli-ratibenlinienforni <SEP> ai,geta <SEP> tet..
<tb>  welche <SEP> Strahlen <SEP> sodann <SEP> die <SEP> Photozelle <SEP> <B>181)</B>
<tb>  he]icliten. <SEP> Die <SEP> verstärkten <SEP> Photoströme <SEP> er  regen <SEP> in <SEP> der <SEP> Schaltung <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> ,je
<tb>  einen <SEP> @lc.ktromagttit <SEP> 25, <SEP> der.

   <SEP> das <SEP> mecha  niselie <SEP> @ichtribschlussarga <SEP> n <SEP> 26 <SEP> betätigt, <SEP> wel  ches <SEP> daseni,ge <SEP> Lichtstrahlenbündel <SEP> beein  flusst, <SEP> das <SEP> die <SEP> die <SEP> Mantelolierfläch.e <SEP> der
<tb>  Walze <SEP> .4 <SEP> hecl < ckende <SEP> lichtempfindliche
<tb>  Sebieht <SEP> belichtet. <SEP> Durch <SEP> dieses <SEP> in <SEP> l,elieliiger
<tb>  bekannter <SEP> Weise <SEP> ausgeführte <SEP> Organ <SEP> wird
<tb>  infolgedessen <SEP> das <SEP> mittels <SEP> .des <SEP> Linsen.,yst.ems         28 auf die Ebene     -der        Lichtblende    29     (eines     um .die Welle     29a    :drehbaren, mit vorteilhaft  quadratischen Öffnungen verschiedener Grösse       versehenen:

          Scheiben-D.iaplrragmas)    abgebil  dete     Licht        -der    Lichtquelle 27     der        Bildzu-          sammensetzer    im ,

  gewünschten     Takte    durch  gelassen oder     abgesperrt.        Das        Lichtstrahl-          bündel        wird    von der     Linse    '30     in    der Form       des    die     gewünschte    und mittels der     Licht-          blende    29     einstellbare    Grösse     besitzenden          Bildpunktes    auf die ,die Walze A     bedeckende,

            lichtempfindliche        Schicht        projiziert.    Die  Grösse     des        Bildzerlegelichtpunktes,    welche  mit der     :Grösste        "d@e@s        Zusammensetzlichtpunktes          übereinstimmt,    wird .in beliebiger     bekannter          Weise,    z.

   B. mittels der     Änderung    der Ent  fernung     zwischen    dem ganzen     Bildzerleger     und dem     Musterträger    B oder dadurch     ein-          gestellt,    dass, man für     @die        Bildzerlegung    an       Stelle    der auf der Abbildung dargestellten.,

         einfacheren.     eine mit derjenigen  .des     Bildzusammensetzers    gleiche     optische          Vorrichtung    benützt und die Lichtblenden  des     Bildzerlegers        und    der     Bildzusamm@en-          setzer    auf .gleiche     Öffnungen    einstellt.

   Die  Übersetzung     zwischen    der Hauptwelle und  der     Suppartspiadel        der        Drehbank        muss    dem  jeweiligen     Durchmesser    dieser Öffnungen  entsprechend eingestellt     werden,    während die       Exposstionszeit    durch die richtige Wahl der  Drehzahl     ,

  der        Drehbankhauptwelle        eingestellt          wird.    Bei dem     Beispiel    gemäss     Fig.    3 wird  das Abtastendes     Musterträgers    B mittels des       Liohts.trahles;    y an der     linken:

      Seite     desselben          begonnen,    und es wird nach     rechts        vorwärts-          geschritten.    Die Länge X     des    mit .dem       Musterelement        bedeckten    Teils des     Muster-          trä.gers    beträgt bei diesem Beispiel ein       Sechstel        der    Länge     L    der mit     ,dem    Muster  zu versehenden     Druckwalze,

      und infolge  dessen     haben    die Entfernungen     zwischen    den       Angriffspunkten    der Lichtstrahlen<I>a, b, c</I>  und<I>d, e, f</I> der     Bildzusammensetzer    ebenfalls  die Länge X. Wenn z. B. die     achsiale    Länge  X, des Musterträgers ein Drittel     der        Länge     <I>L</I> beträgt, werden die Lichtstrahlen<I>b, d</I>  und feinfach abgeschlossen..

   Falls     mann    daher  die Länge des gemusterten Teils     das    Muster-         trägers        1\3    nach     Belieben    wählen     kann,        wää-          rend        die    mit     dem    Muster zu     versehende          Druckwalzenlänge        konstant    ist,

   so können  auch die     achsialen        Entfernungen    der     ein-          zelnen        Bildzusammensetzerlichtstrahlen    kon  stant     sein.    und die zur     Änderung    dieser Ent  fernungen     @dieuenden        Einstellvorrichtungen     wegbleiben.

   Der     gemusterte        Teil        des:Aluster-          träge@rs    ist bei     diesem        Beispiel    in an sich be  kannter Weise in der     Achsenrichtung    von  rechts und von     links    durch (auf der Zeich  nung     schraffierte)    schwarze Teile b', und     B2          begrenzt.    Trifft der Lichtstrahl y     nach,        er-          folgter        Abtastung    auf den Teil     Bz,

      so kann  die Maschine     dureh        ein        entsprechendes    me  chanisches oder elektrisches Relais selbst  tätig     abgestellt    werden.     Dieses    Relais kann  z. B. von einem auf das     Drehbankbett    mon  tierten, durch ,den     Support    in     dieser    Stellung  geschlossenen elektrischen Kontakt gesteuert  werden,     welcher    in dem auf der     Fig.    1     sicht-          baren    Kasten     K    angeordnet ist.

   Dieser       Kasten        ist    zwecks     richÜger    Einstellung auf  der ihn     haltenden    Stange     K,    verschiebbar,  und     @dies,e,Stange        ist    an dem     Reitstock        be-          festigt.    Der Kontakt wird bei dieser     An-          ordnung    von dem Ende der     Stange    15 be  tätigt, wenn letztere den Stift     KZ    eindrückt.  



       Fig.    4 stellt jene     Kippschaltung,    nur  Vollaussteuerung bewirkende Schaltung, dar,  in welcher die Photozelle     1,8b    des.     Bild-          zerlegers    die Magneten 25 der     sechs        Bild-          zus        ammensetzer    betätigt.

   In mit der Photo  zelle in     Reihe        ,geschalteten    Widerstand 40       erzeubt    der Strom der     Batterie    41 einen von  -der     Beleuchtung    der Photozelle abhängigen       Spannungsabfall,    welcher- auf den Gitter  stromkreis.     der    Elektronenröhre 42     ein-          wirkend,    einen     wechselnden        Spannungsabfall     in dem im     Anodenstromkreis    der     erwähnten          Elektronen@räh:

  re    liegenden     Widerstand    43  erzeugt, welcher     Spannung        abfall    für die       Gittersteuerung    der     Thyratronröhre    44     ver-          wendet    wird. Diese Röhre wird von der       Wechselstrom:quelle    45 von verhältnismässig  hoher     Periodenzahl,    z.

   B. 500 bis<B>10000</B>  Hertz,     .gespeist;        dieser    Wechselstrom wird  mittels     des    Transformators 46,     dessen    Pri-    
EMI0006.0001     
  
    märwicklung <SEP> in <SEP> den <SEP> Anodenstromkreis <SEP> dieser
<tb>  Röhre <SEP> geschaltet <SEP> ist, <SEP> auf <SEP> die <SEP> für <SEP> die <SEP> Speisung
<tb>  der <SEP> miteinander <SEP> in <SEP> den <SEP> Sekundärstromkreis
<tb>  dieses <SEP> Transformators <SEP> parallel <SEP> geschalteten
<tb>  Magneten <SEP> geeignete <SEP> Spannung <SEP> tra-n:

  sfoi-nii.ert
<tb>  und <SEP> hiernach <SEP> auch <SEP> nveckmässig <SEP> mittels <SEP> eines
<tb>  auf <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> nicht <SEP> dargestellten <SEP> Weich  richters <SEP> gleichgerichtet. <SEP> Die <SEP> I'eriodenzald <SEP> der
<tb>  Stromluelle <SEP> 15 <SEP> wird <SEP> umso <SEP> Iiöli-er <SEP> gewählt,
<tb>  finit <SEP> ,;

  e <SEP> grösseren <SEP> UbertragLingsg@.scliv,iudigliei  ten <SEP> und <SEP> finit <SEP> je <SEP> grösserer <SEP> Feinbreit- <SEP> man <SEP> ar  beitet. <SEP> Die <SEP> Schaltung <SEP> enthält <SEP> ausserdem <SEP> noch
<tb>  vorteilhaft <SEP> an <SEP> sieh <SEP> bekannte <SEP> Teile <SEP> zur <SEP> An  derung <SEP> des <SEP> C\.) <SEP> rtragungssinnes, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> vom
<tb>  Positiv <SEP> ausgehend <SEP> auf <SEP> Positiv <SEP> oder <SEP> Negativ
<tb>  oder <SEP> umgekehrt. <SEP> Als <SEP> solche <SEP> können <SEP> z. <SEP> B.
<tb>  Stroenrichtungswender <SEP> bezw. <SEP> t?inschalter <SEP> und
<tb>  bezw. <SEP> oder <SEP> nach <SEP> Belieben <SEP> ein- <SEP> und <SEP> aus <SEP> sc@a.lt  1-,a.re <SEP> weitere <SEP> Verstä.rkerstufen <SEP> verwendet <SEP> wer  den. <SEP> Zur <SEP> Einstellung <SEP> des <SEP> Kippschwellen  wertes <SEP> können <SEP> z. <SEP> B.

   <SEP> die <SEP> Widerstände <SEP> --<B>11)</B>
<tb>  und <SEP> 43 <SEP> oder <SEP> 43 <SEP> allein <SEP> einstellbar <SEP> bezw. <SEP> ver  i:nderba.r <SEP> sein.
<tb>  



  Fig. <SEP> 5 <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> Anordnung, <SEP> n <SEP> ritt-c@s <SEP> v-el  eher <SEP> zwecks <SEP> guter <SEP> Ausnützung <SEP> der <SEP> ständig
<tb>  brennenden <SEP> Lichtquellen <SEP> das. <SEP> licht <SEP> einer <SEP> eiu  zigen <SEP> Liclitcluelle <SEP> in <SEP> drei <SEP> Bildzusaiünicn  setzern <SEP> benützt <SEP> wird. <SEP> Das <SEP> Licht <SEP> cler <SEP> I.a@rrl>@@
<tb>  ?7, <SEP> die, <SEP> vorteilhaft <SEP> Pille <SEP> @oc@druckmetall  dampfbogenlanip,.- <SEP> hoher <SEP> Leuclrt(Iicbttc <SEP> mit.
<tb>  Quarzglaskolben <SEP> ist. <SEP> füllt. <SEP> auf <SEP> das <SEP> 1-:ili1sell  systeni <SEP> ?8 <SEP> und <SEP> auch <SEP> auf <SEP> die <SEP> untereinarpler
<tb>  gleichen <SEP> Linsen <SEP> 39 <SEP> und <SEP> von <SEP> diesen, <SEP> an <SEP> den
<tb>  Prismen <SEP> oder <SEP> Spiegelre <SEP> 31 <SEP> 3? <SEP> refl < #l;

    tiert, <SEP> auf <SEP> riie <SEP> Linsensvstf@nie <SEP> ; <SEP> bezw. <SEP> <B>34,</B>
<tb>  von <SEP> denen <SEP> der <SEP> weitere <SEP> Strahlengang <SEP> finit
<tb>  ,;-nein <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1? <SEP> links <SEP> voll <SEP> dein <SEP> Linsen  s3-stern <SEP> ?3 <SEP> dargestellten <SEP> identisch <SEP> ist. <SEP> Da- <SEP> die
<tb>  Linsen <SEP> :39 <SEP> parallele <SEP> Lichtstrahlenbündel <SEP> ei  zeugen, <SEP> können <SEP> die <SEP> die <SEP> Linsensy-si.uaie <SEP> :1'.1
<tb>  u <SEP> n <SEP> <B>d <SEP> ;

  -' <SEP> )1</B> <SEP> enthaltenden. <SEP> Bildzusaninienssetzer <SEP> in
<tb>  bezug <SEP> zu <SEP> dein <SEP> das <SEP> S3-steni <SEP> =3 <SEP> enthaltenden
<tb>  Bildzusaminensetzer <SEP> verschieberar <SEP> sein. <SEP> Ihre
<tb>  Röhren <SEP> 37 <SEP> bezv-. <SEP> 38 <SEP> sind <SEP> daher <SEP> in <SEP> den <SEP> an
<tb>  dein <SEP> Gehäuse <SEP> der <SEP> Lampe <SEP> ?7 <SEP> befestigten <SEP> Röh  ren <SEP> 35 <SEP> und <SEP> <B>36</B> <SEP> verschiebbar.

   <SEP> Statt <SEP> der <SEP> olxn
<tb>  beschriebenen <SEP> Bildzusammencetzer <SEP> können
<tb>  den <SEP> jeweiligen <SEP> Erforderniss4,n <SEP> entsprechend     
EMI0006.0002     
  
    auch <SEP> andere, <SEP> z11111 <SEP> Beispiel <SEP> bei <SEP> Verwendung
<tb>  hoch <SEP> lichtempfindlicher <SEP> Schichten <SEP> die <SEP> be  kanuWn, <SEP> trägheitslos <SEP> und <SEP> moduliert <SEP> stener  baien <SEP> GlimmlichtbiMzusammemetzer <SEP> der
<tb>  drahtlosen <SEP> Bildtelegraphie, <SEP> verwendet <SEP> werden.
<tb>  



  Eine <SEP> ,x-esentlicli <SEP> einfachere <SEP> und <SEP> billigere
<tb>  und <SEP> meistens <SEP> mit <SEP> grösserer <SEP> Geschwindigkeit
<tb>  arbeitende <SEP> Vorrichtung <SEP> kann <SEP> man <SEP> benützen,
<tb>  wenn <SEP> nian <SEP> als <SEP> L,iclit.duellen <SEP> durch <SEP> den <SEP> Bild  zerleger <SEP> gesteuerte, <SEP> unter <SEP> Atmosphärendruck
<tb>  vorgebende, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> aus <SEP> einem <SEP> Tunken <SEP> ,
<tb>  in <SEP> einem <SEP> Lichtbogen <SEP> übergehende <SEP> oder <SEP> even  tuell <SEP> ibre <SEP> oszillatorische <SEP> Beechaffenbeit <SEP> auch
<tb>  behaltende, <SEP> in <SEP> der <SEP> a.t,mosl>hürischen <SEP> Luft
<tb>  durchschlagende, <SEP> elc,@ktrische <SEP> Entladungen
<tb>  verwendet.

   <SEP> Man <SEP> kann <SEP> nämlich <SEP> dieselben <SEP> so
<tb>  nahe <SEP> zur <SEP> lichh4mpfindlichcn <SEP> Sclrieht <SEP> bringen,
<tb>  dass <SEP> die <SEP> Optik <SEP> der <SEP> Bildzusammensetzer <SEP> und
<tb>  die <SEP> mechanische <SEP> Steuerung <SEP> der <SEP> Lichtstrahlen
<tb>  entfällt. <SEP> Eine <SEP> in <SEP> dieseln <SEP> Falle <SEP> verwendbare
<tb>  Schaltung <SEP> zeigt <SEP> <B>F</B>ilg. <SEP> 6. <SEP> Dieselbe <SEP> weicht <SEP> voll
<tb>  der <SEP> Schaltung <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> nur <SEP> insofern <SEP> ab,
<tb>  als <SEP> die <SEP> die <SEP> Funkenstrecken <SEP> 4S <SEP> speisenden
<tb>  l <SEP> ransfornurtoren <SEP> -17 <SEP> miteinander <SEP> im <SEP> Strom  kreis <SEP> der <SEP> Sekundärwicklung <SEP> des <SEP> Transforma  tors <SEP> 4(i <SEP> in <SEP> 11eihe <SEP> gesehaltet <SEP> sind.

   <SEP> Diese <SEP> Trans  formatoren <SEP> 47 <SEP> können <SEP> gegebenenfalls <SEP> ähnlich
<tb>  wie <SEP> die <SEP> für <SEP> die <SEP> Akkumidatorenzündring <SEP> der
<tb>  Explosionsmotoren <SEP> voll <SEP> Kraftfahrzeugen <SEP> be  stimmten <SEP> Zündspulen <SEP> beschaffen <SEP> sein. <SEP> wä-li  rend <SEP> die <SEP> Funkenstri#cl:e;r <SEP> ;s <SEP> die,;

  enigen <SEP> voll
<tb>  Zündkerzen <SEP> sein <SEP> können. <SEP> lrn <SEP> Falle <SEP> der
<tb>  Reihenschaltung <SEP> der <SEP> Priinärwickluugen <SEP> der
<tb>  Ziindspulen <SEP> kann <SEP> der <SEP> Traiesformator <SEP> 46 <SEP> ge  gebenenfalls <SEP> entfallen, <SEP> doch <SEP> ist <SEP> es <SEP> meistens
<tb>  vorteilhafter, <SEP> die <SEP> Primärwieklungen <SEP> der
<tb>  Ziintl.sprilen <SEP> und <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> Funken  strecken- <SEP> der <SEP> Zündkerzen <SEP> in <SEP> iilrliclic#r <SEP> Weise
<tb>  miteinander <SEP> durch <SEP> Erdung <SEP> eines <SEP> \Viek  lungsend s <SEP> der <SEP> Zündspulen <SEP> parallel <SEP> zu
<tb>  schalten.

       
EMI0006.0003     
  
    Fine <SEP> zw:PCks <SEP> Verwendung <SEP> als <SEP> Lichtquelle
<tb>  umgestaltete <SEP> und <SEP> ausgerüst#@te <SEP> Zündkerze <SEP> ist
<tb>  auf <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> in <SEP> Seitenansicht. <SEP> und <SEP> teilv@i@#em
<tb>  Längsschnitt <SEP> dargestellt. <SEP> Die. <SEP> isolierte. <SEP> zen  trale <SEP> Elektrode <SEP> 49 <SEP> der <SEP> Kerze <SEP> 55 <SEP> ist <SEP> derart
<tb>  verbogen. <SEP> dass <SEP> die <SEP> Mitte <SEP> der <SEP> Funkenstrecke         zwischen     tle        ktro,de    49 und der andern Elek  trode     -50.    in die     Achsenlinie    der Kerze fällt.  Die     Funkenstrecke    wird zweckmässig kurz  eingestellt.

   Auf ein auf das Ende der     lang-          sehäftigen    Kerze .geschnittenes Gewinde ist  .die Kappe 51 aufgeschraubt, deren     Stirn-          wand    52 ein     lichtundurchlässiö.es    Isolier  ynaterial, z. B. eine     schwarzlackierte        Glim-          merscheibe,    ist. Dieselbe ist in ihrer Mitte  mit     einer    Öffnung 53 versehen, deren Durch  messer etwa. der Grösse     d.es        Lichtpunktes    ent  spricht.

   Die     Glimmerscheibe    52     wird    an der  Kappe,     zum        Beispiel    durch den auf die  Scheibe     aufgebUrdelten    Rand der Kappe,  festgehalten; bei Verwendung von zwei  parallelen Stirnwänden können beide nebst  ihres     Distanzringes.    in derselben Weise an der  Kappe     befestigt    sein.

   Die Kerze 55 ist mit  dem normalen Kerzengewinde in die Eisen  platte 54     eingeschraubt,        welche    bei dieser  Vorrichtung etwa, der     Stange    15 der     Fi;g.    1       entspricht    und daher sämtliche Kerzen.

   trägt,  deren jede in das Gewinde     eines    der     in          dieser    Platte in entsprechenden Entfernun  gen voneinander befindlichen Löcher ein  geschraubt     .ist.    Aus     Fig.    7     isst        ersichtlich,     sass bei einer solchen Vorrichtung die durch  die Funkenstrecke     gebildete    Lichtquelle  in eine Entfernung von     Zehntelmillimeter-          Grössenordnung    von :

  der die     Oberflä,ehe    Ader  Walze A bedeckendem, lichtempfindlichen       Sohicht    gebracht werden kann, welche Ent  fernung     ,;e,doch,d@e)rart    bemessen werden     muB,     sass der Funke nicht von der Elektrode 49  auf die Walze A überschlägt, zu welchem  Zwecke eventuell     die    Platte 54 und die     die          Zündspulen    mit     derselben    verbindenden Teile  von der Walze     bezw.    der Drehbank auch  isoliert sein können.

   In den     jenseits,des        Ker-          zenendes        herausragenden    Mantelteilen der  Kappe 5,1     sind    Bohrungen     5.6    und 57 an  gebracht, die die nötige     Kühlluftzirkulation     sichern, dabei auch als Gucklöcher :dienen  und vorteilhaft verdeckt sind. Bei einer sol  chen Vorrichtung kann !die     Vollexpositions-          zeit    eines     Bildpunktes    infolge der hohen       Akti.nität    des Funkens sehr kurz und     -daher     die     Übertragungsleistung    sehr hoch sein.

      Die     photoggraphische        Übertragung        kann     vorteilhaft auch     mittels        Lenards:trahlen          durchgeführt        werden,    die     aus    dem     punkt          förmigen        Lenardfenster        einer        z-vs=eckmässsg     mit     3etallkolben        ausgeführten        Lenardröhre     austreten.

   Die für .diesen     Zweck,    geeigne  ten     Lenardrähren        :sind    zweckmässig gitter  gesteuerte     Glühkathodenröhren,    die man vor  teilhaft in der Schaltung laut     F.ig.    4     an.     Stelle des     Thyratrons        einschaltet    und,     mit     Gleichstrom gespeist,

       mittels    der     verstärkten          Photospannung        unmittelbar        steuern        Wt.     Mit denselben     kann    man     mit    so     grossen          Übertragungsgeschwin@digkeiten    arbeiten,     bei     denen die     Verzögerung    des     T'hyratrons    schon  störend wirken könnte.

   Zwar hat diese     Aus-          führungs:form    des Verfahrens den Nachteil,  sass die ziemlich     teueren,    derzeit     nooh    nicht       serienmässig        hergestellten        Lenardröbren,    wel  che.

   zweckmässig vollkommen evakuiert     sind     oder nur wenig Edelgas enthalten, im Inter  esse der     Bewahrung    ihrer     richtigen    Arbeits  weise und ihrer Lebensdauer,     zwecks    Ent  fernung,der in dieselben durch     das        Lenard-          Fenster        @diffundierenden    Luft, in     der    Regel  von Zeit zu Zeit oder ständig gepumpt oder       gegettert    werden     müssen,    doch     steht        diesem     Nachteil der Vorteil gegenüber, sass man in  folge der sehr     ,

  starken;        aktinisohen        Wirkung     und der     genauen,        trägheitslosen        Steuerbarkeit     dieser     Strahlen    mit sehr hohen.     Übertragungs-          leitungen    auch bei Anwendung der üblichen,       weniger    h     heiklen    Schichten geringerer Licht  empfindlichkeit arbeiten kann.

   Infolge dieser  hohen     Übertragungsgeschwindigkeit    erhält  man     bei    einer solchen Vorrichtung auch dann  eine<U>vollkommen</U>     befriedigende        Leistung,     wenn .der     Bildzerleger    nur eine     einzige,    als       Bildzusammensetzer        wirkende        Lenardröhee     steuert.

   Man kann jedoch auch mehrere       Lenardröhren        verwenden,        oder    aber man  kann :die     einzige        Lenardröhre    nacheinander       durch        mehrere,        gegeneinander    mit :der     aehsia-          len    Länge .des     Musterträgers        versetzt    an  geordnete, den     lNusterträger    nacheinander  abtastende     Bildzerleger    steuern lassen.

   In  folge der bekannten     Streuung,    der     Lenard-          Strahl.en    in     der    Luft     ist    das Fenster der           Lenardröhre    möglichst     nahe    an die     \Valren-          oberfläche    zu bringen, damit. der Weg der  Strahlen in der Luft     eine        lTriii3eno@rdnung     von     Zehntelmillimetern    oder     höchsten:,        eint.,          Millimeters    besitzt.

   Das     Auftragen    und       "Entwickeln"    der     lichtempfindlichen,    z. B.  aus Chromalbumin bestehenden Schicht, die       etwaibe        Naehbeha.ndlung        und        das        Ätzen    der  Walze kann im     Falle.        pliotogniphiselier        1\lrer-          trab-ung    auch. beim     nenn        Verfahren    in     bAi(#_          biger    geeigneter, üblicher     \'reise    erfolgen.

    



  Zur     Vermeidung    desjenigen,     auch    den  bisherigen     Photogra.vürvei-fa.lii-en        anhafbenden          Manbel,s    der     photographischen    C     hertragnng,     dass     nian    in der Dunkelkammer arbeiten  muss, kann man auch andere     LTbertra.gungs-          arten    anwenden.

   So zum Beispiel kann     inan     mit den bekannten     Tintennebelsehreiberii    der  Bildtelegraphie entsprechende Lösungen     auf     die Walze zwecks chemischer oder elektri  scher     Veränderung,    z. B. stellenweise. er  folgende säurefeste oder isolierende Ab  deckung der Walzenoberfläche aufbringen.  Man kann aber     a.ueh        elektrische        Entladungen     unmittelbar auf die Oberfläche der Walze  oder die dieselbe     bedeckende    Schicht, z. B.

    säurefeste Lackschicht, einwirken lassen.     [in     ersten Fall kann zum Beispiel die     Oberfliiche     der     Aluminiumwalze    durch die     Entladungen     stellenweise     ozvdiert        und        denizufol,#e        finit     einer fest anhaftenden     Ozvdsehicht    versehen       t@-erden,    die nach     entspreeliender        Nach-          l:

  ehandlung,    zum Beispiel     mittels    der bekann  ten Methoden der Lithographie erfolgende Ab  deckung mit säurefester Farbe, ein Ätzen  der Walze gestattet. Man kann aber auch  mittels solcher     Entladtulgren    die die Walzen  oberfläche bedeckende.     zuni    Beispiel aus mit  Russ versetztem     Nitrozelluloelack    be  stehende, säurefeste Schicht abbrennen und  hierdurch eine     ätzba,re        Walzenoberfhiebe    er  halten     usw.    Falls man die als     Funken    ein  setzenden und in     Lichtlüit;

  en        übergehenden          Entladungen        unmittelbar    auf     ilig-    Walzen  oberfläche     einwirken        lässt,    kann man als Elek  troden der     Bildzusammensetzer    ebenfalls  Zündkerzen verwenden.

   Zu diesem Zweck  entfernt man die oben bereits     erwähnte    Elek-         trode    50, belässt die Elektrode 49 in ihrer  zentralen Lage, spitzt ihr Ende zu und  lässt die     Entladung    durch die     Üffnung        53     der     Glinimerplatte        52    hindurch auf die als  andere Elektrode geschaltete Druckwalze     _-1          überschlagen.    Für  < las     Arbeiten    im     Sauer-          sloffstroni    verfertigt     nian    die Elektrode 49       mindestens    an ihrer 

      Spitze    aus Platin, ver  wendet eine ausser der     Offnung    53 gas  dicht     schliessende    Kappe 51 und als Kerze  die bekannte Kerze mit in der     Achsial-          richtung    durchbohrter, mittlerer Elektrode.  Den Sauerstoff lässt man durch die Boh  rung dieser Elektrode hindurch einströ  nien und durch die Ü     ffnung        53    auf die in  einer Entfernung von der Grössenordnung  einiger Zehntelmillimeter befindliche Wal  zenoberfläche ausströmen.  



  Die     bekannten    Methoden der     photoelektri-          sehen        Druckplattengravilre,    gemäss      -elchen     man mittels     durch    die verstärkten Photo  ströme gesteuerten Gravierstichel oder     dergl.     graviert, können in besonderen Fällen, zum  Beispiel zur Herstellung von kleinen Walzen       aus        leicht        bearbeitbarem    Material zwar eben  falls verwendet werden, doch ist es im     all-          "(,Meinen        vorteilhafter,    mit ständig um  laufenden,

       zeitweise    an die Walze angedrück  ten     Fräswerkzeugen    oder     dergl.    derart zu       arbeiten,    dass     inan    mit denselben Nuten       konstanter    Breite und Tiefe in das Material  der Walze schneidet, oder noch zw     eckmässi-          ger    das Material der die Walzenoberfläche       bedeckenden    Schutzschicht, z.

   B.     Asphalt-          lackschi#Ait,        mittels    solcher Werkzeuge stel  lenweise     2iitfernt.        Eine    hierzu geeignete  Vorrichtung     nebst        Schaitinig    derselben ist  in     Fi-.    8 und 9 der     Zeiehnun-    dargestellt.  



       Von    der     Oberfläche    der aus Kupfer be  stehenden     Druckwalze    A wird die diese be  deckende,     dünne        Asphaltlaeksehielit    a an. den       gewünschten    Stellen durch den     Fräser    00  entfernt.

   Der Durchmesser desselben stimmt       \iiit    dem Durchmesser des     Bildzule-epunktes          iibei,ein;        :ils        Schnittflächen    oder     '#Vetzfläehen          ;find    in     Beliebiger    geeigneter Weise sowohl       ilie        Slirnfliiclie,    wie die     3fantelfläche    des     aus          Stahldraht    oder     Wolfraindrabt    bestehenden           Fräsers    ausgebildet.

   Der     Fräser    60 ist in  einem Bohrfutter 61 üblicher Beschaffenheit,  das jedoch sehr leicht ausgeführt ist, ein  gespannt. Dieses Bohrfutter ist an dem     aus     Leichtmetall bestehenden Rohr 62 an  gebracht, welches mit dem in     Achsenrichtung     liegenden Schlitz 63 versehen ist und am  andern Ende die aus     Dvnamoblech    oder an  dern     ferromagnetischen    Stoff bestehende       Scheibe    65 trägt. Das Rohr 62 ist in der       Achsenbohrung    der     Schnurrolle    66 in einem  der Länge des Schlitzes 63 entsprechenden  Masse verschiebbar.

   Der durch den Schlitz 63  hindurchgehende Stift 64 der     Schnurrolle    66  dreht jedoch das Rohr 62 stets mit der Dreh  zahl der Rolle. Das andere Ende des Rohres  62 wird durch die vorteilhaft mit etwas nach  innen konischer Stirnfläche ausgeführte  Kappe 67 abgedeckt, welche in ihrer dar  gestellten Lage mit ihrer Stirnfläche auf  dem Einstellstift 68 aufliegt und so den       Fühlstift        68a,    welcher in der     Aehsenbohrung     des Einstellstiftes 68 verschiebbar ist, ent  gegen der Wirkung einer auf diesen     Fühl-          stift    einwirkenden Feder eingedrückt hält.

    Diese Feder, sowie der durch den     Fühlstift     betätigte, elektrische Kontakt ist im Ge  häuse 68b angeordnet, das sich am andern  Ende des Einstellstiftes 68 befindet. Die       Schnurrolle    66 ist durch die dargestellten  Kugellager auch     gegen;    seitliche Verschie  bung gesichert und in den Schildern 69 ge  lagert, die untereinander und mit den übri  gen Teilen der     Vorrichtung    durch aus nicht       magnetisierbarem    Stoff, z.

   B. aus Bronze,  bestehende Tragstangen 70 verbunden     sind.     Diese halten auch die Elektromagnete 71, 72  und die     Platte    73 in ihrer dargestellten,  durch Schrauben einstellbaren Lage zueinan  der und zu den übrigen Teilen der Vorrich  tung fest. An die Platte 73 ist mit seinem  gegabelten Ende das Rohr 74 angeschweisst,  welches die Vorrichtung an den Träger 75  befestigt. Dieser Träger, welcher hinsichtlich  seiner Bestimmung der auf     Fig.    1 dar  gestellten Stange 15 entspricht, trägt sämt  liche     Bildzusammensetzer    und ist vermittels  der in Höhenrichtung verstellbaren Stütze    76 an den Werkzeugschlitten 77 der Dreh  bank befestigt.

   Die     Schnurrolle    66     wird     durch einen auf der Zeichnung nicht dar  gestellten, kleinen Elektromotor mittels       Schnurübertragung    mit einer hohen, z. B.  etwa 3000 bis 6000     Umdr./min.        betragenden     Drehzahl ständig angetrieben.  



  Die Schaltung der     Vorrichtung        stimmt     bis zur     Primärwicklung    46a des Transforma  tors 46 mit der Schaltung nach     Fig.    4 über  ein. Bei der     Vorrichtung    nach vorliegendem  Beispiel kann aber das     Thyratron    auch mit  Wechselstrom von geringerer     Frequenz,    z. B.  etwa von 300 bis 1000 Hertz, gespeist wer  den, oder man kann dasselbe, da die Vor  richtung magnetische     Kippschaltung    besitzt,  durch eine Elektronenröhre von grosser Lei  stung ersetzen.

   Bei der Vorrichtung nach vor  liegendem Beispiel erhalten die     Bildzusam-          mensetzer    über die Leitungen 79     einen    gleich  gerichteten Strom, da zur     Sekundärwicklung     16b des Transformators 46 die Gleichrichter  röhre 78 geschaltet ist. Dieser Strom ist in  derjenigen in     Fig.    8 und 9 dargestellten  Lage der Vorrichtung, in welcher der     Fräser     60 von der Walzenoberfläche entfernt ist,  unterbrochen und beginnt nur zu fliessen,  wenn der     Fräser    an die Walze     angedrüokt     werden soll.  



  Bei der auf     Fig.    9 dargestellten Lage  der Vorrichtung erhält die Spule     71a    des       zweispuligen    Magnetes 71 bei Aussetzen des  Gleichrichters 78 keinen     Strom.    Durch die  Spule 71b und den     einspuligen    Magnet 72  fliesst hingegen der Strom der Gleichstrom  quelle 80 hindurch.

   Die Spule 72 erhält in  diesem Fall über die Spule des     Potentio-          meters    81     und    den Widerstand 83 von den  Polen des Widerstandes 82 Strom, da die  den Widerstand 83 kurzschliessenden Kon  takte 84 in dieser Lage der     Vorrichtung     durch den     Fühlstift    68a offengehalten wer  den. Die Spule 71b erhält über das     Potentio-          meter    81, die     Selbstinduktionsspule    86 und  den Einstellwiderstand 85 Strom.

   Diese  Ströme,     sowie    die     Entfernungen    der Pole der  Magnete 71 und 72 von der     Scheibe    65 sind  so eingestellt, dass sich die Scheibe<B>65</B>     in        der         Nähe der Pole des     Magnetes    72 aber in  keiner Berührung mit     denselben        dreht,    das  heisst, dass die     Anziehungswirkung    des Mag  netes 72 den     Fräser    60     entgegen    der durch  die Spule 71b verursachten, magnetischen  Kraft von der Walzenoberfläche     entfernt.     



       \Wenn    in der Leitung 79 ein Strom     zii     fliessen beginnt,     wird    der     Fräser    60 sofort:  mit voller     Eiraft    an die     Walzenoberfläche          anbedrücht,    da die     Vorrichtung    in     ma,r        rre-          tiseher        Kippschaltung        lieut.    Die     Spule        71 r     erhält nämlich über den Widerstand     8:

  .i     Strom und bildet dadurch ein     starkes    elektro  magnetisches Feld. Der Widerstand 82 ist:  aber derart bemessen, dass der Strom der  Spule     71rr    in demselben.     einen    ebenso     grossen,     aber     ent--e-enbesetzt    gerichteten     Spa.nlrungs-          abfall        zustandebringt    wie der     Spanntings-          a        'fall,

      0     den        bisher        der        Strom        der        SIroniquelle     80     zusta.ndegebracht    hat. Die     Wirkung    der       Spannungsquelle    80 wird folglich     kompen-          siert,    und der in der Spule<B>729</B> fliessende  Strom hört auf.

   Diese Wirkung     kann    auch  durch zwischen dem Widerstand 82 und der  Stromquelle 80 und     bezw.    oder     zivisehen    dem  Widerstand 8? und der     Wicklung    7 2 -e  schaltete, in der     Zeichnung    nicht:

       dargestellte     Gleichrichter unterstützt oder erreicht     werden.     Durch Ausbleiben des Stromes der Spule     7\3     wird aber die     Stärke    des durch den Wider  stand des     Potentiometers    81 hindurch  fliessenden Stromes vermindert, und da dem  zufolge der Spannungsabfall an der     Wider-          sta.ndspule    des     Potentiometers    vermindert  wurde, erhält die Spule 71b jetzt stärkeren  Strom.

   Wenn die oben erläuterte, gleich  zeitige Änderung- der elektromagnetischen  Kraft aller drei Magnetspulen die Scheibe 65  in die Nähe der Pole des     Magnetes    71 bringt  und dadurch den.     Fräser    60 in Tätigkeit ver  setzt, schliesst der Kontakt     8.1    den Wider  stand 82 kurz.     Demzufolge    wird, sobald in  der     Leitun--    79 kein Strom mehr fliesst, die  Spule 72 einen     stärkeren    und die Spule 71b  einen schwächeren Strom erhalten, als der  Strom.

   der in der auf     Fig.    8 dargestellten       Stellung    der Vorrichtung durch dieselben  fliesst, und die Scheibe 65     -wird    rasch in    ihre Stellung     naeli        Fig.    B. in welcher der  Kontakt 84 von neuem ausschaltet, zurück  gezogen.

   Die Selbstinduktionsspule 86, die  gegebenenfalls     auch        wegfallen    kann, ist be  stimmt, die Wirkungen der durch die       Pulsationen    des durch die     Leitung    79     an-          kommenden,        bleichgerichteten    Stromes ver  ursachten     Schwankungen    der     magnetischen          Krafl    des Magnetes 71 durch Phasen  verschiebung der Ströme seiner beiden Wick  lungen zu vermindern.

   Die Vorrichtung wird  so eingestellt, dass der Weg des     Fräsers    60  nur einige     Zehntelmillimeter    betragen soll,  und die Scheibe 65 nicht mit den Polen der       Magnete    71 und 72 in Berührung kommen  kann, und dass die Zeit, die vom Schliessen       des        Stromes    bis zum     Andrücken    der     Fräser     an die die Walze     bedeckende    Schicht vergeht,  gleich sei mit der Zeit,

   die von der Unter  brechung dieses     Stromes    bis zur     Entfernung     des     Fräsers    von der die Walze     bedeckenden     Schicht     vergebt.        7ufolue    des     eigenartigen          .xllfbaus    der Vorrichtung     können    diese Zei  ten bis zu einer     Grössenordnung    von     Tausend-          iaelsekundeu    verringert werden,

   und so       können    mit dieser     Vorrichtung    im Falle       hrösserer        Bildpunktdurchmesser    - da der  Zeitbedarf bei sonst gleichbleibenden Ver  hältnissen mit dem     Quadrat    des kreisförmi  gen     Bildpuuktdurchniessers    in     urigekehrtem     Verhältnis steht -- den praktischen     Aufor-          clerungen        gut    genügende Leistung erreicht       werden.     



       Fig.    10 veranschaulicht die     Anordnung     eines als endloses Band ausgeführten, mit       dein        Mustei element    kontinuierlich (endlos)       bedeckten        Musterträgers    B auf einer für die       übliche        Abtastung    mittels reflektiertem  Lichte     geeigneten        Abtasttrommel    90. Die  selbe besteht aus elastischem Material, z. B.

         arrs    nichtrostendem Stahl oder Messing, und  ist an ihrer äussern Mantelfläche mit der in  der Richtung einer Erzeugenden liegenden  Nut 91. und am Boden dieser Nut mit dem  durchgehenden Schlitz 92 versehen. Auf der  äussern Mantelfläche dieser     Abtasttrommel     liegt der     Musterträger    B, z. B. Film oder  Zeichenpapier, welcher durch Verkleben sei-           ner    Enden mittels des dieselben von unten  überlappenden und in der Nut 91 liegenden  Film- oder Papierstreifens 93 zu einem end  losen Band geformt ist. Sollten sich die  Enden nicht genau     aneinander    anschliessen,  so kann die Fuge mit einer geeigneten Masse,  z.

   B. einem Kitt von entsprechender Farbe,  ausgefüllt werden, und die die Kontinuität  des     Musters    bewahrenden, kleinen Verbin  dungslinien können, falls nötig, auf diese  Masse gezeichnet werden. Der Musterträger  wird auf die     Abtasttrommel    90 vorteilhaft  im schon zum endlosen Band geformten Zu  stande derart aufgebracht, dass die Trommel,  inwieweit der Schlitz 92 dies zulässt, zusam  mengedrückt wird.

   Nachdem auf die ab  gedrehten Enden derselben in solchem Zu  stande die Ringe 90x     (Fig.    13) aufgezogen  wurden, wird der     Bildträger    nach Art der       Phonographenwalzen    auf die Trommel ge  schoben.     Hiernach    werden die Ringe     90x    ab  genommen, worauf die Trommel, zufolge der       Elastizität    ihres Materials, wieder ihre  genau zylindrische Form     einzunehmen    trach  tet, so dass der auf     ihr    befindliche Bildträ  ger gespannt und derselbe an ihrer äussern  Mantelfläche auch ohne besondere Halte  organe, Aufkleben usw. gut festgehalten  wird.

   Wäre der Bildträger noch immer lose,  so kann der Durchmesser der Trommel beim  Einspannen in die     Vorrichtung    gemäss     Fig.     11 derart vergrössert werden, dass der Bild  träger fest auf ihr sitzt.  



  Diese     Abtasttrommel    wird zweckmässig  in der auf     Fig.    11 dargestellten Vorrichtung  verwendet, die dem Wesen nach der Vorrich  tung gemäss     Fig.    1 entspricht, weshalb in       Fig.    11 nur die von dieser abweichenden  Teile dargestellt     sind.    Bei der vorliegenden  Vorrichtung können nämlich auch die die  Welle 11 der     Abtasttrommel    haltenden  Arme 6 und 7 in den an den Drehbank  körper befestigten und diese Arme umge  benden Rohren 6a     bezw.   <I>7a</I> vermittels  der Feststellvorrichtungen 6b     bezw.    7b  in verschiedenen Höhenlagen festgeklemmt  werden,

   wodurch der Abstand der Wellen 1  und     1,1.    in     einem    bei den Übersetzungs-         änderungen    erforderlichen Masse veränderlich  wird. Die sich auf der Welle 1 befindlichen  Kettenräder 3 und 4 sind auswechselbar, um  die     Übersetzung    ändern zu können. An die  Lagergehäuse 8 und 9 sind Säulen 6c und 7c       befestigt,    die die mit den Klemmvorrichtun  gen 6e     bezw.    7e versehenen     HaltevorricUtun-          gen    6d     bezw.    7d tragen.

   In diese ist das Rohr  95 eingespannt, auf welchem die mittels der       Iüemmvorrichtung    96a     festklemmbare    Halte  vorrichtung 96 sitzt, deren Säule 97 das La  gergehäuse 98 trägt. Die drehbare Welle 99  des Spannfutters 100 ist     in    diesem Lager  gehäuse drehbar und auch gegen Längs  verschiebung gesichert gelagert.

   Sowohl das  an der Welle 11 sitzende Spannfutter 94,  wie das Spannfutter 100 tragen je drei, bei  den Drehbänken übliche, stufenförmig aus  gebildete     Einspannbacken        94a,    b, e     bezw.    100  <I>a, b,</I>     e,    die die Trommel 90 in der auf     Fig.    12  ersichtlichen Weise, auf die innere Mantel  fläche der     hohlzylinderförmigen    Trommel  aufliegend, derart     einspannen,    dass sie den  Durchmesser derselben beim Anziehen zu  vergrössern trachten.

   Die Richtigkeit der Ein  spannung     bezw.        Spannung    der Trommel 90  und der genauen Zylinderform derselben  kann in     eingespanntem        Zustande    der Trom  mel durch Messung dar     Spaltbreite    des       Schlitzes        92s,    zwecks     Sicherung    der tadel  losen     Übertragung,        leicht        kontrolliert    werden.  



       Mittels        der        Vorrichtung    gemäss     Fig.    11  kann man     das        ,Musterelement    auch in Um  fangsrichtung der Walze selbsttätig und       zwangsläufig    anlässlich der Übertragung       "addieren"    und     rapportieren"das        heisst    solche  Walzen     herstellen,    bei denen sich das     Muster-          element        in        Umfangsrichtung    der Walze       meh.rmal@s    wiederholt,

   ohne hierzu einen  solchen     Musterträger    verwenden zu müssen,       d,er    das     Musterelement    in Umfangsrichtung       ebenfalls        mehrmals    wiederholt     trägt.    Zu       .dies,Bm    Zwecke     verfährt    man zum Beispiel  zur     Herstcllung    einer Walze, auf deren     Ob        er-          flä,

  ch#e    sich     das        Musterelement    in     Umfangs-          richtung    fünfmal     wiederholt,    folgender  massen  Man     z,iehn-ot        dass        Musterelement    auf           Zeiehenpapiere    in solcher     Grösse,    dass     seine     in     Umfangsrichtung    der Walze     bemessene          Länge    genau oder annähernd (das heisst mit  einer durch die     Art,    des Musters.

       Druckes,          miv.        bestimmten        lii@elistzuliissigen        Abwei-          chung    von z. B. etwa. ? bis     5%)    ein     Fünftel          -1,-s        1Valzen:

  imfange.        betrugt.    Dieser     Muster-          trii,-er        wird    nun,     gegebenenfalls    an seinen  Längskanten mit schwarzen     Rändern        ver-          sehen,        zum    endlosen     Band        geformt.    auf eine       Abtasttrommel    entsprechenden Durchmessers  (etwa 1\; des     Walzendurchmessers)    geschoben  und in die Vorrichtung     gemäss        Fig.    11 ein  gespannt.

   Dieselbe wird für diese     f\bertra-          Olin-    mit solchen     Iiettenräderii    3. 1     l,ez -.          3b,        1b    versehen, dass die     Ahtasttroniniel        :>0     mit der fünffachen Drehzahl.     das    heisst.

         "@'inlielgeschwindiheit,    der     @@"ell:#    1, das  heisst der     Walze        angetrieben    wird.     Der          Musterträäer        wird    nun mittels     reflekticerten     Lichtes     abgetastet    und hierdurch auf die       Walze    in     Umfangsrichtung    in     Ainffac.he@r,     richtig     rapportierter        Wiederholung        aufgetra,     gen,

   während die     Rapportieiaing    in     Liings-          richtung    gleichzeitig durch     Verwen:dun-          mehrerer        Bildzusammeu:setzer,    zum Beispiel       gemäss    der Skizze von     Fig.    3 erfolgen kann.

    Wenn man mit derselben Einstellung der       Vorrichtung    auf der     vorerwä        unten        Abbast-          frommA    einen     Musterträger    anbringt., der das  Musterelement in     zweimaliger        Wiederholung     in     I        mfangsrichtung    trägt. wird sich dasselbe       ain        Umfang    der Walze zehnmal     wiederholen          usw.    Das Verfahren kann offenbar auch um  gekehrt     a.usgefü.hrt    werden.

   indem man einen       Dlnsterträ.ger    benützt.. auf dem .sich :das       "lusterelement    in     LTmfangsriclit.nng    öfters       wiederholt    als auf der Walze,     wobei    man       >>111i    die Walze mit geringerer     Winkel-          gesehwindi.g:

  lieit    antreibt.     Wesentlich    ist stets  nur. dass die     ITmfaugsgesehwindigkeiten    der  beiden Trommeln, trotz     d--ren        wesentlieli    ab  weichenden Durchmessern.

   miteinander durch       entsprechende    Wahl der betreffenden     Winkel-          geschwindigkeiten    genau oder annähernd  übereinstimmen, und dass eine der     Winkel-          gec.hwindi.gheiten    stets     -Pna.u    das     vorteilhaft            -anzzahlige        "Mehrfache    der andern beträgt,    wobei     aber    die     Lineargeschwindigkeiten    der       Abtast-    und     Bildzusammensetzvorrichtungen,     mit welchen sich dieselben entlang der Trom  meln     bewegen,

      miteinander genau     Über-          einstimmen.     



  Bei der mittels selektiver     Abtastung    des       Musterträgers    erfolgenden Herstellung meh  rerer oder sämtlicher Walzen eines zum  Drucken eines     Mehrfarhenmusters    erforder  lichen     Walzensatzes    verfährt man     zweck-          mässig        derart.    dass man das Musterelement  auf den Bildträger in entsprechender Grösse  zeichnet und die den einzelnen, verschiedenen  Farben des Musters entsprechenden Teile mit       verschiedenen    Farben abdeckt.

   Dies"-     Farben          entsprechen        z-,veckmässig    nicht denjenigen,       welches    das Musterelement     besitzt.,    .sondern  sind     derart        gewählt,    dass keine der auf dem       Musterträger    befindlichen Farben in ihrem       Spektrum    solche Wellenlängen enthält (oder       mindestens    nur in sehr geringem. Masse),     wel-          che;    auch im Spektrum einer andern Farbe       desselben,        Musterträ.ggers    enthalten wären.

    Hiernach deckt     man    die noch ungefärbten  Teile des     Musterträgers    mit schwarzer Farbe  ab, formt ihn zum endlosen Band und tastet  ihn     mehrmals        nacheinander    ab.

   Anlässlich  ;jeder     Abtastung    kann man zum Beispiel     je     eine     verschiedene    Photozelle verwenden, deren       Farbenempfindlichkeitekurve    der jeweils zu       übertragenden    Färbe -derart entspricht, dass  man durch entsprechende Einstellung des       Kippschwellen        wertes    erreicht, dass     mir    die  gewünschten, gleichartig gefärbten Teile des       Musterelementes        übertragen    werden.

   Vorteil  hafter vorfährt     man    aber     derart.    dass man die  verschiedenen     Abtastungen    mit     derselben     Photozelle durchführt., ,jedoch zwischen Licht  duelle und Photozelle der     Abtastvorriehtung     vor oder nach      < lein        Musterträger    je ein     ver-          sehiedenes    Lichtfilter einfügt, dessen     Licht-          du.rchläs:sigl;

  eitslzurve    der jeweils     zii        über-          Cragenden        Farbe        des     derart       entspricht,        da.ss    nur die     jeweils        gewünschten.          gleichartig-    gefärbten Teile des     Muster-          elementes        iibertra-en    werden.

       wol@i    der       liippschwellenwert    und gegebenenfalls der       Verstärkungsfaktor    zweckmässig ebenfalls      für jede     Äbtastung    der betreffenden     hrarbe     entsprechend eingestellt wird. Die     Wellen-          längen,    und der     Spaktralbereich    des zur Ab  tastung verwendeten Lichtes können inner  halb weiter Grenzen:, die z.

   B. von mono  chromatisch bis weiss gehen können, gewählt       werden,    da ja in vorliegender Beschreibung  das Wort     "Licht"    jede solche     Strahlung        b-3-          zeichnet,    die     Photozellen    oder Lichtelemente  zu     beeinflussen.    vermag.

   Es ist     aber        au@q          praktischen    Gründen meist     am.    zweckmässig  sten,     sichtbares    Licht innerhalb     des        .Spektral-          bereiches    von etwa.     4900    bis:     100t)        Angström,     und solche Farbfilter zu verwenden,- .deren       Spektralbereicheine    Breite v an etwa 1001 bis  500     Angström    besitzt.  



  An :Stelle eines abzutastenden Muster  trägen, der als ein endloses     Band,    dessen  Länge     mit    dem     Umfang,der        Abtasttrommel     übereinstimmt ausgebildet ist, kann man  auch einen riemenförmigen     Uusterträ:gel,     der über zwei Trommeln läuft und an     .einer          derselben        abgetastet    wird, verwenden.

   Man  kann     ferner    die     gewünschte        Rapportierung     auch auf     andere    Weise erreichen, zum Bei  spiel     dadurch,        dass    man einen     @lusterträ:

  ger          verwendet,    dessen .in     Umfangsrichtung        ge-          rnessene        gemus.terto    Länge nur dem halben  Umfang der     Abtasttrommel   <B>(180'</B>     Zentu-i-          winkel)    gleich ist, der also mit seinem zu       übertragenden    Teil nur den halben     Abtast-          trommelumfang    bedeckt, und     diesen    mit zwei       Abta.stvorriohtungen    abtastet,

   die an einan  der diametral gegenüberliegenden Seiten der       Abt.asttrommelderart        angeordnet        sind,    dass  sie dieselbe in     Richtung        zweier        gegenüber-          liegend.en,    also. in bezug     aufeinander    eben  falls um<B>180</B>       Zentriwiukel        verschobenen     Erzeugenden der     Abtasttrommel    abtasten  und     denselben        bezwr.    dieselben.

       Bildzusam-          mensetzer        abwechselnd    nacheinander steuern       usw.    Selbstverständlich kann diese     Arbeits-          weise    auch     umgekehrt    werden, indem man  durch     eine        Abtastvorrichtung    zwei     Bild-          zusammensetzer        oder    zwei Sätze von Bild  zusammensetzern steuern     lä.sst,

          welche    auf  die     Walze    in Richtung     zweier    gegenüber  liegenden     Erzewgenden    der Walze einwirken.    Bei beiden     Arbeitsweisen    verwendet     niäri          zweckmässig        eine    schwarze     Abtasttromrnel     oder einen     Mwstcrträger,    der an seinen     sich     über die Hälfte des     Abtasttrommelumfanges          erstreckenden,        also,

      nicht zu     übertragenden     Teilen     schwarz    ist, damit in der     Abtast-          -#orrichtung    keine Photoströme entstehen,  wenn der     Abtastliehtstrahl    auf     die        Abtast-          walze    oder auf die nicht zu übertragenden  Teile des Musterträgers fällt.

   Auch kann der       zwangsläufige    Antrieb der     Abtasttromm-el          und    der Walze,     insbesondere    im Falle der       Fernübertragung.,        durch        :die    bekannten An  triebe der     Bildtelegraphie    oder zum Beispiel  durch polumschaltbare     Synchronmotore    erfol  gen, und im     Falle    der selektiven     Abtastim-g     mit     reflektiertem    Licht kann die     Abtastung     an     mehreren    :

  Stellen der Trommel mit     ver-          schiedenfarbigem        Lichte    zwecks gleich  zeitiger     Herstellung    mehrerer Walzen     ,des          Walzensatzes    auch gleichzeitig erfolgen..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Walzen mit erhaben, gemusterter Oberfläche, insbe sondere für mehrfarbigen Textil- und Ta- petendruck, deren Musterung aus mindestens in Umfangsriehtung der Walze rapportierten Musterelementen besteht, mittels von einem biegsamen Musterträger erfolgender Über tragung des Musterelementes auf die Walze, dadurch gekennzeichnet,
    dass die punktweise Übertragung und hierdurch .erfolgende R.ap- portierung des, Musterelementes .durch B.ild- zerlegung, die mit Hilfe mindestens eines auf eine Photozelle einwirkenden Licht- strahles, durch Abtastung des:
    Musterträgers durchgeführt wird, und :durch auf der Walze erfolgende Bildzusammensetzung erfolgt, wo bei die Übertragung derart duxeligeführt wird,
    dass während jeder Umdrehung der Walze stets mindestens ein Bildzusammen- setzer mittels eines auf den zu übertragenden Teil des Musterträgers fallenden Licht- strahles geSteuert wird. UNTERANSPRü CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass durch die leim Abtasten erzeugte Photospannung mehrere, auf die Walze gleichzeitig ein wirkende Bildzusammensetzer gemeinsam gesteuert werden. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen, auf die Walze :gleichzeitig einwirkenden Bildzusammensetzer derart eingestellt werden,.dass sie auf die Walze in Rich tung derselben Erzeugenden. der \Valze einwirken und voneinander in solchen Entfernungen arbeiten, die gleich der in Achsenrichtung gemessenen Länge dt-s gemusterten Teils des abzutastenden Musterträgers isst. 3.
    Verfahren nach Patentanspilicli I, da durch gekennzeichnet, dass ein als end loses Band ausgeführter, mit dem Muster- element kontinuierlich bedeckter Muster träger abgetastet wird. Verfahren nach I, da durch gekennzeichnet, dass eine Abta.st- trommel,deren Durchmesser vom Walzen- durchmesser wesentlich a.b%veieht,
    mit einer solchen Winkelgeschwindigkeit an getrieben wird, dass die Umfangs- geschwin:dibkeiten der Abtas tt-rommel und der Walze miteinander mindestens annähernd übereinstimmen, eine der Win- helgeschwiudigkeiten aber genau eine Mehrfache der andern beträgt,
    und die Abtast- und Bildzusa.mmensetzvorrieh- tungen mit gleichen linearen Geseliwin- digkeiten bewegt werden.
    ä. Verfahren nach Patentansprueli 1, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Walzen eilfies zum Drucken von Mehr- farbenmustern erforderlichen Walzen satzes durch wiederholtes selektives Al>- taeten desselben mehrfarbigen Muster- trägers hergestellt werden.
    f. Verfahren na.eli Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die ungefärb- ten Teile ;des mehrfarbigen lIusterti-ii- gers derart beschaffen sind, dass anläss- lich ihrer Abtastung die Abtastvorrich- tung unbeeinflusst bleibt und die Farben des Musterträgers solche sind,
    dass keine derselben in ihrem Spektrum Wellen längen aufweist. die auch im Spektrum einer andern Farbe desgelben illustci#_ trägem enthalten sind. i.
    Verfahren nach Unteranspruch :5, da durch gekennzeichnet, dass frei jeder ein zelnen selektiven Abtastung des mehr farbigen Musterträgers zwischen der Lichtquelle und der Photozelle dar Ab- tasitvorrichtu,ng je ein verschiedener Lichtfilter eingefügt wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I. da durch gekennzeichnet, dass die auf der Walze erfolgende Bil.dzusammensetzunä in nur Vollaussteueruug bewirkender Schaltung gaaeuert wird. y. Verfahren nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Bild zusammensetzung auf photographischem 'ege erfolgt.
    wobei als Lichtduelle eine Hochdrueknietalldampfbogeiilampe dient, deren Lichtstrahlen mit einem Organ mechanisch gesteuert werden.
    l @. Verfahren nach Unteranspruch ',", da durch gekennzeichnet, dass die- Bild- zusammensetzung auf photographischem \@'ege mittels des Lichtes von gt-stetierten. elektrischen Funkenentladungen dure.ii- geführt wird.
    11. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Bild- zuSalnmeli,Setzung auf pliotographisehem Wege mittels Lenardstrahlen durch geführt wird.
    1?. Vc,rfa.li,ren nach Unteranspruch 8, da- durcli gekennzeichnet, dass die, Bild- zusammensetzung mittels zwischen. der Walze und den Elektroden -der Bild- zusammensctzer durchschlagender, ge steuerter Funkenentladungen, die ehe mische @c@ründerungen der Oberflächen schicht der Walze einleiten, durchgeführt wird. 13.
    Verfahren nach Unteranspruch <B>1--9,</B> da durch gekennzeichnet, dass die zwischen der Walze und den Elektroden der Bild- zusaluniensetze.r durchschlagenden Fun- kenentladungen im Sauerstoffstrom vor sich gehen. 14.
    Verfahren nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Bild- zusammensetzung durch mittels gesteuer ter mechaniseher Werkzeuge erfolgende, stellenweise Entfernung ,d-es Materials der :die Walzenoberfläche bedeckenden Schutzschicht durchgeführt wird.
    15. Verfahren nach Unteranspruch 14, da- -durch gekennzeichnet, dass die an die Walze angedrückten Werkzeuge ,ständig um ihre eigene Achse rotieren. 16. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass durch einen veränderbaren Durchmesser einer Abtast- trommel der darauf geschobene Muster träger festgespannt wird. 17.
    Verfahren nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, -da3 die Spannung des Musterträgers auf der Abtasttrommel .durch Anziehen von ,diese Trommel fest haltenden und drehenden, auf die innere Mantelfläche der rohrförmigen Trommel aufliegenden Spannbacken durchgeführt wird. PATENTANSPRUCH II:
    Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I. gekennzeich- net durch Organe zum Einspannen und Drehen einer auswechselbaren Abtasttrom- mnel, Organe zum Einspannen und Drehen der auswechselbaren Walze, einen zwangsläufigen Antrieb von veränderbarem Übersetzungs- v"erhältnis zwischen, den,
    vorgenannten Or ganen zum Drehen der Abta sttrommei und Walze und einen zweiten zwangsläufigen Antrieb von veränderbarem Übersetzungsver hältnis zwischen einem der obigen Organe und dem Bewegungsorgan der mit der Ab tasttrommel und der Walze zusammen wirkenden, gemeinsam bewegten Abtast- und Bildzusammensetzvorrichtungen. UNTERANSPRÜCHE:
    18. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Welle eines die Abtasttrommel und der Welle eines die Walze drehenden Spann futters ein Kettenantrieb mit auswechsel baren Kettenrädern eingebaut ist,
    und die Abtast- und Bildzusammensetz- vorrichtungen auf den Schlitten. der als Drehbank ausgeführten Vorrichtung ab nehmbar befestigt sind.
    19. Voiyichtung nach Patentanspruch II, -da durch gekennzeichnet, dass dieselbe meh rere, an einer gemeinsamen Bewegungs- vorrichtung angebrachte, mit der Walze zusammenarbeitende Bildzusammensetzer enth'ä'lt, die gemeinsam an den Steuer stromkreis der Bäl-dz-erlegapparatur an geschlossen sind.
    -0. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die verstärkte Photospannung der Bildzerlegapparatur an den Gitterstromkreis einer wechsel- stromgespeisten Thyratronröhre ange schlossen ist. 21.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Bildzu- sammensetzer eine Lenardröhre mit punktförmigem Lenardfenster aufweist. 22. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Bild zusammensetzer eine Funkenstrecke auf weist.
    23. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Bild zusammensetzer ein ständig angetrie benes, an die Walze elektromagnetisch andrückbares Fräswerkzeug enthält. 24. Vorrichtung nach Unteranspruch 23, da durch gekennzeichnet, dass das Fräs- werkzeug durch gegeneinander wirkende Elektromagnete betätigt wird, die in magnetischer nur Vollaussteuerung be wirkender Schaltung angeordnet sind. 25.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass dieselbe zwi schen Lichtquelle und Photozelle der Abtastvorrichtung einen Lichtfilter ent hält, und der Kippschwellenwert einer nur Vollaussteuerung bewirkenden Schal tung, die zum Steuern des Bildzusam- nensetzers dient, dem Lichtfilter ent. sprechend einstellbar ist..
    ?G. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ihre aus wechselbare Abtasttrommel einen aus elastischem Material bestehenden, rohr- förmigen Hohlzylinder bildet. der mit einem durchsehenden Längsschlitz ver- sehen ist, um so den Durchmesser zu verändern. PATE \ TANSPRUCII <B>111:</B> Aus Metall bestehende Druckwalze, her gestellt nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I.
CH196619D 1936-05-06 1937-05-04 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Walzen mit erhaben gemusterter Oberfläche, insbesondere für mehrfarbigen Textil- und Tapetendruck. CH196619A (de)

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