CH196627A - Reissverschluss. - Google Patents

Reissverschluss.

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CH196627A
CH196627A CH196627DA CH196627A CH 196627 A CH196627 A CH 196627A CH 196627D A CH196627D A CH 196627DA CH 196627 A CH196627 A CH 196627A
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CH
Switzerland
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English (en)
Inventor
Albert Aeschlimann
Original Assignee
Albert Aeschlimann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/24Details
    • A44B19/26Sliders
    • A44B19/30Sliders with means for locking in position

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  • Slide Fasteners (AREA)

Description


      Reissver        schlnss.       Bei bekannten Reissverschlüssen kann der  Schieber im Sinne der Öffnung des Ver  schlusses nur bewegt werden, wenn die     Ver-          sehlussglieder    über die ganze Länge desselben  geschlossen sind. Wenn die     Verschlussglieder     an einer Stelle des     Verschlusses    aus irgend  einem Grunde nicht schliessen, ist die von  den Führungsplatten des Schiebers gebildete  Durchgangsöffnung zu klein und der Schie  ber kann nicht mehr über die offene     Ver-          achlussstelle    zurückgeführt werden. Der Reiss  verschluss ist dann unbrauchbar und mass  durch einen neuen ersetzt werden.  



  Um diesen Nachteil zu     behäen,    hat man  schon vorgeschlagen, eine der Führungs  platten des Schiebers verstellbar auszubilden,  derart, dass die     Durchgangsöffnung    für die       Verschlussglieder    soweit vergrössert werden  kann, dass auch die angeschlossenen     Ver-          schlussglieder    den Schieber passieren können  und dessen Bewegungen nicht mehr hindern.  Man hat zu diesem Zwecke die obere Füh  rungsplatte des Schiebers in zwei Teile ge  teilt und mit einem Gelenkband miteinander    verbunden. Der eine dieser Teile ist fest,  während der andere beweglich ist und von  einer auf der Achse des Gelenkbandes sitzen  den Feder in die Ebene des festen Teils  niedergedrückt wird.  



  Bei einer andern bekannten Bauart des  Schiebers trägt der bewegliche Teil der     obern     Führungsplatte einen mit dem einen Ende  auf ihm befestigten Bügel, welcher das Ge  lenkband überbrückt und mit dem andern  freien Ende bis auf einen bestimmten Ab  stand auf den festen Teil der obern Füh  rungsplatte     herabreicht.    Ein Betätigungsglied  des Schiebers greift bei Bewegung desselben  im Sinne der Schliessung des Verschlusses  am freien Bügelende an und drückt den be  weglichen Teil in die Ebene des festen Teils  nieder.  



  Da im Falle von Verschmutzung oder  Abnutzung der Glieder, bei     Vrost,    Zugbean  spruchung der die     Verachlussglieder    tragen  den Stoffteile oder andern Ursachen die Glie  der beim Schliessen des Verschlusses dem  Schieber einen grösseren Widerstand ent-           gegensetzen    als gewöhnlich, wird der be  wegliche Teil der obern Führungsplatte ent  gegen der Wirkung der     Gelenkbandfeder     oder des vom     Betätigungsglied    auf das freie  Bügelende ausgeübten Druckes aus den Füll  rungen gehoben und dadurch die Schliessung  des     Verschlusses    verhindert. Der Schieber  muss dann so oft über die offenen Stellen  des Verschlusses geführt werden, bis dieser  tatsächlich geschlossen wird.

    



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein  Reissverschluss, bei welchem dieser Mangel  dadurch behoben ist, dass an der     obern    Füh  rungsplatte des     Schiebers,    unmittelbar über  den     Verschlussgliedern    des Reissverschlusses,  ein in der Bewegungsrichtung des Schiebers  zwischen zwei Endstellungen verstellbares  Organ angeordnet ist, welches in der einen       Endstellring    die     Verschlussglieder    in die Füh  rungsbahn der untern Führungsplatte nieder  drückt und in der andern Endstellung die       Verschlussglieder    aus der genannten Führungs  bahn austreten lässt.  



  Bei derartiger Bauart des     Reissverschlusses     ist es möglich, durch Zurückziehen des ver  stellbaren     Organes    die Durchgangsöffnung  für die     Verschlussglieder    zu vergrössern, so  dass der Schieber auch über offen gebliebene  Stellen des Verschlusses zurückgestossen  werden kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung darge  stellt.  



       Fig.    1 ist ein Querschnitt durch den  Schieber des Reissverschlusses,       Fig.    2 eine Draufsicht dieses Schiebers;       Fig.    3 ist eine Ansicht einer Feststell  vorrichtung des Schiebers.  



  1 ist die untere und 2 die obere Füh  rungsplatte. Beide sind durch einen in     der     Symmetrieachse des Schiebers angeordneten  geil 3 miteinander verbunden und an den  Rändern zwecks Bildung der für die Schlie  ssung der     Verschlussglieder    erforderlichen  Führungsbahnen rechtwinklig umgebogen.  Die obere Führungsplatte ist ungefähr halb  so lang wie die untere und weist eine     achsial     verlaufende Nute 4 auf, in welcher ein         U.-förnriges    Glied 5 längsverschoben werden  kann. Die Schenkel dieses Gliedes umschlie  ssen den Keil 3 und sind auf der innern,  einander zugekehrten Seite mit     einer        Zah-          nung    5a versehen.

   Die obere Führungsplatte  weist zwei mit ihr aus einem Stück be  stehende Höcker     2a    auf, welche einer Achse  6 als Lager dienen. Auf dieser Achse sitzen  beidseitig des Keils 3 Zahnsegmente 7,  welche längliche Öffnungen 2b der Platte 2  durchsetzen und in die Zahnung     5a    des       U-förmigen    Gliedes 5 eingreifen. Die beiden       Zahnsegmente    sind miteinander durch einen  das     Betätigungsglied    8 des Schiebers tragen  den Bügel 9 verbunden. 10 und 11 sind die  beiden Reihen der     Verschlussglieder,    die in  der Zeichnung nur schematisch dargestellt  sind.

   Aus     Fig.    1 ist ersichtlich, dass das  U-förmige Organ 5 unmittelbar über den       Verschluhgliedern    angeordnet ist.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Bei der in     Fig.    2 dargestellten Stellung  des Gliedes 5 ist der untere Teil der untern  Führungsplatte abgedeckt. Die Verschluss  glieder können also aus dar Führungsbahn       dieser    Platte austreten. Man wird das Glied 5       stets    irr diese Stellung     bringen,    wenn der  Schieber über offen gebliebene Stellen des  Verschlusses zurückgestossen werden soll.  Wird das Betätigungsglied des Schiebers im  Sinne des Pfeils 12 bewegt, so wird das  Glied 5     durcb    die Segmente 7 über den un  bedeckten Teil der untern Führungsplatte  vorgeschoben, wodurch die     Verschlussglieder     am Heraustreten aus der Führungsbahn der  untern Platte 2 verhindert werden.

   Das  Glied 5 wird stets in diese Lage gebracht,  wenn die     Verschlussglieder    geschlossen wer  den sollen. Bei Betätigung des Griffes 8 im  Sinne des     Pfeils    13 wird das U-förmige Glied  von den Zahnsegmenten 7 in die in     Fig.    2  gezeigte Stellung zurückgebracht. Damit das  Glied 5 nicht ganz aus der Nute 4 heraus  gestossen wird, ist der letzte Zahn jedes  Schenkels doppelt so breit als die andern  Zähne.

   Damit der Schieber aus der ihm er  teilten Lage nicht durch unabsichtliche Be  tätigung oder einen auf die     Verschlussglieder         ausgeübten Zug verstellt wird, ist folgende  Vorrichtung vorgesehen:  Auf der obern Führungsplatte ist eine  durch eine Feder 15 belastete Klinke 14  angeordnet, welche mit ihrem freien Ende  in der vorgeschobenen Stellung des     U-förmi-          gen    Gliedes in der in     Fig.    3 dargestellten  Weise zwischen zwei benachbarte Verschluss  glieder     eingreift    und so den Schieber fest  stellt.

   Der die beiden Schenkel verbindende  Mittelteil des Gliedes 5 ist auf der dem  Keil 3 zugekehrten Seite keilförmig verjüngt  und weist einen Schlitz 5b auf, in welchen  das freie Ende der Klinke 14 eingreifen  kann. Letzteres weist, wie in     Fig.    2 gezeigt  ist, zwei seitliche Vorsprünge     14a    auf. Wird  das Glied 5 unter die obere Führungsplatte  zurückgestossen, so greift die genannte keil  förmige     Verjüngung    unter die seitlichen Vor  sprünge der Klinke und hebt diese aus den       Verschlussgliedern,    so dass der Schieber wie  der betätigt werden kann.  



  Selbstverständlich können, ohne aus dem  Rahmen vorliegender Erfindung herauszu  treten, manche Teile anders gebaut sein, als  in der Zeichnung dargestellt ist. So ist es  ohne weiteres möglich, die Zahnsegmente 7  wegzulassen und das Glied 5 für unmittel  bare Verstellung durch die Hand einzurichten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reissverschluss, bei welchem der Schieber eine obere und eine untere Führungsplatte aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an der obern Führungsplatte des Schiebers, un mittelbar über den Verschlussgliedern des Reissverschlusses, ein in der Bewegungs richtung des Schiebers zwischen zwei End- stellungen verstellbares Organ angeordnet ist,
    welches in der einen Endstellung die Verschlussglieder in die Führungsbahn der untern Führungsplatte niederdrückt und in der andern Endstellung die Verschlussglieder aus der genannten Führungsbahn austreten 1 ässt. UNTERANSPRüCHE 1. Reissverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das genannte Organ des Schiebers bei Betätigung eifies mit ihm in Wirkungsverbindung stehen den Gliedes in der Schliessrichtung des Schiebers in die erstgenannte und bei entgegengesetzter Bewegung dieses Glie des in die zweitgenannte Endlage ge bracht wird. 2.
    Reissverschluss nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass das genannte Organ des Schiebers unmittelbar von Hand betätigbar ist. 3. Reissverschluss nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das genannte Organ des Schiebers eine Zahnung auf weist, in die ein mit dem Betätigungs glied des Schiebers in Wirkungsverbin dung stehendes Zahnsegment eingreift und bei Bewegung des Betätigungsgliedes im Sinne der Schliessung des Verschlusses in die erstgenannte, bei entgegengesetzter Bewegung in die zweitgenannte Endstel- lung gebracht wird. 4.
    Reissverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Schieber eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche eine Bewegung desselben im Sinne der Öffnung des Verschlusses verhindert, wenn das genannte Organ des Schiebers sich in der erstgenannten Endstellung befindet. 5. Reissverschluss nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass auf der obern Führungsplatte des Schiebers eine feder belastete Klinke angeordnet ist, welche zwischen zwei benachbarte Verschlussglie- der eingreift, wenn das genannte Organ in der erstgenannten Stellung sich be findet, und die von diesem Organ aus den Verschlussgliedern herausgehoben wird, wenn es in die zweitgenannte Endstellung übergeht.
CH196627D 1937-08-07 1937-08-07 Reissverschluss. CH196627A (de)

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