CH196640A - Elektrolytischer Wasserzersetzer mit koaxial angeordneten Elektroden. - Google Patents
Elektrolytischer Wasserzersetzer mit koaxial angeordneten Elektroden.Info
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Description
Elektrolytischer Wasserzersetzer mit koaxial angeordneten Elektroden. Die Erfindung betrifft einen elektroly tischen Wasserzersetzer mit koaxial angeord neten Elektroden, bei welchem bipolar ge schaltete Elektrodenzylinder innerhalb und ausserhalb eines unipolar geschalteten Elek- trodenzylinders angeordnet sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Gegenstandes der Erfindung ver anschaulicht, und zwar in Fig. 1 in Ansicht von oben und in der Fig. 2 im Schnitt längs der Linie A-B der Fig. 1. Die Fig. 3 ver anschaulicht ein Diaphragma und Fig. 4 eine bipolare Elektrode.
Gemäss den Fig. 1 und 2 ist eine hohlzylin drische Elektrode 1 mit ihrem obern Rand an einen ringförmigen Deckel 2 aus Metall angeschweisst. Innerhalb und ausserhalb der hohlzylindrischen Elektrode 1 sind bipolar geschaltete Elektroden 3 und 4 unter Zwi schenschaltung von Diaphragmen 5 und 6 an geordnet.
Jede der Elektroden 3 und 4 ist ebenfalls hohlzylindrisch ausgebildet, wobei der Durchmesser des innerhalb der Elektrode 1 liegenden Elektrodenbleches jeder Elek trode um ebenso viel kleiner als der Durch messer der Elektrode 1 ist, als der Durchmes ser des ausserhalb dieser Elektrode 1 liegen den Elektrodenbleches grösser ist, das heisst die Summe der Durchmesser jedes der Elek- trodenbleche der Elektroden 3 und 4 ist gleich dem doppelten Durchmesser der Elek trode 1.
An ihren untern Enden sind die bei den Elektrodenbleche jeder Elektrode durch einen elektrisch leitenden Boden 7 mitein ander verbunden, während die obern Enden der Elektrodenbleche in ringförmige Flansche 8, 9 übergehen. Jede der so entstehenden Elektroden hat somit die aus Fig. 4 ersicht liche Form.
Die Diaphragmen 5 und 6 in Fig. 2 sind in ähnlich gestalteten Trägern 10 so befestigt, dass sie für alle durch die Ineinanderschach- telung der vorerwähnten Elektroden entstan denen Elektrodenräume die gleiche durch die Pfeile 11 angedeutete Höhe haben. Die Trä ger 10 der Diaphragmen sind demgemäss aus rollwandigem, für die Flüssigkeit undurch lässigem Baustoff hergestellt.
Da die den undurchlässigen Trägern gegenüberliegenden Teile der Elektrodenflächen als praktisch unwirksam zu betrachten sind, wird durch die erwähnte Massnahme erreicht, dass trotz der im Beispiel angewendeten stufenweise geschehenden Verringerung der Höhenaus dehnung der bipolar geschalteten Elektroden in Richtung der Achse der unipolar geschal teten Elektrode 1 für jedes Elektrodenpaar gleich grosse wirksame Elektrodenoberflächen für die Elektrolyse zur Verfiügung stehen.
Fig. 3 stellt ein Diaphragma dar, bei dein zur besseren Übersieht das Diaphragmentuch weggelassen wurde. Aus der Zeichnung ist ein aus zwei als durchbrochene Holilzvlinder ausgebildeten Teilen bestehender Diaphrag- menträger mit den Flanschen 8' und 9' er sichtlich; die beiden Zylinder sind analog den Elektroden im fertigen Zustand unten durch einen Boden 7' miteinander verbunden (Fig. 2).
Die Flansche 8, 9 und 8', 9' sowie die Deckplatte 2 sind unter Zwischenlage von Isolationsmaterial 12, 12' aufeinandergelegt und dienen dadurch als Träger für die ein zelnen Elektroden und Diaphragmen. Durch die Flansche 8, 9 und 8', 9' und die Deck platte 2 sowie die zwischenliegenden Dich tungen 12, 12' sind Bohrungen 1.3 und 14 vorgesehen, die mit den einzelnen im Längs schnitt U-förmigen Elektrodenräumen zur getrennten Abführung der entwickelten Gase in Verbindung stehen.
Die Bohrungen 13 und 14 sind nach unten hin durch einen in den äussern bezw.in den innern Elektroden raum mündenden Kanal 15 und lfi verbun den, der zur Riickfülrrung der durch die Cra.se mitgerissenen Elektroly tteilchen in den Elek- trodenraum dient.
Man kann, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sowohl für die innern Flansche 9 bezw. 9' als auch für die äussern Flansche 8 bezw. 8' eine grössere Anzahl von Gas abführungen 1.3 und 14 vorsehen, was eine bequemere und schnellere Gasabführung er möglicht.
Der elektrolytische Wasserzersetzer ist sowohl für Niederdruck- als auch für Hoch druckbetrieb brauchbar. Für Niederdruck betrieb kann man durch entsprechend stär kere Dimensionierung der äussern, nur ein seitig ausgenutzten Elektrode 17 einen be sonderen Behälter sparen. Die Stromzufüh rung erfolgt in diesem Falle zweckmässig in der Weise, dass der eine Pol der Stromquelle, am besten der negative Pol, mit 17 und der andere Pol mit der Deckplatte 2 verbunden wird. Die Deckplatte 2 und die Flansche 8 bezw. 8' werden durch Schraubenbolzen 18 zusammengehalten.
Die die innern Flansche: 9 bezw. 9' durchsetzende Öffnung 19 ermög licht ein Abstreichen der sich während des Betriebes erwärmenden Luft aus dem innern Hohlraum 20.
Man kann aber auch gewünschtenfalls den Zersetzer ohne weiteres in einen Behäl ter hineinhängen und die Kühlung durch in den äussern Behälter eingebrachte Flüssig keit, zweckmässig den Elektrolyten selbst, bewirken.
Für Hochdruckbetrieb benötigt man noch ein entsprechend starkwandig ausgebildetes. den dargestellten Zersetzer umgebendes Druckgefäss, das in Fig. 2 bei 21 gestrichelt: angedeutet ist.
Sowohl für Niederdruck- als auch für Hochdruckbetrieb besteht die Möglichkeit, gewissermassen turmartig gebaute Zersetzer in einfacher Weise dadurch herzustellen, dass mehrere Zersetzereinheiten aufeinanderge- setzt werden. Die Deckplatte 2 der untern Zersetzereinheit steht dann mit der Boden platte der äussern Elektrode 17 der obern Einheit in elektrisch leitender Verbindung, und die Stromzuführung braucht, lediglich zu der Deckplatte \? der obersten Einheit und zu der äussern Elektrode 17 der unter sten Einheit zu erfolgen.
Für die letztere Stromzuführung können beispielsweise U-Pro- filschienen verwendet werden, auf welche die Bodenfläche der äussern Elektrode 17 der untersten Zersetzereinheit aufsteht. Diese Stromzuführung durch unterhalb des Zer- setzers befindliche Schienen kann auch bei aus einer Einheit bestehenden Zersetzern, also bei der auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsform, vorteilhaft Anwendung finden.
Für den Fall, dass die Kühlung durch Wärmeabfuhr aus dem Innenraum 20 und von der Aussenseite der äussern Elektrode 17 noch nicht genügen sollte, besteht die Mög lichkeit, eine verstärkte Kühlwirkung da durch zu erzielen, dass eine, mehrere oder ge- wünschtenfalls auch alle Elektroden hohl- wandig ausgebildet und ihre Innenräume mit Kühlflüssigkeit beschickt werden.
Die Erfindung ist nicht auf die Verwen dung kreiszylindrischer Elektroden be schränkt. Vielmehr können statt dessen auch zum Beispiel Elektroden von elliptischer oder eckiger Form Anwendung finden.
Für die Zuführung des Elektrolyten kann man einen Teil der Bohrungen 13 oder 14 verwenden. Bei Niederdruck genügt dann die Anwendung eines verhältnismässig geringen Überdruckes, um durch diese Bohrungen den Elektrolyten den einzelnen, zweckmässig gruppenweise an die Bohrungen angeschlosse nen Elektrodenräumen zuzuführen.
Durch die Ineinanderschachtelung der einzelnen Elektroden und Diaphragmen, wie dies be sonders aus der Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 3 und Fig. 4 deutlich erkennbar ist, wird neben der Vermeidung von Dichtungen unterhalb des Elektrolytspiegels, sowie einer ungleichmässigen Verteilung der Stromdichte auch noch der Vorteil erreicht, dass eine ein fache Herstellung und ein einfacher Zusam menbau und gewünschtenfalls auch ein be quemer Transport des fertigen Zersetzers er folgen kann.
Will man die einzelnen Elek- trodenbleche in ihrer Lage noch besonders Sichern, so kann man aus Isoliermaterial be stehende Distanzstücke zwischen die einzel nen Flansche 8 und 9 bezw. 8' und 9' sowie zwischen die Bodenplatten 7, 7' einlegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrolytischer Wasserzersetzer mit ko axial angeordneten zylindrischen Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass bipolar geschal tete Elektrodenzylinder innerhalb und ausser halb eines unipolar geschalteten Elektroden zylinders angeordnet sind.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Wasserzersetzer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass je zwei im gleichen Abstand von der unipolar ge schalteten Elektrode beiderseits dieser Elektrode angeordnete bipolar geschaltete Elektroden miteinander elektrisch leitend verbunden sind. 2. Wasserzersetzer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bipolar geschalteten Elektroden durch Hohlzylinder von verschiedenem Durchmesser gebildet sind, von denen je zwei durch eine Bodenplatte elektrisch lei tend miteinander verbunden sind.3. Wasserzersetzer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei Elektroden Diaphragmen von gleicher Höhe eingebaut sind. 4. Wasserzersetzer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass an den obern Enden der ineinandergeschalteten Elektroden Flansche vorgesehen sind, die als Träger ,der Elektroden dienen und in welchen Bohrungen zur Gasabführung vorgesehen sind.5. Wasserzersetzer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass. der Raum des innern Elektrodenzylinders mit einer Öffnung zur Abführung der erwärmten Luft ver sehen ist.6. Wasserzersetzer nach Patentanspruch und den Unteransprehen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die ringförmige, zu gleich als Deckel dienende Trägerplatte der unipolar geschalteten Elektrode einer Einheit mit dem Boden der äussern Elek trode einer andern Zersetzereinheit in elektrisch leitende Berührung gebracht ist, uni dass; die Stromzuführung zu der Deckplatte der obern Zersetzereinheit und zu der äussern Elektrode der untern Zer- setzereinheit führen.7. Wasserzersetzer nach Patentanspruch und den U nteranspriiehen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die eine Stromzufüh rung mittels unterhalb des Bodens der äussern Elektrode angeordneter Träger schienen erfolgt. B. Wasserzersetzer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Elektro den durch Distanzstücke aus Isolierma terial im Abstand voneinander gehalten sind.
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