CH196645A - Verfahren zur Anlagerung von CO an organische Verbindungen in Gegenwart eines Katalysators und Wasserdampf. - Google Patents

Verfahren zur Anlagerung von CO an organische Verbindungen in Gegenwart eines Katalysators und Wasserdampf.

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CH196645A
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E I Du Pont De Nemours And Co
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Du Pont
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  Verfahren zur Anlagerung von CO an organische Verbindungen in Gegenwart  eines     Natalysators    und Wasserdampf.    Es ist bereits bekannt, dass bei der Be  handlung von organischen Verbindungen in  der Dampfphase, insbesondere bei     Anlage-          rungsreaktionen,    wie sie durch Einwirken von  Alkoholen auf Kohlenoxyd herbeigeführt wer  den, eine Anzahl von Katalysatoren sauren  Charakters auf Trägern oder     Absorbentien,     wie Bimsstein,     Silikagel    und aktivierter  Kohle, verteilt verwendet werden. Auf diese  Weise ist zum Beispiel Methanol in Essig  säure und     Methylacetat    umgewandelt worden.  



  Es wurde gefunden, dass     Borhalogenver-          bindungen    flüchtiger Natur äusserst aktive  Katalysatoren für diese Reaktionsform dar  stellen und auch den Vorteil haben, sich leicht  wiedergewinnen und wiederholt verwenden  zu lassen.  



  Die     vorliegendeErfindung    bezieht sich auf  ein Verfahren zur Anlagerung von CO an or  ganische Verbindungen in Gegenwart von  Wasser bei erhöhter Temperatur und Druck,    dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionen  in der Dampfphase in Gegenwart von min  destens einer     Borhalogenverbindung    als Ka  talysator mit kondensierender Wirkung, aus  geführt werden. Beispiele für geeignete Ka  talysatoren für vorliegendes Verfahren sind       Borchloridjodid,        -bromid    und     -fluorid    einzeln  oder     zusammen    angewandt.

   Eine oder mehrere  dieser Verbindungen können auch zusammen  mit den entsprechenden     Halogenwasserstoffen,     insbesondere der HF, sowie der Säuren der       Borhalogenide,    angewandt werden, wie     Di-          hydroxyfluorborsäure,Borfluorwasserstoffsäure,     ferner Mischungen von     Fluorwasserstoff    und  Borsäure, wobei letztere zum Teil oder ganz  dehydratisiert sein kann unter Bildung von       BFs.    Bei teilweiser     Dehydratisierung    mischt  man mit Vorzug mit     BFs    .     Borfluorid    wird an  sich vorgezogen.

   Als Trägerstoffe lassen sich  Tonerde, Kohlenstoff und aktivierte Kiesel  säure verwenden, dies ist jedoch nicht we-           sentlich.    Die     Trägerstoffe    können Beschleu  niger, wie gepulvertes     Nickel    oder     Nickel-          oxyde    enthalten, indessen sind     in)    allgemeinen  die     Borhalogenide    so aktiv, dass     Beschleuniger     nicht erforderlich sind.  



  Alkohole, z. B. Methanol, Äthanol,     Pro-          panol,    die     Butanole,        Hexariol,        Oktanol,        2,4-          Dinietliylpetitanol-l,    Ester,     Alkyläther    und       Alkylhalogenide    oder andere     Verbindungen,     die sich<B>unter</B> Bildung     vors    Alkoholen zer  setzen lassen, werden     leielit    in der Dampf  phase unter Verwendung der neuen Kataly  satoren mit     Kohlenstoffnionoxyd    zur Reaktion  gebracht; es bilden sich Säuren, Ester und  dergleichen.

   Es ist zweckmässig, dass Wasser  dampf in den Reaktionsgasen vorhanden ist,  wenn man eine Säure als Endprodukt erhalten  will, insbesondere wenn ein Alkohol umge  setzt wird.  



  Es ist zweckmässig, wenn der verwendete  Druck     iin    allgemeinen zwischen 25-900  Atmosphären sich befindet, ein besonders vor  teilhaftes Intervall wäre zwischen 350-700       Atmosphären.    Das mit. Vorteil     zti        verwendende     Temperaturintervall ist 200-300o C. Das       Kohlensto$'monoxyd    wird zweckmässig frei  von Schwefel und     Metallkarbonylverbindungen     angewendet, obgleich     inerte    Gase wie Stick  stoff sich ihm     reit    Vorteil beimischen lassen.

           Beispiel:          Eine        gasförmige,        83%        CO        und        je        5/'o     Methanol, Wasserdampf und Wasserstoff ent  haltende Mischung wird zusammen mit     etwa     2     %        BFa        in        eine        Umwandlungskammer        ein-          geleitet,    die aktivierte Knochenkohle enthält  und geeignet ist,

   gasförmige     exothernie    Re  aktionen unter erhöhtem Druck     auszufiihren.     Die Reaktion wird bei etwa<B>3250</B> C unter  einem Druck von etwa 700 Atmosphären  durchgeführt. Bei der Kondensation erhält    man eine gute, sich der quantitativen nähernde  Ausbeute an Essigsäure und     Metbylacetat          zusammen    mit kleinen Mengen     anderer        ali-          phatischer    Säuren und Ester.

Claims (1)

  1. PATEN T AN SPRUCFI Verfahren zier Anlagerung von CO an organische Verbindungen in Gegenwart von Wasser bei erhöhter Temperatur und Druck, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionen in der Dampfphase in Gegenwart von min destens einer Borhalogenverbindung als Ka talysator mit kondensierender Wirkung, aus geführt wird. UNTERAN SPRtrCIIE 1. Verfahren gemäss Paterit < iiisprncli, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur zwi- ychen 200-300o C und der Druck zwi schen 350-700 Atmosphären gehalten wird. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch von Bor halogenverbindungen als Katalysator mit kondensierender Wirkung verwendet wird. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Borhalogenver- bindung zusammen mit der entsprechenden Halogenwasserstoffsäure als Katalysator mit kondensierender Wirkung verwendet wird. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass direkt ein Borsäure- und Fluorwasserstoffsäuregeniisch zuge setzt und die in dein Gemisch entstandene Borhalogenverbindung als Katalysator mit kondensierender Wirkung, verwendet wird. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Bortrifluorid als Ka talysator mit kondensierender Wirkung verwendet wird.
CH196645D 1935-07-13 1936-07-11 Verfahren zur Anlagerung von CO an organische Verbindungen in Gegenwart eines Katalysators und Wasserdampf. CH196645A (de)

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