CH196655A - Verfahren zur Herstellung eines Anthrachinonfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Anthrachinonfarbstoffes.

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CH196655A
CH196655A CH196655DA CH196655A CH 196655 A CH196655 A CH 196655A CH 196655D A CH196655D A CH 196655DA CH 196655 A CH196655 A CH 196655A
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/26Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals
    • C09B1/32Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by aryl groups
    • C09B1/325Dyes with no other substituents than the amino groups

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Antbrachinonfarbstoffes.       Es wurde gefunden,     dass    -wertvolle     Farb-          stoffe,der        Anthra#ellinonreihe    entstehen, wenn  man     Chinizarin    respektive     lieukoehinizarin     oder andere     Anthrachinonderivate,    welche in       1,4-iS.tellung    leicht austauschbare     Substit-u-          enten,    wie z.

   B.     Ralogen    oder     Offl,    enthal  ten, mit     Amino,diplienyläthern    und ihren  Homologen kondensiert und     die    entstehenden       Farbba,sen        vonder    allgemeinen Formel  
EMI0001.0018     
         sulfoniert,    wodurch zwei     iSu-Ifonsäuregruppen     ins     Farbstoffmolekül    eintreten.  



  Die     mitden    neuen Farbstoffen auf Wolle  erzielten Färbungen sind echt gegen     kräfti-          es    Waschen     und    Walken. Sie weisen, beson  ders wenn sie     mitSchwefelsäure        gef"itrbt    wor  den sind, eine gute     Pottingeolith--it    auf.    Gleichzeitig zeichnen sie sich durch erhöhte  Licht- und     Alkaliechtheiten    aus, mit welchen       Eigensss'haften    sie     äänliche    Farbstoffe des  Handels übertreffen.  



       Gegenstaad    des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines neuen,  sauren     Anthrachinonfarbsteffe"s,    das darin       be,steht,,da.ss,die    in üblicher Weise aus einem       Anthrachinonderivat,    das in den     iStellungen     <B>1</B> und 4 leicht austauschbare     Substituenten     besitzt,     wie    beispielsweise     Chinizarin,        Leuko-          chinizarin,    deren Gemisch oder     1,4-Dichlor-          antlira,chinon,    und     4-Ami-no,

  diplienyläther    her  gestellte     r'        arbba-se,der    Formel  
EMI0001.0047     
    mit     sulfonierenden    Mitteln in die     Farbstoff-          di,sulfon,säure        übergeführt,,diese    isoliert und  mit Soda neutralisiert wird.

        Getrocknet und gemahlen stellt der neue  Farbstoff     ein    dunkelgrünes Pulver dar, das  sieh leicht in Wasser mit blaugrüner Farbe  löst und auf Wolle sauer     blaugräne        Fiirl.)uii-          gen        er,-JU    die     sie.li    durch gute     Potthig-,          Lieht-#    Alkali- und     Seewassereelitbeit    aus  zeichnen.  



  <I>Beispiel:</I>       reile        4-Amiiiodiplieiiylä    er, 40 Teile       Chinizarin,   <B>30</B> Teile     Lei-tl-,oeb.in-izai-ilii        und   <B>30</B>  Teile     BorsäLire    werden unter     Rübrenso    lange  auf<B>110 ' C</B> erhitzt, bis die     M7as#jerd#iiiipf(,iit-          wiel:lung    aufgehört     hat    und sieb die     anfäll11,-          lieh    blaue Farbe der Schmelze nicht     melir     weiter nach     Grän    verschiebt.  



  Nach dem     Erhalteii    wird die spröde     MaAse     gepulvert, durch Aufkochen mit     verdümiter     Salzsäure der     unverändert(.        Aminodiphenyl-          äther        lieri-iLis"-;,elöst    und     zurüAgewonnen.     



  Die     Farbbase    kann durch Behandeln mit  heissem Sprit, weiter gereinigt werden.  



  Sie wird als dunkelblaues Pulver     erlial-          ten.    das sieb. in     Chlorbetizol    mit lebhafter       blau-,rüner    und in     konz.        Sehwefelsäure    mit  n  blauer Farbe löst.  



       Z,%7#,-e#cks        Sulfonierung    werden 4 Teile       Farbbase    in     -)()    Teile     konz.    Schwefelsäure     bei     <B>30 ' C</B> ein- tragen.<B>'</B>       _-e   <B>,</B> Nach Rüh  ren giesst man     auf    Eis. Die     abgeschiedone          Disulfonsäure    wird in     warmeiii       Wasser     init        So#da,    alkalisch gelöst und der  Farbstoff durch     weiiig    Salz gefällt.  



       Getroaknet        und        -emahlen    stellt er ein       daii1z4-,1",rüi)#"s    Pulver dar, das sieh leicht in       e#     Wasser mit     blaugrünür    Farbe löst. Auf  Wolle lassen     sieli    sauer     blaLiggrüne,        potting-          eellte,        Färbungeii        ei-7iel(,ii,    die     isich    durch ihre  <B>M</B>  Liebt-. Alkali- und     Seewassei-eebtlieit    aus  zeichnen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zür llerstellun- eines sauren fes, dadurch gekenn zeichnet, dass die Farbbase der Formel EMI0002.0071 mit ";tilfoni(#r(,rideii Mitteln in die Farbstoff- (listilfoii-siliiii-o über g eführt, diese isoliert und mit Soda neutralisiert wird.
    Gretroeknet und gemahlen stellt der neue Farbstoff ein dunkel-rünes Pulver dar, das sieh leielit in Masesr mit blaul.rüner Farbe löst un(1 auf Wolle sauer blaugrüne Färbuti- Oleil ertribt, die sieh durüh gute Potfin--. n el <I>n</I> -Licht-, Alkafi- mid Seewassereehtheit aus zeichnen.
CH196655D 1937-03-11 1937-03-11 Verfahren zur Herstellung eines Anthrachinonfarbstoffes. CH196655A (de)

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