CH196682A - Verfahren zur Herstellung farbiger Rasterkopien auf Papier durch optisches Kopieren farbiger transparenter Gegenstände, wie farbig gerasteter oder kolorierter Negative oder Diapositive, farbiger Projektionsbilder usw. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung farbiger Rasterkopien auf Papier durch optisches Kopieren farbiger transparenter Gegenstände, wie farbig gerasteter oder kolorierter Negative oder Diapositive, farbiger Projektionsbilder usw.

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CH196682A
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  Verfahren zur Herstellung farbiger Rasterkopien auf Papier durch optisches Kopieren       farbiger    transparenter Gegenstände, wie farbig gerasteter oder kolorierter Negative  oder Diapositive, farbiger Projektionsbilder usw.    Die     Erfindung    bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung farbiger Rasterkopien  auf Papier durch optisches Kopieren farbiger,  transparenter Gegenstände, wie farbig ge  rasterter oder kolorierter Negative oder Dia  positive, farbiger Projektionsbilder usw.,

   ge  mäss welchem die     Ausrasterung    der Farben  zwischen dem zu kopierenden Gegenstand  und dem mit     Kopierfarbraster    versehenen  Papier durch einen mit dessen Raster in     Dek-          kung    gebrachten und in den Strahlengang  des Kopierlichtes geschalteten, mit regelmässi  ger Struktur     versehenen    Raster erfolgt.  



  Insbesondere eignet sich das neue Ver  fahren für jedes farbige Negativ, gleichgültig,  ob dieses     ungerastert,    also z. B. koloriert,  oder mit einem beliebigen Raster aufgenom  men ist, um dieses auf     hiefür    in Betracht  kommendes Papier, dessen Farbraster be  kanntermassen regelmässige     Struktur    auf  weist, kopieren zu können.    Anhand der Zeichnung ist im folgenden  die Durchführungsweise des Verfahrens für  ein solches     Negativ    beispielsweise erläutert.  Bei den verschiedenen Beispielen ist mit     a     ein     Sortierfarbraster,    mit b das Negativ und  mit c der     Kopierfarbraster    bezeichnet.  



  Wie in     Fig.    1 angedeutet, ist in diesem  Beispiel der mit regelmässiger Rasterstruktur  versehene     Sortierfarbraster    a unter dem       Mehrfarbennegativ    b - oder unter einem  Diapositiv - angeordnet, und zwar in einem  Projektionsapparat. Das Negativ kann be  liebig gerastert oder auch     ungerastert,    z. B.  koloriert sein und soll auf den     Kopierfarb-          raster    c kopiert werden.

   Dieser ist mit einer       panchromatischen    Emulsion cl überzogen und  liegt in der Bildebene des Projektionsappa  rates, mit welchem zunächst die beiden Raster       a,    c hinsichtlich ihrer Struktur und ihrer  Farben genau in Deckung gebracht werden,  also     z.        B.,    die roten Linien des Rasters     a         mit den roten Linien des Rasters c usw.  Um während der Einstellung eine Belichtung  der eigentlichen Bildfläche auf dem     Kopier-          farbraster    c zu verhüten, wird die Bildfläche  abgedeckt, und die Einstellung der beiden  Raster a, c kann zum Beispiel mit Hilfe  von ausserhalb der Bildfläche befindlichen  Einstellorganen, wie z. B.

   Marken     usw.,    er  folgen. Ist die Eindeckung der Raster a, c  vollzogen, so wird die Abdeckung von der  Bildfläche beseitigt und mit weissem Licht  kopiert.  



  Die Wirkung ist die, dass die im Negativ  enthaltenen komplementären Farben des auf  genommenen Objektes auf dem     Kopierfarb-          raster    c wieder in den ursprünglichen Farben  erscheinen. So erscheinen zum Beispiel die  jenigen Stellen des Objektes, welche blau  grüne Farbe zeigen, auf dem Negativ in  folge Abdeckung der grünen und blauen Ra  sterelemente rot gefärbt und lassen beim  Kopieren nur die roten Lichtstrahlen hin  durch, welche die roten Linien des     Sortier-          farbrasters    a durchdringen und auf dem       Kopierfarbraster    c nur die roten Rasterlinien  belichten.

   Diese werden nach dem Entwickeln  schwarz abgedeckt, so dass wieder die ur  sprüngliche Farbe     "blaugrün"    erscheint. Ge  nau so geschieht die     Ausrasterung    der an  dern Farben und ihrer Mischtöne. Auf diese  Weise     lassen    sich auf direktem photographi  schem Wege von beliebig farbig gerasterten  oder von farbig angelegten Negativen oder  Diapositiven Abzüge auf gerastertes Papier  herstellen. Beim Kopieren von Diapositiven  wird das kopierte Bild nach bekannten Um  kehrverfahren entwickelt.  



  Die Teile<I>a, b</I> und c können verschieden  zueinander angeordnet sein, wie in den     Fig.    2  bis 6 schematisch angedeutet. So kann nach       Fig.    2 das Negativ b unter dem     Sortierfarb-          raster    a liegen oder unmittelbar in Kontakt  mit dem     Kopierfarbraster    c gebracht werden       (Fig.    3), in welchem Falle es über demselben  liegt, während der     Sortierfarbraster    a im Ab  stand von den beiden Teilen b, c sich be  findet.

   Nach     Fig.    4 ist der     Sortierfarbraster    a    direkt über dem     Kopierfarbraster    c und das  Negativ b im Abstand von den beiden Teilen  a, c gelagert. Schliesslich ist es möglich, alle  drei Teile<I>a, b,</I> c in Kontakt miteinander zu  bringen, wie in     Fig.    5 und 6 veranschaulicht,  wobei der     Sortierfarbraster    a entweder über  oder unter dem Negativ b liegen kann.  Selbstverständlich ist bei allen Beispielen  die genaue Liniendeckung zwischen     Sortier-          farbraster    a und     Kopierfarbraster    c beibe  halten.  



  An Stelle des     Sortierfarbrasters    a kann  auch ein     Schwarz-Weissraster,    z. B. aus Glas,  verwendet werden, bei welchem von den mit  dem     Kopierfarbraster    c übereinstimmenden  Linienaggregat nur     eiste    Linie zum     Durchlass     der Lichtstrahlen geöffnet ist. Dieser     Schwarz-          Weissraster    wird zunächst wieder genau mit  dem     Kopierfarbraster    in Deckung gebracht,  so dass nur<I>eine</I> Farbe desselben, z. B. rot,  sichtbar ist. Die Bildfläche wird auch hier  vor der Einstellung abgedeckt. Nach Vollzug  der letzteren wird mit einfarbigem Licht,  z.

   B. in diesem Falle mit rotem, kopiert,  dann wieder abgedeckt und der     Schwarz-          Weissraster    um eine Linienbreite verschoben,  z. B. auf blau, und hierauf mit blauem Licht  kopiert. Dieser     Einstell-    und Belichtungs  vorgang wird für jede Farbe wiederholt; die  Anordnungsmöglichkeiten des     Schwarz-Weiss-          deckrasters    sind die gleichen wie beim     Sor-          tierfarbraster.     



  An die Stelle eines Negatives oder Diapositi  ves kann auch ein Projektionsbild treten, wel  ches auf die Ebene des     Sortierfarbrasters    a ver  mittels eines Projektionsapparates oder einer  gewöhnlichen Aufnahmekamera geworfen  wird. Ferner<B>können</B> farbige, transparente  und entsprechend flach ausgebildete Gegen  stände direkt farbig kopiert werden, z. B.  Präparate medizinischer, chemischer oder  sonstiger Art. Sie werden zum Beispiel  zwischen zwei Glasplatten gepresst und an  Stelle des Negatives b eingeschoben. Die  Herstellung eines solchen fällt dann weg,  und die Kopie wird nach dem Umkehrver  fahren gleich als Positiv entwickelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung farbiger Ra sterkopien auf Papier durch optisches Ko pieren farbiger, transparenter Gegenstände, wie farbig gerasterter oder kolorierter Nega tive oder Diapositive, farbiger Projektions bilder usw., dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrasterung der Farben zwischen dem zu kopierenden Gegenstand und dem mit Kopier farbraster versehenen Papier durch einen mit dessen Raster in Deckung gebrachten und in den Strahlengang des Kopierlichtes ge schalteten, mit regelmässiger Struktur ver- sehenen Raster erfolgt. UNTERANSPRü CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da(3 für die Ausrasterung ein Farbraster verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Ausrasterung ein mit opaken und transparenten Linien versehener Schwarz-Weissdeckraster ver wendet wird, welcher je um Linienbreite verschoben und nach jeder Einstellung einem der eingestellten Farbe des Kopier farbrasters entsprechenden Kopierlicht aus gesetzt wird.
CH196682D 1935-05-20 1936-05-19 Verfahren zur Herstellung farbiger Rasterkopien auf Papier durch optisches Kopieren farbiger transparenter Gegenstände, wie farbig gerasteter oder kolorierter Negative oder Diapositive, farbiger Projektionsbilder usw. CH196682A (de)

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