CH197022A - Gegengewichtswaage. - Google Patents
Gegengewichtswaage.Info
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G21/00—Details of weighing apparatus
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Description
Gegengewichtswaage. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gegengewichtswaage und bezweckt die Schaffung einer verbesserten Konstruktion, welche einwandfrei funktioniert, die anfäng liche Montage und Einjustierung der Waage gegenüber bisher erleichtert und eine Reduk tion der Herstellungskosten gegenüber bekann ten Waagen ermöglicht.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig. 1 teils im Aufriss und teils in einem Vertikalschnitt und durch Fig. 2 in einem andern Vertikalquerschnitt.
Beim dargestellten Beispiel sind die Ge wichtsplatte 3 und die eine Ware W tra gende Warenplatte 4 je von einem Arm 311 bezw. 411 getragen, welche Arme im Innern eines mit einstellbaren Füssen 511 versehenen Sockelgehäuses 5 herabhängen. Das untere Ende jedes Armes 311 bezw. 411 ist mit La gern versehen, welche auf Messerschneiden des betreffenden, anliegenden Endes eines gleicharmigen Waagebalkens 6 ruhen, der mittelst Messerschneiden auf vom Sockelge- häuse 5 getragenen Lagern ruht.
An den Armen 3a und 4a sind die auswärts verlau fenden untern Enden von Armen 7 und 8 befestigt, welche in ein trapezförmiges Ge häuse 9 für die Anzeigevorrichtung nach oben ragen, welches Gehäuse unten am Sockelge häuse befestigt ist. Die obern Enden der Arme 7 und 8 sind mit an ihren Enden La ger für Messerschneiden aufweisenden Schie nen 10, 11 verbunden, um in bekannter Weise die Arme 7 und 8 in vertikaler Richtung zu führen.
An dein, mit dem Warenplattenarm 411 verbundenen, aufwärtsragenden Arm 8 ist durch eine Stift- und Schlitzverbindung eine verstellbare Platte 12 befestigt, mit deren unterem Ende ein biegsamer Streifen 13 ver ankert ist, welcher über eine Exzenterscheibe 14 gelegt und mit ihr verankert ist. Die Ex zenterscheibe 14 besitzt Messerschneiden, welche in Lagern 15 gelagert sind, die vom Sockelgebäuse 5 nach oben vorspringen und mit ihm ein Stück bilden.
Mit der genannten Exzenterscheibe 14 sind in bekannter Weise ein zur Hauptsache im Gehäuse 5 unterge- brachter pendelnder Widerstand 16 und ein Zeiger 17 verbunden, welcher Zeiger mit einer eingeteilten Skala 18 zusammenarbeitet. Letztere ist am obern Ende des Gehäuses 9 für die Anzeigevorrichtung angebracht und durch im genannten Gehäuse vorgesehene Fenster sichtbar. Ein Gegengewicht 19 zum Gewicht 16 ist vom Zeiger 17 getragen und über der Exzenterscheibe 14 angeordnet, wel ches Gegengewicht mittelst einer Schraube 20 einstellbar ist.
Diese Schraube ist so an geordnet, dass, wenn der Zeiger 17 auf 0 steht, die Schraube 20 vertikal steht und daher die Einstellung des Gegengewichtes 19 die Nullpunktseinstellung der Waage nicht beeinflusst.
Das die automatische Anzeigevorrichtung einschliessende Gehäuse 9 ist an einen nach oben vorspringenden, im obern Mittelteil des Sockelgehäuses 5 gebildeten Ringwulst 511 geschraubt.
Am obern Ende jedes der nach oben ra genden, ungleich langen Arme 7 und 8 ist eine horizontale Platte 711, 811 rnit Messer schneide am innern Rand angeordnet. Diese Messerschneide arbeitet mit einem V-Lager am einen Ende der zugehörigen, horizontalen Schiene 10 bezw. 11 zusammen, wobei die Schienen 10 und 11 übereinander für oberer Teil des Gehäuses 9 angeordnet sind, so dass die Verwendung relativ langer Schienen er möglicht ist.
Das andere Ende jeder der ge nannten horizontalen Schienen 10 und 11 ist reit einem V-Lager versehen, welches mit einer Messerschneide zusammen arbeitet, die an einer auf einem Block 23 bezw. 24 fest geschraubten Platte 21 bezw. 22 vorgesehen ist.
Jeder Block<B>23</B> bezw. 24 ist am Gehäuse 9 für die Anzeigevorrichtung verschwenkbar angeordnet, indem das genannte Gehäuse auf jeder Seite bei der betreffenden Blockdrehaxe 23a resp. 24a mit Gewindebohrungen für ein Paar Schrauben 25 versehen ist, deren Eii- den auf den betreffenden Block 23 bezw. 24 drücken, so dass durch Drehung der Scbrau- ben 25 die Platten 21, 22 verschwenkt wer den können,
um die richtige Einstellung für die horizontalen Schienen 10, 11, der Parallel- führungseinrichtung der Platten 3 und 4 zu erhalten.
Der vertikale, mit der Warenplatte 4 ver bundene Arm 8 trägt einen Finger 8 , mit welchem die Kolbenstange 26 eines für Sockel gehäuse 5 angeordneten Bremszylinders 27 rrrit Kolben verbunden ist.
Die Teile sind so montiert, resp. die Waage ist so eingestellt, dass der Wagebalken 6 hori zontal ist, wenn der Zeiger 17 seine Mittelge wichtsstellung auf der Skala einnimmt (vergl. Fig. 1).
Es ist ersichtlich, dass die vorstehend be- sclrriebene(xegerigewichtswaage irrr Bau relativ einfach ist, und dass es dank der Verstellungs- müglichkeit der Teile 12, 23 und 24 möglich ist, die anfängliche Montage und Einjustierung der Waage mit grösserer Leichtigkeit auszu führen als es bisher möglich war. Die Waage kann auch billiger hergestellt werden als be kannte Konstruktionen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gegengewichtswaage mit einem automati schen Widerstandsrnechanisnrus nach Exzenter- scheiben- und Pendeltyp, auf welchen Mecha nismus Bewegung durch ein biegsames Band übertragen wird, dessen eines Ende mit einer Platte verankert ist, welche am untern Ende eines mit einem Waageplattenträger (4a) starr verbundenen Arrnes (8) verstellbar angebracht ist, wobei der obere Teil des genannten Armes innerhalb eines Gehäuses gelegen ist,welches die automatische Anzeigevorrichtung enthält, und dieser Arm an seinem obern Ende eine Messerschneidenplatte trägt, welche mit einem arn einen Ende einer horizontalen Schiene an gebrachten Lager zusammenarbeitet, deren anderes Ende ein Lager trägt, das rnit einer Messerschneidenplatte zusammenarbeitet, die von einem schwenkbar gelagerten Block (24) getragen wird,der zwecks Einstellung rnit Mitteln zu seiner Verschwenkung urn die Blockdrehaxe versehen ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Gegengewichtswaage nach Patentanspruch, bei welcher über dem pendelnden Wider- standsmechanismus ein Gegengewicht an geordnet ist, welches mittelst einer Schraube einstellbar ist.2. Gegengewichtswaage nach Patentanspruch, die einen Sockel aufweist, ferner einen in diesem Sockel schwenkbar angeordneten Waagebalken, von den Armen dieses Waage balkens getragene Waageplatten, ein mit dem genannten Widerstandsmechanismus auf Bewegung verbundenes Anzeigemittel der in einem auf dem Sockel befestigten Gehäuse angeordneten Anzeigevorrichtung, mit den Trägern der Waageplatten starr verbundene, mit den obern Ende in das Gehäuse der Anzeigevorrichtung hineinra gende Arme, von den obern Enden dieser Arme getragene Messerschneidenplatten, welche zum Zusammenwirken mit Lagern eingerichtet sind, die von zugeordneten, anliegenden Enden eines Paares borizon- taler Schienen getragen werden,an den andern Enden der genannten Schienen an gebrachte Lager, welche mit an schwenk bar gelagerten Blöcken befestigten Messer schneidenplatten zusammenwirken, Mittel zum Verstellen der genannten Blöcke um ihren Drehzapfen und ein biegsames Band, dessen nicht mit der verstellbaren Platte verbundenes Ende am Umfang der Exzen- terscheibe des Widerstandsmecbanismus ver ankert ist. 3. Gegengewichtswaage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welcher das Pen del zur Hauptsache innerhalb des Sockel gehäuses angeordnet ist. 4. Gegengewichtswaage nach Patentanspruch, wie mit Bezug auf die Zeichnung beschrie ben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH197022T | 1937-06-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197022A true CH197022A (de) | 1938-04-15 |
Family
ID=4440675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197022D CH197022A (de) | 1937-06-16 | 1937-06-16 | Gegengewichtswaage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197022A (de) |
-
1937
- 1937-06-16 CH CH197022D patent/CH197022A/de unknown
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