CH197028A - Filmstreifen mit einer für die mechanische Aufzeichnung von Schwingungen geeigneten Schicht. - Google Patents

Filmstreifen mit einer für die mechanische Aufzeichnung von Schwingungen geeigneten Schicht.

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CH197028A
CH197028A CH197028DA CH197028A CH 197028 A CH197028 A CH 197028A CH 197028D A CH197028D A CH 197028DA CH 197028 A CH197028 A CH 197028A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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  Filmstreifen mit einer für die mechanische Aufzeichnung von Schwingungen  geeigneten Schicht.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Filmstreifen, der mit einer zur mechanischen  Aufzeichnung von .Schwingungen, wie z. B.       Sehall.schwingungen,    geeigneten, lichtdurch  lässigen     .Schicht    und einer darauf folgenden  lichtundurchlässigen     Deckschicht    versehen  ist, sowie auf ein Verfahren zur Herstellung  von solchen Filmstreifen.  



  Die     Deckschicht    kann entweder eine ge  sonderte, auf der     Aufzeichnungsschicht    an  gebrachte Schicht oder eine in der Ober  flächenzone der Aufzeichnungsschicht, zum  Beispiel auf     chemischem    Wege     erzeugte     Schicht     sein.     



       Unter    einer     "liehtclurchläs@sigen"        bezw.          "lichtundurchläs,s@igen"    Schicht wird hier  eine     ;Schicht    verstanden, die für die beim  Kopieren oder bei der Wiedergabe oder bei  beiden zu     verwendende    Lichtart zur Haupt  sache     durchlässig,        bezw.        undurchlässig    ist.  



  Es hat sich     herausgestellt,        dassderartige     Filmstreifen, nachdem sie mit einer Tonauf-         zeichnung    versehen- sind, bei der Wiedergabe  zu     störenden:        Geräuschen,    Anlass gaben, deren  Herkunft     lange    Zeit verborgen     blieb.    Nach  eingehenden Untersuchungen hat es sich er  geben,     dassdiese        Geräusche    zum Teil von  ganz feinen Teilchen,

   die während der     Wiei-          dergabe    infolge mechanischer Beschädigung  beim Durchlauf durch den     Projektionsappa-          rat    von der Dreckschicht an den Rändern des       Filmstreifens        abgeschabt    werden und     in    die  lichtdurchlässige Spur gelangen, verursacht  werden.

      Insbesondere     wenn    eine mechanische Auf  zeichnungsart angewendet wird, bei der mit  tels eines Meissels . mit einer     V-förmigen     Schneide, deren     Scheitelwinkel    stumpf, vor  zugsweise etwa 1740 ist, in einer     Richtung     senkrecht oder nahezu senkrecht zur Träger  oberfläche in die     Aufzeichnungsschicht    ein  geschnitten wird, macht sich :die     obenge-          nannte        Geräuscherscheinung    besonders be  merkbar.

   Dies lässt sich anscheinend dadurch      erklären, dass eine derartige Spur     Tiefen-          ä        nderungen    und diesen gegenüber etwa 40  fach     vergrösserte        Breitenänderungen    auf   -eist, welche     mittels    der üblichen     Methoden,     z.

   B. durch Abfegen mittels eines Bausches,  sehr schwierig von Staub und derartigen     a.b-          geschabten    Teilchen gereinigt werden kön  nen.     rberdies    ist eine derartige Spur, die  meistens in eine aus Gelatine bestehende       Schicht    eingeschnitten wird, durch die  Eigenart dieses Materials, immer ein wenig  klebrig, so     dass    die Teilchen in der Spur  festgehalten werden.  



  Es hat sich weiter erwiesen, dass diese  Teilchen nicht lediglich von der Abnützung  der lichtundurchlässigen Ränder des Film  streifens während der Wiedergabe herrüh  ren, sondern     teilweise    auch schon bei der  Herstellung des Filmstreifens gebildet wer  den.

   Es ist nämlich üblich, die Filmstreifen  aus einem breiten, bereits mit der lichtun  durchlässigen Schicht     versehenen    Band zu  schneiden, wobei an den Rändern der einzel  nen Filmstreifen Gräte,     Ausfransungen    und       dergl.    gebildet werden, von denen während  des     Durchlaufes    des Filmstreifens, durch die       Aufzeiehnungsvorricbtung    während der Auf  zeichnung, leicht Teilchen in die mechanisch  geschnittene Spur gelangen.  



       Gemäss    der Erfindung besteht der Film  streifen aus einer auf einem Träger aufge  tragenen, zur     mechanischen    Aufzeichnung  von     Sch-v#,ingungen    geeigneten, lichtdurch  lässigen Schicht und einer darauffolgenden  lichtundurchlässigen Deckschicht, wobei die       Deckschicht    sich nur auf eine derartige  Breite des Streifens erstreckt, dass     dessen     Ränder lichtdurchlässig sind.  



  Hierdurch wird der Vorteil     erhalten,    dass,  wenn in einem derartigen Filmstreifen       Schwingungen    eingeschnitten werden, die  Teilchen, welche von dem Grat an den Rän  dern des Filmstreifens herrühren und die oft  in die     aufgezeichnete    Spur gelangen, licht  durchlässig sind, und somit. bei der Wieder  gabe des Filmstreifens keine störende Ände  rungen der durch die Spur hindurchfallen  den Lichtmengen verursachen. Demzufolge    werden die Geräuscherscheinungen bei der  Wiedergabe erheblich herabgesetzt.  



  Ein     weiterer    Vorteil     isst    darin zu sehen,       dass    wenn das Material der Aufzeichnungs  schicht weicher ist als das Material der  Deckschicht, die Gefahr einer     Meisselbe-          schädibgung    während der     Aufzeichnung     durch' das Vorhandensein der von der an den  Rändern des Streifens freiliegenden, weichen  Aufzeichnungsschicht stammenden Teilchen  bedeutend     geringer    ist.  



  Wenn der Filmstreifen mindestens ein  seitig eine Perforationsreihe enthält, hat es  sich als zweckmässig erwiesen, die Perfo  ration in der lichtdurchlässigen Zone anzu  ordnen, so dass auch .der schädliche Einfluss  dieser Störungsquelle in bezug auf die Bil  dung von kleinen Teilchen erheblich herab  gesetzt wird.  



  Der erfindungsgemässe Filmstreifen kann  nach verschiedenen Verfahren hergestellt  "erden, von denen einige beispielsweise an  band der     Fig.    2 bis 5 beschrieben werden.  



  In     Fig.    1 ist     angegeben,    wie auf mecha  nischem Wege eine Schwingungsaufzeich  nung in einen Filmstreifen eingeschnitten  wird, der wie üblich durch Aufteilung eines  erheblich     breiteren        Bandes    dieser Art. in  mehrere Teilbänder erhalten wird.  



  Der Meissel 1 wird den aufzuzeichnenden  Amplituden entsprechend     senkrecht    zur       Filmoberfläche    in Schwingung versetzt, so  dass die     V-förmige    Schneide 2, die vorzugs  weise einen Scheitelwinkel von     et-,va   <B>174</B> aufweist, durch die     lichtundurehlässi,ge    Deck  schiebt 3 hindurch, in die weiche     CTelatine-          schicht    4 eindringt.

   Die     Gelatineschicht    4 ist  auf dem zum Beispiel aus Zelluloid beste  henden Träger 5 angebracht, und der in die  ser Weise ausgestaltete Filmstreifen wird  senkrecht oder nahezu senkrecht zur Zeich  nungsebene fortbewegt, wodurch eine optisch       wiedergebbare    Schwingungsspur mit Tiefen  änderungen     und    diesen gegenüber etwa.     40-          fach    vergrösserten     Breitenänderungen    ent  steht.

   Durch diese erhebliche mechanische  Vergrösserung wird der     grundsätzliche    Vor  teil erhalten, dass die Niedergabe bis zu den      höchsten in Frage kommenden     Frequenzen     von 8000 Hertz und höher auf     optischem     Wege einwandfrei erfolgen kann.  



  Die Ränder 6 und 7 der Deckschicht 3  .des     Filmstreifens    werden während des       D:urchlaufens,    durch die     Aufzeichnungs-    und  die Wiedergabevorrichtung abgenützt, wobei       feine,    undurchsichtige Teilchen in die Spur  gelangen können, was sich in Geräusch  erscheinungen bemerkbar macht.  



  In     Fig.        2'@A    ist ein     Filmstreifen,    der be  reits mit     einer    Deckschicht     und    eventuell  auch schon mit einer     8chwingungsaufzeich-          nun,g    versehen sein     kann.,    gezeichnet.

   Die  Ränder 6 und     7,der    Deckschicht werden ge  mäss den gestrichelt     gezeichneten.    Linien 8  und 9     abgeschnitten.    Es hat sich     erwiesen,     dass eine     Breite,der    lichtdurchlässigen     Rän-          .der    von 0,1 bis     0,21    mm bereits genügt, um  das     ,gewünschte    Resultat zu erzielen.  



  In     Fig.        2$    ist angegeben, wie der Rand  1<B>2'</B> ;des Films nach der einseitigen Entfer  nung der     Deckschicht    aussieht.  



  Es empfiehlt sich, das     Entfernen,        dor     Deckschicht schon     bei    der     Aufteilung    in  mehrere Filmstreifen vorzunehmen, da in  diesem     Falle    die     Schwingungsaufzeichnung     noch nicht angebracht     ist,        und    demzufolge  .der Vorteil erhalten wird, dass die feinen.  Teilchen, welche beim Abschneiden der Rän  der .der Deckschicht     entstehen    können, nicht  in die wegen der     Tiefenänderungen    schwie  rig zu reinigende     Schwingungsspur    gelangen  können.

   Dieses Verfahren ist in     Fig.    3 ver  anschaulicht. Das Filmband 10, das in .der  Richtung     ,des    Pfeils fortbewegt wird, wird  hier durch fünf Meissel 11,     zweckmässig    aus  Saphir, teilweise,     ;das    heisst, wenigstens :durch  die     deutlichkeitshalber    grau gezeichnete  Deckschicht 3! hindurch .geschnitten. Die  Meissel     hl    weisen in Vorderansicht zweck  mässig eine Form gemäss     Fig.    4 auf, so     dass     die schräge Kante 12     (Fig.    2B) automatisch  erhalten wird.

   Die Meissel 11     -können    auch       stumpfwinklig    sein, wie z. B. der Meissel 1  der     Fig.    1. Auch ist es möglich, einen Meissel  nach     Fig.    4A zu verwenden. Mit 13 sind dann  weiter     schematisch    die     Messer        bezeichnet,       die die von den Meisseln 11 noch nicht durch  geschnittenen. Teile des     Bandes        ,ganz    ;durch  schneiden. Die Ränder 14 und 1,5 werden       ebenfalls        abges.ohrägt.     



       Es,    hat sich als besonders     vorteilhaft        er-          wiesen,    die     Deeksohicht    auf     topochemischem     Wege, vorzugsweise unter Bildung einer       farbigen        Verbindung,    zu erzeugen.

   Dadurch,       d:ass    auf diese Weise die Verbindung an .der       gewünschten        :Stelle    in der Oberflächenzone  der     Aufzeichnungsschicht    erzeugt werden       kann,    wird     Ader        Vorteil    erhalten,     dass,    eine       Kornbildung    vermieden wird, während es       ,durch    die     chemische        Reaktion        ermöglicht          wird,

          ausserordentlich    dünne Deckschichten  genügender Deckfähigkeit in einfacher Weise  zu erhalten.     Es:    ist auch möglich, vor der       Aufteilung    des     Bandes    nur :die eine Kompo  nente der die Färbung ergebenden,     chemi-          sehen        Reaktion    in oder auf der Aufzeich  nungsschicht     anzubringen    und die     Färbung     erst     vorzunehmen,        wenn    das Band, wie in       Fig.3    gezeichnet, aufgeteilt ist.

   Hierdurch       wird    ein     zusätzlicher        Vorteil    des     Verfahrens     erhalten, das anhand der     Fig.    5     näher        erläu-          tert        wird.     



  In dieser Figur wird das breite Filmband  10,     ;das    in     diesem    Falle     aufs    einer     Gelatine-          schieht    4     und,    einem     Zelluloidträger    5. be  steht, zum Beispiel mittels eines     Bausches          16,        mit    einer Lösung aus.     Bleiazetat        in    einer       ,geeigneten    Konzentration bestrichen.

   Die       Bleiazetatlösung        dringt        infolgedessen    ober  flächlich     in    die     Gelatineschicht    4 ein, wo  !durch eine     dünne,        ;deutlichkeitshalber    grau  angegebene     @Schieht        .entsteht.    Diese Schicht  wird zum     Beispiel        mittels    Walzen 17 mit  einem     Ammonsulfid-Entwickler    in wässe  riger     Lösung        benetzt,    wodurch die Ober  fläche .infolge     ;

  des    entstandenen Bleisulfids  in     genügendem.    Mass ;geschwärzt wird. Die       Rollen    17 sind     in.        einer    derartigen Entfer  nung voneinander angeordnet,     dass    die     ,grau          gezeichneten,        Lichtdurch1:

  ässigenStreifen    18  übrigbleiben.     Wenn        nun    das Band 10 seiner  Länge nach und genau     in.    den durchlässigen  Streifen 1,8 in mehrere .Streifen aufgeteilt  wird,     was    zum     Beispiel    -auch durch erhitzte      Messer oder Meissel oder unter Zuhilfenahme  eines chemischen Stoffes erfolgen kann, so  wird der Vorteil erhalten, dass die feinen  Teilchen, welche bei dieser Aufteilung ent  stehen können, lichtdurchlässig sind und so  mit keine unerwünschten Geräusche bei der  Wiedergabe     verursachen    können, wenn sie in  die später anzubringende Spur gelangen.  



  Wenn die     Schwärzung    mit     Ammonsulfid-          lösung    erst nach :der Aufteilung des Bandes,  welch letztere mittels     Tföimig    abgeschräg  ter     Meisselkanten    durchgeführt wird, so kann  die Lösung auf die verschiedenen Filmstrei  fen auf einfachere Weise mittels eines     Bau-          sches    aufgetragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Filmstreifen, bestehend aus einer auf einem Träger aufgetragenen, zur mechani schen Aufzeichnung von Schwingungen ge eigneten, lichtdurchlässigen Schicht und einer darauf folgenden lichtundurchlässigen Deckschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht sich nur in einer derartigen Breite des Streifens erstreckt, dass dessen Ränder lichtdurchlässig sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Filmstreifen nach Patentan.sprucli- I, da durch gekennzeichnet, dass er mit einer auf mechanischem Wege, durch die Deek- schieht hindurch erzeugten, lichtundure.h- lässigen Schwingungsspur versehen ist. . Filmstreifen nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass er mindestens einseitig eine Perforationsreihe enthält., die in der lichtdurchlässigen Zone ange ordnet ist.
    PATENTANSPRUCH II: Zierfahren zur Herstellung von Film streifen nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Filmstreifen durch Aufteilung eines breiten Bandes, das wenig- stens teilweise mit der Deckschicht versehen ist, hergestellt werden. UNTERANSPRüCHE 3.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Deck schicht über die ganze Breite des Bandes erzeugt wird, und dass, nach der Auftei- lung desselben in mehrere Filmstreifen die Deckschicht von den Rändern des ein zelnen Filmstreifens entfernt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Band lichtundurchlässige Streifen erzeugt wer den, die: voneinander durch lichtdurch lässige Streifen getrennt sind, worauf das Band längs den lichtdurchlässigen Strei fen in mehrere Filmstreifen aufgeteilt wird, so dass die Ränder .der Filmstreifen lichtdurchlässig sind. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Deck- se.hicht über die ganze Breite des Bandes erzeugt wird, worauf auf dem Band durch Entfernen der Deckschicht in der Längsrichtung verlaufende, lichtduroh- lässige Streifen erzeugt werden, und dass das Band im Gebiet dieser lichtdurchläs sigen Streifen in Filmstreifen aufgeteilt wird. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Entfernung der Deckschicht auf mechanischem Wege unter Benutzung von Meisseln erfolgt. i. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Deck schicht auf topochemischem Weg erzeugt wird. B. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht auf topochemischem Wege unter Bildung einer farbigen Verbindung erzeugt wird.
CH197028D 1936-07-23 1937-07-21 Filmstreifen mit einer für die mechanische Aufzeichnung von Schwingungen geeigneten Schicht. CH197028A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2567070A (en) * 1945-12-28 1951-09-04 Hjartsater Jacob Johansson Sound absorbing fibrous material for covering the walls or ceilings of rooms
US2702833A (en) * 1948-01-26 1955-02-22 Armour Res Found Method of and means for making magnetic records

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