CH197094A - Kondensator. - Google Patents
Kondensator.Info
- Publication number
- CH197094A CH197094A CH197094DA CH197094A CH 197094 A CH197094 A CH 197094A CH 197094D A CH197094D A CH 197094DA CH 197094 A CH197094 A CH 197094A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- capacitor
- terminals
- inductance
- capacitors
- lines
- Prior art date
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 title claims description 22
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 2
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 2
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 2
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 2
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
Description
Kondensator. Die Erfindung bezieht sich auf solche Kondensatoren, die dazu dienen, elektrische Stromkreise hochfrequenzmässig möglichst rein kapazitiv zu koppeln. Die Erfindung wird im folgenden anhand von Beispielen bekannter und erfindungsgemässer Kondensa toren erläutert.
Fig. 1, 2 und 4 zeigen je eine Anordnung mit bekannten Kondensatoren. Fig. 3 und 5 stellen Anordnungen mit erfindungsgemässen Kondensatoren dar.
Es hat sich gezeigt, dass sich bei den be kannten Anordnungen, wie eine solche in Fig: 1 dargestellt ist, ein vollkommener hoch frequenzmässiger !Kurzschluss der Leitungen L1 und La vermittels des Kondensators - C nicht herstellen lässt, weil die Zuleitungen Z1, Z2 zu den Anschlüssen des Kondensators C (der beispielsweise ein Becherkondensator bekannter Ausbildung ist) eine bestimmte Induktivität haben und mit dem Konden sator selbst einen Schwingungskreis bilden.
Man hat dies dadurch zu vermeiden versucht, dass man die Zuleitungen Z1, Z2 vermied und die Leitungen direkt an die Ausgangsklem inen des Kondensators legte, wie Fig. 2 zeigt. Da jedoch von den Klemmen k des Konden- satorgehäuses in das Innere zu den eigent lichen Kondensatorbelägen auch noch Lei tungen führen, besteht doch noch eine schädliche Induktivität der Zuleitungen. Die Beläge des Xondensators, an welche die Zu leitungen angeschlossen sind, können ent weder geschichtet oder gewickelt sein.
Die er- wähute schädliche Induktivität macht sich besonders bei höheren Frequenzen unange nehm bemerkbar, nämlich bei Frequenzen, wo sie der Abstimminduktivität nahekommt.
Gemäss Fig. 3 wird nun jeder Belag des Becherkondensators mit zwei Anschluss- drähten versehen, die in Lötösen, Lötfahnen, Kabelschuhen, Schraubklemmen oder der gleichen enden.
In Fig. 3 bedeuten a, b die Anschlussklemmen seines Belages I des ,Kon densators, c und d die Anschlussklemmen seines Belages II. Die beiden. Anschlussdrähte jedes der Beläge I, 1I sind mit Z bezeichnet. Auf diese Art sind die schädlichen Induktivi- täten einer einzigen oder gemeinsamen Zu- führung, wie sie bisher üblich war, vermie den.
Es ist darauf zu achten, da.ss der Abstand zwischen den Klemmen a, und 1), sowie c und d möglichst gross ist, damit die Kapazität Ci zwischen diesen Klemmen, die punktiert an gedeutet ist, möglichst klein ist. Ebenso muss die induktive Kopplung zwischen den an a und<I>b</I> sowie an c und cl angeschlossenen Leitungsstücken möglichst gering sein.
Die Kapazität C2 zwischen den Anschlussklemmen a und c, sowie<I>b</I> und<I>d,</I> die gleichfalls punktiert angedeutet ist, spielt dagegen keine Rolle, da sie lediglich Parallelkapazitä t zii C ist. Ci muss klein sein, um einen der kurzzuschliessenden Hochfrequenz zu ver meiden.
Dieselben tfiberlegungen gelten selbst verständlich auch für den Anschluss von ein stellbaren Kondensatoren, z. B. Drehkonden satoren; insbesondere gilt dies für die Zu leitungen des Rotors. Hier werden zur Strom abnahme meist Spiralfedern oder Schleif kontakte verwendet, die ihrerseits wiederum schaltungsmässig eine Induktivität darstellen, die bei hohen Frequenzen sehr störend wir ken kann. Fig. 4 zeigt den Gitterkreis einer Röhre. a', <I>b'</I> bezeichnen die Anschlussklein- men des Drehkondensators, I und 1I seine Beläge.
Es besteht sowohl zwischen a' und <B>1</B> als auch zwischen b' und<B>11</B> eine bestimmte Induktivität. Dem Gitter der Röhre kann daher nicht; das Spannungsmaximum, das direkt an den Belägen vorhanden ist, zu geführt werden, da., besonders bei sehr klei nen Induktivitä ten L, die Anschlüsse a', b' einen Abgriff an der Indtihtivität L dar stellen.
Bei Fig. 5 ist jeder der Beläge I, 1I des Drehkondensators C mit zwei Anschluss- drähten versehen, der Rotor 1I beispielsweise mit den Anschlussleitern II-b und II-f, der Stator mit 1-a und 1-e. Auf diese Weis-:
kann nian die volle an der Kapazität liegende Hochfrequenzspannung dem Gitter der Röhre zuführen, da. der induktive 'iderstand der Leitungsstiieke 1-e und 11-f gegenüber dem Hochfrequenzwiderstand der Strecke Gitter Kathode zu vernachlässigen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kondensator zur möglichst rein kapazi- tiven Kopplung von Hoelifrequenzstroni- kreisen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Belag des Kondensators mit mehreren An- sehlussleitern versehen ist.UNTERANSPRUCH: Kondensator nach Patentanspruch. da- durelt gekennzeiebnet, da.ss die äussern Enden der Anschlussleiter gleicher Polarität derart angeordnet sind, dass sie einen möglichst grossen Abstand voneinander haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE197094X | 1935-10-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197094A true CH197094A (de) | 1938-04-15 |
Family
ID=5756180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197094D CH197094A (de) | 1935-10-18 | 1936-10-13 | Kondensator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197094A (de) |
-
1936
- 1936-10-13 CH CH197094D patent/CH197094A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60032369T2 (de) | Kleine mehrbandantenne | |
| DE2235655A1 (de) | Filteranordnung | |
| DE584463C (de) | Spulenwicklung fuer Induktionsspulen, insbesondere Viereruebertrager | |
| DE755593C (de) | Anpassungsnetzwerk fuer Hochfrequenzuebertragungsleitungen | |
| DE2451421A1 (de) | Elektrisches filter | |
| AT154280B (de) | Kondensator. | |
| DE60303739T2 (de) | AM-Antennen-Rauschverminderung | |
| DE754265C (de) | Anordnung des Anschlusses der Zuleitungen fuer einen elektrischen Kondensator fuer Siebschaltungen | |
| AT136785B (de) | Schutzüberzug für Radioröhren u. dgl. | |
| DE1425123U (de) | ||
| DE909755C (de) | Wellenfilter fuer kurze elektrische Wellen, das in Kettenschaltung bekannter Art aufgebaut ist | |
| DE902397C (de) | Anordnung zur Symmetrierung von Schaltungen, insbesondere in Hochfrequenzsendern | |
| AT132995B (de) | Radioempfangseinrichtung. | |
| DE576776C (de) | Dipolantenne | |
| AT164243B (de) | Elektrische Entladungsröhre mit einem oder mehreren eingebauten Kondensatoren, die zugleich Bauelemente des Elektrodensystems bilden | |
| AT153358B (de) | Fernmeldekabel mit Ausgleich des elektromagnetischen Nebensprechens. | |
| AT224176B (de) | Fernsehempfangsanordnung mit Anschlußsteckdose zum Anschluß von Fernsehgeräten od. dgl. an Antennenanlagen, und Richtkoppler für eine solche Anordnung | |
| DE2430088C3 (de) | Anodenkreis für die Endstufe eines KW-Senders | |
| DE906945C (de) | Elektrischer Schwingungskreis | |
| DE1959176C3 (de) | Nach Art einer Koaxialleitung ausgebildetes Filter für sehr kurze elektromagnetische Wellen | |
| AT397323B (de) | Hochfrequenzfilter mit speziellem wickeldraht | |
| AT223662B (de) | Drehkupplung zum Übertragen von Hochfrequenzenergie | |
| DE1024592B (de) | Bifilar gewickelter Symmetrier-UEbertrager fuer das Frequenzband von 30 bis 240 MHz mit einem UEbersetzungsverhaeltnis von 1:4 | |
| DE759594C (de) | Mehrfachdrehkondensator | |
| DE2161574C3 (de) | Hochfrequenz-Leitung |