CH197131A - Fernsehsendeverfahren. - Google Patents
Fernsehsendeverfahren.Info
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Description
Fer nsehsendeverfahren. In dem älteren Patent Nr. l$7271 der Anmelderin ist ein Fernsehfilmsender be schrieben worden, welcher Bild- und Syn- ehronzeichen gleichzeitig erzeugt und dabei mit einem einzigen Teilkreis von Bildpunkten auf der Nipkowscheibe auskommt. Das Ver fahren, mit dem zdie Synchronzeiehen ,gewou- nen wurden, kann als "optische Synchronisie rung" bezeichnet werden.
Es beruht auf der Anwendung einer besonderen Lichtquelle, welche eine ,gleichzeitige Zusatzbeliehtung in Grösse des Bildfeldes auf die Nipkow- scheibe projiziert. Durch .den Wegfall dieser Zusatzbelichtung, sowie der Hauptbelichtung am Bildfeldrande entstehen die gewünschten' schwarzen Impulszeichen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eben falls ein Verfahren zur optischen Synchroni sierung, welches alle Vorteile mit der vor genannten :gemeinsam hat, aber einen dem älteren Verfahren anhaftenden Nachteil ver meidet. Durch das bei der älteren Methode eingeführte Zusatzlicht auf -die Bildfläche selbst werden nämlich Verschmutzungen der Bil,dpunktlöcher weit stärker als bei den übli chen Verfahren hervorgehoben.
Zur Vermeidung dieses betriebstech nischen Nachteils, welcher nur durch ein peinliches Saugerhalten der Nipkowocheibe eventuell durch Einführung eines Vakuum kessels für die Scheibe behoben werden kann, gibt das erfindungsgemässe Verfahren eine Hilfe an. Bei diesem Verfahren wird das Bildfeld nicht zusätzlich beleuchtet.
Ausführungsbeispiele dieses Verfahrens sollen nun anhand der Zeichnung, die eine bevorzugte Anordnung zur Durchführung des Verfahrens darstellt, näher erläutert wer den.
In Fig. 1 ist i das durch die .Spiralloch- teilun.g einer Nipkowscheibe begebene ,grösste Bildfeld. Das Filmbild 2 ist kleiner als 1. gemacht. Der entstehende, an sich völlig schwarze Rand 3 wird durch eine besondere, sehr helle Uchtquelle stärker aufgehellt als .das hellste Weiss des Bildes 2.
Zur übertragung wird ein Ne"-ativfilni verwendet, ferner wird der elehtrisclie Ver- 4ärker hinter der Photozelle so getvälilt. dsiss er ein po-#itive-s Bild von tliecar Origin;il ergibt. Dies lässt sich dzircli bekannte Mittel.
beispielsweise durch Umkehrstufen, erreichen.
Prr#ini Arbeiten mit einfachen Spir:il- ;Zeheibei. 2#elinbt mit der Lichtfigur von Fig. 1, jedoch ohne den Streifen 4, bereits die Ei@zcugung von Bild- und Zeilenimpulsen durch die Bildpunkte.
Beim Arbeiten mit der DoppelspiraIseheibe und Zeilenversatz- methode, die zur Beseitigung des Bildflim- merns dient, lassen sieh die ani.socbronen Bild wechselimpulse eberifalla automatiseh durch einen zweiten Querstreifen 4 herstellen, -wel cher nicht genau über der Bildmitte,
sondern um eine Zeilenbreite dagegen ver.sclioben liegt; dieser Abstand wird zweckmässig ein stellbar gehalten.
-Wie man derartige @@bereina.nderpro,jek- tionen praktisch zweckmässig vornehmen kann, zeigt Fig. 2.
Bei Verwendung einer Bogenlampe 5 zur Durchieuclitun- des Filmstreifens 6 mittel Hohlspiegel 7 entsteht bekanntlich das Bild des Kohleschattens an einer durch die Brenn weite des Hohlspiegels 7 und des ereten Objektives g gegebenen Stelle 9.
Setzt man an diese Stelle ein Prisma, 111, so verliert man praktisch überhaupt kein Licht von der Bogenlampe und stört auch die Schärfe der Filmabbildung, welche durch ein zweites Objektiv 11 auf der Scheibe erzeugt. wird, nicht. @,'ohl aber ist man jetzt imstande. von einer geeignet ausgeschnittenen Blende 13 und einer besonderen Lichtquelle 14 mit Kondensor 15 über dasselbe Prisma ltl ein -scharfes Bild auf die Nipl,:
owscheibe zu ent werfen. Zu dieseln Zweck kann zum Beispiel das Prisma. 10 an der Vorderseite mit einer Linse 16 geeigneter Brennweite versehen sein, -welche zum Beispiel angeschliffen ,sein kann. Man kommt praktisch bei einer der artigen Optik mit einer Glühlampe 14 aus.
Damit .die Helligkeiten des Bildinhaltes kei nen Einfluss auf die Helligkeiten der Syn- chronisieratreifen 3 und 4 haben, hiilt man kurz vor (1(#n Film eine Blende 1J, welche an denjerigcn Stellen, an -welchen das Zu satzlicht die grüsste Helligkeit erzeugen soll, das Bociilicht g :
i dauernd abblendel. Da- durch bleibt ilie Helligkeit und damit auch die Sp;irintin;
" in den .Synahronisierzeichen konstant. Es empfiehlt sich die An-vendung eines Trägerfrequenzveratärkers oder eines Gleichstromverstärkers oder eines Wider- siandsveratiirkers mit automatischer einer der Grundhelligkeit proportio nalen #yor,:p,lnuung des sogenannten Umweg verstärkers.
Selbstverständlich lassen sich auch andere Lichtquellen, wie sehr Htarklierzige Glüh lampen oder dergleichen. verwenden.
Eine besonders günstige Ausführungs- form besteht darin, dass das Licht derselben Lichtquelle durch Reflektoren um das abzu tastende Filmbild herum abgelenkt wird und zur Erzeugung der zusätzlichen Beliclitung der Synchronisierzeichen verwendet wird.
Eine solche Anordnung hat die Vorteile, dass bei Schwankungen in der Lichtquelle die Schwankung der Helligkeit des Synehroni- sierzeichens sowohl wie der Bildinhalts zeichen stets im gleichen Verhältnis ent steht.
Für (las vorliegende Sy nchronisierverfah- ren besteht die Möglichkeit, auch Positiv filme zu übertragen.
Es ist offensichtlich. dass die Anwendung eines negativf,ii Filmes ini t nachfolgender Umkehrung auch ersetzt werden kann durch eine positive Filmprojektion, bei der jedoch statt einer Helligkeitsstet ;erung für die Er zeugung des Synchronisierimpulsea eine Hellio"keitsaliriahme vorgesehen sein muss.
Dieses kann durch eine im Strahlengang der Filmprojektion angebrachten Blende ge- .chehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Fernsehsendeverfahren mit optischer Er zeugung der Synehronisierzeichen durch die Bildpunktlöcher einer Nipkowsclieibe, -wobei dies vollständig projizierte Filmbild eines Filmstreifens eine kleinere Fläche erfüllt, als durch die Teilung der Nipkowscheibe ge- geben, dadurch gekennzeichnet, dass die frei bleibenden Flächenteile .auf :der Teilung der Nipkowscheibe während der, ganzen Sendung auf einem Helligkeitsgrad gehalten wird, welcher wesentlich ausserhalb der im Bild vorhandenen Helligkeitsgradation liegt, und zwar ohne das Bildfeld zusätzlich zu be leuchten. UNTERANSPRü CHE 1. Verfahren nachPatentanspruchI, dadurch gekennzeichnet, dass für die Erzeugung des Filmbildes ein Positivfilm verwendet wird und der Helligkeitsgrad der frei bleibenden Fläche äusserst nahe dem Wert Null liegt. 2.Verfahren nachPatentanspruchI, dadurch gekennzeichnet, dass für .die Erzeugung des Filmbildes ein Negativfilm verwen det wird und der Helligkeitsgrad der freibleibenden Fläche äusserst fern dem Wert Null liegt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der äussersten Hellig keit der freibleibenden Fläche Licht der selben Bogenlampe, welche den Film durchleuchtet, um den Film herum unter Vermeidung der Transparenz des Filmträgers abgelenkt wird, so dass grössere Helligkeit als nach Durchleuch ten des Filmabbildes entstehen muss, und dazu benutzt wird,eine Blende rand scharf auf die Abtastvorrichtung so ab zubilden, dass das von der Blende durch gelassene Licht genau die freibleibende Fläche ausleuchtet. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Un- teransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der äussersten Hellig keit der freibleibenden Fläche eine be sondere Lichtquelle verwendet wird. 5.Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 2 und 3, bei Verwen dung von Spirallochscheiben, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Bildwechselzeichen einer mit Zeilenver satz arbeitenden Anordnung zusätzlich waagrechte .Streifen überragender Hellig- keit an Stellen des Filmbildes entworfen erden, an welchen durch besondere Blenden das Licht des Filmbildes voll ständig abgedunkelt ist. 6.Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 2, 3 und<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung flimmerfreier Bilder die Abstände zwi schen zwei waagrechten Lichtstreifen nicht .die gleiche Zeilenzahl, sondern eine um eine Zeile differierende Zeilenzahl enthalten, und dass dieser Abstand ein stellbar gehalten wird. 7.Verfahren nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 2, 3, 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass im Photozellenverstär- ker eine Phasenumkehr in eine positive Sendung vorgenommen wird, wobei der Antennenstrom ansteigt, wenn der Bild punkt heller wird. B.Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 2 und 4, bei Verwen dung von 8pirallochscheiben, dadurch .ge kennzeichnet, dass zur Erzeugung der Bildwecliselzeichen einer mit Zeilenver satz arbeitenden Anordnung zusätzlich waagrechte Streifen überragender Hellig keit an Stellen des Filmbildes entworfen werden, an welchen durch besondere Blenden das Licht des Filmbildes voll ständig abgedunkelt ist.9. Verfahren nach Patentanspruch I und den TJnteransprüchen 2, .l und 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung nim-- - merfreier Bilder die Abstände zwischen zwei waagrechten Lichtstreifen nicht die gleiche Zeilenzahl, sondern eine um eine Zeile differierende Zeilenzahl enthalten, und dass dieser Abstand einstellbar .ge halten wird. 10.Verfahren nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 2, 3, 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Aufeinanderpro- jektion der Filmabbildung und der frei bleibenden Flächenbeleuchtung auf die selbe Abtastscheibe für die beiden Pro jektionen ein Prisma an diejenige Stelle des Lichtbündels gehalten wird, an wel- EMI0004.0001 eher <SEP> bei <SEP> der <SEP> Aliliildniiiy <SEP> !ler <SEP> Lichtquelle <tb> @ler <SEP> Kohlenschalten <SEP> der <SEP> Bogenlampe <SEP> ent, <tb> steht <SEP> und <SEP> an <SEP> !lie.ser <SEP> Stelle <SEP> die <SEP> Bei misehung <SEP> des <SEP> Freifliichenlichtstromes <tb> zum <SEP> Filmabbildlichtstrom <SEP> geschieht. <tb> 11.<SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentansprueli <SEP> 1 <SEP> und <SEP> Un teranspriIchen <SEP> ?, <SEP> 3. <SEP> 5, <SEP> C <SEP> und <SEP> <B>10.</B> <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> im. <SEP> Photozellenver stä-rker <SEP> eine <SEP> Pbasenumkehr <SEP> in <SEP> eine <SEP> posi Sendung <SEP> vorgenommen <SEP> wird, <SEP> wobei <tb> der <SEP> Antennei),strom <SEP> ansteigt, <SEP> wenn <SEP> der <tb> Bildpunkt <SEP> heller <SEP> wird. <tb> 12. <SEP> Ve <SEP> rf-ihren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> I <SEP> und <SEP> Un teransprüchen <SEP> ?. <SEP> -1, <SEP> 8 <SEP> und <SEP> 9, <SEP> dadurch <SEP> ge Izenn7eiehnet, <SEP> dass <SEP> zur <SEP> Aufeinanderpro jektion <SEP> der <SEP> Filmabbildung <SEP> und <SEP> der <SEP> frei l-lei'ieIiden <SEP> Flächenbeleiielituug <SEP> auf <SEP> die :elba <SEP> Abtastscheibe <SEP> für <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Pro jektionen <SEP> ein <SEP> Prima, <SEP> an <SEP> diejenige <SEP> Stelle <tb> des <SEP> Lichtbündels <SEP> gehalten <SEP> wird, <SEP> an <SEP> wel cher <SEP> bei <SEP> der <SEP> Abbildung <SEP> der <SEP> Lichtquelle <tb> der <SEP> Kohlenschatten <SEP> der <SEP> Bogenlampe <SEP> ent steht <SEP> und <SEP> an <SEP> dieser <SEP> Stelle <SEP> die <SEP> Bei mischung <SEP> des <SEP> Freiflächeiiliclit"#iromes <tb> zum <SEP> Filmabbildlichtstrom <SEP> geschieht.. <tb> 13.<SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Mai-entansprucli <SEP> I <SEP> und <SEP> Un teranspruch <SEP> ?, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnei. <tb> dass <SEP> zur <SEP> Erzeugung <SEP> der <SEP> äussersten <SEP> Hellig- keit der freibleibenden Fläche Licht der s s elben Bogenlampe, welche den Film durchleuchtet.um den Film herum unter Vermeidung der Transparenz des Filmträgers abgelenkt wird, so dass mrössere Helligkeit als nach Durehleuch- ten des Filmabbildes entstehen muss, und dazu benutzt wird, eine Blende rand- seliarf auf eine Nipkowseheihe so abzu bilden,dass das von der Blende durch- gelassene Licht genau die freibleibende Fläche ausleuchtet. PATENTANSPRUCH II:A!iordnung zur Durchführung des Ver- fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeiehnet. dass zur Aufeinanderprojektion der Filmabbildung und der freibleibende!! Flächenbeleuchtung auf dieselbe Abtast- scheibe für die beiden Projektionen ein Prisma an derjenigen Stelle des Lichtbündels Viehalten ist,an welcher hei der Abbildung der Lichtquelle der Kohlenschatten der Bogenlampe entsteht und an dieser Stelle die sscünischung des Freiflächenlichtstromees zum Filmabbildlichtstrom geschieht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE197131X | 1934-10-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197131A true CH197131A (de) | 1938-04-15 |
Family
ID=5756208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197131D CH197131A (de) | 1934-10-11 | 1935-10-04 | Fernsehsendeverfahren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197131A (de) |
-
1935
- 1935-10-04 CH CH197131D patent/CH197131A/de unknown
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