CH197448A - Empfänger, in dessen Eingangsstufe das Röhrenrauschen einen wesentlichen Bestandteil der Störspannung der ersten Stufe ausmacht. - Google Patents

Empfänger, in dessen Eingangsstufe das Röhrenrauschen einen wesentlichen Bestandteil der Störspannung der ersten Stufe ausmacht.

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  Empfänger, in dessen Eingangsstufe das Röhrenrauschen einen wesentlichen  Bestandteil der Störspannung der ersten     Stufe    ausmacht.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Einrichtung zur Verminderung des Einflusses  des Röhrenrauschens in Empfängereingangs  kreisen.  



  Beim Empfang kurzer Wellen ist bekannt  lich das Röhrenrauschen stärker als das Kreis  rauschen, während bei langen Wellen die  Verhältnisse umgekehrt liegen (das Kreis  rauschen ist proportional der Wurzel aus dem  Resonanzwiderstand des ersten     Abstimmkrei-          ses).    Aber auch bei langen Wellen kann die  Amplitude des Kreisrauschens prinzipiell durch  Kühlung des Kreises beliebig klein gehalten  werden, weil es sich hierbei um einen reinen  Wärmeeffekt handelt. Man muss also bestrebt  sein, das Röhrenrauschen herabzusetzen.  



  Es sind Methoden bekannt, durch die das  Röhrenrauschen, welches keinen thermischen  Effekt als Ursache hat, sondern vielmehr in  der atomischen Struktur der Elektrizität be  gründet ist, verringert werden kann. Das ist  zum Beispiel durch Vergrösserung der Raum-    Ladung (kleine Anodenspannung) zu erreichen  oder aber dadurch, dass man durch geeignete  Massnahmen verhindert, dass positive Ionen  in das     Raumladungsgebiet    eindringen.  



  Im Empfängerbau kommt es weniger dar  auf an, die absolute Grösse der Rauschspan  nung herabzusetzen, als vielmehr eine Ver  grösserung des Verhältnisses Signalspannung  zu Rauschspannung zu erzielen. Die Wichtig  keit dieser Forderung ist zum Beispiel bei  Peilempfängern durch die damit bedingte  Verbesserung der     Minimumsbreite    leicht ver  ständlich.  



  Um das Verhältnis Signal- zu Rausch  spannung so gross wie möglich zu halten,  werden erfindungsgemäss in der Eingangs  stufe des Empfängers statt einer Röhre zwei  oder mehr parallel geschaltete Röhren ver  wendet.  



  Der Vorteil einer solchen Anordnung ist  folgender: Die Verstärkung ist proportional  zur Steilheit der Röhre und die Amplitude      der Rauschspannung proportional zu     )/v          (J-Anodenstrom).    Bei Verwendung von n pa  rallel geschalteten Röhren wird die Steilheit  und der Anodenstrom     n    mal so gross, so dass  die Signalamplitude viel schneller ansteigt  als die Rauschspannung. Damit wird das  Verhältnis Signalamplitude zur Rauschspan  nung viel günstiger, so zum Beispiel bei zwei  parallelen Röhren 1,4: 1 bezogen auf 1 : 1  bei nur einer Röhre.  



  An sich wäre es auch möglich, das Rau  schen durch Erhöhen der Steilheit einer ein  zigen Röhre zu verringern, indem man zum  Beispiel eine indirekt geheizte Röhre verwen  det. Dies hätte aber im Gegensatz zu der  Erfindung den Nachteil, dass entweder die  Zahl der im Empfänger verwendeten Röhren-    typen grösser ist (wenn in den übrigen Stu  fen direkt geheizte Röhren vorhanden sind)  oder dass man in allen Stufen indirekt ge  heizte Röhren verwenden müsste, was jedoch  häufig unerwünscht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Empfänger, in dessen Eingangsstufe das Röhrenrauschen einen wesentlichen Bestand teil der Störspannung der Stufe ausmacht, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle einer einzigen Eingangsröhre zwei oder mehr pa rallel geschaltete Röhren verwendet sind.
CH197448D 1936-05-26 1937-05-14 Empfänger, in dessen Eingangsstufe das Röhrenrauschen einen wesentlichen Bestandteil der Störspannung der ersten Stufe ausmacht. CH197448A (de)

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CH197448D CH197448A (de) 1936-05-26 1937-05-14 Empfänger, in dessen Eingangsstufe das Röhrenrauschen einen wesentlichen Bestandteil der Störspannung der ersten Stufe ausmacht.

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