CH197590A - Verfahren zur Darstellung eines Chromierungsfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Chromierungsfarbstoffes.

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CH197590A
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oxybenzene
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Darstellung eines     CLromierungsfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man sehr echte,       chromierfähige    Farbstoffe erhalten kann,  wenn man eine     Oxytrimellithsäure    oder deren       Anhydrid    mit solchen aromatischen Verbin  dungen in Gegenwart oder     Abwesenheit    von  Kondensationsmitteln kondensiert, welche  eine reaktionsfähige     Methyl-    oder     Methylen-          gruppe    enthalten,     wie    zum Beispiel     Chinal-          dine,        2-Methylarylimidazole,

          2-Methylaryl-          oxazole,        2-Methylarylthiazole,        2-Methylen-          indoline        und        dergl.    und deren Derivate und       Substitutionsprodukte,    und die erhaltenen  Produkte mit     sulfierenden        Mitteln    behandelt.  



  Als     Oxytrimellithsäure    kommen in Frage  die 5 -     Oxybenzol    -1,2,4 -     tricarbonsäure,    die  zum Beispiel nach dem Verfahren unseres  Schweizer Patentes Nr. 196843 hergestellt  werden kann, und die     3-Oxybenzol-1,2,4-tri-          carbonsäure,    die zum Beispiel durch     Bromie-          ren    von     Pseudocumol-5-sidfosäure    in konzen  trierter Schwefelsäure, Abspalten der     Sulfo-          gruppe,    Oxydation und Ersatz des Brom-         atoms    gegen die     Hydroxylgruppe    erhältlich  ist.  



  Die neuen Farbstoffe färben - sauer ge  färbt - die tierische Faser in gelben Tönen  sehr egal an     und    besitzen nach dem     Chromie-          ren    sehr gute Echtheitseigenschaften.  



  Gegenstand des Patentes ist ein Verfah  ren zur Darstellung     eines        Chromierungsfarb-          stoffes,    welches dadurch     gekennzeichnet    ist,  dass man     5-Oxybenzol-1,2,4-tricarbonsäurean-          hydrid    mit     Chinaldin    kondensiert und das so  erhaltene Produkt mit einem     sulfierend    wir  kenden Mittel behandelt.

      <I>Beispiel:</I>    4 Gewichtsteile     5-Oxybenzol-1,2,4-tricar-          bonsäureanhydrid    oder die entsprechende  Menge der freien Säure, 3 Gewichtsteile       Chinaldin,    1 Gewichtsteil wasserfreies Zink  chlorid werden zusammen auf 180 bis 190  C  erhitzt. Die Schmelze gerät in gelindes  Schäumen     und    wird allmählich fest. Nach      vollständigem Erstarren lässt man abkühlen  und kocht die fein pulverisierte Schmelze mit  der etwa 50fachen Menge 5%iger Salzsäure  aus. Der abgesaugte Rückstand wird neutral       gewaschen    und getrocknet. Zur weiteren Rei  nigung wird aus     Chinolin    heiss umgelöst.

    Man erhält eine     reingelbe    kristalline Sub  stanz, die in     Bicarbonatlösung    mit gelber  Farbe, in verdünnter Natronlauge dagegen  mit orangeroter Farbe, löslich ist.  



  1 Gewichtsteil dieser     Substanz    wird mit  3     Gewiehtsteilen    30 %     igem        Oleum    zwei Stun  den auf 60          C. dann so lange auf 100   C  erhitzt, bis eine Probe in heissem Wasser klar  löslich ist. Man giesst dann auf Eis, saugt  den gelben Niederschlag ab und wäscht ihn  mit     Nasser    so lange, bis der Ablauf sich  kräftig gelb färbt. Der Niederschlag wird  dann so lange mit gesättigter     Bicarbonat-          lösung    verrührt, bis neutrale Reaktion ein  getreten ist. Die so erhaltene Paste des Farb  stoffes wird auf dem Wasserbad zur Trockne  gedampft.

   Man erhält so einen gelben Farb  stoff, der aus saurem Bade die tierische  Faser sehr gleichmässig gelb färbt und     nach-          chromiert    ausgezeichnete Echtheitseigenschaf  ten besitzt. Der Farbstoff ist eine     Mouo-          sulfosäure.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Chro- mierungsfarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man 5-Oxybenzol-1,2,4-tricarbon- säureanhydrid mit Chinaldin kondensiert und das so erhaltene Produkt mit. einem sul- fierend wirkenden :Mittel behandelt. Die erhältliche Farbstoffmonosulfosäure färbt die tierische Faser aus saurem Bade sehr gleichmässig in gelben Tönen, die nach chromiert ausgezeichnete Echtheitseigenschaf ten besitzen. UNTERANSPRÜCHE. 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensa tion durch Schmelzen bei 180 bis 190 C in Gegenwart von wasserfreiem Zink chlorid durchführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kondensations produkt aus 5-Oxybenzol-1,2,4-tricarbon- säureanhydrid und Chinaldin mit<B>30%-</B> igem Oleum etwa. zwei Stunden lang auf 60 C und dann so lange auf 100 C erhitzt wird, bis eine Probe in heissem Wasser klar löslich ist.
CH197590D 1936-01-29 1937-01-22 Verfahren zur Darstellung eines Chromierungsfarbstoffes. CH197590A (de)

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