CH197610A - Reissschiene mit Halte- und Führungseinrichtung. - Google Patents

Reissschiene mit Halte- und Führungseinrichtung.

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CH197610A
CH197610A CH197610DA CH197610A CH 197610 A CH197610 A CH 197610A CH 197610D A CH197610D A CH 197610DA CH 197610 A CH197610 A CH 197610A
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CH
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Robert Baggenstoss
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Robert Baggenstoss
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges
    • B43L7/02T-squares and other similar squares

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  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description


  Reissschiene mit Halte- und Führungseinrichtung.         Gegenstand    der vorliegenden Erfindung  ist eine Reissschiene mit Halte- und Füh  rungseinrichtung. Dieselbe wird in der ge  wünschten Stellung dadurch gehalten und  geführt,     dass    die Anschlagleiste und ein  drehbares Anpressungsstück mit senkrecht  zur Ebene des Reissschienenblattes stehen  der Drehachse durch eine in der Längsrich  tung der Reissschiene wirkende Druckfeder  in entgegengesetzten Richtungen an sieh ge  genüberliegende, parallel laufende, ebene  Führungsflächen des Reissbrettes angepresst  werden.  



  Reissschienen mit Halte- und Führungs  einrichtung der genannten Art sind     bereits     bekannt. Diese bekannten Ausführungen  haben aber den Nachteil, dass bei ihnen  durch die für den Anschlag erforderliche Fe  der ein auf den Reissschienenkopf wirkendes  Drehmoment erzeugt wird, welches kleinere  Reissschienenblätter von der Zeichnungs  fläche abhebt und grössere Reissschienenblät  ter über der Zeichnungsfläche wölbt. Ferner  häbendiese bekannten Ausführungen den    Nachteil,     dass    die     Reissschiene    nicht in jeder  Stellung, wie eine gewöhnliche Reissschiene  von der Zeichnungsfläche abgehoben werden  kann.  



  Die vorliegende Erfindung hat nun den  Zweck,     diese        Nachteile    zu     vermeiden,    insbe  sondere das Abheben und Wölbendes Reiss  schienenblattes. Dies wird dadurch erreicht,  dass das drehbare Anpressungsstück mit  möglichst kleinem Spiel unter dem Reiss  schienenblatt angeordnet ist, und dass die auf  der Drehachse des Anpressungsstückes senk  recht stehende und durch die Mitte seiner  Anpressungsfläche gelegte Ebene über der  Mittelebene der Anpressungsfläche der An  schlagleiste, der     Reissschiene    liegt.

   Durch  diese konstruktiven     Merkmale        wird    mittels  der für den     Anschlag        erforderlichen    Feder  ein auf     den,        Reissschienenkopf    wirkendes  Drehmoment     erneu        gt,    welches das     Iteisssehie-          nenblatt    in jeder     ,Stellung    leicht     geigen    die       Zeichnungsfläche    anlegt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist in  den     Abb.    1-     bis   <B>!3</B> eine     Ausführungsform    des    
EMI0002.0001     
  
    Erfindungsgegenstandes <SEP> beispielsweise <SEP> dar  gestellt; <SEP> die <SEP> Abb. <SEP> 4 <SEP> bis <SEP> 6 <SEP> zeigen <SEP> verschiedene
<tb>  Ausführungsbeispiele <SEP> für <SEP> die <SEP> am <SEP> Reissbrett
<tb>  erforderlichen <SEP> Führungsflächen.
<tb>  Die <SEP> Reissschiene <SEP> gein < iss <SEP> A1>1). <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 3 <SEP> 1x,  steht <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Reissschienenblatt <SEP> 1 <SEP> und <SEP> der
<tb>  damit <SEP> fest.

   <SEP> verbundenen <SEP> Anschlagleiste
<tb>  Auf <SEP> dem <SEP> Reisssehienenkopf <SEP> ist <SEP> ein <SEP> in <SEP> der
<tb>  Längsrichtung <SEP> ,der <SEP> Reissschiene <SEP> verschieb  bares <SEP> zweischenkliges <SEP> Tragstück <SEP> 3 <SEP> angeord  net. <SEP> Dieses <SEP> Tragstück <SEP> weist <SEP> einen <SEP> langen, <SEP> in
<tb>  der <SEP> Mitte <SEP> des <SEP> Reissschienenblattes <SEP> angeOrd  neten <SEP> Schenkel <SEP> 3ca <SEP> und <SEP> einen <SEP> kurzen, <SEP> recht  winklig <SEP> nach <SEP> unten <SEP> abgebogenen <SEP> und <SEP> ausser  halb <SEP> der <SEP> Anschlagleiste <SEP> angeordneten <SEP> Sc@ien  kel <SEP> 3b <SEP> auf.

   <SEP> Ferner <SEP> weist <SEP> der <SEP> lange <SEP> Schenkel
<tb>  des <SEP> Tragstückes <SEP> einen <SEP> längsgerichteten <SEP> Füh  rungsschlitz <SEP> 4 <SEP> und <SEP> das <SEP> R.eissschienenblatt
<tb>  einen <SEP> ebenfalls <SEP> längsgerichteten <SEP> Führungs  schlitz <SEP> > <SEP> auf. <SEP> Durch <SEP> diese <SEP> beiden <SEP> Führungs  schlitze <SEP> wird <SEP> die, <SEP> Verschiebbarkeit <SEP> des <SEP> Trag  stüekes <SEP> 3 <SEP> und <SEP> der <SEP> daran <SEP> befestigten <SEP> Teile
<tb>  gegenüber <SEP> dem <SEP> Reissschienenblatt <SEP> in <SEP> der
<tb>  Längsrichtung <SEP> desselben <SEP> ermöglicht.

         Um das verschiebbare Tragstück am Reiss  schienenkopf zu halten, ist einerseits eine  Halteschraube 6 mit einer zugehörigen Di  stanzscheibe 7 und anderseits ein Rollenbol  zen 8 mit einer darauf gelagerten Anpres  sungsrolle 9, einer zugehörigen Distanz  scheibe 10(l und einer Gegenmutter 11 be  nützt. Im Zwischenraum zwischen demn kur  zen Sehenkel     3b    des Tragstückes und der  Anschlagleiste 2 ist eine Blattfeder 12 an  geordnet, die am Schenkel     3b    festgenietet  ist. Die Federkraft P dieser Blattfeder presst  einerseits die Anpressungsrolle gegen die  innere Führungsfläche a-b des Reissbrettes  und anderseits die Anschlagleiste gegen die  wirksame äussere Führungsfläche c-d des  Reissbrettes.  



  Die Anpressungsrolle 9 ist mit möglichst  kleinem Spiel unter den Reissschienenblatt  angeordnet, und es liegt die auf der Dreh  achse des Anpressungsstückes senkrecht ste  hende und durch die Mitte seiner Anpres  sungsfläche gelegte Ebene A-A über der    Mittelebene B-B der Anpressungsfläche der       Anschlagleiste.    Durch diese konstruktiven  Merkmale ist dafür gesorgt, dass mittels der  Blattfeder ein auf den Reissschienenkopf  wirkendes Drehmoment erzeugt wird, wel  ches das Reissschienenblatt in jeder Stellung  leicht gegen die Zeichnungsfläche anlegt.  



  Um die Spannung der Blattfeder 12 auf  die gewünschte Grösse einstellen zu können,  weist das verschiebbare Tragstück einen  zweiten längsgerichteten Führungsschlitz 13  auf, in welchem der Rollenbolzen der An  pressungsrolle verschiebbar befestigt ist.  Durch das Vorhandensein dieses zweiten  Führungsschlitzes ist zugleich dafür gesorgt,  dass ein und dasselbe Tragstück für verschie  dene Reisssehienengrössen verwendet werden  kann.  



  Wenn der die Anpressungsrolle tragende  Lagerbolzen auf die einer bestimmten     Reiss-          sehienengrösse    entsprechende Federspannung  eingestellt ist, so kann die     Reissschiene,     welche mit der beschriebenen Halte- und  Führungseinrichtung versehen ist, in folgen  der Weise in Gebrauch genommen werden.

    Zunächst wird     diel        Reissschiene    mit     der    An  schlagleiste an das Reissbrett angelegt;  gleichzeitig wird durch leichten Handdruck  dlas Tragstück und damit auch die auf dem  selben angeordnete Anpressungsrolle so weit  nach rechts     verschoben,        daB    diese Rolle in  eine für sie bestimmte Vertiefung 14 des       Reissbrettes        eingesenkt    werden     kann.    Darauf  lässt man den Handdruck auf das verschieb  bare Tragstück los.

   Von nun an wird durch  die mittels der Blattfeder auf das     Tragstück          ausgeübte    Zugwirkung die auf     demselben          angeordnete        Anpressungsrolle    an die innere  Führungsfläche     a-b        des    Reissbrettes     a.ng        -          presst,    während die     Anschlagleiste    gleich  zeitig an die äussere     Führungsfläche        c-d     des     Reissbrettes        angepresst    wird.

   Durch diese  von der     Blattfeder        erzeugten        Anpressungs-          krä        fte        werden    an den     genannten    Führungs  flächen     entsprechende        Reibungskräfte    er  zeugt, welche die Reissschiene . in jeder ge  wünschten Lage am Reissbrett     iin    Anschlag  festhalten und jedes nicht gewollte Verschie-           ben    der Reissschiene verhindern, selbst bei  tark geneigtem Reissbrett.  



  Will man dann die Reissschiene in eine  andere gewünschte Stellung bringen, so lässt  sich dies ohne besondere Vorkehrungen an  der Halte- und Führungseinrichtung durch  einfaches Verschieben der ganzen Reiss  schiene ausführen. Ein weiterer Vorteil der       beschriebenen        Reissschiene    besteht auch darin,  dass sie ohne besondere Vorkehrungen in je  der     Stellung    wie eine gewöhnliche Reiss  schiene von der Zeichnungsebene abgehoben  werden kann.  



  Wie aus den Abb. 1 bis 2 ersichtlich ist,  sind in diesem Ausführungsbeispiel die zur  Anpressung der Reissschiene am Reissbrett  erforderlichen Führungsflächen a-b und  c-d einfach dadurch ausgebildet worden,  dass eine rechteckige Nut 14 parallel zu der  für die Führung der Reissschiene dienenden  Reissbrettkante eingefräst ist. An Stelle der  eingefrästen Nut kann aber auch, wie in  Abb. 4 dargestellt ist, eine winkelförmige  Profilschiene mit dem die Führungsflächen  aufweisenden, rechteckigen Wulst 15 an die  Reissbrettkante angeschraubt werden.

   Eine  weitere Möglichkeit, um die am Reissbrett  erforderlichen Führungsflächen auszubilden,  besteht darin, dass man, wie in Abb. 5 dar  gestellt ist, an der Reissbrettkante eine recht  eckige Anfräsung 16 anbringt und am Rande  der Anfräsung eine die Führungsflächen  aufweisende rechteckige Laufschiene 17 an  schraubt. Ferner kann man auch, wie in       Abb.    G dargestellt ist, an Stelle einer solchen  Anfräsung an der Reissbrettkante eine beson  dere Führungsleiste 18 an die Reissbrett  kante anschrauben. Ähnlich wie in Abb. 5  wird dann am Rande dieser Führungsleiste  18 eine die Führungsfläche aufweisende  rechteckige Laufschiene 19 angeschraubt.  



  Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung  besteht auch darin, dass an jeder gewöhn  lichen Reissschiene eine Halte- und Füh  rungseinrichtung gemäss der vorliegenden  Erfindung angebracht werden kann. Dazu  ist es nur notwendig, dass in dem vorhande  nen Reissschienenblatt 1, wie in Abb.3 dar-    bestellt ist, der längsgerichtete Führungs  schlitz 5 und ein Loch 20 für die Halte  sehraube 6 angebracht werden. Am     vorhan-          denen     denen Reissrett sind die zur Anpressung  der     Reissschiene    erforderlichen Führungs  flächen a-b und c-d nach einer in Abb. 1  und 4 bis 6 dargestellten Ausführungsform       auszuführen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reissschiene mit Halte- und Führungsein richtung, bei der in jeder Stellung die An schlagleiste und ein drehbares Anpressungs stück mit senkrecht zur Ebene des Eeiss- schienenblattes stehender Drehachse durch eine in der Längsrichtung der Reissschiene wirkende Druckfeder in entgegengesetzten Richtungen an sich gegenüberliegende, par allel laufende, ebene Führungsflächen des Reissbrettes angepresst werden, dadurch ge kennzeichnet, dass das drehbare Anpressungs stück mit möglichst kleinem Spiel unter dem Reissschienenblatt angeordnet ist,
    und dass die auf der Drehachse des Anpressungs stückes senkrecht stehende und durch die Mitte seiner Anpressungsfläche gelegte Ebene über der Mittelebene der Anpressungsfläche der Anschlagleiste liegt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Reissschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Reissschie- nenkopf ein zweischenkliges Tragstück in :der Längsrichtung :der Reissschiene ver- schiebbargehalten ist, an dessen langem Schenkel ein :
    das Reissschienenblatt durch dringender Bolzen festgeschraubt ist, auf welchem :das drehbare Anpressungsstück mit möglichst kleinem Spiel unter dem Reissschienenblatt angeordnet ist und des- sen kumer iSahenkel nach unten abgebogen isst, und dass die in der Längsrichtung :
    der Reissschiene wirkende Druckfeder .im Zwischenraum zwischen dem abgebogenen Ende des Tragstückes und -dem Kopfende :der Anschlagleiste angeordnet :ist. 2.
    Reissschiene nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ermöglichung der Verschiebbarkeit des Tragstückes zwei längsgerichtete Führungsschlitze vor handen sind, wovon der eine Führungs schlitz im Reissschienenblatt angeordnet ist und mittels des Lagerbolzens des dreh baren Anpressungsstückes zur Führung des Tragstückes dient, während der an dere Führungsschlitz im langen Schenkel des Tragstückes selber angeordnet ist und mittels der Halteschraube zur Führung des Tragstückes dient. 3.
    Reissschiene nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass sie zur An pressung der Anschlagleiste und des drehbaren Anpressungsstückes an die Führungsflächen des Reissbrettes eine Blattfeder aufweist, welche am kurzen, abgebogenen Schenkel des verschiebbaren Tragstückes angenietet eist. 4.
    Reissschiene nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das verschieb bare Tragstück zur Anpassung an ver schiedenen Reissschienengrössen und zur Einstellung der Federspannung am lan gen Schenkel einen zweiten längsgerichte- ten Führungsschlitz aufweist, in welchem der Lagerbolzen des drehbaren Anpres- eungsstückes verschiebbar befestigt ist.
CH197610D 1937-05-14 1937-05-14 Reissschiene mit Halte- und Führungseinrichtung. CH197610A (de)

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