CH197692A - Thermisches Relais für die Überwachung und den Schutz elektrischer Leitungen etc. - Google Patents

Thermisches Relais für die Überwachung und den Schutz elektrischer Leitungen etc.

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CH197692A
CH197692A CH197692DA CH197692A CH 197692 A CH197692 A CH 197692A CH 197692D A CH197692D A CH 197692DA CH 197692 A CH197692 A CH 197692A
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CH
Switzerland
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relay
temperature
thermal relay
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monitoring
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Description


  Thermisches Relais für die Überwachung und den Schutz elektrischer Leitungen     ete.       Die Erfindung bezieht sich auf ein ther  misches Relais, z. B. einen thermischen Aus  löser für die Überwachung und den Schutz  elektrischer Leitungen, Maschinen und Ap  parate gegen Überlastungen. Das Kennzeichen  der Erfindung besteht darin; dass Mittel vor.  gesehen sind, welche die für die Auslösung  des Relais benutzte, vom Strom des zu schüt  zenden Objektes hervorgerufene Erwärmung  von Relaisteilen und des Objektes dauernd  messen und zur Anzeige bringen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung schematisch, teilweise  im Schnitt dargestellt.  



  Der Magnetkern a des Relais besitzt zwei  durch     Joche    verbundene Schenkel, von denen  einer die vom Strom des zu schützenden Ob  jektes gespeiste     Wicklung    b trägt und der  andere in einer Längsbohrung zu einer Säule       c    geschichtete Scheiben aus Bimetall enthält.  Die Bohrung ist an beiden Enden durch Ge  windepfropfen     di,    da abgeschlossen. Der Ge  windepfropfen     d1    trägt einen Zeiger e, der  über eine Skala gleitet.

   Durch eine Bohrung  des Gewindepfropfens     dz    ist die Stange f ge-    führt, die unter der Wirkung der Feder g  gegen die     Bimetallsäule    gedrückt wird, welche  gleichzeitig die     Bimetallscheiben    in Berührung  hält. Die     Bimetallscheiben    sind so geschichtet,  dass sie sich in entgegengesetzter Richtung  durch Wölbung ausbiegen. Die Wicklung b  besitzt zwei Anschlüsse h für das zu schüt  zende Objekt, von welchem nur der obere  dargestellt ist. Die Anschlüsse h sitzen an  den Enden eines Isolierrohres i, das die Wick  lung b trägt und den die Wicklung tragenden  Magnetschenkel umfasst, der mit dem     Isolier-          rohr    verschraubt ist.

   Das Isolierrohr stellt  also gleichzeitig die elektrische und die Wär  meisolation des betreffenden Schenkels dar.  Dieser Schenkel des Magnetkernes ist zweck  mässig lamelliert, während der übrige Kern  teil massiv ist. Mit     p    ist noch eine Strom  regulierwicklung bezeichnet; q ist ein     Hi]fs-          anker,    der bei Überschreitung eines einstell  baren Überstromes unabhängig von der Tem  peratur momentan auslöst. Der im Kern von  dem in der Wicklung b fliessenden Strom er  zeugte Wirbelstrom erwärmt denselben, wo  durch die     Bimetallscheiben    sich     kalottenartig         durchbiegen     und    eine     Verlängerung    der Säule  c hervorrufen.

   Diese     Verlängerung    der     Binie-          tallsäule    wird über die Stange     f,    das     Zalin-          seginent        ki    und     heia        Ritzel        k=    auf die Frei  gabeklinke     k3    für die Feder     in    als     Kraft-          speiclier    für den     Auslösehebel        n        übertragen.     



  Auf der Welle der Freigabeklinke     ks    für  den Kraftspeicher für den     Auslösehebel        n     sitzt ein Zeiger o, der auf einer Skala die  Temperatur des Magnetkernes anzeigt.     Zweek-          mässig    wird mit diesem Zeiger ein Schlepp  zeiger     oi    gekuppelt, der es gestattet, die  maximal erreichte Temperatur abzulesen.

   Der  Zeiger e dient für die Einstellung der     An-          sprechteinperatur    der     Binietallsäule.    Das ther  mische Relais     kann    mit     zusä        tzlieheri    Mitteln  ausgerüstet sein, durch welche die Einwir  kung der     Umgebungstemperatur    des Relais  auf die Anzeige kompensiert wird.     1n    ein  fachster Weise kann dies dadurch erreicht  werden, dass der     Temperaturzeiger    o selbst  aus Bimetall hergestellt wird.  



  Thermische Relais, wie sie oben beschrie  ben wurden, besitzen die     Eigenschaft,    dass sie  nicht nur die durch die Stromspule hervor  gerufene eigene Erwärmung anzeigen, sondern  auch diejenige des     zii    schützenden Objektes,  und dass sie darüber hinaus durch diese stän  dige Anzeige ihre     Betriebsbereitschaft    dauernd  erkennen lassen.  



  An Stelle der     Biinetallsäule    c des Aus  führungsbeispiels kann ohne weiteres ein  Expansionsgefäss verwendet werden, das zum  Beispiel mit     einerFlüssigkeit    gefüllt ist, welche  bei     Erwärmung    eine     Lagenä        nderung    des     Ex-          pansionsgefä()es        herbeiführt,    die wieder mit  tels Teilen<I>f,</I>     ki,        k2,   <I>ICs</I> auf den Zeiger o  übertragen wird.

   Es ist auch     ohiae    weiteres       möglich,    den     Bimetallkörper    oder das Expan  sionsgefäss in einen den     Magnetkern    um  schliessenden, wärmeisolierenden und gege  benenfalls mit verstellbaren Ventilationsöff  nungen     versehenen    Schutzkasten     r        einzubauen,     der zur Anpassung der Temperaturkonstante  das Relais an die des zu schützenden Ob  jektes dient.  



  In einfacher Weise kann für die     Messung     und Anzeige der Temperatur des erwärmten    Teils des Relais und damit der Temperatur  des zu schützenden Objektes ein selbständiges       Flüssigkeitsthermometer        üblielier        Banart    be  nutzt werden. Dieses kann ebenfalls an den       erwä        rinten    Teil des Relais angebaut      < .der    in  denselben eingebaut sein; es kann auch in       den    Schutzkasten     r    eingebaut sein. Die tem  peraturabhängige Säule c dient dann nur zur  Relaisauslösung.  



  Die Anzeige der Temperatur kann mit  Hilfe an sich bekannter Einrichtungen     fern-          übertragen        lind    ebensogut auch registriert       werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Thermisches Relais für die Überwachung und den Schutz elektrischer Leitungen, Ma schinen und Apparate gegeit Überlastungen, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorge sehen sind, welche die für die Auslösung des Relais benutzte, vom Strom des zu schützen den Objektes hervorgerufene Erwärmung von Relaisteilen und des Objektes dauernd mes sen und zur Anzeige bringen. U N TERANSPRUCIIE 1.
    Thermisches Relais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tempe ratur des erwärmten Teils des Relais durch einen über eine Skala spielenden Zeiger angezeigt wird, der mittels eines wärme empfindlichen Gliedes, das die Auslösung des Relais bewirkt, verstellt wird. 2. Thermisches Relais nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Temperaturzeiger ein Schleppzeiger für die Maximaltemperatur gekuppelt ist. 3. Thermisches Relais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, durch welche die Einwir kung der Umgebungstemperatur des Relais auf die Anzeige kompensiert wird. 4.
    Thermisches Relais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Tempe ratur des erwärmten Teils des Relais oder Auslösers durch ein selbständiges Flüssig keitsthermometer gemessen und angezeigt wird.
CH197692D 1936-08-29 1937-02-27 Thermisches Relais für die Überwachung und den Schutz elektrischer Leitungen etc. CH197692A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747776C (de) * 1939-04-13 1944-10-13 Durch einen Messwandler beheizter Bimetallausloeser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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