CH376176A - Schutzvorrichtung für elektrische Instrumente gegen Überlastung - Google Patents

Schutzvorrichtung für elektrische Instrumente gegen Überlastung

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CH376176A
CH376176A CH7698859A CH7698859A CH376176A CH 376176 A CH376176 A CH 376176A CH 7698859 A CH7698859 A CH 7698859A CH 7698859 A CH7698859 A CH 7698859A CH 376176 A CH376176 A CH 376176A
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CH
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protective tube
actuated
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Application number
CH7698859A
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Inventor
Hansjorg Dipl Ing Metzger
Original Assignee
Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/36Overload-protection arrangements or circuits for electric measuring instruments

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description


  
 



  Schutzvorrichtung für elektrische Instrumente gegen Überlastung
Die Erfindung bezieht sich auf eine   Schutzvor-    richtung gegen Stromüberlastung für elektrische Instrumente, vorzugsweise für elektrodynamische Instrumente, vor allem gegen stossartig auftretende   Überiastströme.    Besonders elektrische Messwerke mit einer vom Messstrom quadratisch abhängigen Dreh  momentkennlinie    sind durch stossartige Überlastungen gefährdet. Wie schon durch den Hinweis auf die   Drehmomentkennlinie    zum Ausdruck kommt, besteht die Gefahr weniger in einer thermischen Überlastung, als vielmehr in einer mechanischen   Überbeanspru-      chung    des beweglichen Organs.

   Bei einem Anzeige  instrument    kann durch Ausschläge über den Anzeigebereich hinaus der Zeiger verbogen werden oder abbrechen. Gleichzeitig sind damit auch die Lager bzw. die Welle des beweglichen Organs gefährdet. Bei einem Registriergerät wird auch noch die zum Teil sehr empfindliche Geradführung in Mitleidenschaft gezogen.



   Beschädigungen durch   Überlaststösse    werden vermieden, wenn die   Drehmomentkennlim.e    (Moment als Funktion der Messgrösse) etwas oberhalb des Skalenendwertes nach unten abknickt, oder wenn die Messgrösse von diesem Wert an eine zusätzliche Dämpfung einschaltet oder den beweglichen Messwerkteil sogar arretiert. Von diesen Erkenntnissen ausgehende Massnahmen sind auch schon bekanntgeworden. So gibt es durch den Zeigeranschlag betätigte Kontakte, welche das Instrument stromlos machen. Diese Endkontakte schützen das Messwerk aber nicht vor   Über-    laststössen, sondern nur vor thermischer   Überlastung.   



  Es sind auch sog. Schutzwandler bekannt. Ausserdem sind auch schon nichtlineare Widerstände   verwendet    worden, um eine geknickte   Drehmomentkenrlime    zu erreichen. Der mit den beiden   letztgenannten    Einrichtungen erzielbare Knick ist aber nicht scharf ausgeprägt, so   dass    auch schon im   Ausschlagsbereich    Verzerrungen des Skalenverlaufes unvermeidlich sind.



  Dazu kommt, dass   Schutzwandier    einen grossen Aufwand an Platz und Material erfordern und nichtlineare Widerstände im allgemeinen auch noch ziemlich stark temperaturabhängig sind.



   Eine Schutzvorrichtung für elektrische   In & tru-    mente gegen Stromüberlastung, bei der die obengenannten Mängel nicht auftreten, ist nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass im Feld mindestens einer der zur Ausbildung des Drehmomentes vorhandenen Spulen des Instrumentes ein abhängig von der Stärke des Feldes durch dieses betätigter und dadurch die Zeigerbewegung hemmende Massnahmen auslösender Schutzrohrkontakt angeordnet ist.



   Der vom   Streufeld    betätigte Schutzrohrkontakt bedeutet kein Hindernis im Ausschlagsweg des Zeigers. Er erfordert auch keine besondere Arbeitswicklung, wie sie ein gebräuchlicher Relaiskontakt benötigt. Die für andere Anwendungsgebiete entwickelten Schutzrohrkontakte sind so klein und benötigen eine so geringe   Ansprechfeldstärke,    dass sie leicht und ohne besonderen Aufwand im Streufeld,   bess    spielsweise im Streufeld der Feldspule eines dynamischen Instrumentes, angebracht werden können.



   Der Schutzrohrkontakt kann so   eingestellt    sein, dass er bei einer   stärke    des Streufeldes, welche leinem das Instrument   gefährdenden    Strom entspricht, ausgelöst wird. Die Kontaktblättchen des   Schutzrohr-    kontaktes können so mit einer der das   Drehmoment    des Instrumentes hervorrufenden Spulen verbunden sein, dass sie nach Auslösen diese Spule kurzschlie ssen. So kann z. B. die   Drehspule    kurzgeschlossen werden. Damit tritt eine Verringerung des entstehenden Drehmomentes ein. Der Kurzschluss kann auch über einen Kaltleiter mit entsprechend ausgewählter thermischer Zeitkonstanten erfolgen.

   Dann wird der    Überlaststoss    nur kurzzeitig abgefangen, danach bewegt sich der Messwerkzeiger langsam gegen den Endausschlag.



   Ein Schutzrohrkontakt besteht im Prinzip aus zwei magnetisierbaren Blattfedern, die gleichzeitig als durch die magnetische Anziehung aufeinandergepresste Kontakte dienen und die in einem Schutzrohr, meist aus Glas, angeordnet (bzw. darin   em-    geschmolzen) sind. Es ist auch möglich, die magnetische Kraftwirkung der   Blattfedern    direkt zur Be  tätigung    einer Arretiervorrichtung für das bewegliche System auszunutzen.



   Der Schutzrohrkontakt kann natürlich auch dazu benutzt werden, eine elektromechanische Arretiervorrichtung für das bewegliche Organ des Messwerkes einzuschalten.



   Es können auch ein oder mehrere Schutzrohrkontakte so angeordnet sein, dass sie bei Messgrössen ansprechen, welche noch innerhalb des Messbereiches des Instrumentes liegen. In diesem Falle lassen sich die   Schutzrohrkontakte    als   Grenzwertkontakte    benutzen, was so weit im Rahmen der Erfindung   liegt,    als dies dem Schutz des Instrumentes gegen Stromüberlastung dient.



   Der Schutzrohrkontakt kann natürlich auch einen Teil der Feldspule allein oder zusammen mit der   Drehspuie    kurzschliessen.



   Zur Erläuterung der Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen dient eine Zeichnung mit zwei Figuren. Fig. 1 zeigt eine Anordnung   leines      Schutz-      rohrkontaktes    3 im Streufeld der Feldspule 2 eines eisengeschlossenen elektrodynamischen   Messwertes.   



  Mit 1 ist das Feldeisen bezeichnet. Die Zeichnung stellt einen Schnitt senkrecht zur Drehachse des Messwerkes dar. Bei einem bestimmten, durch seine Ausbildung und Anordnung sowie durch die Stromstärke in den Spulen des Instrumentes bedingten Wert des ihn durchdringenden magnetischen Flusses schliesst sich der Schutzrohrkontakt (vgl. Pos. 6 in Fig. 2).



   Fig. 2 zeigt ein Prinzipschaltbild eines elektrodynamischen   Messwertes,    in dem mit 4   Feldspulen    bezeichnet sind und 5 eine   Drehspule    bedeutet. 6 ist ein Schutzrohrkontakt, der bei seiner Betätigung die   Drei spule    5   kurzschliesst.    Ein   Justierwiderstand    7 liegt parallel zur Drehspule 5.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schutzvorrichtung für elektrische Instrumente gegen Stromüberlastung, dadurch gekennzeichnet, dass im Feld mindestens einer der zur Ausbildung des Drehmomentes vorhandenen Spulen des Instrumentes ein abhängig von der Stärke des Feldes durch dieses betätigter und dadurch die Zeigerbewegung hemmende Massnahmen auslösender Schutzrohrkontakt angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzrohrkontakt so angeschlossen ist, dass er bei seiner Betätigung die das Drehmoment des Instrumentes erzeugenden Spulen mindestens teilweise kurzschliesst.
    2. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzrohrkontakt so angeschlossen ist, dass er bei seiner Betätigung eine zusätzliche Dämpfung des beweglichen Systems bewirkt.
    3. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuitzrohrkontakt so angeschlossen ist, dass er bei seiner Betätigung die Drehspule des Instrumentes kurzschliesst.
    4. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzrohrkontakt so angeschlossen ist, dass er bei seiner Betätigung die Drehspule und einen Teil der Feldspule kurzschliesst.
    5. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzrohrkontakt so angeschlossen ist, dass er bei seiner Betätigung einen Teil der Feldspule kurzschliesst.
    6. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dlass der Schutzrohrkontakt so angeschlossen ist, dass er bei seiner Betätigung die Drehspule über einen Kaltleiter schliesst.
    7. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dlass dem Schutzrohrkontakt eine elektromechanische Arretiervorrichtung für das bewegliche Organ des Messwerkes so zugeordnet ist, dass er sie bei seiner Betätigung einschaltet.
CH7698859A 1958-08-28 1959-08-14 Schutzvorrichtung für elektrische Instrumente gegen Überlastung CH376176A (de)

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CH376176A true CH376176A (de) 1964-03-31

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