CH197779A - Elektronenröhre für ultrahochfrequente, elektromagnetische Schwingungen. - Google Patents

Elektronenröhre für ultrahochfrequente, elektromagnetische Schwingungen.

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CH197779A
CH197779A CH197779DA CH197779A CH 197779 A CH197779 A CH 197779A CH 197779D A CH197779D A CH 197779DA CH 197779 A CH197779 A CH 197779A
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Aktiengesellschaft Jul Pintsch
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Julius Pintsch Aktiengesellsch
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  Elektronenröhre für     ultrahochfrequente,    elektromagnetische Schwingungen.    Im Patentanspruch des Hauptpatentes  ist eine Elektronenröhre für ultrahochfre  quente, elektromagnetische     Schwingungen    ge  kennzeichnet, welche einen     Resonator    auf  weist. Zur Vermeidung von Streustrahlung  dient als     Resonator    ein mindestens nahezu all  seitig von elektrisch leitenden Wänden be  grenzter Hohlraum, in welchem wenigstens  ein Teil der Elektroden enthalten ist.

   Die  Elektroden bestehen dort vorzugsweise aus  einer     drahtförmigen    Kathode, einem dazu ko  axialen Gitter und einer das Gitter koaxial       umgebenden,    vollwandigen Elektrode, wobei  an einem oder an beiden Enden des Gitters  und der vollwandigen Elektrode koaxiale  Leiter anschliessen, welche zusammen mit  den beiden Elektroden den als     Resonator    die  nenden Hohlraum begrenzen. Zur Erzielung  möglichst geringer Verluste wird dort weiter  hin vorgeschlagen, den     Schwungradwider-          stand    des     Resonators    möglichst gross zu  machen.

   Zu diesem Zweck werden die an  Gitter und vollwandige Elektrode anschlie-         ssenden    Leiter zum Beispiel gewölbt ausge  bildet. Der     Resonator    besteht dann im we  sentlichen aus der     Kapazität    zwischen Gitter  und vollwandiger Elektrode und aus einer       bezw.    zwei torunförmigen einwindigen       Selbstinduktionen.    Die beiden je     eine    torun  förmige Selbstinduktion     bildenden    Wand  teile sind ungefähr symmetrisch zu den bei  den Elektroden durch weitere Wandteile  fortgesetzt,

   welche sich in geringem Ab  stand gegenüber stehen und     Kurzschluss-          kondensatoren    für die ultrahochfrequente  Schwingung bilden.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Elek  tronenröhre für     ultrahochfrequente,    elektro  magnetische     Schwingaugen    nach dem Patent  anspruch des Hauptpatentes, bei welcher der       Resonator    von einem Innenleiter und einem  koaxialen     Aussenleiter    begrenzt wird, wobei  der Innenleiter mit     einem    Gitter versehen ist,  innerhalb dessen eine koaxiale Kathode an  geordnet ist, dadurch     gekennzeichnet,

      dass  zur Erzielung     eines    grossen Schwungrad-           widerstaiides    des     Resonators    der Abstand  zwischen Innen- und     Aussenleiter    gross     ge-          tvählt    und nur in dem zur     Anfachung    die  nenden Teil verringert ist.  



  Die     Verringerung    des Abstandes in     (lein     zur     Anfachung    dienenden Raum kann auf  zwei Arten erreicht werden. nämlich durch       Vergrösserung    des Gitterdurchmessers oder  durch Anbringen eines     polschtiliartigen          Ringkörpers    auf einer vom Aussenleiter voll  kommen umschlossenen Elektrode.  



  Durch den     grossen    Abstand der     koaxialen     Leiter wird eine     geringe        Eigendämpfung    des       Resonator:s    erzielt. Ein     weiterer    Vorteil be  steht bei der ersten     Ausführungsform    darin,  dass durch die relativ grosse Oberfläche die  Belastbarkeit des Gitters sich vergrössert,  was sich bei     Verwendung    der Röhre in       hremsfeldschaltuna    mit hochpositiv vor  <B><I>rg Z;

  </I></B>     litter    relativ zur Kathode     be-          --u-.        paniltem        G-          s        --ciider.s        gut    auswirkt.

   Durch an die Git  terelektrode anschliessende     scheibenförmige     Wandteile, welche zur     Verbindung    des Git  ters mit dem Innenleiter dienen, kann eine       günstige        MTä        rmeableitun-        bezw.    Wärme  abstrahlung erzielt werden.

       A.ueh        wirken     sieh     wegen    des relativ grossen Gitterdurch  messers     geringe        I'nsyninietrien    an der Ka  thode     weniger    störend auf die     Anfachver-          bältnisse    der     Rühre    aus.

   In beiden Fällen  wird die     Röhre    kürzer.      -as    eine bedeutende       Verringerung    des     Ohmschen        -\Viderstandes     des     Resonators    und eine     Verkürzung    des We  ges für die Ableitung der Wärme zur  Folge hat.  



  Zwei     Ausführungsbeispiele    des     Erfin-          dungsgegenstandes    sind in     den        Fig.    1 bis 4  der Zeichnung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt im     Längsschnitt,        Fig.    2 im  Querschnitt ein erstes     Ausführungsbeispiel.     Der den     Resonator        umschliessende    Hohl  körper besteht im     ivesentliclien    aus dem zy  lindrischen Aussenleiter 1 und dem aus zwei  Abschnitten bestehenden konzentrischen In  nenleiter 2. 2'. Am untern Ende sind Aussen  und Innenleiter durch die     Kreisringscheibe    3  galvanisch miteinander verbunden.

   Das obere  Ende des Aussenleiters ist über die Kreis-         ringscheibe    t mit dem Hohlzylinder 5 gal  vanisch verbunden, welch letzterer den Au  ssenleiter einer konzentrischen     -Hochfrequenz-          bildet.    Der Abschnitt 2 des Innen  leiters wird ohne     Querschnittsänderung     durch den Innenleiter 6 der     ]Elochfrequenz-          leitung        fortgesetzt.    welch letzterer an     seinem          obern    Ende in die Stabantenne 7     übergeht.     An das obere Ende des Aussenleiters 5  schliesst sich senkrecht zur Röhrenachse     eine       <RTI  

   ID="0002.0076">   Metallplatte    8 an, welche zur     kapazitiven          überleitung    des Antennenstromes zum Au  ssenleiter dient. In     geringem    Abstand inner  halb des Aussenleiters 1 des     Resonators    be  findet sich eine zylindrische     Elektrode    9,        -elche    durch Isolatoren 10 in dem     gefäss-          förmigen    Hohlkörper 1. 3. 4     abgestützt    ist.  Durch eine den Aussenleiter isoliert durch  setzende Zuleitung     ll    kann dieser vollkom  men umschlossenen Elektrode 9 eine beson  dere     Vorspannung    erteilt werden.  



  Der Abstand zwischen dem Innenleiter 2,  2' und dem Aussenleiter 1     bezw.    der um  schlossenen Elektrode 9 ist gross     gewählt,    so  dass der     Resonator    einen grossen Wellen  widerstand aufweist. Der als zylindrisches  Gitter 13     ausgebildete    mittlere Teil des  Innenleiters ist mit relativ grossem Durch  messer     ausgeführt.    so     da.ss    zwischen dem Git  ter und der Elektrode 9 ein     geringer.    für die       Auf        achung        günstiger    Abstand eingehalten  wird.

   Der     Wellenwiderstand    des     Resonator.:     ist demnach nur an dieser Stelle. klein. Zur       Verbindung    des Gitters mit dem Abschnitt 2,  des     Innenleiters    dienen die flansch  förmigen Ansätze 13, 13'. Koaxial im In  nern des Gitters     befindet    sich eine     haar-          nadelförinige    Kathode 14, welche durch die       Schraubenleder    15 über den Zugdraht 16 ge  spannt wird. Schraubenfeder und Zugdraht       befinden    sich innerhalb des Isolierkörpers 17  und innerhalb des hohlen Innenleiters ?     lmzu-.     6.

   Die     Stromzuführungen    18 zur     Kathode     sind durch den ebenfalls hohl ausgebildeten  Teil des Innenleiters ?' isoliert in das Innere  der Röhre     eingeführt.    Das untere Ende des  Leiters 2'     ragt    über die Platte 3 etwas hinaus  und ist mit eurem Glasstutzen 19 versehen,      der das Innere der Röhre vakuumdicht ab  schliesst. Weitere vakuumdichte Glasver  schmelzungen 20, 21 befinden sich an der  Einführungsstelle der     Zuleitung    11 und an  dem     obern    Ende der     Hochfrequenzleitung.     



  Die Röhre dient vorzugsweise zum An  fachen von Schwingungen in der Bremsfeld  schaltung, wobei Aussen- und Innenleiter und  damit auch das     Gitter    eine hochpositive, und  die vollkommen umschlossene Elektrode 9  eine schwachpositive oder negative Spannung  relativ zur Kathode erhalten. Um zu ver  hindern, dass die beiden Flanschen 13, 13',  welche das Gitter mit den beiden Abschnit  ten des Innenleiters verbinden, Emission er  halten, sind diese durch Scheiben 22, 22' ab  gedeckt, welche im vorliegenden Fall mit  der Kathode verbunden sind. Bei isolierter  Anordnung dieser Scheiben kann ihnen auch  eine negative Spannung relativ zur Kathode  erteilt werden.  



  Die Wirkungsweise der Röhre ist im  Prinzip die gleiche wie bei den im Haupt  patent beschriebenen Röhren. Der     Anfach-          raum    zwischen dem Gitter 12 und der Elek  trode 9 dient als konzentrierte Kapazität,  und die an beiden Enden anschliessenden  Feldräume dienen als     torusförmige    Selbst  induktionen. Wegen der     zylindrischen        bezw.          .scheibenförmigen    Ausbildung der die beiden  Selbstinduktionen begrenzenden Leiter     er-          balten    diese im Längsschnitt rechteckiges  Profil.

   Bei der     Anfachung    von Schwingun  gen bilden sich nun in dem     Anfachraum     zwischen 12 und 9 ein     Spannungsbauch     und in der Umgebung der Verbindungsstelle  der     Scheibe    3 mit dem Innenleiter 2'     bezw.     an der     Übergangsstelle    des     Resonatorhohl-          raumes    in die     Hochfrequenzleitung    5, 6 Span  nungsknoten der Schwingung aus.

   Der Raum  zwischen der Elektrode 9 und dem Aussen  leiter 1 wirkt wie ein relativ zur Eigen  frequenz verstimmter     Kurzschlusskonden-          sator.    Die Länge der     Hochfrequenzleitung     beträgt im günstigsten Fall     A/4    oder ein     un-          geradzahliges    Vielfaches hiervon, so dass sich  an der Übergangsstelle zwischen Energie  leitung und Antenne ein Spannungsbauch    der Schwingung ausbildet. Auch hier kann  durch die geeignete Wahl des Abstandes zwi  schen den Leitern 5 und 6 eine optimale An  passung des Antennenwiderstandes an den       Resonator    erzielt werden.

   Wegen der beson  deren Ausbildung des     Resonators    beträgt  seine Länge nicht     A/2,    sondern ist kürzer, wo  durch der     Ohmsche    Widerstand des     Resona-          tors        verringert    und der Weg für die Ab  leitung der Wärme verkürzt wird.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen im Längs- und       Querschnitt    eine zweite Ausführungsform der       Erfindung.    Der Unterschied gegenüber der  in den     Fig.    1 und 2 dargestellten Röhre be  steht nur darin, dass der Innenleiter des     Pte-          sonators    mit einem Gitter von gleichem  Durchmesser versehen ist und die zylin  drische Elektrode 9 aus der dem Gitter zu  gekehrten Seite mit einem     polschuhartigen     Ringkörper 23 versehen ist, durch     welchen     der Abstand     zwischen    Gitter und Brems  elektrode verringert wird. Auch hier sind  die Vorteile des ersten Ausführungsbeispiels  vorhanden.

   Insbesondere werden durch die       Verkürziuig    des Innenleiters der     Ohmsche     Widerstand des     Resonators    und der Wider  stand für die Wärmeableitung bedeutend ver  ringert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektronenröhre für ultrahochfrequente, elektromagnetische Schwingungen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, wobei der den Resonator umschliessende Hohlkörper von einem Innenleiter und einem koaxialen Au ssenleiter begrenzt wird und der Innenleiter mit einem Gitter versehen ist, innerhalb des sen eine koaxiale Kathode angeordnet ist, da durch gekennzeichnet. da.ss zur Erzieluug eines grossen Schwungradwiderstandes des Resonators der Abstand zwischen Innen- und Aussenleiter gross gewählt und nur in dem zur Anfachung dienenden Teil verringert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch zylindrische und scheibenförmige Ausbildung der den Re sonator begrenzenden Leiter. Elektronenröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Gitter-Kathodenraum begren zenden Stirnflächen des Innenleiters durch Scheiben abgedeckt sind, -elche an Ka thodenpotential oder all ein relativ zur Ka thode negatives Potential zu legen sind. 3. Elektronenröhre nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Resonator von einem gefässförmigen Aussenleiter und einem koaxialen Innenleiter begrenzt wird. 4.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass innerhalb des den Resona- torhohlraum begrenzenden Hohlkörpers eine gegen den Hohlkörper isoliert abge- st.ützte, von diesem vollkommen umschlos sene Elektrode vorgesehen ist. Elektronenröhre nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die vollkommen um schlossene Elektrode zylindrisch ausgebil det ist und mit dem Aussenleiter einen Kurzschlusskondensator für die Eigen frequenz des Resonators bildet. 6.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gitterdurchtnesser grösser ist als der Durchmesser des Innen leiters. 7. Elektronenröhre nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die vom Aussenleiter vollkommen umschlossene Elektrode auf der dem Gitter zugewandten Seite mit einem polschuhartigen Ringkörper ver sehen ist.
CH197779D 1935-08-19 1936-08-19 Elektronenröhre für ultrahochfrequente, elektromagnetische Schwingungen. CH197779A (de)

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