CH197790A - Zugbeeinflussungseinrichtung mit magnetischer Übertragung der Signale von der Strecke auf den Zug. - Google Patents
Zugbeeinflussungseinrichtung mit magnetischer Übertragung der Signale von der Strecke auf den Zug.Info
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Description
Zugbeeinflussungseinrichtung mit magnetischer Übertragung der Signale von der Strecke auf den Zug. Im Hauptpatent Nr.<B>188190</B> ist eine Zug beeinflussungseinrichtung mit magnetischer Übertragung der Signale von der Strecke auf den Zug beschrieben, wobei für die Über tragung der Signale auf den Zug ein perma nenter Mabiet und ein oder mehrere Elektro magnete am Gleis angeordnet sind.
Eine solche Einrichtung wird gemäss der Erfindung dadurch verbessert, dass an den Beeinflussungsstellen an der Strecke ein mehrpoliger mit Polschuhen ausgerüsteter Sendemagnet und auf dem Zug ein mehr- poliger, ebenfalls mit Polschuhen ausgerüste ter Eisenkern angeordnet ist, wobei zwischen zwei Polschuhen :des Sendemagnetes :ein per manenter Magnetkern vorgesehen ist.
Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes sind in den Fig. 1 bis 6 der Zeichnung veranschaulicht und im folgenden erläutert: Fig. 1 und 2 zeigen Teile einer ersten Ausführungsform der Einrichtung, und zwar schematisch in Ansicht in Richtung des Gleises gesehen, in Fig. 1, und schematisch im GrundriB gesehen, in Fig. 2.
Im Lokomotiveisenkern 11 mit den drei Polschuhen 12, 13, 14 befinden sich in den Schenkeln zwischen den Polschuhen zwei in eine Bohrung der Eisenkerne eingeschobene Relaispatronen 28 und 29.
In den gleichfalls dreipoligen Gleis magneten 4 ist ein permanenter Magnetkern 1 eingesetzt zwischen den beiden Polschuhen 5, 6, während zwischen den Polschuhen 6, 7 eine Wicklung 10 angeordnet ist.
Bei offenem Schalter 9 ist der Stromkreis über die Wicklung 10 und die Stromquelle 8 unterbrochen. Es kommt daher nur der per manente Magnet 1 zur Wirkung, der nur das Relais 29 auf dem Zuge beeinflusst und damit eine "Halt"-Anzeige herbeiführt. Bei ge schlossenem Kontakt 9 wird die Wicklung <B>11)</B> erregt, so dass jetzt beide Relais 28 und 29 beeinflusst werden, wodurch im vorliegen den Beispiel die "F'ahrt"-Anzeige auf dem Zug erscheint.
Bei dieser Anordnung kann nun der Streufluss vom permanenten Magneten 1 übergreifen zum Relais 28 und genau so ein Streufluss vom Elektromagneten 10 zum Re lais 29, obwohl dieser nicht so gefährlich ist.
Der Streufluss des permanenten Magnetes 1 würde zum Beispiel seinen Weg nehmen in Richtung über den Kern des Elektromag netes 10, die Polschuhe 7 und 12, Relais 2'8, Relais 29, Polschuhe 14 und 5 zum Südpol des permanenten Magnetes 1 zurück, also mit einer zur Richtung ,des durch den Magneten 10 erzeugbaren Flusses, bei dem das Relais 28 ansprechen soll, entgegengesetzten Rich tung. Um den Einfluss solcher Streuflüsse zu vermeiden, werden nur auf die Flussriohtung, für welche sie bestimmt sind, ansprechende Relais verwendet.
Die Pfeile an den Relais 28 und :.29 geben die Richtung des Flusses an, der das betreffende Relais jeweils zu betä tigen vermag.
In vielen Fällen ist es erwünscht, ausser oder an Stelle des "Halt"- und des "Fahrt"- Signals auch noch eine andere dritte Art von Signalen übertragen zu können. Es kann zum Beispiel die Forderung bestehen, an gewissen Stellen der Strecke ein permissives Signal vorzusehen, welches ausser der "Fahrt"-Stel- lung eine "Halt"-Stellung besitzt, die aber kein absolutes "Halt" darstellt, das heisst das Signal darf in der "Halt"-Lage mit Vorsicht überfahren werden. Es entspricht also an nähernd der Wirkung des "Warn"-Signals.
Wie nun aus der in Fig. 3 schematisch dargestellten Ausführungsform ersichtlich ist, kann dieser Signalbegriff dadurch über tragen werden. dass man an der Beeinflus sungsstelle an der Strecke den Sendemagneten (Streckenmagneten) 10 anordnet, dass die Wicklung 10 auf das Relais 29 und der per manente Magnet 1 auf das Relais 28 ein wirkt. Die Einrichtung ist dabei so getroffen.
dass beide zusammen wieder die "Fahrt"-An- zeige herbeiführen, während die Ein wirkun; des permanenten Magnetes 1 allein bezw. die Betätigung des Relais 28 allein die permissive "Halt"-Anzeige ergibt.
In den Fig. 4 bis 6 ist eine Ausführungs form schematisch veranschaulicht, durch wel che drei Signalbegriffe übertragen werden können.
Hierbei sind drei Relaispatronen 28, 29, 30 in den Polschenkeln des Lokomotiveisen- kernes angeordnet und an der Beeinflussungs stelle an der Strecke ist ein Umschalter 27 vorgesehen, der durch das Signal betätigt wird und die Wicklung 10 umpolen kann. Die Relais werden so eingerichtet, dass sie durch den jeweiligen Streufluss nicht zum An ziehen gebracht werden können.
Fig.4 zeigt den Fall, in welchem durch den permanenten Magneten zum Beispiel das "Halt"-Signal übertragen wird, wobei die Relais 29, 30 lediglich durch den perma nenten Magneten beeinflusst werden.
Fig. 5 zeigt die Verhältnisse in bezug auf die Magnetflüsse bei der einen Lage des Umschalters 27, wobei zum Beispiel ein "Warn"-.Signal übertragen wird und wobei nun nur das Relais 30 zur Wirkung kommt, weil der Fluss durch die Wicklung 10 vom Relais 29 abgewendet wird und das Relais 28 auf die so erhaltene Flussrichtung nicht anspricht.
Fig. 6 zeigt endlich die Verhältnisse bei der andern Lage des Umschalters 27, zum Beispiel bei der Übertragung eines "Fahrt"- Signales, wobei alle drei Relais 28, 29, 30 ansprechen, da ihnen die hervorgerufenen Flüsse entsprechen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zugbeeinflussungseinrichtung mit mag netischer Übertragung der Signale von der Strecke auf den Zug, nach dem Patentan spruch des Hauptpatentes Ihr. 188190, da durch gekennzeichnet, dass an den Beeinflus sungsstellen an der Strecke ein mehrpoliger mit Polschuhen ausgerüsteter Sendemagnet und auf dem Zug ein mehrpoliger, ebenfalls mit Polschuhen ausgerüsteter Eisenkern an geordnet ist, wobei zwischen zwei Pol- schuhen des Sendemagnetes ein permanenter Magnetkern vorgesehen ist. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Eisen kern auf dem Zuge zwei auf eine voraus bestimmte Flussrichtung ansprechende Empfangsrelais angeordnet sind, welche in solcher Weise im Eisenkern angeordnet sind, dass ein vom Sendemagnet erzeugter auf beide Relais einwirkender graftfluss bestimmter Richtung nur bei dem einen, ein in entgegengesetzter Richtung zur Richtung dieses Kraftflusses fliessender graftfluss nur beim andern Relais die Än derung der Lage des Ankers herbeiführt.2. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Eisen kern auf dem Zuge drei Relais vorgesehen sind, von denen sich jedes in einem Pol schenkel des Eisenkernes befindet, wobei nur je ein Relais in einem Polschenkel vorhanden ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE197790X | 1936-02-04 | ||
| CH188190T | 1937-01-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197790A true CH197790A (de) | 1938-05-15 |
Family
ID=25721619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197790D CH197790A (de) | 1936-02-04 | 1937-01-19 | Zugbeeinflussungseinrichtung mit magnetischer Übertragung der Signale von der Strecke auf den Zug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197790A (de) |
-
1937
- 1937-01-19 CH CH197790D patent/CH197790A/de unknown
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