CH197972A - Elektrischer Gasschalter. - Google Patents

Elektrischer Gasschalter.

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CH197972A
CH197972A CH197972DA CH197972A CH 197972 A CH197972 A CH 197972A CH 197972D A CH197972D A CH 197972DA CH 197972 A CH197972 A CH 197972A
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  Elektrischer Gasschalter.    Die Erfindung betrifft einen elektrischen  Schalter mit     Lichtbogenlöschung    durch  Druckgas, das durch die     urärmeeinwirkung     des     Abschaltlichtbogens    selbst aus Wandun  gen eines Schaltraumes freigemacht wird,  der einseitig geschlossen ist.  



  Schalter dieser Art sind bereits bekannt.  Die Menge des jeweils freigemachten     Lösch-          gases    hängt bei diesen Schaltern von der  Stärke des abzuschaltenden Stromes, von der  Grösse der mit dem Lichtbogen in Berührung  kommenden Oberfläche des     Löschkanals    und  der Dauer der     Lichtbogeneinwirkung    ab.  Dementsprechend     benötigt    man, um die für  die Löschung kleiner Ströme notwendige  Gasmenge zu erzeugen, ein längeres Schalt  rohr als für den Löschvorgang von grossen  Strömen erforderlich ist. Ein langes, für die  Löschung kleiner Ströme bemessenes .Schalt  rohr wirkt sich jedoch     beim    Abschalten gro  sser Ströme ungünstig aus.

   Bei diesen be  kannten     Schaltern        erfolgt    die Löschung der    Unterbrechungslichtbögen in der Regel erst,  sobald die Spitze des beweglichen Schalt  gliedes das Blasende der Löschrohre freigibt  und die     Löschströmung    einsetzt. Die Brenn  dauer der Lichtbögen wird deshalb bei der  Abschaltung unnötig verlängert. Während  dieser     ganzen    zusätzlichen Dauer werden die       Isolierstoffauskleidungen        und    die Schalt  kontakte durch die kräftigen Lichtbögen sehr  stark beansprucht, ohne dass es für den  Löschvorgang selbst- von Nutzen wäre.

   Die  Folge davon ist ein starker Verschleiss an  gasabgebendem Stoff und an Kontakt  material,     sowie    eine übermässige und unnötige       Beanspruchung    der Kammern durch den  Druck der vom Lichtbogen erzeugten und  erhitzten Gase.  



  Nach der Erfindung wird dieser Nachteil  dadurch vermieden, dass der Löschkanal, des  sen     Wandungen    mindestens teilweise     aus     einem unter     Wärmeeinwirkung    gasabgeben  den Stoff bestehen, und durch den das freie      Ende des beweglichen Schaltkontaktes beim  Abschalten hindurchgezogen wird, in einem  Teil durch mit dem freien Ende des Schalt  raumes verbundene Zwischenöffnungen in  zwei Stücke unterteilt ist, von denen das dem  festen     Kontakt    benachbarte     Kanalstück    für  die Löschung grosser Ströme, beide Kanal  stücke zusammen aber für die Löschung  kleiner Ströme bestimmt sind.

   Die Zwischen  öffnungen selbst oder ihre     Verbindung    mit  dem freien Ende des Schaltraumes kann man  zu einer     Zwisehenblaskammer    erweitern, die  bis auf die     Durehtrittsöffnungen    für das be  wegliche Schaltglied allseitig verschlossen  werden kann. Man kann sie aber auch durch       eine    in dem darauffolgenden     Löschrohiteil     bis zum Blasende des Schaltrohres hoch  geführte     Böhrung    oder auch durch in dem  Aussenmantel vorgesehene Öffnungen mit der  Umgebungsluft verbinden. Unter     Umständen     kann es zweckmässig sein, in diesen Öffnun  gen     Ventile    anzuordnen.  



  'Die     Zwischenblaskammer    bedingt aber  selbst dann, wenn sie mit der Aussenluft  durch Öffnungen in Verbindung steht, ent  weder eine, wenn auch nur verhältnismässig  geringe,     zusätzliche    Vergrösserung des  Schalthubes oder aber eine Verbreiterung der  Löschvorrichtung.  



  Will man eine Vergrösserung des Schalt  hubes vermeiden, so kann man so vorgehen.  dass man ein durchgehendes, für die Ab  schaltung kleiner Ströme bemessenes Schalt  rohr verwendet, in welchem in dem erforder  lichen Abstand mehrere Löcher passender  Grösse vorgesehen sind. Diese Löcher führen  zweckmässig in einen das Löschrohr um  gebenden, am Blasende des Löschrohres  offenen Ringraum.  



  Man kann auch mehrere derartiger Loch  kränze in zweckmässigen Abständen überein  ander anordnen, wobei die Löcher der ein  zelnen Kränze gegeneinander, und zwar vor  teilhaft     schraubengangartig    versetzt sein kön  nen. Schliesslich ist es auch möglich, die an  dem offenen Ende des das Schaltrohr mantel  artig umgebenden     Zwischenblasraumes    aus  tretenden Schaltgase so zu lenken, dass sie    die     Endblasung    beim Austritt des Schalt  stiftes aus dem Löschrohr     unterstützen.     



  Will man eine ständig offene Verbindung  des     Gasbildungsraumes    der Löschröhre zu der       Zwischenblaskammer    vermeiden, was mit  Rücksicht auf die     Lichtbogenlöschung    klei  nerer Ströme von Vorteil sein kann, so ist es  zweckmässig, die vorzugsweise mit der Au  ssenluft unmittelbar in     Verbindung    stehende       Zwischenblaskammer    durch einen selbsttätig  wirkenden, den Abstand der beiden gaswirk  samen Rohrstücke überbrückenden Ring  schieber von dem eigentlichen     Gasbildungs-          raum    zu trennen.

   Den jeweiligen Schaltver  hältnissen entsprechend öffnet sich dann der  Ringschieber mehr oder weniger, was vor  zugsweise dadurch erreicht wird, dass der  Schieber mit Druckflächen versehen ist, die  so gerichtet sind, dass die eine Komponente  des an ihm wirksam     werdenden        Druekgases     den     Schieber    entgegen der Kraft einer Feder  zu lüften bestrebt ist.   Bei einer solchen oben beschriebenen Aus  bildung werden auch kleinere Ströme bereits  durch die Zwischenströmung beim Austritt  des beweglichen Schaltstiftes aus dem ersten       Löschrohrstück    sicher gelöscht.

   Auffallend  ist ferner die für die     Lichtbogenlöschung          giinstige    Erscheinung, dass bei dieser Ausbil  dung die     Lichtbogenspannung    bei der Ab  schaltung kleiner wie auch grosser Ströme  gering ist. Daneben bietet diese Ausführung  noch den weiteren Vorteil, dass auch der  Ringschieber aus gasabgebendem Material,  wenn auch zweckmässig aus einem etwas  schwerer verdampfenden Werkstoff, herge  stellt und so zur     Löschgasentwicklung    her  angezogen werden kann.  



  Das selbsttätige Öffnen und     Schliessen    des  Ringschiebers kann auch in Abhängigkeit  von dem     Abschaltstrom    erfolgen. Zu diesem  Zwecke wird dann zum Beispiel auf dem vor  zugsweise aus Isolierstoff bestehenden Ring  schieber ein Magnetanker aufgebracht, der  mit einer von dem     Abschaltstrom    erregten  Magnetspule zusammenwirkt.  



  Einige Ausführungsbeispiele des Erfin-           dungsgegenstandes    sind auf der Zeichnung  dargestellt.  



  In     Fig.    1 besteht die Schaltröhre aus den  beiden     Rohrstücken    1     und    2 aus gasabgeben  dem Isolierstoff, die in     einem        Abstande    von  einander     in    einer Traghülse 3 angeordnet  sind. Von der dadurch     gebildeten    Zwischen  kammer . 4 führt bei dem Ausführungs  beispiel ein Kanal 5 nach dem Blasende des  Schaltrohres, an dessen entgegengesetztem,  verschlossenen Ende der feste Kontakt 6 an  geordnet ist.

   Dieser     wirkt    mit dem -rohr  förmig ausgebildeten, beweglichen     Schalt-          gliede    7 zusammen, in welches von dem Bo  den der Hülse 3 aus ein     Isolierstoffbolzen    8  hineinragt.  



  Bei der Abschaltung grosser Ströme wer  den -durch den Lichtbogen erhebliche Gas  mengen aus dem     Isolierrobrstück    1 frei  gemacht.     Sobald    die -Spitze des     beg@eglichen     Kontaktes 7 das Rohrstück 1 verlässt, bildet  sich infolge der Druckdifferenz zwischen  dem den festen Kontakt 6     umschliessenden     Raume und der     Zwischenkammer    4 eine       Löschströmung    in Richtung     auf    die letztere  aus, wodurch der Lichtbogen gelöscht     wird,     ohne dass im weiteren Verlaufe des Aus  schalthubes des beweglichen Schaltgliedes  eine Wiederzündung des Lichtbogens erfolgt,

    weil die noch unter Druck stehenden Gase  im Rohrstück 1 und in der Zwischenkammer  4 die Wiederkehrspannung abriegeln.  



  Bei der Unterbrechung kleiner Ströme da  gegen ist die durch den Lichtbogen aus dem  ersten     Isolierrohrstück    freigemachte     Lösch-          gasmenge    so gering, dass sie für die Löschung  des Lichtbogens und die Abriegelung der       Wiederkehrsspannung    nicht ausreicht.

   Der  Lichtbogen wird vielmehr durch die Zwi  schenkammer 4     hindurchgezogen        und    brennt  im Rohrteil 2 weiter, wobei die Gasentwick  lung so zunimmt, dass die beim Heraustreten  der Spitze des     beweglichen    Kontaktes 7 aus  dem     Mundstück    des Schaltrohres     einsetzende          Hauptlöschströmung    den Lichtbogen zum  Erlöschen bringt.  



  Bei der erfindungsgemässen Anordnung  kann somit erreicht werden,     dass    Lichtbögen    von grosser Stromstärke rascher gelöscht wer  den als     bisher.    Dadurch ist der     Verschleiss     der unter der     Einwirkung    des     Lichtbogens     stehenden Schalterteile und die Beanspru  chung der dem Druck der Schaltgase aus  gesetzten Teile geringer als bisher.

   - Die mit  der     erfindungsgemässen    Anordnung     bewirkte     Verkürzung der     Lichtbogendauer    bei grossen  Strömen ist für den     Kontaktverschleiss    darum  von besonders grosser Bedeutung, weil die in  der ersten Halbwelle durch den-     kräftigen     Lichtbogen bereits stark erhitzten     Metallteile     beim Andauern des Lichtbogens über diesen  Zeitpunkt     hinaus    dem Angriff     desselben     immer weniger gewachsen sind und der Ver  schleiss in     einem    weit höheren Mass zunimmt,  als der     Lichtbogendaüer    entspricht.  



  Ein weiterer     Vorteil    der in     Fig.    1 dar  gestellten Anordnung     ist,    dass die     beim    Ab  schalten von grossen Strömen erzeugten  heissen Gase nicht direkt durch den übrigen,  für die Löschung der     kleinen    Ströme wich  tigen Rohrteil 2 geleitet werden,     sondern    vor  her im Zwischenraum 4 eine starke Abküh  lung durch Expansion erfahren, so dass im  wesentlichen nur der Rohrteil 1 dem Ver  schleiss unterliegt.

   Infolgedessen wird beim  Abschalten grosser Ströme die     Löschröhre    1, 2  besser für die Unterbrechung kleiner Ströme  geeignet bleiben, als eine Löschröhre ohne       Zwischenkammer,    die beim Abschalten gro  sser Ströme dem Verschleiss auf ihrer ganzen  Länge unterliegt.  



  Unter Umständen kann es zweckmässig  sein, das Rohrstück 1 aus gasabgebendem  Werkstoff nicht einteilig auszubilden, son  dern es aus einzelnen, mit Bohrungen     ver-          sehenen    und unter     Zwischenlegung    von Ab  standsringen     aufeinandergeschichteten    Plat  ten herzustellen.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2  sind für die entsprechenden Teile dieser       Schaltanordnung    die gleichen Bezugszeichen  verwendet wie in     Fig.    1.  



  In dem einseitig geschlossenen Tragkörper  3 ist der feste Kontakt 6, sowie ein Futter  stück 10 vorzugsweise aus     gasabgebendem     Material angeordnet. Das     Futterstück    10 ist      an seinem dem festen Kontakt 6 zugekehrten  Ende mit einem     flanschartigen    Halteteil 11  versehen, in das das Schaltrohr 1, 2 aus gas  abgebendem Werkstoff eingesetzt ist. Da  durch entsteht zwischen dem Futter 10 und  dem Löschrohr 1, 2 ein mantelartiger, unten  offener Raum 4, in welchem Abstandsstücke  für die Teile 2 und 10 vorgesehen sein  können.  



  In dem Löschrohr 1, 2 sind in einem be  stimmten Abstand von dem festen Kontakt 6,  der im wesentlichen nach der für die Lö  schung grosser Ströme erforderlichen Schalt  rohrlänge bemessen ist, mehrere Bohrungen  9 vorgesehen, die den Mantelraum 4 mit dem       Gasbildungsraum    verbinden. Der letztere  wird in bekannter Weise durch einen kon  zentrisch eingesetzten     Isolierstoffbolzen    8  zweckmässig ebenfalls aus gasabgebendem       ,laterial    auf einem schmalen Ringraum be  grenzt, durch den der mit dem festen Kon  takt 6 zusammenarbeitende rohrförmige, be  wegliche Schaltkontakt 7     hindurchtritt.     



  Die Wirkungsweise des Schalters ist die  gleiche wie bei dem nach     Fig.    1. Bei der  Abschaltung kleiner Ströme fliesst zwar ein  Teil der erzeugten     Löschgase    durch die Boh  rungen 9 ab. Jedoch wirkt für den kurzen  Zeitabschnitt des     Abschaltvorganges,    da ein  hoher Druck in dem     Gasbildungsraum    in  folge der geringen     Stärke    des abgeschal  teten Stromes nicht auftritt, die in dem  Mantelraume 4 ruhende Luftschicht als er  heblicher Widerstand, so     da.ss    der für die Lö  schung kleiner Ströme erforderliche Blas  druck beim Heraustreten des Schaltstiftes aus  dem Löschrohr ohne weiteres zustande  kommt.  



  Man kann die Sperrwirkung in dem Man  telraum 4 bei der Abschaltung kleiner  Ströme auch noch dadurch steigern, dass, wie  bereits erwähnt, das Futter 10     aus    gas  abgebendem Material besteht. Die durch die  Bohrungen 9 auf dem Wege nach aussen  durch den Mantelbaum 4 strömenden heissen  Gase entwickeln dann aus dessen Wandungen       fase,    welche die Isolierfestigkeit des Mantel-         raumes    erhöhen und Rückzündungen auf dem  Wege über den Mantelraum verhindern.  



  Wie ferner auf der rechten Bildhälfte der       Fig.    ? dargestellt ist, kann man das offene  Ende der     Malitelkammer    4 so ausbilden, dass  die an diesem austretenden Löschgase die       Endblasung    beim Austritt des beweglichen  Schaltstiftes aus dem Löschrohr unterstützen.  



  Der Löschkanal des Gasschalters nach       Fig.    3 ist wieder durch die beiden Rohr.       stücke    1 und 2 aus unter Einwirkung des  Lichtbogens gasabgebendem Material     ge-          k>ildet,    die in einem Abstand voneinander in  einem Tragkörper 3 angeordnet sind. Auch  die übrigen Teile der Anordnung entsprechen  denjenigen der     Fig.    1. Abweichend ist da  gegen, dass an dem Rohrstück 2 ein Ring  schieber 12 gleitbar ist, der unter dem Ein  fluss einer Feder 14 steht, eine Druckfläche  13 für den Angriff der Schaltgase z. B. in  Form einer konischen     Abdrehung    aufweist  und sich in der Ruhestellung auf dem das  Rohrstück 1 tragenden Teile des Gehäuses 3  abstützt.

   Der Ringschieber 12 kann eben  falls aus gasabgebendem Material bestehen  und selbstverständlich auch an dem andern  Rohrstück 1 oder auch an den Wandungen  des     Gehäuses    3 geführt sein.  



  Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist.  folgende:  Beim Abschalten eines Stromes von be  liebiger Grösse wird zunächst     aus    dem Rohr  stück 1 eine     Löschgasmenge    freigemacht. Die  gebildeten Druckgase heben den Schieber 12  mehr oder weniger an und es findet durch  den freigewordenen Ringspalt eine     Blasung     statt, die die Lichtbögen grosser und auch  verhältnismässig kleiner Ströme zum Er  löschen bringt. Bei den ganz kleinen Strömen  dagegen bleibt. der Schieber 12 geschlossen  und die für die Abschaltung dieser Ströme  erforderliche     Druckgasbildung    nimmt     ihren     ungehinderten Fortgang, bis die Spitze des  beweglichen Schaltgliedes das Löschrohr ver  lässt.  



       Fig.    4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei  dem ebenfalls der     Gasbildungsraum    von der           Zwischenblaskammer    durch     einen    Ring  schieber     getrennt    ist. Jedoch erfolgt die       Steuerung    des     Ringschiebers    in     Abhängigkeit     von dem zu unterbrechenden Strome.

   Zu  diesem Zweck     ist    der unter dem Einfluss der       Rückholfedern    14 stehende Ringschieber 12  mit einem Magnetanker 15 versehen, der  mit' einer Magnetspule 16 zusammenarbeitet,  die vom     Abschaltstrom    oder auch von     einem     ihm proportional schwächeren Strom durch  flossen wird, wie der in     Fig.    4 eingezeich  nete Stromverlauf     erkennen    lässt. Der Ab  schaltstrom erzeugt in der Spule 16 ein mehr  oder weniger starkes Feld, wodurch der       Ringschieber    12 über den Anker 15 entgegen  der Wirkung der Druckfedern 14 mehr oder  weniger stark gelüftet wird.  



  In     Fig.    5 ist schliesslich in perspektivi  scher Teildarstellung     eine    abgewandelte  Ausführungsform der Anordnung nach     Fig.4     gezeigt, bei der eine Spule, durch die der       Abschaltstrom    hindurchgeleitet wird,     in     Fortfall kommt. Stattdessen wirkt der be  wegliche     Schaltstift    als magnetisierender  Leiter, der auf einen das     Löschrohrstück    2  umschliessenden, doppelt     aufgeschnittenen     Ring 17 aus lamelliertem Eisen einwirkt.

    In die Schlitze 18, 19 des Ringes 17 ragen  zwei entsprechend bemessene Zapfen 20, 21  eines Ankers 15 zweckmässig ebenfalls aus  lamelliertem Eisen hinein, der auf dem  Ringschieber 12 aufsitzt und mit diesem fest  verbunden ist.  



  Die     Anordnung    wirkt in der Weise, dass  der     Abschaltstrom,    wenn er in dem beweg  lichen Schaltglied die durch den     Pfeil    22 ge  kennzeichnete     Richtung    aufweist, in dem  Ringkörper 17 einen     Kraftfluss    in     Richtung     des Pfeils 23 hervorruft. Dieser sucht sich in  den Schlitzen 18, 19 möglichst über Eisen zu  schliessen und zieht dabei die Zapfen 20, 21  in die Schlitze hinein, wodurch der Schie  ber 12 in Richtung des Pfeils 24 angehoben  wird. Auf diese Weise     wird    vorzugsweise  unter Benutzung von     Rückholfedern    die glei  che Wirkung erreicht wie bei dem vor  beschriebenen Ausführungsbeispiel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Schalter mit Lichtbogen löschung durch Druckgas, das durch die Wärmeeinwirkung des Abschaltlichtbogens aus Wandungen eines einseitig geschlossenen Schaltraumes freigemacht wird, dadurch ge kennzeichnet, dass der Löschkanal, dessen Wandungen mindestens teilweise aus einem unter Wärmeeinwirkung gasabgebenden Stoff bestehen und durch den das freie Ende des beweglichen Schaltgliedes (7) beim Abschal ten hindurchgezogen wird,
    in einem Teil durch mit dem freien Ende des Schaltraumes verbundene Zwischenöffnungen in zwei Stücke unterteilt ist, von denen das dem festen Kontakt (6) benachbarte Kanalstück (1) für die Löschung grosser Ströme, beide Kanalstöcke (1, 2) zusammen aber für die Löschung kleiner Ströme bestimmt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Gasschalter nach Patentanspruch, da durch. gekennzeichnet, dass der Schalt raum (3) rohrförmig ausgebildet ist. 2.
    Gasschalter nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine solche Grösse der Zwischenöffnungen am Löschkanal (2), dass der Löschkanal (2) vollständig unterbrochen wird und eine Zwischen- blaskammer (4) entsteht. 3. Gasschalter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischen- blaskammer (4) durch eine Bohrung (5) in dem Kanalstück (2) mit dem Blas ende der Schaltvorrichtung verbunden ist. 4.
    Gasschalter nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass in den Ver- bindungsöffnungen (5) der Zwischen- blaskammer (4) zur Aussenluft Druck- entlastungsventile angeordnet sind. 5.
    Gasschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das dem festen Kontakt (6) benachbarte Kanalstück (1) aus einzelnen, mit Bohrungen versehenen Platten aus gasabgebendem Stoff be steht, die unter Zwischenlegung von Abstandstücken aufeinander geschichtet sind. 6.
    Gasschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischen öffnungen als Bohrungen (9) in einem für die Löschung von Strömen bestimm ter Stärke entsprechenden Abstand vom festen Schaltkontakt (6) im durchgehen den Löschrohr (1, 2) vorgesehen sind, wobei die Verbindnug der Zwischen öffnungen mit dem freien Ende des Schaltraumes als ein Zwischenblasraum (4) ausgebildet ist. 7. Gasschalter nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Bla.s- raum (4) als an einem Ende offene, das Löschrohr (1, 2) teilweise mantelartig umgebende Kammer ausgebildet ist. B.
    Gasschalter nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Wandun gen der Mantelkammer (4) aus gas abgebendem Werkstoff bestehen. 9. Gasschalter nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass das offene Ende der Mantelkammer (4) derart aus gebildet ist, dass die an diesem austre tenden Löschgase die Endblasung beim Heraustreten des beweglichen Schaltkon taktes aus dem Löschrohr unterstützen. 10. Gasschalter nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass in dem Lösch- rohr (1, 2) mehrere Lochkränze (9) vor gesehen sind. 11.
    Gasschalter nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Löcher der vorhandenen Lochkränze gegeneinander versetzt angeordnet sind. 12. Gasschalter nach Unteranspruch 11, ge kennzeichnet durch eine schraubengang artige Versetzung der Löcher der ein zelnen Lochreihen. 13. Gasschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischen kammer (4) durch einen selbsttätig wir kenden, den Abstand der beiden Rohr stücke (1, 2) überbrückenden Ring schieber (12) von dem Gasbildungsraum getrennt ist. 14. Gasschalter nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der Ring schieber (12) unter dem Einfluss einer Feder (14) steht und Druckflächen (13) aufweist, an denen die hochgespannten Schaltgase wirksam werden können. 15.
    Gasschalter nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Druck flächen (13) an dem Ringschieber (12) durch eine konische Abdrehung gebildet sind. 16. Gasschalter nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der Ring schieber (12) selbst aus gasabgebendem Isoliermaterial besteht. 17. Gasschalter nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Ringschiebers (12) beim Abschalten durch den zu unterbrechenden Strom ge steuert wird. 18. Ctasschalter nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass an dem Ring schieber (12) ein Magnetanker (15) an gebracht ist, der mit einer in dem Schal ter vorgesehenen Magnetspule (16) zu sammenwirkt. 19.
    Gasschalter nach Unteranspruch 18, da durch gekennzeichnet, dass die Magnet spule (16) vom Abschaltstrom durch flossen wird. 20. Gasschalter nach Unteranspruch 18, da durch gekennzeichnet, dass die Magnet spule (16) von einem dem Abschaltlicht- bogen proportionalen Strom durchflossen wird. 21. Gasschalter nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass das Lösch- rohrstück (2) von einem geschlitzten Ring (17) aus magnetischem Material umgeben ist, in dessen Schlitze (18, 19) Zapfen (20, 21) eines am Ringschieber (12) angebrachten Ankers (15) hinein ragen.
CH197972D 1936-04-15 1937-04-02 Elektrischer Gasschalter. CH197972A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3082308A (en) * 1957-12-06 1963-03-19 Westinghouse Electric Corp Circuit interrupter

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