CH197986A - Entladungsgefäss. - Google Patents

Entladungsgefäss.

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CH197986A
CH197986A CH197986DA CH197986A CH 197986 A CH197986 A CH 197986A CH 197986D A CH197986D A CH 197986DA CH 197986 A CH197986 A CH 197986A
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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Description


  Entladungsgefäss.         Die        Erfindung        betrifft    solche     Entladungs-          gefässe,        die    einen     isolierenden,        vorzugsweise          keramischen        Versehluss@körper        ass    Träger der  Elektroden     halben.     



       Wenn.    der     Gefässkolben        .ans    Glas besteht,       maoht    es keine     besonderen        Sohwierigkeiten,     ihn mit einem     keramischen        Verschlusskörper     zu 'vereinigen.  



  Um     metallische    Gefässkolben mit     einem          keramischen        Verschlusskörper    zu versehen,  ist     vorgeschlagen    worden, beide durch     ein          zylindrisches    oder     ähnlich        gestaltetes        me-          talksches        Zwisehengliedl        miteinander    zu ver  binden.

       Dieses        Zwischenglied    wird     zuerst     mit Glas an den     keramischen,        Körper        ange-          schmolzen        und        @dann,    nachdem     dieser    mit der       Elektrod-enanordnung    versehen ist, durch       Töten    oder     Schweissen    mit     dem,

          Gefässkolben          vereinigt.        Damit        hierbei.    die     erstarrte    Glas  schmelze, durch     welchen    das     Zwischenglied          und        :der        keramische        Körper        aneinander        be-          festigt        sind,        gegen;        den:

          beim    Löten oder       Schweissen    entstehenden     raschen    Temperatur-         weehsel    möglichst geschützt     wird,        ist    das       Z.wischengked    so     gestaltet,        dass        @die,    Wärme,       ,die    an der     Löt-    oder     Schweissstelle    wirksam  ist,     einen        möglichst    weiten Weg hat,

       um    zu  -der     Glasschmelzstelle    zu     ,gelangen,.    Die     häer-          zu        erforderliche        @Gestaltang    des     Zwischen-          gliedes        bedeutet        aiber        Raumvergeudung    und  ist     überdies    nicht     ,geeignet    zu     vermeiden,

      dass  in der     Glasschmelze        mechanische    Spannun  gen     entstehen    und hierdurch die Glas  schmelze unbeständig gegen:     Temperatur-          änderungen    wird.  



  In     Entladungsgefässen    gemäss der Erfin  dung ist     idf        metallische        Znwisehenglied    ein  scheibenförmiger     Ringkörper,    der über den       Umfang        des        Vers,chlusskörpenms    ragt.

       In    der  Zeichnung     sind        Ausfwhrungsb        eispiele    -des       Erfindungsgegenstandes        dargestellt,    wobei  nicht das     .ganze        Gefäss,        sondern    nur der     Ver-          schluss,    oder Teile desselben     gezeichnet        stind.     



       Fig.    1,     Abis-        13        undt        Fig.15        zeigen    in     Sohnitt-          ansichten    je eines dieser     Beispiele;        Fig.    14       ist    eine     Unteransicht    zu     Fig.    13;     Fig.    16, 17,      18     stellen        perspektivisch        Versuchsanordnun-          gen    :dar.  



       Gleiche        Bezug%s.zeichen    bedeuten die glei  chen Teile in allen     Figuren.     



  Es seien     zunächst        Fig.    16, 17, 18     be-          traehtet.    Hier bedeutet 1 eine keramische  Scheibe, 3 einen     Metallkörper,    6 eine Glas  masse, die beide zusammenhält. In der An  ordnung nach     Fig.    16 ist der     illeta-ll@hölper    3  eine Platte, die     senkrecht    auf der Scheibe 1  steht.

   Diese Anordnung ist wenig     beständig     gegen     Temperaturänderungen.    Dies: gilt auch.,  wenn die Platte. 3 nicht senkrecht, sondern  schräg     zur        Scheibe    1 ist, und gilt auch von  der     Anordnung    nach     Fig.    17, wo der     Metall-          körper    3 ein Zylinder ist,     Ader        gleichfalls          senkrecht    zur Scheibe 1 stellt.

   Wenn aber     b        -          mäss        Fig.    18 -die Metallplatte 3 flach auf der  Scheibe. 1 liegt, ist :die Glasmasse 6 in hohem  Masse     frei    von     innern    Spannungen und daher  beständig     gegen    die hier in Betracht kom  menden:

       Temperaturänderungen.    Wenn dabei,  wie     Fig.    1.8 zeigt, die Platte 3     über    die       Scheibe    1     hinaus.ra.gt,    kann sie in unmittel  barer Nähe .der Glasmasse 6     rasoh    erhitzt  werden, ohne diese zu     gefährden.     



  Die     Versuchsanordnung    nach     Fig.    18  liegt der Erfindung zugrunde.     >-    den       Fig.    16, 17, 18     entsprechenden    Teile der  Ausführungsbeispiele nach den     Fig.    1 bis 115  sind mit denselben     Bezugszeichen,    also 1, 3, 6  versehen.

   Demgemäss bedeutet 1 den isolie  renden, vorzugsweise     keramischen        -#7erschluss,-          körper    eines     Entladungsgefässes,        dessen    Kol  ben mit 4     bezeichnet    ist, 3 das Metallglied,  6 die Schmelzmasse, .die eine Glasmasse oder  eine metallische Masse sein kann.

   Mit 2 sind  die bekannten:     Buchsen,    zum     Befestigen    von       Stromleitern        bezeichnet.    Der     Körper    1 kann  Bohrungen 7 haben, die von der Masse 6 ver  deckt     sind.    Das Metallglied 3     ist    ein ring  förmiger     Körper,    der kreisrund oder,     wie          Fig.14    zeigt,

   oval .oder     langgestreckt        seih          kann.    Die als Beispiel gezeigten Ringkör  per 3-     sind    in     ihrer        Q,uersohnittsform    ver  schieden voneinander, sind aber sämtlich von  .der     Art    eines Gebildes, welches in Überein  stimmung mit     Fig.   <B>18</B> flach an dem Körper 1         liegt    und mit diesem durch die Masse 6, mit  dem Gefässkolben 4 aber durch Löten oder       Schweissen:    verbunden ist.  



  In .der Ausführung nach     Fig.    1     ist    das       Z--ischenglied    3 ein flacher     11etallring,    der  mit einem Flansch 5 des metallischen Gefäss  kolbens 4 verlötet oder verschweisst ist.  



  Das Glied 3 kann gemäss     Fig.    2 einen  Randteil 8 haben, der das Abfliessen der  Masse 6 verhindert, die mithin auf den Kör  per 1 aufgegossen werden kann.  



  In der     Ausführung    nach     Fig.3    hat das  Glied 3 eine kreisförmige Stufe 9, über  welche die     31asse    6 infolge ihrer     Oberflächen-          spannung    nicht abfliesst.  



  In der Ausführung nach     Fig.4    hat das  Glied 3 einen     seha.lenförmigen        Mittelteil    zur       Aufnahme    der     Masse    6. der bei 10 hyper  bolisch ist. Die     Schalenform    des Gliedes 3  ermöglicht auch hier, die Masse 6 auf den  Körper 1 aufzugiessen. Dieser kann hierfür       vorgewärmt    werden. Zur Befestigung des       Gliedes    3 am Gefässkolben dient ein Rand  flansch 3' des     Gliedes    3.  



  Das in     Fig.    5 gezeigte Glied 3 ist so aus  gebildet,     dass,    es aus Blech     ausgestanzt    wer  den kann.  



  Das in     Fig.    6     dargestellte        Glied    3 hat  einen     ringförmigen        Zentrieransatz    11.  



  Die Glieder 3 nach     Fig.7    und 8 haben  zur Aufnahme der Masse 6 einen     schaleii-          förmigen    Mittelteil, dessen:     Innenfläche    durch  eine Kante 12': in zwei hyperbolische Teile  getrennt ist, so dass, der Ringkörper innen  mit einer     konzentrischen        Rippe        versehen    ist.  



  In der Ausführung nach     Fig.    9 soll der  Gefässkolben 4     aas    Glas bestehen     und    der       Fl.ansoh    3' des     Gliedes    3 so     dünn        sein,        da.ss     er durch eine Flamme     1'3    mit dem Rande  des     Gefässkolbens        vereinigt    werden kann,  ohne     dass    der     Mittelteil    des Gliedes 3 zu  stark erhitzt     -wird.     



       Gemäss3        Fig.    10 kann der     Flansch    3' um  gebogen     und    durch eine Flamme 13     seitlich     mit dem     gläsernen    Gefässkolben 4     vereinigt     werden.  



  Nach     Fig.    11     kann        dm    Glied 3 zwischen  seinem Flansch 3' und der     Masse    6 von sol-      eher Dicke     sein,        2a3    die     Wärme,        die    dazu  dient, den Flansch 3.' und den     Gefä3kolben          miteinander    zu verlöten oder zu     verschwei-          ssen,        ;der        Masse        6@    nicht schaden kann.  



       Fig.    11     zeigt    zugleich,     Uass,    die     Ma,ssie    6,  die aus Glas oder Metall     bestehen;    kann,  nicht     den,    ganzen Körper 1 zu überdecken,       sondern    nur an     seinem    Rande     angeordnet    zu  werden braucht.  



  In der     Ausführung    nach     Fig.    12     ist    der       Flansch    3' mit einer Schicht 14     eines        Hart-          lots    versehen.     Dies        ermöglicht,    beim Ver  schweissen der Flanschen 3' und 5,     Fig.    I  und     3"    mit     tieferen    Wärmegraden zu arbei  ten, als es sonst möglich ist.  



       Fig.    1,3     zeigt    einen Aufbau dreier     Elek-          trodenanordnungen    auf     einem        Venschlusskör-          per    1, der ihnen     gemeinsam        ist.    Der     Ver-          schluss.    1, 3, 6 hat     hier;        wie,    aus     Fig.    14     er-          sichtlich        ist,        eine        langgestreckte    Form.  



  Der     Vensehluss    nach     Fig.    15     ist    für grosse       metallische        Entladunigsgefässle,    z. B. Sende  röhren,     Braunsehe        Röhren,        Röntgenröhren     und     Grossventile        bestimmt.    Der     Vexrschluss-          körrper        besteht    aus     einem        keramisclhen    Mittel  teil 1'     und        einem        ringförmigen,

          keramischen          Aussenbeil    1", die sieh     durch    die     Art    des       keramischen;        Materials    voneinander unter  scheiden.     Das        Glied    3     kann.    aus Blech ge  stanzt sein.  



  In allen hier     @        gezeigten.    Ausführungsbei  spielen     kann.    ;das Glied 3 aus einer     Nickel-          oder        Ka1.pf        erlegierung    bestehen.  



       Gleich        wie    der Körper 1 mit Bohrungen  oder     Vertiefungen    7 versehen     sein        kann,     welche ;die Masse 6 überdeckt,     ;kann    auch das  Glied     13    dort, wo es von der Masse 6 über  ,deckt     ist,    Bohrungen oder     Vertiefungen     haben.

   Der     Verschluss    ist dann ein     gefleoht-          artiges        Scheibengebilde,    das in hohem Grade  frei von Spannungen ist und sich     wegen;        sei-          ner        geringen    Dicke für     Entladungsgefässe     jeder Art     eignet.     



  Der den     Körper    1     überdeckende        Teil    der       Masse    6 kann     aus        einem        andern.        Glase    be  stehen     als        ;der        Teil,    ;der den     Körper    1 und  das Glied 3;     zusammenhält.  

Claims (1)

  1. EMI0003.0118 PATENTANSPRUCH: <tb> Dntlaadun, <SEP> gefäss, <SEP> in <SEP> welchem <SEP> ein <SEP> isohe render, <SEP> alsi <SEP> Träger <SEP> ,der <SEP> Elektroden <SEP> ;dienender <tb> Versehlusskörper <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Schmelzmasse <tb> mit <SEP> einem <SEP> Metallglied <SEP> und <SEP> dieses <SEP> mit <SEP> dem <tb> Gefässkolben, <SEP> vereinigt <SEP> ist, <SEP> daduroh <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> ;d'a <SEP> das <SEP> Metallglied <SEP> ein <SEP> scheiben förmiger <SEP> Ringkörper <SEP> (3) <SEP> ist, <SEP> der <SEP> über <SEP> den <tb> Umfang <SEP> des <SEP> Verschlusskörpers <SEP> (1) <SEP> hinaus ragt, <SEP> und <SEP> ;
    dass <SEP> die <SEP> Schmelzmasse <SEP> (6) <SEP> minde stens <SEP> den <SEP> äussern <SEP> Rand,des <SEP> Venschlusskörpers <tb> und <SEP> den <SEP> innern <SEP> Rand <SEP> ,des <SEP> Ringkörpers <SEP> über ,deckt. <tb> UNTERANSPRÜCHE: <tb> 1. <SEP> Entladungsgefäss <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <tb> dadurch <SEP> .gekennzeichnet, <SEP> dass;
    <SEP> der <SEP> Ring körper <SEP> (31) <SEP> ;durch <SEP> sein <SEP> Quersohnittspro.fil <tb> die <SEP> Lage <SEP> und <SEP> Verteilung <SEP> der <SEP> Sehmelz masse <SEP> (6) <SEP> bestimmt. <tb> 2. <SEP> Entladungsgefäss <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 1, <tb> .dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Ring körper <SEP> schalenförmig <SEP> ist. <tb> 3. <SEP> Entladungsgefäss <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 2, <tb> ;dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass, <SEP> der <SEP> Ring körper <SEP> einen <SEP> den <SEP> schalenförmigen <SEP> Teil <tb> umgebenden <SEP> F1lansoh <SEP> (3'),. <SEP> hat. <tb> 4. <SEP> Entladungsgefäss <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 3, <tb> ;dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> seha lehförmige <SEP> Teil <SEP> ;
    des <SEP> Ringkörpers <SEP> innen <tb> hyperbolisoh <SEP> -gestaltet <SEP> ist. <tb> 5. <SEP> Entladungsgefäss <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 4, <tb> daduroh <tb> ;dass <SEP> der <SEP> scha lenförmige <SEP> Teil <SEP> des <SEP> i <SEP> Ringkörpers <SEP> innen <tb> mit <SEP> konzen'tzis,chen <SEP> Rippen <SEP> versehen <SEP> ist. <tb> 6. <SEP> Entlaudungsgefäss <SEP> mach <SEP> Patentaausprueh, <tb> ,dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass, <SEP> der <SEP> äussere <tb> Rand <SEP> des <SEP> Ringkörpers, <SEP> ein <SEP> @dünnwan@digar <tb> Flansch <SEP> (W) <SEP> ist. <tb> 7. <SEP> Entladungsgefäss <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <tb> ,dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> ;der <SEP> Ring körper <SEP> (3) <SEP> :
    dort, <SEP> wo <SEP> er <SEP> an <SEP> dem <SEP> Ver schlusskörper <SEP> liegt, <SEP> sowie <SEP> an <SEP> seinem <tb> Rande <SEP> dünnwandiger <SEP> als <SEP> an <SEP> den <SEP> andern <tb> Stellen, <SEP> ist. <tb> 3. <SEP> Entl.aadungsigefäe <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <tb> ,dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> @dass <SEP> der <SEP> als <tb> Flansoh <SEP> (3') <SEP> über <SEP> den <SEP> Verschlusskörper <tb> (1<B>)</B> <SEP> ragende <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Ringkörpers <SEP> (3) m "t einer Lotle-,ier-Lino- versehen und ,i t3 mittels dieser mit :dem Gefässkolben (d) verlötet ist. 9.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch,- dadurch gekennzeichnet, dass zwischen .dem als Flansch (3 ') über den Ver- sehlusskörper ragenden Rand :des Ring körpers (3) und der Schmelzmasse (6) der Ringkörper von solcher Grösse ist. dass er die Schmelzmasse (6) gegen Wärmewirkungen schützt, denen der Flansch (3') unterworfen wird. 10. Entladungsgefäss nach Unteranspruch 6, .dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (3') um den Gefässkolben (.1) an dessen Rande niedergebogen isst. 11.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelz masse (6) den. Verschlusskörper (1) gleich dem Ringkörper (3) nur teilweise über deckt. 1?. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die. den Ver- sehluss@hörper (1) überdeckende Schmelz masse aus einem andern Glase besteht als die Scbmelzma.sse, die den, Verschluss- körper (1) und den Ringkörper (3) zu sammenhält.
CH197986D 1936-08-10 1937-08-02 Entladungsgefäss. CH197986A (de)

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