CH197999A - Operationstisch mit mehrteiliger Lagerfläche. - Google Patents

Operationstisch mit mehrteiliger Lagerfläche.

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CH197999A
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Aktiengesellsch Stierlen-Werke
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Stierlen Werke Aktiengesellsch
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Description


  Operationstisch mit mehrteiliger     Lagerfläche.       Die     Erfindung    betrifft     einen    Operations  tisch mit einem     in    der Höhe verstellbaren,  um eine Querachse kippbaren Träger und  einem um eine Längsachse     kippbaren    Rah  men, mit einer mehrteiligen Tischplatte.  



  Die bekannten     Operationstische        dieser     Art gestatten nur     begrenzte    Einstellmöglich  keiten, so dass es bisher erforderlich war, für  bestimmte     Operationsarten    Spezial - Opera  tionstische zu benutzen, die sich für andere  Zwecke nicht     verwenden    liessen.  



  Dieser Nachteil der bekannten Opera  tionstische wird durch die Erfindung -beho  ben, die im wesentlichen     darin    besteht, dass  die an den Heb-,     Senk-    und     Kippbewegungen     des Rahmens und Trägers teilnehmende  mehrteilige     Tischplatte    auf vom Kopfende  des Tisches aus zu bewegenden Huborganen  ruht, mittels deren die Tischplatte als Gan  zes vom Rahmen     abgehoben    werden     kann'    und  je zwei benachbarte Teile, z. B. Beinhalter  und Sitzplatte oder Sitzplatte     und    Rücken-    lehne, in ihrer Lage zur Rahmenebene ver  stellt werden können.  



  Hierdurch wird erreicht, dass bei jeder  Höhenlage und bei jeder Schräglage des  Tisches durch Verstellen der     mehrteiligen     Tischplatte vom Kopfende des Tisches aus  eine sehr grosse Anzahl von Einstellungen  der Lagerfläche möglich ist, um den Körper  des Patienten für eine jeweils     erforderliche     Operation in die günstigste Lage zu     bringen,     so dass die     Verwendung    von     Spezial-Opera-          tionstischen    für besondere Operationslagen  nicht mehr erforderlich ist.  



  Die     Abhebbarkeit    der mehrteiligen Tisch  platte als Ganzes vom     Grundrahmen    bietet  ferner den     Vorteil,    den Tisch niedrig bauen  und demzufolge auch die Lagerfläche in nie  drige Stellung über dem Fussboden bringen  zu können, wodurch es     beispielsweise    dem  Operateur bei langdauernden Operationen  möglich ist, im Sitzen zu arbeiten. Es     ist     aber auch     möglich,    die Lagerfläche in die           iibliche    Höhenverstellung zu bringen, um  auch im Stehen am Operationstisch arbeiten  zu können.  



  Zweckmässig ist die Sitzplatte lose mit  der Rückenlehne verbunden, und zwar der  art, dass durch Heben zum Beispiel eines der  beiden     Huborgane    die Sitzplatte in eine  Schräglage zur     Rückenlehne    und zur Rah  menebene gebracht werden kann, dagegen  beim gleichzeitigen Heben beider Huborgane  die parallele Lage zur Rahmenebene behält.  Hierdurch ist es beispielsweise möglich, den  Raum zwischen den Huborganen durch Her  unterklappen der Sitzplatte zum Anlegen  eines Beckenverbandes freizumachen.  



  Die     Anordnung    kann ferner derart sein,  dass ein Hebelgestänge zum Schrägstellen der  Rückenlehne mit dem Huborgan für die  Rückenlehne derart verbunden ist, dass die  Rückenlehne auch beim     Hochbewegen    des  Huborganes ihre Stellung zur Rahmenebene  annähernd     beibehält,    aber auch in angehobe  ner Lage schräg gestellt werden kann.  



  Durch diese Anordnung wird im Zusam  menhang mit den Huborganen ermöglicht,  den Körper des     Patienten,    ohne ihn vom  Tisch abzuheben und ohne Verwendung von  Behelfsmitteln, wie Kissen, Beckenbank  usw., schnell aus einer Operationslage in eine  andere zu bringen. Diese Art der bequemen  Umlagerung des Patienten bietet den Vorteil,  dass der Operateur an der Seite des Tisches  stehen bleiben und den Patienten im Auge  behalten kann.  



  Ferner     kann    die mehrteilige Tischplatte  mittels der Huborgane als Ganzes derart von  dem Rahmen abgehoben werden, dass sie an  dem einen Tischende weiter vom Rahmen  entfernt ist als am andern und somit in einem  Winkel zur Längsebene des Tisches steht.  



  Hierdurch wird in einfachster Weise eine  Operationsstellung für     Osophagoskopie    er  reicht. Bei dieser kommt es darauf an, dass  trotz Schrägstellung des Patienten mit den  Füssen nach oben und dem Kopf nach unten,  der Kopf des Patienten verhältnismässig hoch  über dem Fussboden gelagert ist, damit der  Arzt vor dem Kopf des Patienten sitzen und    nach oben in den Schlund hineinsehen kann.  Diese Stellung konnte bei den üblichen Ope  rationstischen nicht erreicht werden, weil je  des Heben des Fussendes gleichzeitig ein Sen  ken des Kopfendes zur Folge hatte und so  mit der Kopf des Patienten sich in zu gerin  ger Höhe über dem Fussboden befand.  



  Das Einstellen der mehrteiligen Tisch  platte in einem Winkel zur Längsachse des  Tisches, derart, dass die Tischplatte an dem  einen Tischende weiter von dem Grund  rahmen entfernt ist als an dem andern Ende,  bietet ausserdem den Vorteil, dass durch Kip  pen des ganzen Tisches mit dem Kopfende  nach unten     (Trendelenburgsche    Steillagerung)  die Lagerfläche nahezu in eine senkrechte  Lage gebracht werden kann.  



  Auf der Zeichnung ist der Operations  tisch nach der Erfindung in einer beispiels  weisen Ausführungsform dargestellt. Es zei  gen:       Fig.    1 den Tisch in Seitenansicht,       Fig.    2 im Grundriss,       Fig.    3 einen Längsschnitt nach Linie       A-A    der     Fig.    2 in grösserem     Massstabe,          Fig.    4 einen der     Fig.    3 entsprechenden  Grundriss,       Fig.    5 einen Schnitt nach Linie     B-B    der       Fig.    3,

         Fig.    6 einen Längsschnitt nach Linie       C-C    der     Fig.    2 in grösserem     Massstabe,          Fig.    7 einen der     Fig.    6 entsprechenden  Grundriss,       Fig.    8 einen Schnitt nach Linie     D-D    der       Fig.    6,       Fig.    9 einen Längsschnitt nach Linie       E-E    der     Fig.    2 in grösserem Massstube,       Fig.    10 einen der     Fig.    3 entsprechenden  Grundriss,       Fig.    11 eine Stirnansicht,

   und zwar ge  mäss     Fig.    9 von rechts gesehen,       Fig.    12 einen Längsschnitt nach Linie       F-F    der     Fig.    2 in grösserem     lllassstabe,          Fig.    13 einen der     Fig.    12 entsprechenden  Grundriss,       Fig.    14 eine Stirnansicht, und zwar ge  mäss     Fig.    12 von rechts gesehen,           Fig.    15     einen    Längsschnitt nach Linie       C-G    der     Fig.    2 in grösserem     Massstabe,

            Fig.    16 einen der     Fig.    15     entsprechenden     Grundriss,       Fig.    17 eine Stirnansicht,     und    zwar ge  mäss     Fig.    16 von rechts gesehen und       Fig.    18 bis 35 in schematischer Darstel  iung verschiedene der möglichen Einstellun  gen des Tisches.  



  In     einem    Untergestell 1 ist eine Trag  säule 2 mittels einer durch Fusshebel 2' in       bekannter    Weise zu betätigenden     Ölpumpe     heb- und senkbar. Auf der -Säule 2 ist ein  Längsträger 3 um eine waagrechte Querachse  4 drehbar. Auf dem Längsträger 3     wiederum     ist ein Rahmen 5 um     eine    waagrechte Längs  achse 6 drehbar, die senkrecht zur Achse 4  liegt.  



  Auf dem Rahmen 5 ruht lose die eigent  liche Lagerfläche, die aus der Sitzplatte 7  und den mit dieser gemeinsam heb- und senk  baren Beinplatten 8 oder Beinhaltern, aus der  aus zwei gelenkig miteinander verbundenen  Platten 9 und 9' bestehenden Rückenlehne  und dem mit dieser     gemeinsam    heb- und  senkbaren Kopfhalter 10 besteht. Selbstver  ständlich können auch noch andere Halte  vorrichtungen, wie     Arm-,Seiten-    und Nieren  halter mit den Teilen der Lagerfläche ver  bunden sein.  



  Das eine Ende der Sitzplatte 7. ruht ge  lenkig auf zwei im Rahmen 5 geführten Hub  organen, den Hubspinden 11, die die Bein  platten 8 tragen. Diese sind um das Gelenk  12     drehbar    und je mittels einer     Klemmvor-          richtung    13 auf     einer    Stütze 14 feststellbar.  Das andere Ende der Sitzplatte 7 ist frei be  weglich und ruht lose auf Ansätzen der  Platte 9 der Rückenlehne (siehe     Fig.    12).

    Diese ist an dem der Sitzplatte 7 zugekehrten  Ende ebenfalls gelenkig mit zwei weiteren  Huborganen, verschiebbaren Zahnstangen 15  verbunden, die im Rahmen 5 geführt sind:  Mittels dieser Huborgane kann die Tisch  platte als Ganzes vom Rahmen abgehoben  werden, wozu natürlich Hubspindeln 11 und       Zahnstangen    15 miteinander zu betätigen    sind. Je zwei benachbarte Teile der Tisch  platte, z.

   B.     Beinhalter    8 und Sitzplatte 7  oder Sitzplatte 7 und Rückenlehne 9, 91,  können in ihrer Lage zur     Rahmenebene    ver  stellt werden,     wenn    jedes der beiden Hub  organe -     in    verschiedene     Stellungen    gebracht  ,wird.

       Mittels        weiter    unten beschriebener  Lenker sind die Platten 9, 9' der Rücken  lehne ausserdem     gemeinsam    schräg zur Tisch  fläche einstellbar, wobei die gelenkige Ver  bindung beider Platten 9, 9' gesperrt ist, und  zwar dadurch, dass eine an der Platte 9' an  gelenkte Stütze     -9?    in einer an der     Platte    9  angebrachten     -Sperrvorrichtung    93     festgehal-          ten    wird. Ist diese Sperrung aufgehoben, so  kann die Platte 91 für sich im Winkel zur  Platte 9 eingestellt werden.

   Die Kopfplatte  10, die abnehmbar an der Rückenplatte 9'  befestigt ist, nimmt jeweils dieselbe Lage ein,  wie die Platte 91, jedoch ist auch die Kopf  platte einstellbar mit der Rückenplatte 9' ver  bunden, und zwar durch eine Stütze 10', die  mittels einer Klemmvorrichtung<B>10'</B> in den       verschiedenen    Stellungen festgehalten werden  kann.  



  Zur Verstellung des Längsträgers 3     bezw.     des Rahmens 5 und der Teile der     Lagerfläche          sind    folgende Getriebe vorgesehen:  I. Längskippen des ganzen Tisches     (Tren-          delenburglagerung)    siehe     Fig.    3 bis 5.  



  Von einer im Rahmen 5 gelagerten Ge  lenkwelle 16 aus, die mittels eines seitlich am  Kopfende des Tisches gelagerten Handrades  17 gedreht werden kann,     wird    durch ein       Kegelradpaar    18; 19 eine im     Längsträger    3  gelagerte Welle 20 gedreht, die eine Schnecke  21     trägt.    Letztere greift     in    ein Schneckenrad  22 ein; das fest auf der in der Säule 2     un-          drehbar.    gelagerten Achse 4 angeordnet ist.

    Durch Drehen des Handrades 17     in    der     einen     oder andern Richtung wälzt sich die     Schnecke     21 in der einen oder     andern    Richtung auf       dein.    feststehenden     Schneckenrad    22 ab; wo=       duich    das     _    eine- oder das andere Ende des  Tisches nach unten gekippt wird (siehe       Fig:    19 und     20).-'Um-eine        genügende,Schräg-          lagerung    zu     erzielen,    ist der ganze Tisch vor  her mittels der Pumpe angehoben worden.      Il.

   Querkippen des ganzen Tisches (Kant  lagerung)     siehe        Fig.    6     bis.    B.  



  Im Rahmen 5 ist eine Welle 23 gelagert,  die mittels eines am Kopfende des     Tisches     befindlichen Handrades 24 gedreht werden  kann. Auf dieser Welle befindet sich eine  Schnecke 25, die in ein darunter befindliches  Schneckenrad 26 eingreift. Auf der Welle 2 7  dieses Schneckenrades befindet sich eine  Schnecke 28, die in ein Zahnsegment 29 ein  greift, das mit dem Längsträger 3 fest ver  bunden ist. Durch Drehen des Handrades 24  wird der Rahmen 5 um seine Achse 6 samt  der Lagerfläche in der einen oder andern  Richtung gekippt     (Fig.    35).  



       III.    Heben der Sitzplatte mit Beinplatten  (siehe     Fig.    9 bis 11).  



  Im Rahmen 5 ist eine gelenkige Längs  welle 30 gelagert, die mittels eines am Kopf  ende des Tisches befindlichen     Handrades    31  gedreht werden kann.     Auf    dieser Welle be  findet sich ein     Schraubenrad    32, das in ein  auf einer Querwelle 33 befindliches Schrau  benrad 34 eingreift. An .dem     andern    Ende -der  Querwelle 33 befindet sieh ebenfalls ein  Schraubenrad 34. Die beiden Schraubenräder  34 greifen je in ein als Mutter ausgebildetes  Schraubenrad 35 ein.

   Die beiden Schrauben  räder 35 sind drehbar, jedoch     unverschiebbar     im Rahmen 5 gelagert und dienen zur Bewe  gung der Hubspindeln 11, mit denen einer  seits die     Sitzplatte    7 gelenkig verbunden     ist,          und    die ausserdem die Beinplatten 8 tragen.  



  Durch Drehen des Handrades 31 können  die Sitzplatte und die Beinhalter gemeinsam  gehoben werden. Dabei behalten die Beinplat  ten 8 jeweils diejenige Stellung, in der sie  sich bei der Bewegung im Verhältnis zu den       Hubspindeln    befinden. Die Sitzplatte 7 da  gegen, die an den Hubspindeln 11 aasgelenkt  ist,     wird    entsprechend dem Betrage, um den  die Hubspindeln nach     oben    bewegt worden  sind, in eine Schräglage zur Lagerfläche ge  bracht (siehe     Fig.    33). In dieser schemati  schen Darstellung ist allerdings auch schon  die Rückenlehne in gehobener     Stellung    ange  deutet.    IV. Heben der Rückenlehne (siehe     Fig.1?     bis 14).  



  Mittels eines seitlich am Kopfende des  Tisches befindlichen Handrades 36 kann ein  im Rahmen 5 gelagertes Kegelrad 37 gedreht  werden., das in ein zweites Kegelrad 37' ein  greift. Auf der gelenkigen Längswelle 38  dieses     zweiten    Kegelrades befindet. sich ein  Schraubenrad 39, das in ein zweites Schrau  benrad 40 eingreift. Dieses sitzt auf einer  Querwelle 41, die an ihrem andern Ende eben  falls ein Zahnrad 40 mit schraubenförmigen  Zähnen trägt. Die beiden Zahnräder 40 grei  fen je in eine der im Rahmen 5 geführten  runden     Zahnstangen    15 ein. Durch die     Auf-          wärtsbewegung    der Zahnstangen 15 werden  die Rückenlehne 9, 9' und gleichzeitig die  Sitzplatte 7 gehoben.

   Wenn     bereits    durch Dre  hen     des    Handrades 31 die     .Spindeln   <B>11</B> hoch  bewegt worden sind, dann wird die in     Fig.    30  gezeigte Stellung der Teile erreicht. Sind je  doch die Hubspindeln 11 noch nicht hoch  bewegt worden, dann erhält die aasgelenkte  Sitzplatte 7 die in     Fig.    24 gezeigte Stellung.  



  Die beiden Wellen 30 und 38 könnten  auch     achsial    ineinander gelagert sein, wobei  die eine der beiden Wellen, z. B. die Welle  38, als Hohlwelle ausgebildet ist, in der sich  die andere Welle 30 dreht. Beide Wellen  können dann einzeln oder gemeinsam in be  kannter Weise mit dem Handrad 31 gekup  pelt werden, um jedes der beiden Spindel  paare 1.1 und 15 einzeln oder beide     Spindel-          paare    gemeinsam zu heben oder zu senken.  



  V.     Schrägstellen.    der Rückenlehne (siehe       Fig.    15 bis 17).  



  Mittels eines an der Seite und in der  Nähe des     Kopfendes    des Tisches befindlichen  Handrades 43 kann eine im Rahmen 5 gela  gerte Querwelle 44 gedreht werden, die mit  tels zweier     Kegelradpaare    45, 45' eine Ge  windespindel 46 dreht, auf der sich eine Mut  ter 47 verschraubt. Mit dieser     Mutter    ist ein  Lenker 48 verbunden, der an einem Winkel  hebel 49 angreift. Dieser ist einerseits an  einem mit den Zahnstangen 15 verbundenen  Arm 50 aasgelenkt und anderseits mit einer  Rolle 51 versehen, die von unten an dem      Teil 9 der Rückenlehne anliegt.     Eine    zweite  Hebelverbindung 49, 50 ist mit der erst  genannten durch eine Achse 52 verbunden.

    Durch Drehen des Handrades 43 kann die  Rückenlehne 9, 9' nahezu bis zur Senkrech  ten aufgerichtet     bezw.    bei angehobener La  gerfläche unter die Waagrechte gesenkt wer  den (siehe     Fig.    23, 26     bezw.    24     und-    25). Die       Gelenkverbindung    92, 93 zwischen den Teilen  9, 91 der Rückenlehne ist hierbei     gesperrt.     Durch Lösen dieser Gelenkverbindung     kann     durch Hochlippen der Platte 9 die beispiels  weise aus     Fig.    22     ersichtliche    Stellung er  reicht werden.

   Durch die     beschriebene    Hebel  verbindung wird erreicht, dass bei der     Hub-          bewegung    der     Zahnstangen    15 die Rücken  lehne 9, 9' ihre eingestellte Lage, beispiels  weise die horizontale Lage, beim Heben an  nähernd beibehält.  



  Durch     Hochbewegen    des Hubspindel  paares 11 oder des     Zahnstangenpaares    15  oder durch verschieden weites     Hochbewegen     der beiden     Huborganepaare    können, wie die       Fig.    24, 27 und 28 erkennen lassen, die ver  schiedensten Stellungen der Lagerfläche er  zielt werden. Die Anzahl der möglichen Ein  stellungen kann dadurch noch vermehrt wer  den,     dass    die Beinplatten 8 und die Kopf  platte 10 einzeln verstellt werden, und dass  die     Sitzplatte    7 von den Zahnstangen 15 ge  löst und nach unten geklappt werden kann       (Fig.    33).  



  Durch Kippen des ganzen Tisches mit  dem Kopfende nach unten und durch Heraus  bewegen der Hubspindeln 11 und der Zahn  stangen 15     (Fig.    29) ist es möglich, der La  gerfläche eine nahezu senkrechte Stellung zu  geben.  



  Durch die Vielgestaltigkeit der Einstel  lungen der Einzelteile der Lagerfläche ist es  ermöglicht, den Körper des     Patienten    jeweils  in die geeignete Lage zu     bringen.     



  In den     Fig.    3 bis 17 sind der Deutlich  keit     halber        jeweils    nur     diejenigen    Teile dar  gestellt, die für das betreffende Einstellge  triebe in Betracht kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Operationstisch mit einem in der Höhe verstellbaren, um eine Querachse kippbaren Träger und einem um eine Längsachse kipp- baren Rahmen, mit einer mehrteiligen Tisch platte, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Heb-, Senk- und Kippbewegungen des Rahmens (5) und Trägers (3) teilnehmende mehrteilige Tischplatte (7, 8, 9, 91) auf vom Kopfende des Tisches aus zu bewegenden Huborganen (11, 15) ruht,
    mittels deren die Tischplatte als Ganzes vom Rahmen (5) ab gehoben werden kann und je zwei benach barte Teile derselben in ihrer Lage zur Rah menebene verstellt werden können. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Operationstisch nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sitzplatte (7) lose mit der Rückenlehne (9, 9') ver bunden ist, und zwar derart, dass durch Heben eines der beiden Huborgane (11, 15) die Sitzplatte (7) in eine Schräglage zur Rückenlehne (9, 9') und zur Rahmen ebene gebracht werden kann, dagegen beim gleichzeitigen Heben beider Huborgane (11, 15) die parallele Lage zur Rahmen ebene behält.
    2. Operationstisch nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass ein Hebelgestänge (48, 49, 50) zum Schrägstellen der Rückenlehne (9, 9') mit dem Huborgan (15) für die Rückenlehne derart verbunden ;st, dass die Rückenlehne auch beim Hochbewegen des Huborganes ,(15) ihre Stellung zur Rahmenebene an nähernd beibehält, aber auch in angehobe ner Lage schräg gestellt werden kann. 3.
    Operationstisch nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die mehrteilige Tisch platte (7, 8, 9, 9') mittels der Huborgane (11, 15) als Ganzes derart von dem Rah men (5) abhebbar ist, dass sie an dem einen Tischende weiter vom Rahmen entfernt ist als am andern und somit in einem Winkel zur Längsebene des Tisches steht.
CH197999D 1936-07-25 1937-07-19 Operationstisch mit mehrteiliger Lagerfläche. CH197999A (de)

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