CH198113A - Aufnähsohle. - Google Patents

Aufnähsohle.

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CH198113A
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CH
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outsole
soft
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Inventor
H Pesch-Stoecklin Roland
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Pesch Stoecklin Roland H
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Anfnähsohle.       Für die Selbstanfertigung von Haus  schuhen und     Pantoffeln    verwendet man die  sogenannten     Aufnähsohlen,.    bestehend aus  einer dünnen Ledersohle, auf die eine gleich  grosse Filzsohle aufgenäht ist.  



  Soll das Oberteil (Schaft) des Schuhes,  das aus Leder, Gewebe oder gestrickter Wolle  bestehen kann, an dieser Sohle angenäht  werden, so bedient man sich dabei der be  reits in der Sohle vorhandenen Löcher, die  beim Aufnähen der Filz- auf die Ledersohle  entstanden sind.  



  Diese Art der Befestigung bringt es mit  sich, dass beim nochmaligen Durchstechen  der Löcher der bereits darin befindliche Fa  den oft beschädigt wird, und dadurch die  ganze Sohle an Haltbarkeit einbüsst. Die Not  wendigkeit, beim Aufnähen des Oberteils  sowohl die Leder-. als auch die dickere Filz  sohle zu durchstechen, lässt nur die Verwen  dung von Faden oder Garn zu, nicht aber  von schmalen     Lederstreifohen    als Verbin  dungsmittel. Die letzteren wären aber oft  wünschenswert, besonders wenn auch das  Oberteil des Schuhes aus Leder besteht.    Bei den bekannten     Aufnähsohlen    ist die  ganze Schnittkante sowohl der Leder- als auch  der Filzsohle sichtbar, so dass mit diesen  Sohlen kein leicht aussehender, eleganter  Pantoffel oder Gymnastikschuh hergestellt  werden kann.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist. nun -eine     Aufnäbsohle,    bei der die ange  führten Nachteile vermieden sind, und die  dem Laien ermöglicht, ohne Schwierigkeiten  und mit geringer Mühe sowohl leichte Pan  toffeln als auch warme Hausschuhe für den  Winter anzufertigen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.       Fig.    1 zeigt eine perspektivische Ansicht der       Aufnähsohle    und     Fig.    2 einen Querschnitt  durch dieselbe.  



  Die     Aufnähsohle    weist eine die Laufsohle  bildende Sohlenschicht     a    und eine auf ihr  ruhende, im Vergleich zur ersten weicheren  Sohlenschicht b auf.  



  Die zum Beispiel aus Leder hergestellte  Laufsohle ist grösser als die zweckmässig aus  Filz bestehende weiche Sohlenschicht, so dass      ringsum ein Rand von ca. 1 cm Breite vor  steht. Dieser Rand weist in regelmässigen       Abständen    Löcher c auf. Auf der Unterseite  ist eine parallel zum Sohlenrand verlaufende  Rille d angebracht, in die die Naht zu liegen  kommt.  



  Die Befestigung des Oberteils geschieht  nun in üblicher Weise unter Benutzung der  im Sohlenrand befindlichen Löcher c. Es kön  nen sowohl Fäden oder Garne, als auch schmale       Lederstreifchen    zum Nähen verwendet werden.  Bei dieser Befestigungsart wird die Laufsohle  direkt mit dein Schaft verbunden, so dass die  vom Rand zurücktretende weiche Schicht  verdeckt wird. Dadurch erhält der fertige  Schuh ein leichtes und elegantes Aussehen.  



  Die Verbindung der     Laufsohlenschicht    der       Aufnähsohle    mit der weicheren Schicht kann  durch Nähen oder Kleben erreicht werden.  



  An Stelle einer Ledersohle, die dem Gan  zen die Festigkeit und Flexibilität verleiht,  kann für die     Laufsohlenschicht    auch ein an  deres Material, wie Kunstleder, Hartgummi  oder sonst ein Ersatzstoff verwendet werden.  



  Die weichere Schicht hat die Funktion der  Wärmeisolation gegen den Fussboden, ferner  sollen Unebenheiten des Bodens, die durch  die dünne Laufsohle spürbar wären, nicht  spürbar gemacht werden. An Stelle einer Filz  sohle kann für die weichere Schicht der     Auf-          nähsohle    auch ein anderes geeignetes Material,  wie Kork, Schwamm, poröser Gummi     etc.,     eventuell auch mit einem Gewebe     überzogen.,     verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufnähsohle mit. einer die Laufsohle bil denden härteren und einer auf ihr ruhenden weicheren Sohlenschicht, dadurch gekenn zeichnet, dass die Laufsohle grösser ist als die weiche Sohlenschicht und auf dem ringsum vorstehenden Rand Löcher zum Befestigen des Schaftes aufweist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Aufnähsohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die die Laufsoble bildende Schicht Leder verwendet ist. 2. Aufnähsohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die die Laufsohle bildende Schicht Kunstleder verwendet ist.
    3. Aufnähsohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die die Laufsohle bildende Schicht Hartgummi verwendet ist. 4. Aufnähsohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die weiche Sohlen schicht Filz verwendet ist. 5. Aufnähsohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die weiche Sohlen schicht Kork verwendet ist. 6. Aufnähsohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die weiche Sohlen schicht Schwammgummi verwendet ist. 7. Aufnälisohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die weiche Sohlen schicht mit einem Gewebe überzogen ist.
CH198113D 1937-07-21 1937-07-21 Aufnähsohle. CH198113A (de)

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