CH213741A - Schuh. - Google Patents
Schuh.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
- A43B7/12—Special watertight footwear
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Description
Schuh. Um Schuhe an der Sohle wasserdicht zu machen, sind Einlagen aus Kork, Gummi etc. vorgeschlagen worden. Bei Skischuhen macht man den Oberteil aus zwei Lederteilen, zwischen welchen ein Oltuch liegt. Für nor male und relativ leichte Schuhe waren diese Ausführungen nicht geeignet.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Schuh, welcher wenigstens an der Sohle wasserdicht ist, ohne die Sohle wesent lich zu verdicken und den normalen Produk tionsvorgang zu komplizieren. Erfindungs- gemäss ist die Brandsohle mit wenigstens einem Belag aus wasserdichtem Material ver sehen. Dieser besteht zweckmässig aus einem Oltuch und ist z. B. auf der untern und obern Seite der Brandsohle angeordnet. Bei Stoff schuhen kann man auch den Oberteil innen- seitig mit einem Belag aus wasserdichtem Material, wozu sich wiederum ein Öltuch be sonders eignet, versehen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Aus führungsformen dargestellt, und es zeigt: Fig. 1 einen Schuh in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt durch die Sohle in einem ersten Ausführungsbeispiel, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie I-I der Fig. 1, Fig. 3 die Brandsohle im Schnitt in grö sserem Massstabe, die wasserdichten Beläge teilweise abgehoben,
Fig. 4 einen Halbschuh mit Oberteil aus Stoff, mit teilweisem Schnitt durch die Sohle und den vordern Oberteil, in einem zweiten Ausführungsbeispiel, Fig. 5 einen Schnitt durch den Stoffober teil in grösserem Massstab, wobei die einzelnen Teile teilweise abgehoben sind, und Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel eines Oberteils mitVerzierungsöffnungen im Schnitt und in grösserem Massstabe.
Nach dem ersten Ausführungsbeispiel Fig. 1 bis 3, bezeichnet 1 den z. B. aus Leder gebildeten Oberteil des Schuhes und 2 die zweiteilige Laufsohle, 3 die Brandsohle und 4 die Innensohle. Die Brandsohle 3 ist nun auf der obern und untern Seite mit je einem Öltuch 5, 5' versehen. Die Öltücher 5, 5' be stehen aus Gewebe aus Baumwolle. Leinen oder Seide, die durch Tränkung mit Ölfirnis wasserdicht gemacht wird. Die Oltücher be einträchtigen die Elastizität der Brandsohle nicht.
Die Zwicktacks 6, welche beim Zwick vorgang in üblicher Weise nach Anzug des Leders nach innen eingeschlagen werden, um eine Vernietung des Schaftes mit der Brand sohle zu bewirken, lassen sich besser in letz tere versenken, wenn diese mit den Belägen 5, 5' versehen sind, was sich besonders bei den Spitzkappen vorteilhaft bemerkbar macht. Beim Durchnähen wird es auch weniger vorkommen können, dass Brandsohlen abgenäht werden, wenn die Brandsohlen mit den Belägen 5, 5' versehen sind. Die Lebens dauer der Brandsohle wie auch ihre Wider standsfestigkeit wird erhöht, trotzdem die Elastizität keineswegs beeinträchtigt wird.
Schuhe aller Art können mit der beschrie benen Brandsohle ausgerüstet werden, und es können selbstredend mehrere Oltücher über einander angeordnet werden.
Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel Fig. 4 bis 5 ist 1 der Schuhoberteil, 2 die Laufsohle, 3 die Brandsohle, 4 die Innensohle und 5, 5' sind die Oltücher. Die Ausbildung der Brandsohle ist analog derjenigen des ersten Beispiels. Der Schuhoberteil 1 besteht dabei anstatt aus Leder aus Stoff. Auf die Innenseite des Stoff-Schuhoberteils ist ein weitmaschiges Leinengewebe 7 geklebt. Un ter diesem ist ein Schaftöltuch 8 angeordnet, welches sich auf die vordere Partie des Schuhoberteils 1 erstreckt.
Dieses ist zweck mässig mit der Gewebeeinlage 7 und dem Schuhoberteil 1 vernäht. Innenseits ist das Stoffutter 9 angebracht, welches sich auf den ganzen Schuhoberteil erstreckt und mit dem Schuhoberteil 1, der Leinengewebeeinlage 7, dem Schaftöltuch 8 wiederum vernäht ist. Der hintere Teil des Stoffutters 9 kann bei Winterschuhen z. B. aus Wolle bestehen. Die Teile 1, 7, 8 kann man anstatt durch Nähen auch durch Verkleben miteinander zusammen halten.
Ein solcher Schuh ist haltbarer, weil der Oberteil formfester ist, und an der Sohle sowie am Oberteil wasserdicht. Die Verwen dungsmöglichkeit von Stoffschuhen wird da durch erhöht, da ein besserer Schutz gegen Wasser sowohl Kälte gewährleistet wird.
Bei der Variante Fig. 6 ist 1 wiederum der Schuhoberteil, welcher entweder aus Stoff oder Leder besteht. Unter diesem ist das Oltuch 8 angebracht und durch Kleben mit dem Schuhoberteil 1 verbunden. 10 be zeichnet die Klebstoffschicht, welche in der Zeichnung der Deutlichkeit halber unnatür lich dick dargestellt ist. Diese Klebstoff schicht ist gefärbt, z.
B. schwarz, rot, gelb, blau etc., je nach der Farbe des Schuhober teils. 11 sind zur Verzierung dienende Öff nungen, so dass die auf dem Öltuch 8 an gebrachte gefärbte Klebstoffschicht sichtbar wird. Es besteht somit die Möglichkeit, effektvolle Schuhe ohne Drill- oder leichte Lederfutter herzustellen, wodurch die Her- stellungskosten ermässigt werden. Wenn das Oltuch 8 an der Innenseite des Schuhoberteils 1 angenäht ist, wird es mit einer Ölfarbe an gestrichen.
Der beschriebene Schuh kann ein Ganz-, Halb-, Damen-, Herren-, Kinder-, Sport-, Strapazierschuh etc., sein, gleichgültig ob dieser mit Leder-, Gummi- oder Holzlauf sohlen versehen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schuh, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandsohle mit wenigstens einem Belag aus so wasserdichtem Material versehen ist. UNTERANSPRüCHE 1. Schuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Schuhoberteil an der Innenseite mit einem Belag aus wasserdichtem Material versehen ist. 2. Schuh nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag aus wasserdichtem Oltuch besteht. 3.Schuh nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die obere und die untere Seite der Brandsohle mit mindestens je einem Oltuch versehen ist. 4. Schuh nach Patentanspruch und tn- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuhoberteil, dessen Innenseite mit einem Belag aus wasserdichtem Material ver sehen ist, aus Stoff besteht. 5.Schuh nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeich net, dass der Belag aus wasserdichtem Mate rial des Stoff-Schuhoberteils sich auf die vor dere Schafthälfte erstreckt. 6. Schuh nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass auf die Innenseite des Stoff schuhoberteils eine Gewebeeinlage geklebt ist, unter welcher das wasserdichte Öltuch und innen ein Futter vorgesehen sind. 7.Schuh nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass im Schuhoberteil zur Verzierung dienende Ausnehmungen vorgesehen sind, so dass eine dahinterliegende gefärbte Schicht sichtbar wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH213741T | 1940-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH213741A true CH213741A (de) | 1941-03-15 |
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ID=4448381
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH213741D CH213741A (de) | 1940-09-03 | 1940-09-03 | Schuh. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH213741A (de) |
-
1940
- 1940-09-03 CH CH213741D patent/CH213741A/de unknown
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