CH198493A - Viertakt-Drehschiebermotor. - Google Patents

Viertakt-Drehschiebermotor.

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CH198493A
CH198493A CH198493DA CH198493A CH 198493 A CH198493 A CH 198493A CH 198493D A CH198493D A CH 198493DA CH 198493 A CH198493 A CH 198493A
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CH
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rotary valve
stroke
rotary
cylinder
piston
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Inventor
Arnold Steiner-Dobler
Original Assignee
Steiner Dobler Arnold
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/02Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
    • F01L7/021Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves with one rotary valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description


  Viertakt     Drehschiebernnotor.       Bei     Iden    bis jetzt bekannten Viertakt  Drehschiebermotoren     führt-    der Drehschieber  während eines vollen     Arbeitszyklus    des Kol  bens     gewöhnlich    eine volle Umdrehung     aus.     



  Die vorliegende     Erfindung    betrifft einen       Viertakt-Drehschiebermotor        mit        mindestens     einem     Zylinder,    in dessen Kopf sein     Dreh-          schieber    eingebaut ist.

   Der     Viertakt-Dreh-          schiebermotar        kennzeichnet    sich dadurch, dass  der     Drehschieber    quer zur Zylinderachse an  geordnet     ist,    und eine Drehwalze mit     einem     durch sie     hindurchgehenden    Steuerschlitz  bildet, der jeweils, beim Einlass und dem       darauffolgend@en        Auslass,    von .den Gasen in  der     .gleichen    Richtung durchflossen wird,       und-,d.ass    ,der Drehschieber während eines vol  len:

       Arbeitsspiels    des Kolbens nur eine halbe  Umdrehung ausführt, was in bezug auf Ab  nutzung,     ,Schmierung,    Betriebssicherheit leite.  von     Vorteil    ist.  



  Auf der     beiliegenden    Zeichnung ist ein       Ausführungsbeispiel    des     Erfindungsgegen-          standes    veranschaulicht.  



       Fig.    1 und 21 zeigen zwei     zueinander       senkrechte     Vertikalschnitte    durch den     obern     Teil eines     vertikalen.        Viertakt-Drehschieber-          motors,    und       Fig.    3 bis 6 sind     schematische        Darstel-          lungen,dieses    Motors, zur     Erläuterung    seiner       Funktionsweise.     



  a ist     .der    mit Kühlrippen versehene Zy  linder, b ,der     ,darin,        bewegliche    Kolben, c der       Zylinderkopf    und d der in einer Bohrung in       letzterem    dicht     eingesetzte    Drehschieber.

    Dieser     Drehschieber    d     bildiet    eine massive,  auf     Walzenlagern        ,gelagerte    Drehwalze mit  einem durch sie hindurchgehenden Schlitz       d',

          -essen        Breite    ungefähr gleich dem     Kol-          bendurchmesser        isst.        Dieser        iSchlitz        d1    ver  bindet im Betrieb des Motors abwechslungs  weise den     Esnlasskanal        c'    und den     Auslass-          kanal        e2    mit dem Zylinderraum.

   Der Schie  ber<I>d</I> wird über ein     Zahnräderpaar   <I>e,</I> was  die Zeichnung     nicht    zeigt, von     .der    Kurbel  welle f aus     mit    halber     Geschwindigkeit        an-          getrieben.     



  Die     Fig.    3:     zeigt    Kolben und Drehschie  ber in der     Stellung    am Ende des Auälass-           hubes;    beide Kanäle     (cl    und     c3)    sind abge  sperrt. Der Kolben b ist in der     obern    Tot  punktlage.     Beim    Ansaughub des Kolbens b       (Fig.    4) öffnet der Schieber d den Einlass     ex     der Frischgase und gelangt, während des  Kompressionshubes.     des    Kolbens in die in       Fig.    5     gezeäb-te    Stellung.

   Bei dem auf den  Expansionshub folgenden     Auslass        verbindet     der Schlitz     d'    den Zylinderraum mit dein       Auslasskanal        c'        (Fig.6).    Nach dem     Auslass     nehmen Kolben b und Schieber d wiederum  die in     Fig.    3     gezeigte    Lage ein. Somit hat  sieh der     Drehschieber    während dem Vier  taktspiel :des Kolbens nur um eine halbe  Umdrehung gedreht.

   Diese     verhältnismässig          geringe        Umdrehungsgeschwindigkeit        des     Drehschiebers     ist    in     bezug    auf Abnutzung,       Schmierung,        Betriebssicherheit        etc.    von  grosser Bedeutung.

   Wie     aus    der     Fig.    1 her  vorgeht, laufen die Kanäle     cl    und     c'    an  nähernd in der Bewegungsrichtung     des    Kol  bens, was für das     Einsaugen    von Frisch  gasen in den Zylinderraum und für das Aus  stossen der Verbrennungsgase aus letzterem  von Vorteil ist.

   Die     Frischgase    durchströmen  beim Einlass den     Steuerschlitz    in der glei  chen     Richtung    wie die Auspuffgase beim       darauffalgenden        Auslass.    Der Drehschieber d  ist zu     Kühlzwecken    mit     Olkanälen    g ver  sehen, die einerseits mit einer     Ölzuführungs-          leitung        h    und anderseits mit einer nicht ge  zeichneten     Abführungsleitung    in Verbin  dung     stehen.        Diese        @Ölkanäle    g,

   die den Dreh  schieber in der Längsrichtung     durchsetzen,     laufen auf der     Ülzuführungsseite    konver  gent, wodurch     beim    Rotieren des Drehschie-         bers    eine den     Kreislauf    des Öls     begün-          stigende        Zentrifugalwirkung    erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Viertakt-Drehschiebermotor mit minde stens einem Zylinder, in dessen Kopf sein Drehschieber eingebaut ist, dadurch gekenn zeichnet, dassi der Drehschieber quer zur Zylinderachse angeordnet ist und eine Dreh walze mit einem durch sie hindurchgehenden Steuerschlitz bildet,
    der jeweils beim Einlass und beim darauffolgenden Ausla3 von den Gasen in der gleichen Richtung durchflossen wird und daB, der Drehschieber während eines vollen Arbeitsspiels des Kolbens nur eine halbe Umdrehung ausführt. UNTERANSPRÜCHE 1. Viertakt-Drehschiebermotor nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Schlitzes annähernd gleich dem Zylinderdurchmesser ist.
    2. Viertakt-Drehschiebermotor nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- und Auslasskanäle für die Gase möglichst in .der Bewegungsrichtung des Kolbens verlaufen. 3. Viertakt-Drehschiebermotor nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehschieber zu Kühlzwecken mit Zirkulationskanälen versehen ist, die auf der Zuführungsseite der Walze konver gent laufen.
CH198493D 1937-09-03 1937-09-03 Viertakt-Drehschiebermotor. CH198493A (de)

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CH198493T 1937-09-03

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CH198493A true CH198493A (de) 1938-06-30

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ID=4441349

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CH198493D CH198493A (de) 1937-09-03 1937-09-03 Viertakt-Drehschiebermotor.

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CH (1) CH198493A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3192914A (en) * 1963-02-25 1965-07-06 Kopczyk Thomas Power and pumping apparatus
US4553385A (en) * 1983-11-18 1985-11-19 Lamont John S Internal combustion engine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3192914A (en) * 1963-02-25 1965-07-06 Kopczyk Thomas Power and pumping apparatus
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