CH198677A - Strickstopfmaschine zum Ausbessern von Web- und Wirkwaren. - Google Patents

Strickstopfmaschine zum Ausbessern von Web- und Wirkwaren.

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CH198677A
CH198677A CH198677DA CH198677A CH 198677 A CH198677 A CH 198677A CH 198677D A CH198677D A CH 198677DA CH 198677 A CH198677 A CH 198677A
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needle
knitting
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Paul Obermayr
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Paul Obermayr
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Description


      Strickstopfmaschine    zum Ausbessern von     Web-    und Wirkwaren.    Die Erfindung betrifft eine Maschine  zum Ausbessern von Web- und Wirkwaren,  mit der Wirkmaschen gebildet werden kön  nen. Es sind bereits Maschinen für diesen  Zweck vorgeschlagen worden, die nach Art  der     Einfadennähmaschine    arbeiten. Die ma  schenbildenden Teile derartiger Maschinen  bestehen aus einer hin- und hergehenden       Nähmaschinennadel,    aus Teilen, die die Ma  schen festhalten und aus weiteren Teilen, die  den     Faden        in    die festhaltenden Teile hinein  bringen. Die Zahl der maschenfesthaltenden  Teile ergibt sich aus der Arbeitsbreite der  Maschine und der gewünschten Breite einer  Masche.

   Die maschenfesthaltenden Teile sind  am Arbeitstisch befestigt, der sich entspre  chend der Maschenbildung senkrecht zur       Nähmaschinennadel    hin- und herbewegen  kann.  



  Mit den bekannten Maschinen können  zwar Wirkmaschen hergestellt werden, es ist  jedoch nicht möglich, die letzten Maschen  reihen ohne besondere Nacharbeit von Hand    im Gewirk zu befestigen. Die     Erfindung    be  zweckt, die     Strickstopfmaschine    so auszu  bilden, dass durch die Maschine nicht nur  Wirkmaschen gebildet, sondern auch die ge  bildeten     Maschenreihen    jederzeit     befestigt     werden     können.    Zu diesem Zweck     sind    erfin  dungsgemäss zwei Greifer für die Maschen  bildung vorgesehen, die abwechselnd in den  Arbeitsgang der Maschine eingeschaltet wer  den können,

   nämlich ein Strickgreifer für  die Bildung der Strickmaschen und ein       Kettelgreifer    für die Bildung abgeriegelter       Endmaschenreihen.     



  Um ein wahlweises Arbeiten beider Grei  fer zu ermöglichen, können sie so angeordnet  sein, dass sie auf verschiedenen     Seiten    der  Nadel arbeiten. Die Nadel selbst ist     vorteil-          hafterweise    drehbar gelagert, um den Faden  entweder dem Strichgreifer der dem     Kettel-          greifer    zuführen zu können. Um die wahl  weise Einschaltung beider Greifer durch     eine     einzige Bewegung zu     ermöglichen,        sind    beide      Greifer vorzugsweise auf einem gemeinsamen       beweglich    gelagerten Träger angebracht.  



  Die maschenfesthaltenden Teile, die zur  Bildung der     Wirkmaschen    dienen, sind  zweckmässig auf der gleichen Nadelseite an  geordnet.. auf der auch der Strickgreifer ar  beitet.     Um    diese 'feile einfach zu gestalten  und auch das     Abgeben    der letzten     Wirk-          inaschenreihe    an den     Kettelgreifer    zwecks  Bildung abgeriegelter     Endmascbenreihen    zu  ermöglichen, können zum Einschliessen der  von der Nadel und dem Strichgreifer gebil  deten     Maschen    Platinen     verwendet    werden,  die am vordern Ende ein aufwärts ge  richtetes     Häkeben    tragen.

   Die Platinen sind       vorteilhafterweise    beweglich in einem Kamm  angeordnet. der an dem drehbar gelagerten  Arbeitstisch unterhalb des Nadelschlitzes an  gebracht sein kann.  



  Vom Gegenstand der Erfindung wird  nachstehend ein Ausführungsbeispiel anhand  der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1 die Maschine in einer Seitenansicht  und zum Teil im Schnitt.  



       Fig.    2 und 3 den Transport des Arbeits  tisches,       Fig.    4 die     Sebaltvorrichtung    des Trans  portes,       Fig.    5 das     Platinenbett    mit Platinen,  Strickgreifer und Nadel in Arbeitsstellung,       Fig.    6 die Befestigung des Strickgreifers  und des     Kettelgreifers,          Fig.    7 einen Teil des Tisches in Aufsicht  in grösserem Massstab,       Fig.    8 bis<B>1,1</B> verschiedene Stellungen der  maschenbildenden Teile,       Fig.    12 eine Ansicht der     Exzenterscheibe     für den Antrieb der Platinen,

         Fig.    13 eine Ansicht der Exzenterscheibe  für den Antrieb des Strickgreifers,       Fig.    14 eine Ansicht der Umschaltvor  richtung für den     Kettelgreifer.     



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung  ist als     Einfadennähmaschine    ausgebildet.  Der Kopf der Maschine ist mit 60 bezeich  net, der Antrieb der die Nadel 48 tragenden  Nadelstange 49 erfolgt durch einen Doppel  hebel 61, der bei 62 am Maschinenkopf ge-    lagert ist. Im Maschinenkopf ist bei 63 ein  Handrad 64     finit    Kurbel gelagert. Mit diesem  Handrad ist ein Zahnkranz 65 mit Innen  verzahnung verbunden.

   Hiermit in Eingriff  steht ein Zahnrad 66, das auf einer     \Felle    2  sitzt, die unterhalb des Maschinenkopfes im  Gestell 60 gelagert ist.     An    dem     Zahnrad    66  sitzt ferner an einem exzentrisch     angebrach-          ten    Schraubenbolzen 67 eine Stange 68, die  zum Antrieb des Hebels 61 dient.  



  Die Nadelstange 49 ist in dem gabel  förmigen Ende des Maschinenkopfes ver  schiebbar gelagert. Der eine Arm des Hebels  61 greift an einem Bolzen 69 an. Dieser Bol  zen sitzt in einem Führungsstück 70, das auf  einer Stange 71 gleitet; dieses Führungs  stück verhindert die Drehung der Nadel  stange 49. Die     Zuführung    des Fadens 72 er  folgt in bekannter Weise durch die Nadel  stange 49. Der freie Teil der Nadel 48 ist  etwas abgebogen und daher schräg zur     Axe     der Nadelstange 49     gerichtet.    Die Nadel 48  ist mit einem Stift 50 fest verbunden, der  in der Nadelstange 49 so angeordnet ist, dass  er mit Hilfe des Kopfes 51 zusammen mit  der Nadel gedreht werden kann.

   In dem  Kopf 51 ist eine abgefederte Scheibe 52 mit  einer Kugel 53 zur Feststellung des     Stiftes     angebracht.  



  Zur Maschenbildung werden ausser der  Nadel 48 die Platinen 5 und der Strickgreifer  6 verwendet. Die Platinen 5 bestehen aus  flachen Plättchen, die in eine Spitze 5a aus  laufen mit einem nach oben umgebogenen  Haken 5b. Die Platinen 5 liegen in kamm  artigen     Platinenbetten    13.     Diese        Platinen-          betten    sind an dem drehbaren Arbeitstisch 12  befestigt, der als runde Trommel ausgebildet  ist.

   An diesem Tisch ist ferner eine entspre  chend gebogene Achse 73 befestigt, auf der  die Platinen am     hintern    Ende aufgereiht       sind.    Die Platinen können um die Achse 73  geschwenkt werden; sie führen hierbei eine       schräge        Bewegung    zur Nadel 48 aus entspre  chend den schrägen Schlitzen in den     Plati-          nenbetten    13     (Fig.    5).  



       Fig.    11 zeigt die Platinen in ihrer höch  sten     Stellung;    die     Platinenhaken    5b legen      sich hierbei gegen eine gemäss     Fig.    1 an der  Innenwand der Trommel 12 angebrachte  Leiste 54. Die tiefste Stellung der Platinen  ist in     Fig.    9 angedeutet.  



  Zum Antrieb der Platinen dient ein im  Profil     F-förmiger    Hebel 4 (Fix. 1), der nach  einander mit den Platinen 5 zum Eingriff  gebracht wird. Die Zahl der     Platinen    5 er  gibt sich im übrigen aus der     Arbeitsbreite     und der gewünschten Maschenteilung. Der  Hebel 4 ist in senkrechter Richtung ver  schiebbar an einer Platte 17     gelagert,    die an  einem Arm 74 des Gehäuseteils 1 befestigt  ist. Der Hebel 4 greift mit einer rechtwink  lig umgebogenen Nase in einen Ausschnitt  der Platinen 5 ein.

   Die Steuerung der senk  rechten Bewegung erfolgt durch eine Scheibe  3, die auf der Antriebswelle 2 befestigt ist  und eine Kurvennut     3a    trägt (Fix. 12), in  die ein     Bolzenkopf    4a eingreift, der mit dem  Hebel 4 fest verbunden ist. Die beiden axial  verlaufenden Führungsflächen der Nut     3a     steuern also die Auf- und Abwärtsbewegung  des Hebels 4.  



  Zum Hineinbringen des Fadens in die  maschenfesthaltenden Teile, das heisst in die       Platinen    5 dient der Strickgreifer 6, der aus  einem Haken     6a    und aus einem Blechbügel  besteht, der an einer Rolle 6b befestigt ist.  Diese Rolle sitzt auf einem an einer runden  Scheibe 10 befestigten Zapfen und kann sich  um diesen Zapfen drehen.  



  Der Greifer 6     führt    beim Arbeiten eine  Schwingbewegung aus. Zum Antrieb des  Greifers dient ein Exzenter, das ebenfalls  durch eine ringartig geschlossene     Aussparung          3b    der Scheibe 3 gebildet ist. In diese Aus  sparung greift ein Zapfen 75, der an der  Rolle 6b befestigt ist (Fix. 6). Die Form des  Exzenters geht aus der     Fig.    13 hervor.  



  Der Tisch 12     führt    beim Arbeiten eine  Drehbewegung aus. Er wird entsprechend  der Maschenbildung um je eine     Platine     weitergeschaltet. Zu diesem Zweck ist im  Innern des als Tisch dienenden     runden    Ge  häuses ein Zahnbogen 14 befestigt, der     in     Eingriff mit einer     Schnecke    25 steht. Die       Schneckenwelle    ist in der in     Fig.    2 gezeig-         ten    Weise zwischen Armen gelagert, die an  einer Scheibe 76 angegossen sind. Diese  Scheibe ist durch     Schrauben    mit dem Ge  häuse 1 verbunden.

   Zum     Antrieb    der       Schnecke    dient ein Kegelrad 18, das auf der  Antriebswelle 2 sitzt. Dieses Kegelrad steht  mit zwei weiteren Kegelrädern 19 und 20 in  Eingriff, die auf Zapfen 21     bezw.    22 ge  lagert sind. Diese Zapfen sitzen in Armen,  die gleichfalls an der Scheibe 76 angegossen  sind. Mit den Kegelrädern 19 und 20 ist je  eine     Sternkreuzscheibe    28     bezw.    24 verbun  den. Diese Scheiben sind     verschiebbar    auf  den Zapfen 21     bezw.    22 angebracht, sie blei  ben jedoch stets mit den Kegelrädern 19       bezw.    20 gekuppelt.

   Die Sternscheiben 23  und 24 bilden zusammen mit den Sternschei  ben 26     und    27, die zu     beiden    Seiten der       Schnecke    25 fest angeordnet sind, je ein       Maltesergetriebe,    wobei wahlweise entweder  die Scheibe 23 mit der Scheibe 26 oder die  Scheibe 24 mit der Scheibe 27 in Eingriff  gebracht werden kann. An den     Scheiben    23  und 24 ist je ein Stift 24a angebracht, der  mit den Ausschnitten der Scheibe 25     bezw.     26 in Eingriff gebracht werden kann. Je  nachdem, welche der Scheiben 23 und 24 in  Eingriff     mit    der zugehörigen Sternscheibe  der Schnecke steht, ändert sich die Dreh  richtung der Schnecke.  



  Die Kupplung     bezw.    Entkupplung der       Scheiben    23 und 24 wird durch die in     Fig.    4  dargestellte     Schaltvorrichtung    bewirkt. Die       Schaltvorrichtung    besteht aus zwei Sperr  klinken 30 und 31, die auf Zapfen 32 und 33  drehbar     gelagert    sind. Diese Zapfen sitzen  in dem feststehenden Gehäuse 1. Die Sperr  klinken 30 und 31 werden durch Federn 34  und 35 unter Federspannung gehalten. An  den Sperrklinken sind Nasen 30a und 31a  angebracht, die wahlweise an einer Blech  nase 77 einer Platte 36     angreifen,    die auf  den Zapfen 32 und 33     verschiebbar    gelagert  ist.

   Die Sperrklinken haben die Aufgabe, die  Platte 36 in ihrer jeweiligen Stellung festzu  halten.  



  Mit der Platte 36 sind zwei     Gabeln    38  und 39 verbunden, die, wie     Fig.    2 zeigt, hin-           ter    die Sternscheiben 23     bezw.    24 greifen.  Eine Verschiebung der Platte 36 bewirkt  eine Umschaltung der Scheiben 23 und 24.  



  Zur Verschiebung der Platte 35 dient ein  Stift 29, der in einem Längsschlitz einer  Scheibe 28 einstellbar befestigt ist. Die  Scheibe 28 sitzt drehbar auf der Antriebs  welle 2 und bildet gleichzeitig den hintern  Abschluss der Trommel 12. Rechts und links  vom Zapfen 29 sind federnde Bügel 37     an-          gehracht,    die im Gehäuse fest angeordnet  sind. Diese Bügel legen sich gegen Zapfen       36a        bezw.        36h,    die auf der     Platts    36 ange  bracht sind.

   Trifft bei Drehung der Scheibe  28 der Stift 29 gegen einen der federnden  Bügel 37, so wird die Platte 36 über einen  der Stifte,     36a    oder 36b nach rechts oder  links verschoben und bewirkt so die Um  schaltung der Sternscheiben 23     bezw.    24.  



  Die Arbeitsbreite der Maschine kann in  einfacher Weise dadurch geändert werden,  dass der Stift 29 in seinem Längsschlitz ver  schoben wird. Eine Verschiebung nach aussen  bewirkt. eine     Verringerung,    eine Verschie  bung nach innen eine Vergrösserung der Ar  beitsbreite.  



  Auf der Scheibe 10 ist ausser dem Strick  greifer 6 noch" ein an sich bekannter     Kettel-          greifer    9     (Fig.    6) angebracht, der zum Fest  legen der letzten Maschenreihe dient. Der       hettelgreifer    9 ist als rotierender Greifer  ausgebildet; sein Antrieb erfolgt über ein       Zahnräderpaar    7, 8 von der Welle 2 aus. Um  den     Kettelgreifer    in Arbeitsstellung zu brin  gen, ist die Scheibe 10 drehbar auf der An  triebswelle 2 mit Hilfe eines rohrartigen An  satzes 1.1 gelagert. Der Ansatz 11 ragt durch  die Vorderwand des Gehäuses 1, das hier  einen ringartigen Flansch 41 trägt.  



  Auf dem Ansatz 11 sitzt ein     Stellring    40       (Fig.    14), der einen unter Federdruck stehen  den Sperrschieber 42 trägt. Dieser Sperr  schieber dient zur Feststellung der Lage der  Scheibe 10.  



  Der     Sperrschieber    42 steht unter Wir  kung einer Feder 47 und greift in der ge  zeichneten Stellung     (Fig.    1) mit einer Nase  43 in eine Nut des Stellringes 40 und ausser-    dem in eine Nut des ringartigen Ansatzes 41  ein. In dieser Stellung verhindert also der  Schieber 42 eine Drehung der Scheibe 10.  Soll der Strickgreifer 6 durch den     Kettel-          greifer    9 ersetzt werden, so muss der Schie  ber 42 nach oben entgegen der Wirkung der  Feder 47 geschoben werden und dann zusam  men mit der Kappe 46 um einen Winkel von  etwa<B>90'</B> gedreht werden. Um hierbei sicher  zu sein, dass die Nadel 48 ausserhalb der  Trommel 12 steht, ist an der Welle 2 eine  Scheibe 44 mit einer Nut 45 befestigt.

   Nur  wenn diese Nut über dem Ansatz 43 steht,  kann der Schieber 42 nach oben bewegt wer  den. In     dieser    Stellung befindet sich die  Nadel ausserhalb der Trommel 12, da zu einer  bestimmten Lage der Welle 2 auch eine be  stimmte Lage der Nadel 48 gehört.  



  In dem     ringartigen    Ansatz 41 ist     ferner     im     Abstande    der erforderlichen Drehung von  der in     Fig.    1 gezeichneten Nut eine weitere  Nut     (Fig.    14) vorgesehen, in die der Ansatz  43 des Schiebers 42 unter Wirkung der  Feder 47 eingreifen kann.  



  Nach     Fig.    1     sind    die     Platinenbetten    13  an einer besonderen, mit dem Gehäuse 12  verbundenen Platte 15     befestigt,    die an  ihrem vordern Ende     (Fig.    7) Zähne 16 trägt.  Diese     Zähne    dienen dazu, das Hineinziehen  der Ware     in    den Nadelschlitz zu verhindern.  



  Die     Arbeitsweise    der Maschine ist fol  gende:  Bei     hochgestellter    Nadel steht die Aus  sparung 45 der Scheibe 44, die     mit    der  Hauptwelle 2 läuft, so dass der Sperrschieber  42 hineingedrückt und dann bis zur Greifer  nute am Ring 41 mit der mit der Scheibe 10  verbundenen Haube 46 gedreht werden kann,  wo er einschnappt. Damit ist der Strickgreifer  6 in     Arbeitsstellung    gebracht und durch den  Schieber 42 gegen Drehung gesichert, wäh  rend die Scheibe 44 wieder freigegeben wird.  



  Die     defekte    Ware, zum Beispiel ein  Strumpf wird über die. Arbeitstrommel 12  geschoben, so dass das Loch hinter den  Nadelschlitz zu liegen kommt, damit die  erste Maschenreihe im vollen Gewirke be  ginnt.      Die Nadel 48 wird so eingestellt, dass der  durch die Öse der Nadel ablaufende Faden  auf der     Greiferseite    liegt. Die nun nach  Drehen des Handrades 65 in den Schlitz ein  tauchende Nadel geht mit der dahinter  liegenden     Häkchenplatine    in Tiefstellung       (Fig.    9), wobei die     Platine        etwas    schräg aus  weicht, um den Faden an seiner Schleifen  bildung nicht zu behindern     (Fig.    8 und 9).

    Der Greifer gleitet nun über die Platine hin  weg, an der Nadel vorbei und nimmt auf  dem Rückweg infolge des Widerhakens     5b     den Faden mit, um ihn in das     Platinen-          häkchen    zu legen     (Fig.    5, 8, 9).  



  Beim Aufwärtsgehen der Nadel geht  auch die Platine mit dem Faden hoch, das       Platinenhäkchen    kommt hinter die Halte  leiste 54 zu liegen, womit die     Masche    gegen  Herausgleiten gesichert ist     (Fig.    10 und 11).  Bevor die Nadel die Höchststellung erreicht  hat, macht der Strickgreifer 6 nachmals die  entgegengesetzte Pendelbewegung, um den  noch im Haken des Greifers hängenden Fa  den freizugeben     (Fig.    10 und 11), der nun  mehr durch das weitere Anziehen der Nadel  festgezogen wird.  



  In der nun erreichten Höchststellung der  Nadel greift der Zapfen     23a    der Sternkreuz  seheibe 23 in einen Schlitz des     Sternkreuzes     26 ein und vollzieht damit eine     Viertelsdre-          hung    der Schnecke 25, welche den Zahn  kranz 14 und damit die Arbeitstrommel 12  um einen     Platinenabstand    weiterschiebt.  



  Der Arbeitsvorgang vollzieht sich     nun     von Platine zu Platine in der vorher be  schriebenen Weise, bis die erste Reihe Ma  schen aufgelegt ist. Durch das Weiterschrei  ten der Arbeitstrommel 12 kommt nun der  verstellbare Stift 29 an den einen Arm der  Feder 37, spannt dieselbe über den Stift     36b     der Platte 36 und löst im weiteren Gang die  Sperrklinke 31 aus, verschiebt die Platte 36,  wodurch die mit ihr mittels der     Gabeln    38  und 39 gekuppelten     Sternkreuzscheiben    23  und 24 umgeschaltet werden. Da infolge des       Kegelradantriebes    die beiden     Sternkreuzschei-          ben        iin    entgegengesetzten Drehsinne laufen.

    erfolgt nun die     Umkehrung    der Transport-         richtung    der Arbeitstrommel, denn jetzt ist  die     Sternkreuzscheibe    24 mit dem Stern  kreuz 27 gekuppelt, während die Stern  kreuzscheibe 23 freiläuft. Die Nadel 43  geht nun der Reihe nach durch die in den       Häkchenplatinen    hängenden Maschen hin  durch; durch das Senken der     Häkchenplatine     wird die bereits in der Nadel hängende  Masche vom Häkchen abgestreift und nach  dem schon beschriebenen Arbeitsgang die  neue Masche aufgelegt, bis das Loch oder die  defekte Stelle in der Ware ausgebessert ist.  



  Durch die     Schrägstellung    der Nadel 48  in bezug auf die Nadelstange 49     wird    jede  Masche, nachdem sie die     Häkchenplatine     verlassen hat, von der Halteleiste 54 abge  drängt, während die     zwischen    den     Häkchen-          platinen    liegenden Stifte 16     ein    Einziehen  der Ware in den Nadelschlitz     verhindern.,     so dass die Arbeit ohne Spannrahmen oder  ähnliche     Hilfsmittel    durchgeführt werden  kann.  



  Nach     Beendigung    der     Ausbesserungs-          arbeit    -wird bei hochstehender Nadel der  Sperrschieber 42 ausgelöst und durch     eine     Teildrehung der mit der Scheibe 10 verbun  denen Haube 46 der Bettelgreifer 9 in Ar  beitsstellung gebracht.

       Mittels    der Kappe  51 auf der Nadelstange 49 wird durch eine  Halbdrehung die Nadel 48 gedreht, so dass  nun der ablaufende Faden auf die gegen  überliegende Seite in den Bereich des     Kettel-          greifers    zu liegen kommt, der nun die be  kannte     Kettelnaht    herstellt, wobei die Nadel  die in den     Häkchenplatinen    hängenden     End-          maschen        übernimmt    und sie     abkettelt.     



  Die Arbeitsbreite kann mittels des Stif  tes 29 beliebig     verändert    werden, da der     Stift     hochgestellt die Sperrklinke eher erreicht als       in    tiefer Stellung     und    daher die     Umschaltung     des Transportes früher oder später erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Strickstopfmasohine, die nach Art einer Einfadennähmaschine ausgebildet ist, da durch gekennzeichnet, dass diese ausser einem Strickgreifer (6) für die Bildung von Wirk maschen einen Bettelgreifer (9) besitzt, der an Stelle des Strickgreifers in den Arbeits gang eingeschaltet werden kann und zur Herstellung abgeriegelter Endmaschenreihen dient. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kettelgreifer (9) und der Strickgreifer (6) auf einer ge meinsamen drehbar angeordneten Scheibe (10) angebracht. sind und durch Drehen der Scheibe wahlweise in den Arbeits gang eingeschaltet werden können. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Greifer so angeordnet und ausgebildet sind, dass sie auf verschiedenen Seiten der Nadel (48) arbeiten. 3. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel (48) dreh bar gelagert. ist, so dass der Faden nach entsprechender Drehung der Nadel ent weder dem Kettelgreifer (9) oder dem Strickgreifer (6) zugeführt werden kann. 4.
    Maschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der freie Teil der Nadel (48) schräg zur Achse der Nadelstange (49) gerichtet ist. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festhalten der Maschen in Nadelrichtung beweglich ge lagerte Platinen (5) vorgesehen sind, die an ihrem vordern Ende ein aufwärts ge richtetes Häkchen tragen. 6. Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Einschlie- ssens der Maschinenschleifen vor den Häkchen der Platinen (5) eine Halte leiste (54) am Arbeitstisch (12, 15) der Maschine angebracht ist.
    7. 3laschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Platinen (5) drehbar an dem beweglichen Arbeits tisch (12, 15) der Maschine gelagert sind. B. -.Maschine nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Platinen (5) in kammartig ausgebildeten Plati- nenbetten (13) geführt sind. 9. Maschine nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämme der Platinenbetten (13) einen Winkel mit der Richtung der Nadel einschliessen. 10.
    Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Platinen (5) durch einen verschiebbar gelagerten Hebel (4) erfolgt, mit dem die Platinen (5) durch Drehung des Ar beitstisches (12) nacheinander in Ein griff gebracht werden können. 11. Maschine nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Hebels (4) durch eine auf der Scheibe (3) befindliche Kurvennut (3a) erfolgt, in die ein am Hebel befestigter Zapfen eingreift. 12. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Strickgreifer (6) als drehbar gelagerter Haken ausgebildet ist. 13.
    Maschine nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Strickgreifers (6) durch eine auf der Scheibe (3) angeordnete Kurvennut (3b) erfolgt, in die ein mit dem Greifer (6) verbundener Stift (75) eingreift. 14. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitstisch (12) als drehbar gelagerte Trommel aus gebildet ist. 15. Maschine nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass der Nadel schlitz des Arbeitstisches (12) zwischen den einzelnen Platinen (5) Blechzungen (16) trägt. 16.
    Maschine nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Arbeitstisches (12) durch einen am Tisch befestigten Zahnkranz (14) und eine Schnecke (25) erfolgt, die mit Mal tesergetriebe (26, 27) verbunden ist. 17. Maschine nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass für den An trieb der Maltesergetriebe (26, 27) zwei entgegengesetzt umlaufende Zapfen (24a) vorgesehen sind, die abwechslungsweise mit ihren Antrieben (19, 20) gekuppelt werden können. 18.
    Maschine nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass die Umschal- tung der Zapfen (24a) selbsttätig durch einen mit der Trommel verbundenen ein stellbaren Anschlag (29) erfolgt.
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