CH198745A - Gerät zum Benetzen von Papierteilen. - Google Patents

Gerät zum Benetzen von Papierteilen.

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CH198745A
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CH
Switzerland
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paper
roller
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roll
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Inventor
Edwin Graf
Original Assignee
Edwin Graf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M11/00Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive
    • B43M11/02Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive with rollers

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Description


  Gerät zum Benetzen von Papierteilen.    Zum Benetzen von zu verschliessenden  Papierumschlägen, von Briefmarken und     dergl.     werden drehbare, beispielsweise aus Glas be  stehende     zylindrischegörperverwendet,welche     teilweise in Wasser eines Behälters eintauchen.  Es sind ferner Apparate bekannt, welche zum  Abtrennen und Befeuchten von gummierten  Stücken von einer abzuwickelnden Rollen  bahn aus Papier und     dergl.    dienen. Diese  Vorrichtungen sind aber nur für bestimmte  Zwecke gebaut und eignen sich nicht für den  allgemeinen Gebrauch wie zum Benetzen von  gummierten Teilen beliebiger Abmessungen.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun  ein Gerät zum Benetzen von Papierteilen,  welches zwei zueinander parallele, überein  ander angeordnete, drehbar gelagerte und  miteinander in Berührung stehende Walzen  aufweist, von denen die eine in einem Be  hälter in darin befindliche Flüssigkeit ein  taucht, welches Gerät ferner einen umklapp  baren Tisch mit mindestens einem     wegnehm-          baren    Träger für Papierrollen und eine auf    der obern Walze aufliegende Schiene zum  Abtrennen von Stücken von der Papierrolle  sowie eine schwenkbar gelagerte Schiene be  sitzt, die zum Andrücken der zu benetzen  den Teile an die eine Walze dient, wobei  sie beim Durchziehen dieser Teile eine Dre  hung der Walzen verursacht.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht auf das Gerät,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie 2-2  in     Fig.    1 in grösserem     Massstabe.     



       Fig.    3 bis 5 zeigen einzelne Details dieses  Gerätes und       Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie 6-6  in     Fig.    5.  



  Mit 10 ist ein Behälter von     trapezförmigem     Querschnitt bezeichnet, dessen grössere Basis  fläche als Standfläche dient, während die der  Standfläche gegenüberliegende Seite des Be  hälters eine Öffnung aufweist. An     jedem    Ende      dieser     Öffnung    ist ein auf dem Boden aufge  setzter Tragwinkel 11 mit einem Führungs  schlitz 12 angeordnet. Die Führungsschlitze  12 dienen zur Aufnahme der Zapfen 13 von  walzenförmigen Körpern 14, welche auch als       Hoblkörper    ausgebildet sein können. Jeder  dieser Körper 14 ist mit einem Mantel 15 aus  einem Gewebe ausgestattet, welches leicht  aufnahmefähig für Wasser ist.  



  Das Gerät weist eine Tischplatte 17 auf,  deren beide Enden     17a    rechtwinklig nach  unten gebogen sind. Jedes dieser abgebogenen  Enden weist ein Loch auf; durch jedes dieser  Löcher ist das ebenfalls rechtwinklig abge  bogene Ende eines Armes 20     (Fig.    1) hin  durchgesteckt, die in am Behälter 10 ange  ordnete Träger 16 eingreifen. Diese Anord  nung ermöglicht ein     Verschwenken    der Tisch  platte 17 um<B>1800.</B> Die Tischplatte 17 weist  Führungsrippen 19 zur Führung des zu be  netzenden Papiers und ein federndes Glied 18  zur Feststellung ihrer Lage in der in     Fig.    2  dargestellten Gebrauchsstellung auf, in wel  cher es über den Rand der Öffnung des Be  hälters greift.

   Die Arme 20 tragen eine  Schiene 21, die mit einer Kante auf der  obern Walze aufliegt. Diese Kante ist an  beiden Enden gebrochen zum Zwecke der Er  leichterung des seitlichen     Einführens    von  gummierten Klappen von Briefumschlägen und       dergl.,    welche an der obern Walze benetzt  werden sollen, ohne dass die Schiene 21 selbst  angehoben werden muss.  



  Die an der Walze anliegende Kante der  Schiene 21 kann auch geschärft sein, um die  Wirkung eines Messers auszuführen. Es kann  auch die Schiene 21 unter der Wirkung einer  oder mehrerer Zugfedern stehen, derart, dass  die auf der Zeichnung nicht dargestellte Feder  oder Federn nach Wahl in oder ausser Wir  kung gesetzt werden können, zum Zwecke  der Erhöhung oder Verminderung des Druckes  der Schiene auf die Walze.

   Eine Erhöhung  des Druckes kann beispielsweise dann er  wünscht sein, wenn die Schiene als     Messer     wirken soll und zum Abtrennen von Streifen  oder     derssl.    zu dienen hat,    An der Tischplatte sind noch zwei je an  einem Ende festgemachte Schienen 22 ange  ordnet mit je einem gezackten Rande     (Fig.    4),  der um einen geringen Betrag von der Tisch  oberfläche 17 absteht und zum Abreissen von  Stücken von einer abzuwickelnden, nicht ge  zeichneten Papierrolle dient, die unter dieser  Schiene 22 durchgezogen worden ist. Als  Träger je einer solchen Papierrolle sind zwei  U-förmig gebogene Halter 23 vorgesehen,  deren beide Schenkel Führungsschlitze 24  aufweisen     (Fig.    2 und 6).

   Diese letzteren die  nen zur Führung der Achsen von Tragkörpern  25, welche Achsen zweckmässig aus Schrauben  26 ausgebildet sind. Die Festlegung der Trag  körper 25 an den Rollen erfolgt durch Durch  schieben durch deren Löcher. An jedem Hal  ter 23 sitzt ein     U-förmiges    Klemmglied 27       (Fig.    5 und 6), das sich auf die Tischplatte  zwischen zwei Führungsrippen 19 aufschieben  lässt. Die in den Halter     23    eingesetzte Papier  rolle selbst liegt dauernd auf dem obern  Schenkel des Klemmgliedes 27 auf, so dass  dem Abwickeln der Rolle ein gewisser Rei  bungswiderstand entgegengesetzt wird mit  der Folge, dass die abzutrennenden Stücke  stets gestreckt sind.

   Dieser Reibungswider  stand bleibt bis zum     Aufbrauch    der Rollen  bahn bestehen, weil diese sich beim zuneh  menden Verbrauch senkt. Es kann naturge  mäss bei Bedarf nur eine Papierrolle mit zu  gehörigem Träger an der Tischplatte ange  ordnet werden.  



  Der Behälter wird soweit mit Wasser an  gefüllt, dass die untere Walze in dieses ein  taucht, deren Gewebemantel 15 sich     vollsaugt     und durch die Berührung mit dem Mantel  der obern Walze Flüssigkeit an den letzteren  abgibt. Es wird dadurch erreicht, dass beim  Drehen der obern Walze durch Reibung die  untere Walze stets in gegenläufigem Sinne  in Umdrehung versetzt und der obere Walzen  mantel stets ausreichend mit Flüssigkeit ver  sorgt wird,, wobei aber diese Flüssigkeits  menge nicht derart ansteigen kann, dass der  über die Walze geführte Papierteil zu stark  benetzt wird.      Mit dem beschriebenen Gerät lassen sich  somit gummierte Papierrollen in beliebig  langen, leicht     abtrennbaren    Teilstücken be  netzen wie auch die gummierten Teile der  Klappen von Briefumschlägen.

   Es können  aber auch Etiketten oder andere Papierstreifen  benetzt werden, welche zweckmässig im Raume  zwischen den beiden Schienen 22, der durch  zwei Führungsrippen 10 markiert ist, auf der  letzteren aufgelegt und zwischen Schiene 21  und der obern Walze hindurchgezogen werden.  In allen Fällen dient die Schiene 21 zum  Andrücken der zu benetzenden Papierteile an  die obere Walze, so dass diese beim Durch  ziehen stets gedreht wird.  



  Zum Benetzen von gummierten Papier  streifen kleiner Abmessungen wie Briefmar  ken und     dergl.    wird die Schiene 21 zweck  mässig mittels der Arme 20 um deren Dreh  achsen     verschwenkt,    so dass die obere Walze  zur Benutzung     freiliegt.    Wenn Papierstreifen  aussergewöhnlicher Abmessungen zu benetzen  sind, so lässt sich auch die Tischplatte 17  durch einen leichten Druck auf ihre untere  Fläche aus ihrer Arbeitsstellung loslösen und  um<B>1800</B>     verschwenken,    um ebenfalls die  Schienen 22 aus dem Wirkungsbereich her  auszubringen und die obere Walze in ihrer  ganzen Länge ohne Hindernis verwenden zu  können.  



  Es hat sich gezeigt, dass sich das Gerät  auch zum Gummieren von Papierteilen eignet,  indem in den Behälter 10 als Flüssigkeit  nicht Wasser, sondern flüssige Bindemittel,  wie Leim oder     dergl.    soweit einzufüllen ist,  bis die untere Walze in dieses eintaucht. Bei  der Rotation der untern Walze wird der der  aus einem geeigneten Gewebe bestehende  Mantel der obern Walze mit einer Bindemittel  schicht versehen. Währenddem das Papier  über die obere Walze gezogen und diese in  Umdrehung versetzt wird, wird das Binde  mittel an das Papier abgegeben. Der Auftrag  des Bindemittels erfolgt nur in einer dünnen  Schicht, wenn der Durchzug des zu bestrei  chenden Papiers zwischen Walze und Schiene  21 erfolgt, Mit dem beschriebenen Gerät    lassen sich daher auch Etiketten oder be  liebig andere Papierteile gummieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gerät zum Benetzen von Papierteilen, ge kennzeichnet durch zwei zueinander parallele, übereinander angeordnete, drehbar gelagerte und miteinander in Berührung stehende Wal zen, von denen die eine in einem Behälter in darin befindliche Flüssigkeit eintaucht, ferner gekennzeichnet durch einen umklapp baren Tisch mit mindestens einem wegnehm- baren Träger für Papierrollen und einer auf der obern Walze aufliegenden Schiene zum Abtrennen von Stücken von der Papierrolle und durch eine schwenkbare Schiene, die zum Andrücken der zu benetzenden Teile an die eine Walze dient, wobei sie beim Durchziehen der Papierteile eine Drehung der Walzen ver ursacht. UNTERANSPRüCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger für Papier rollen auf den Tisch aufschiebbar ausge bildet ist und Führungen aufweist, die zur Aufnahme von an der Papierrolle befind lichen Drebzapfen dienen, das Ganze der art, dass eine in den Träger eingesetzte Papierrolle auf demselben so aufliegt, dass ein unbeabsichtigtes Abrollen derselben verunmöglicht und ein Strecken der zu benetzenden und abzutrennenden Teile der Rollenbahn sichergestellt ist. 2.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede der beiden Walzen mit einem leicht Flüssigkeit aufsaugenden Gewebemantel ausgestattet ist und dass die untere Walze die Flüssigkeit auf die obere Walze überträgt, womit ein über schüssiges Ansammeln von Flüssigkeit auf letzterer und damit ein zu starkes Be netzen der Rollenbahn vermieden werden kann. 3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die auf der obern Walze aufliegende Schiene eine gebrochene gante zum Zwecke der Erleichterung der seit- liehen Einführung von Papierteilen über die Walze aufweist. 4. Gerät nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der obern Walze aufliegende Schiene als Messer ausgebildet ist. 5.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass die auf der obern Walze auflie gende Schiene unter dem Einflusse min destens einer Feder stehend an diese Walze angedrückt wird.
CH198745D 1937-10-09 1937-10-09 Gerät zum Benetzen von Papierteilen. CH198745A (de)

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