CH198761A - Waage. - Google Patents

Waage.

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CH198761A
CH198761A CH198761DA CH198761A CH 198761 A CH198761 A CH 198761A CH 198761D A CH198761D A CH 198761DA CH 198761 A CH198761 A CH 198761A
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CH
Switzerland
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weighing
scales
fine
linkage
coarse
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Inventor
Max Keller
Original Assignee
Max Keller
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Publication date
Application filed by Max Keller filed Critical Max Keller
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/40Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances specially adapted for weighing by substitution

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


  Waage.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Waage, welche sich von bekannten Aus  führungen dadurch unterscheidet, dass sie ein       Wiegegestänge    für     Grobwägung    und ein sol  ches     fär        Feinwägung    mit je einer eigenen  Anzeigevorrichtung aufweist, welche Wiege  gestänge derart miteinander in Wirkungs  verbindung stehen, dass dasjenige für die       Feinwägung    erst dann in Tätigkeit tritt,  wenn deren     Wiegebereich    erreicht respektive  das zu bestimmende Gewicht angenähert er  reicht ist.  



  Auf der Zeichnung ist eine Waage mit  zwei Gewichtsschalen als Ausführungsbei  spiel schematisch dargestellt.  



  Mit 1 und 2 sind die beiden Gewichts  schalen bezeichnet, von denen die eine das  nicht dargestellte Sollgewicht in der Form  eines oder mehrerer Gewichtssteine     etc.    auf  zunehmen hat, die andere hingegen als Last  schale dient. Jede Schale ist auf einem Trä  ger 3     bezw.    4 aufgesetzt, die durch in der  Mitte abgestützte Balken 5 und 6 gelenkig       miteinander    verbunden sind. Der Balken 6    dient zur Parallelführung der beiden Träger  3 und 4.

   Die Bewegungen des Trägers 4  werden über einen bei 7 schwenkbaren Bal  ken 8 und einen an diesem     angelenkten    Bal  ken 8a auf einen bei 9 drehbar gelagerten  und mit dem Balken     8a    gelenkig verbunde  nen Zeiger 10 übertragen, der sich über  einer Grobskala 11, von einer Nullstellung       ausgehend    und jeweils wieder in diese zu  rückkehrend, bewegt. Bei der gezeichneten  Ausführungsform sind die Balken 5 und 6  je in der Mitte abgestützt. Sie können aber  auch derart gelagert sein, dass verschieden  lange Balkenarme vorhanden sind.  



  Ein weiterer zweiarmiger Balken 13 mit       ungleichlang.en    Armen ist bei 12 schwenk  bar. An dem einen Ende dieses Balkens ist  eine Stange 14     angelenkt,    die mit einem  zweiten Zeiger     1ä    verbunden ist, der sich  um einen Drehpunkt 16 drehen lässt. Dieser  Zeiger     -lässt    sich über einer     Plus-Minus-Skala,     die als Feinskala 17 ausgebildet ist, ver  schieben. Das zweite Ende des Balkens 13  steht in Gelenkverbindung. mit dem     einem         Ende eines weiteren zweiarmigen, in der Mitte  bei 18 abgestützten Balkens 19. Das Ende 20  des Balkens 19 liegt am Balken 5 an.  



  Das aus den Balken 13 und 19 und der  Stange 14 bestehende     Wiegegestänge    ist der  art ausgebildet, dass bei Gleichgewichtslage  die Zeiger 10 und 15 auf den Skalen 11       bezw.    17 die     Nullstellungen    anzeigen. Wird  die Schale 2 durch das Sollgewicht belastet,  so bewegt sich der Zeiger 10 nach rechts  und stellt sich auf den dem Belastungsge  wicht entsprechenden Skalenteil der Skala 11  ein, und der Balken 19     verschwenkt    sich  und hebt den Arm 20 an, den Zeiger 15 bis  an einen Anschlag 21 über den     Minus-Teil     der Skala 17 verschiebend. Beim Belasten  der Schale 1 durch die Ware geht der Zei  ger 10 sogleich in Richtung auf seine Null  stellung zurück.

   Wenn der     Lastausgleich     nahezu erreicht ist, tritt der     Arm    20 des  Balkens 19 wieder in Wirkungsverbindung  mit dem Balken 5, und der Zeiger 15 be  wegt sich ebenfalls in Richtung auf seine  Nullstellung zu.  



  Es sind bereits Waagen bekannt, welche       Plus-Minus-Skalen    aufweisen, also solche mit  dem Nullpunkt in der Mitte. Zur Gewichts  bestimmung sind bei diesen Waagen Ver  gleichsgewichte in irgend einer Form erfor  derlich. Über- oder Untergewichte der zu  wägenden Ware gegenüber dem Vergleichs  gewicht sind am Plus- oder     Minus-Teil    der  Skala ablesbar. Diese Waagen haben aber  erhebliche Nachteile. Ist der zu wägende  Gegenstand zufällig angenähert gleich schwer  wie das Vergleichsgewicht,     dann    lassen sich  die kleinen Über- oder Untergewichte an der       Plus-Minüs-Skala    ablesen.

   Liegt der Zeiger  hingegen ausserhalb der Skala     resp.    befindet  er sich an einem Anschlage ausserhalb der  letzteren, so lassen sich Über- oder Unter  gewichte wertmässig nicht ermitteln. Erfah  rungsgemäss vollzieht sich der     Wägevorgang     so, dass der Zeiger bei der Zunahme der Be  lastung der Lastschale sich plötzlich über  die Skala hinwegbewegt. Jetzt erst weiss  man, dass ein Übergewicht ohne Kenntnis  dessen     Grösse    auf der Lastschale liegt, so    dass durch     Wegnahme    ein     Fastausgleich    her  beigeführt werden muss.  



  Im     Gegensatze    zu diesen bekannten Aus  führungen ist bei der erläuterten, erfindungs  gemässen Waage das     Wiegegestänge    für die       Grobwägung    dem     Wiegebereich    der Waage  angepasst, und das     Wiegegestänge    für die       Feinwägung    erfasst lediglich einen verhältnis  mässig kleinen     Wiegebereich    des ersteren in  wesentlicher Vergrösserung und mit stärkerer  Unterteilung, der in einem Minus- und in  einem Plusteil der Skala dargestellt ist, und  dieses     Wiegegestänge    für     Feinwägung    reagiert  schon auf geringe Gewichtsveränderungen.

    Die Feinskala kann auch derart ausgebildet  sein, dass jede wünschbare Gewichtsgrösse  ablesbar ist und kleinste     Gewichtsunterschiede     zwischen Sollgewicht auf der Schale 2 und  Warengewicht auf der Schale 1 erfasst wer  den können, wodurch ein Überschreiten des  Sollgewichtes, das sich durch Ausschlag des  Zeigers 15 auf die Plus-Seite der Skala 17  anzeigt, leicht vermieden werden kann. Es  ist also ein rasches, genaues     Anwägen    mög  lich.  



  Das     Wiegegestänge    für die     Feinablesung          kann    auch mit einem andern beweglichen  Teil desjenigen für die     Grobwägung    in     Wi,r,-          kung8verbindung    stehen, beispielsweise mit  dem Balken 6 oder mit einem der Träger 3  oder 4.

   Es kann aber auch mit einem dieser  Teile unter Zwischenschaltung eines dehn  baren Organes, beispielsweise einer Feder,  dauernd verbunden sein, welches dann im  Sinne seiner Dehnung in Tätigkeit tritt,  nachdem     derZeiger    15, während sich der     0rob-          zeiger    10 auf der Skala 11 entsprechend der  Belastung der Schale 2 einstellt, am An  schlag 21 zur Anlage, gekommen ist. Dieses  dehnbare Organ hält die Wirkungsverbindung  zwischen den beiden     Wiegegestängen    aufrecht.  



  Die Anordnung zweier solcher Wiege  gestänge mit verschiedenen Übersetzungen  und einer zusätzlichen     Plus-Minus-Skala    lässt  sich auch bei allen andern     Waagentypen     vorsehen, beispielsweise bei vollautomatischen  Waagen mit kreisenden Zeigern oder an  einer die Nullstellung anzeigender Marke      vorbeigehenden Skalen, wie dies bei optischen  Anzeigevorrichtungen der Fall ist. Es lassen  sich solche auch bei Waagen mit nur einer  Schale, bei Federwaagen mit Schiebe- oder  Laufgewichten, bei     Abwägmaschinen        etc.    an  ordnen, wobei es an sich gleichgültig ist, ob  der     Wiegebereich    gross oder klein ist.

   Das  Übersetzungsverhältnis des     Wiegegestänges     für die     Feinwägung    lässt sich jeweils den an  die Waage zu stellenden Anforderungen leicht  anpassen, um die gewünschte     Ablesbarkeit     der Gewichtsgrenzen sicherzustellen.  



  Die Drehachsen der Zeiger oder der Ska  len, wenn diese letzteren drehbar angeordnet  sind, sind zweckmässig, wie beim Beispiel,  in einer Vertikalebene untereinander ange  ordnet, sie können aber auch auf gleicher  Höhe nebeneinander liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Waage, gekennzeichnet durch ein Wiege gestänge für Grobwägung und ein solches für Feinwägung mit je einer Anzeigevorrich tung, welche Wiegegestänge derart miteinan der in Wirkungsverbindung stehen, dass das jenige für .die Feinwägung erst dann in Tä tigkeit tritt, wenn deren Wiegebereich er reicht, bezw. das zu bestimmende Gewicht angenähert erreicht ist. UNTERANSPRü CHE 1.
    Waage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wiegebereich des Wiegegestänges für die Feinwägung einen Bruchteil desjenigen des Wiegegestänges für die Grobwägung umfasst und die Skala des erstgenannten Gestänges eine Vergrö sserung eines Teils der Skala des zweit genannten Gestänges mit weitergehender Unterteilung darstellt.
    Waage nach .Patentanspruch und Untet- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkungsverbindung zwischen dem Wiegegestänge für die Grobwägung und demjenigen für die Feinwägung lose ist. 3.
    Waage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wiegegestänge für die Feiuwägung mit demjenigen für die Grobwägung über ein dehnbares Organ in Wirkungsverbin dung steht, welches dann im Sinne seiner Dehnung in Tätigkeit tritt, nachdem das erstgenannte Gestänge im Verlaufe der Betätigung des zweitgenannten Gestänges sich bis zu einem bestimmten Grade aus seiner Gleichgewichtsstellung herausbewegt hat. 4.
    Waage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, mit Zeigern und fest stehenden Skalen oder mit an einer die Nullstellung bezeichnenden Marke vorbei beweglichen Skalen als Anzeigevorrich tungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen der Zeiger bezw. der Skalen für die Grob- und Feinablesung in einer Vertikalebene untereinanderliegend ange ordnet sind. 5.
    Waage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, mit Zeigern und fest stehenden Skalen oder mit an einer die Nullstellung bezeichnenden Marke vorbei beweglichen Skalen als Anzeigevorrich tungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der Zeiger bezw. der Skalen für die Grob- und Feinablesung in einer Horizontalebene nebeneinanderliegend an geordnet sind.
CH198761D 1937-10-12 1937-10-12 Waage. CH198761A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172441B (de) * 1961-01-16 1964-06-18 Tacho Schnellwaagenfabrik G M Doppelschalige Waage mit Neigungsgewichtsanzeige

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172441B (de) * 1961-01-16 1964-06-18 Tacho Schnellwaagenfabrik G M Doppelschalige Waage mit Neigungsgewichtsanzeige

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