CH198876A - Quecksilberschalter, im besonderen für Überwegsignale im Eisenbahnsicherungswesen. - Google Patents

Quecksilberschalter, im besonderen für Überwegsignale im Eisenbahnsicherungswesen.

Info

Publication number
CH198876A
CH198876A CH198876DA CH198876A CH 198876 A CH198876 A CH 198876A CH 198876D A CH198876D A CH 198876DA CH 198876 A CH198876 A CH 198876A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mercury
columns
heating
column
mercury column
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Vereinigte Eisenbahn-S Haftung
Original Assignee
Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh filed Critical Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
Publication of CH198876A publication Critical patent/CH198876A/de

Links

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description


      Quecksilberschalter,    im besonderen für     Überwegsignale    im     Eisenbahnsicherungswesen.       Die Erfindung bezieht sich auf Quecksilber  schalter, im besonderen für     Überwegsignale     im     Eisenbahnsicherungswesen,    die zum Beispiel  bei     Überwegsignalen    das Blinken von Lam  pen hervorrufen. Bei solchen Schaltern wird  die Anordnung so getroffen, dass das Schlie  ssen und Öffnen der Lampenstromkreise und  des Heizstromkreises nicht in dem Augenblick  erfolgt, wo sich die Quecksilbersäule in der  aus der die Nullage bildenden Mittellage aus  gelenkten Stellung befindet, sondern beim  Durchgang durch die Mittellage.

   Eine weitere  Verbesserung solcher Schalter besteht darin,  dass zwei Quecksilbersäulen über eine in einem  Zwischenraum befindliche Gasmenge hinweg  gekuppelt sind. Die Quecksilbersäulen schwin  gen mit gleicher Schwingungszahl, jedoch ist  die Schwingung der einen Quecksilbersäule  dabei gegenüber der der andern phasenver  schoben. Dadurch wird es möglich, zwei ver  schiedene Blinkzahlen für die an den Queck-         silberschalter    angeschlossenen Lampen zu er  zielen, obwohl die Frequenz beider Schwin  gungen die gleiche ist. Bei dieser Anordnung  besteht noch der Mangel, dass der Stromimpuls  für die Heizwicklung schon einsetzt und damit  eine Bewegung der Quecksilbersäule in einer  Richtung zu erzeugen sucht, noch während  die Quecksilbersäule sich in entgegengesetzter  Richtung bewegt.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, die  sen Mangel zu beseitigen und erreicht dies  dadurch, dass die Phasenverschiebung der  Schwingungen der beiden Quecksilbersäulen  einen zwischen den Grenzwerten 30   und 60    liegenden Betrag aufweist. Hierdurch kann  erreicht werden, dass die Heizwicklung erst  dann Strom erhält, wenn die an den Heiz  raum angrenzende     Quecksilberoberfläche    be  reits die Endlage erreicht hat oder sogar  wieder zurückschwingt.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist in den      Abbildungen an einem Ausführungsbeispiel  erläutert.  



       Abb.    1 zeigt einen als Blinkvorrichtung  ausgebauten Quecksilberschalter, welcher zwei  U-förmige Röhren 1 und 2 aufweist, in     wel-          eben    sich die Quecksilbersäulen 6     bezw.    9  befinden, welche über eine im Raume 3 be  findliche Luftmenge gekuppelt sind. Hierbei  ist aus Zweckmässigkeitsgründen nur eine  Heizwicklung 4 vorgesehen, die unmittelbar  die im Gasraum 5 befindliche Luftmenge be  heizt, welche auf die Quecksilbersäule 6 ein  wirkt. Das Anlaufen der     Vorrichtung    wird  bewirkt über einen Anlaufkontakt 7, der durch  einen Schalter 8 in einen Anlaufstromkreis  gelegt wird.

   Der     Anlaufstromkreis    der     Heiz-          wicklung    führt dann von dem Pluspol der  Stromquelle über die Heizwicklung 4, Leitung  19, Leitung 10, Tastenkontakt 8, Quecksilber  säule 9 zum Minuspol der Stromquelle. Das  in dem     Rauni    5 befindliche Gas erwärmt sich  und verdrängt, die Quecksilbersäule 6 und  diese wirkt über die im Gasraum 3 befind  liche Luft auf die Quecksilbersäule 9 ein.  Die beiden Quecksilbersäulen 6 und 9 schwin  gen im     Betriebszustande    des Schalters mit  verschiedener Phase, wobei nun nach Unter  brechen des Kontaktes 8 die     Beheizung    perio  disch über den Kontakt 17 erfolgt.

   Hierbei  kann man nun den Lichtstrom für zwei Lam  pen 12 und 13 steuern, die verschiedenes  Blinktempo dadurch erhalten, dass der Strom  kreis der einen Lampe 12 über beide Queck  silbersäulen, derjenige der andern Lampe 13  nur über eine Quecksilbersäule geführt wird,  indem die eine Lampe 12 über die Queck  silbersäule 6, die Leitung 14, Kontakt 16,  Leitung 15 und Quecksilbersäule 9 Strom  erhält, während die andere Lampe 13 nach  Umlegen des Kontaktes 16 nur über die Queck  silbersäule 6 und Leitung 14 gespeist wird.  Eine     Untersuchung    der     Stromschlusszeiten    in  diesen beiden Stromkreisen ergibt, dass die  Lampe 13 doppelt so oft blinkt als die Lampe  12.

   Bezweckt wird ferner zu erreichen, dass  die     Beheizung    der Wicklung 4 erst einsetzt,  wenn sich die Quecksilbersäule 6 in der rech  ten Endlage befindet. Deshalb wird der Heiz-         strom    nicht durch die unmittelbar gesteuerte  Quecksilbersäule 6, sondern durch die mittel  bar gesteuerte Säule 9 geschaltet, und zwar  ergeben sich hier die aus     Abb.    2 ersichtlichen  Verhältnisse. 60 veranschaulicht in bekannter  Darstellungsweise die Schwingungskurve für  die Quecksilbersäule 6, 90 die entsprechende  Kurve für die Quecksilbersäule 9.

   Die Heiz  periode erstreckt sich über den Zeitraum G  Hier ist nun ersichtlich, dass im vorliegenden  Fall bei einer Phasenverschiebung von 45    der beiden Kurven gegeneinander der ge  wünschte Erfolg erzielt wird, d. b. die     Be-          heizung    beginnt erst bei der     Amplitude    der  Kurve 60 und endet etwa im Nulldurchgang  dieser Kurve. Eine längere     Beheizung    wäre  ungünstig, da die     Beheizung    ohnehin nicht  unmittelbar mit der Unterbrechung des Heiz  stromkreises aufhört, sondern erst nachdem  sich die Heizwicklung abgekühlt hat.

   Diese  Phasenverschiebung kann man nun auf ver  schiedene Weise erreichen, zum Beispiel da  durch, dass man die die beiden Quecksilber  säulen kuppelnde Gasmenge entsprechend di  mensioniert oder dadurch, dass man im In  nern der Quecksilbersäule 2 eine Drossel 11  vorsieht. Zweckmässig wird es sein, beide  Mittel gleichzeitig vorzusehen und unter Um  ständen die Drossel<B>11</B> verstellbar zu machen,  so dass eine Regulierung des Fliesswiderstan  des in der Röhre 2 ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Quecksilberschalter, im besonderen für Überwegaignale im Eisenbahnaicherungswe- sen, bei welchem zwei Quecksilbersäulen durch einen Gasraum getrennt sind und wo bei die beiden Quecksilbersäulen mit ver- scbiedener Phase schwingen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Phasenverschiebung der Schwingungen der beiden Quecksilbersäulen einen zwischen den Grenzwerten 30 und 60 liegenden Betrag aufweist. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Quecksilberschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Phasen- verschiebung durch die die beiden Queck silbersäulen kuppelnde Gasmenge bestimmt ist. 2. Quecksilberschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass in die Quecksilbersäule (6), die unmittelbar an die beheizte Gasmenge (5) angrenzt, eine Drossel (11) eingebaut ist.
CH198876D 1936-06-11 1937-06-03 Quecksilberschalter, im besonderen für Überwegsignale im Eisenbahnsicherungswesen. CH198876A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE198876X 1936-06-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH198876A true CH198876A (de) 1938-07-15

Family

ID=5757244

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH198876D CH198876A (de) 1936-06-11 1937-06-03 Quecksilberschalter, im besonderen für Überwegsignale im Eisenbahnsicherungswesen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH198876A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH198876A (de) Quecksilberschalter, im besonderen für Überwegsignale im Eisenbahnsicherungswesen.
DE416461C (de) Leistungsschalter mit bei eingelegtem Schalter kurzgeschlossener Blasespule
DE627105C (de) Quecksilberschalter, insbesondere fuer UEberwegsignale im Eisenbahnsicherunggswesen
DE662238C (de) Quecksilberschalter, im besonderen fuer UEberwegsignale im Eisenbahnsicherungswesen
DE600168C (de) Schaltungsanordnung fuer elektrische Beleuchtungsanlagen an Kraftfahrzeugen
DE554351C (de) Lichtmaschine, insbesondere Schwungradlichtmagnetzuender
DE404401C (de) Elektrischer Starkstromschalter fuer sehr kleine Unterbrechungszeiten
DE454516C (de) Schaltvorrichtung fuer die elektrischen Signale und die Abblendung der Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen
DE1566941C3 (de) Elektromagnetischer Impulsgeber für Blinklampen an Kraftfahrzeugen
DE735269C (de) Handschalter mit einer Kontaktwalze zur Steuerung eines Schuetzes fuer stromloses Schalten der Hauptkontakte
AT97334B (de) Elektrisches Relais zur Abschaltung von Kurzschlußströmen.
DE708323C (de) Fernsteuersystem
DE2756661B2 (de) Glockenläutemaschine
AT151064B (de) Schaltungsanordnung für Blinkeinrichtungen für Eisenbahnsignale.
DE442012C (de) Schaltring fuer Kraftfahrzeuge fuer gleichzeitigen Bedienung der Hupe und des Fahrtrichtungsanzeigers
DE962355C (de) Zeitschalter, bei dem durch Kontaktschluss die Schaltzeit waehlbar ist
AT109761B (de) Selbsttätige Streckenblockschaltung.
AT89157B (de) Einrichtung zum Abschalten von Wicklungen mit hoher Selbstinduktion.
DE710182C (de) Kippschaltung
DE866768C (de) Lichtsignaleinrichtung, bei welcher zwei Signalbegriffe gegeben werden koennen
DE224481C (de)
DE1046741B (de) Anordnung zur Drehzahlregelung eines Universalmotors
DE365373C (de) Einrichtung fuer Signalzwecke, bestehend aus einem Hochfrequenzenergie fuehrenden Schwingungskreise
AT298262B (de) Notlichtanlage fuer fahrzeuge
DE714116C (de) Anordnung zur Ferneinstellung von Achsen der Abstimmittel drahtloser Stationen