CH198906A - Anlasseinrichtung an Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Anlasseinrichtung an Verbrennungskraftmaschinen.

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CH198906A
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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Description


      Anlasseinrichtung    an     Verbrennun;skraftmasehinen.       Die Erfindung bezieht sieh auf eine An  lasseinrichtung nach .dem Patentanspruch .des       Hauptpatentes    Nr.     19-1542,    bei der das       Ritzel    gegen     frühzeitiges        Ausspuren    durch  ein Halteglied gesichert wird und die Siche  rung vom Fahrer willkürlich aufgehoben  werden kann. Der Zweck     -der    neuen Erfin  dung ist, die     Anlassvorrichtung    zu verbessern  und dabei noch wesentlich zu vereinfachen  und zu verbilligen.

   Bei der im Hauptpatent  als Ausführungsbeispiel beschriebenen An  lasseinrichtung spurt das     Ritzel    von der  Ruhelage aus durch Drehung ein.     Diese    Art  des Einspurens setzt     mindestens    bei schwe  ren     Anlassern    voraus, dass das     R.itzel    nur mit  geringer Drehzahl und unter kleinem Dreh  moment     einspurt.    Für diese     Einspurweise    ist  ein zweistufiger Schalter notwendig, .der in  der ersten     Schaltstufe    einen Widerstand vor  den Anlasser :

  schaltet, der dann durch die       zweite    Schaltstufe kurzgeschlossen     wird.    Ge  mäss der Erfindung kann der zweistufige  Schalter und der     Vorschaltwiderstand    da-    durch     vermieden,    werden,     dass.        ,das    Steuerglied,  welches das in der     Einspurstellung    befind  liche     Ritzel    in dieser     Einspurstellung    sichern  kann, beim     Einspurvorgang    das     Ritzel    längs  verschiebt,

   bis     es        mindestens        teilweise    in  Eingriff mit dem     iSchwungradzahnkranz    des  Motors gekommen ist.  



  Inder Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandesdargestellt.     Es zeigt:       Fig.    1 einen elektrischen Anlasser im  Längsschnitt,       Fig.    2 eine     Zwischenstellung    des An  lassers,       Fig.    3 die     Einspurstellung    des     Anlassers.     In den     Fig.    1 bis 3 ist mit 10 ein elek  trischer     Anlassmotor        bezeichnet,        .dessen    hohle  Ankerwelle 11 in den Lagern 112     und    13 ge  lagert ist.

   In der Hohlwelle ist eine zweite  Hohlwelle 14 mit dem einen Ende drehbar  gelagert; das andere Ende ist in einen Trag  arm 15, der am     Anlassergehäuse    befestigt ist,  gelagert. Diese Hohlwelle 14 hat aussen zwei      Gewinde 16 und 17. Auf dem Gewinde 16  sitzt ein     Ritzel    18, während auf dem Ge  winde 17 die     Pressmutter    19 einer Reibschei  benkupplung 20 sich verschrauben kann. Die       Pressmutter    bildet den getriebenen     Teil    der  Kupplung. Der treibende Teil ist eine auf  der Ankerwelle     aufgekeilte    Trommel 21.

    Zwischen der Trommel und .der     Pressmutter     sind     eine    Anzahl     Reibscheiben    22 angeord  net, die     während    des Betriebes des Anlassers  zwischen der     Pressmutter    und einem aus Fe  derscheiben 23     bestehenden        Widerlager    ein  gepresst werden. Auf der     Schraubenhohlwelle     sind nahe an beiden Enden zwei Bunde 24  und 25 angebracht. Der Bund 24 ist ein       "\egbegrenzer    für     das        Ritzel    und der Bund  25 bildet einen Anschlag für die Federschei  ben 23.

   Der Bund 25 ist in der Ruhelage des  Anlasser etwa 5 bis 6 mm von den Feder  scheiben entfernt. Der     Anlassmotor    ist in     be-          zug    auf den     Schwungradzahnkranz    so anzu  ordnen. dass das     Ritzel    18 in seiner Ruhelage  etwa 3 bis 4 mm von dem     Schwungradzahn-          kranz    26 entfernt ist. Die nähere Begrün  dung für diese     Abstände    wird aus der später  beschriebenen Wirkungsweise der     Anlassvor-          richtung    klar.  



  In der Hohlwelle 14 liegt eine Steuer  stange 27, die durch den     äanzen    Anker     des          Anlassmotors    hindurchgeht. Auf der dem       Ritzel    abgekehrten     Seite    ist auf dem     Anlass-          motor    ein Elektromagnet 40 mit einem Kern       .11    angeordnet, der einen Druckhebel 28 und  einen     Schalter    mit Schaltkontakten 29 und  einer     Seha.ltbrücke    30 betätigt, durch den der       Anlassmotor    an eine Batterie     angeschlossen     werden kann.

   Die Kontakte und die Schalt  brücke sind so zu einander angeordnet, dass  der     Sehalter    erst am Ende des Schubweges  der Steuerstange beim     Einspurvorgang    einge  schaltet wird. Der Druckhebel wirkt über  eine Muffe 31 und eine Feder 32 auf die  Steuerstange. Der     Schubweg    der Steuer  stange ist kürzer als der     gesamte    Einspur  weg des     Ritzels.    Die Steuerstange hat an dem  unter dem     Ritzel    liegenden     Ende    einen Kopf  33 mit einer Rille 42 mit konischen Seiten-    wänden 34.

   An     dieser        Stelle    hat die Hohl  welle 14 eine Bohrung     3,5,    in der     eine        Kugel          3@6    angeordnet ist, die in der Rille der     Steuer-          stange    sitzt. Die Bohrung     ist        so    angebracht,  dass der     Gewindegrund        des    vom     Ritzel    weg  geschnittenen     Gewindeendes    über ihr liegt,  wenn das     Ritzel    an dem     Bund    24 anliegt.

    Zwischen der Ankerwelle 11 und einem Bund  43 der     Steuerstange    ist eine     Rückzugfeder     44     angeordnet.     



  Die     Anlassvorrichtung        arbeitet    in folgen  der Weise: Um die     Anlassvorrichtung    in Tä  tigkeit zu     setzen,    drückt der Fahrer auf den  Druckknopf 45, wodurch der Elektromagnet  40, 41 erregt und der Kern 41     eingezogen     wird. Der Kern schwenkt den     Hebel        2$    und  dieser     verschiebt    über die Muffe 31 und die       Feder    32 die     Steuerstange    27.

   Die     @Steuer-          stange        ihrerseits    drückt auf die Kugel     3,6,     die in dieser     Stellung        des        Anlassers        nicht     nach     aussen        wandern    kann, und     schiebt    über  sie die Hohlwelle 14     mit    dem darauf sitzen  den     Ritzel    so weit vor,

   bis     das        Ritzel    ein  Stück     weit    in Eingriff mit dem     Schwungrad-          zahnkranz    26 gekommen ist.     Gleichzeitig     damit ist der Bund 25 an den Federscheiben  23 angelangt.

   Da der Bund 25 von den Fe  derscheiben weiter (5 bis 6 mm) entfernt     ist     als das     Ritzel    (3 bis 4 mm) von dem Zahn  kranz 26, ist ein     sicheres    Einspuren des       Ritzels        gewährleistet;    denn auf alle Fälle  kann die Kupplung     erst        kraftschlüssig    wer  den. wenn das     Ritzel    schon in Eingriff ist.

    Ferner hat die Kontaktbrücke 30     des    Elek  tromagnetes die     Kontakte    29 verbunden, wo  durch .der     Anlassmotor    an die Batterie     ange-          schlossen    wird. Die eben     beschriebene    Stel  lung des Anlassers ist in     Fig.    2     dargestellt.     



  Durch das Schliessen des     Schalters    29, 30  beginnt sich der Anker zu drehen.     Seine     Drehung wird durch die     Reibscheibenfrei-          laufkupplung    20 auf die     Schraubenhohlwelle     14 übertragen. Das auf .ihr sitzende     Ritzel,          das    im Zahnkranz 26     festgehalten    wird,  schraubt sich bis zu dem Bund 24 auf der  Welle fort     (Fig.    3).

   In dieser     Stellung    kann  nun die Kugel 36 in der Bohrung 35 nach      auswärts wandern, in welcher     Richtung    sie  durch die Schrägfläche 34 der     ,Steuerstange     geschoben wird. Die Steuerstange selbst wird  von der Feder 32     vorbewegt,    die über den  Hebel 28 von dem Elektromagnet gespannt  wurde. In dieser Lage ist das     Ritzel    durch  die Kugel am     Ausspuren    so lange verhindert,  bis der Fahrer den Elektromagnet ausschal  tet.

   Wenn der Fahrer auch erst nach dem  Anlaufen des Motors den Schalter öffnet,  kann der Anlasser nicht beschädigt werden,  weil die     Freilaufkupplung    sofort anspricht  und somit die Drehung des     Ritzels    nicht auf  den Anker     des        Anlassmotors    übertragen wird.  Nach dem Öffnen des Druckknopfes 42  schiebt die Feder 44 die Steuerstange 27 zu  rück.

   Dabei kommt die Rille 42 der Steuer  stange wieder unter die Kugel zu liegen, so  dass     diese    nach innen wandern kann und dem       Ritzel    das Zurückschrauben     auf,der    Sehrau  benwelle     gestattet.    Ferner wird von der  Steuerstange der Hebel 28 mit dem Kern 41  wieder in die Anfangslage zurückgebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlasseinrichtung an Verbrennungskraft maschinen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, @dass das Steuerglied, welches das in der Einspur stellungbefindliche Ritzel in dieser Einspur stellung sichern kann, beim Einspurvorgang das Ritzel längsverschiebt, bis es mindestens teilweise im Eingriff mit dem Schwungrad- za,hnkranz des Motors ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Anlasseinrichtung an Verbrennungskraft- maschinen.gemäss Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine das Ritzel tragende Schraubenwelle (14), die durch das Steuerglied längsverschoben werden kann. 2. Anla.Beinrichtung an Verbrennungskraft maschinen gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Schraubenwelle (14) hohl .ist und in ihr eine Steuerstange 27 angeordnet ist, die beim Einspurvorgang durch einen Elektromagnet bewegt wird, der den An lassmotor einschaltet.
    3. Anlasseinriehtung an Verbrennungskraft maschinen gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schalter des Elektro- magnetes erst am Ende des Schubweges der Steuerstange beim Einspurvorgang eingeschaltet wird.
    4. Anlasseinrichtung an Verbrennungskraft maschinen gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schubweg des Steuer gliedes kürzer ist als der gesamte Ein spurweg des Ritzels. 5. Anlasseinrichtung an Verbrennungskraft maschinen gemäss Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Elektromagnet auf der dem Ritzel abgekehrten Seite des An lassers angeordnet ist und mittels eines zweiarmigen Hebels die Steuerstange be wegt.
CH198906D 1936-06-11 1937-05-27 Anlasseinrichtung an Verbrennungskraftmaschinen. CH198906A (de)

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